DE697242C - Mittel zum Verschliessen von Einmachglaesern - Google Patents
Mittel zum Verschliessen von EinmachglaesernInfo
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
- A23B—PRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
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Description
- Mittel zum Verschließen von Einmachgläsern Das an sich sehr bequeme Verfahren zum Verschließen von Einmachgläsern ;und gleichzeitigen Konservieren des Einmachgutes, durch: Verbrennen eines' @m wesentlichen aus Alkohol und seinem in diesem ,gelösten verdampfbaren Konservierungsmittel bestehegdan Mittels. im zugedecktem Einmachglas; führt %:ech't oft zu Mißerfolgen, welche viele Hausfrauen von der Anwendung dieses Verfahrens abhalten. Beim Gebrauch dieser flüssigen Mittel werden bekanntlich einige Tropfen desselben auf die Innenseite,-des mit .der öffnung nach oben, gehaltenen Glasverschlußdeckels gebracht und sofort entzündet, worauf der Deckel möglichst rasch auf' das Einmachglas aufgesetzt wird. Dabei muß darauf geachtet werden, daß :der Deckel vollkommen trocken. ist, da schon geringe Feuchtigkeitsspuren am Deckel das Anbrennen des Mittels erschweren. Jeder Zeitverlust beim Anzünden .des Mittels und Aufsetzen des Deckels setzt die Wirksamkeit des auf den Deckel aufgebrachten Mittels herab, da dieses schon vor dem Anzünden. zu verdunsten beginnt und im zweiten Falle nicht restlos zusgjenutzt wird: Dieser Umstand ist deswegen besonders zu' berü.cksichtigen, weil zum leinwandfreien Vers'chließien dies Glases seine bestimmte Menge des Mittels benötigt wird und andererseits von dem Mittel wieder nicht @ zuviel verwendet werden darf, :da sonst beim Umdrehen des Deckels zum Aufsetzen auf das Glas das brennende Mittelherausgeschleudert wird oder beim Aufsetzen des Deckels auf das Einmachlglas auf das Einmachgut heruntertropft. _ Wenn. das Mittel unmittelbar mit dem Ei,nmachkut in Berührung kommt, wird unter Umständen dessen Geschmack beeinträchtigt. Es ist bei diesen Verhältnissen leicht daß der Erfolg mehr oder weniger vom Zufall abhängt.
- Nach :einem anderen Vorschlag soll Spiritus, :gegebenenfalls in fester Form, in Höhlungen einer Platte ,aus Bratenfett untergebracht werden, welche ins Innere eines Konservenglases gelegt wird. Beim Abbrennen des Spiritus schmilzt das Fett, was bei diesem Vorschlage gerade beabsichtigt war, da dieser Heizkörper zum Einkochen von Braten dienen sollte. Zum Einkochen von Früchten kann von diesem Vorschlag kaum Gebrauch gemacht werden, dadurch das schm2lzende und breitlaufende_ Fett der Geschmäck und das Aussehen der Früchte stark beeinträchtigt würde. Diese Art der Verwendung von Spiritus zum Sterilisieren und zum Verschließen von Einkochgefäßen ist nun aber außerdem sehr umständlich und teuer. In vielen Fällen ist sie überhaupt nicht brauchbar, z. B. dann, wenn das Gefäß nicht bis oben mit Flüssigkeit gefüllt ist, da in diesem Falle der Heizkörper auf dem Einkochgut keine richtige Auflage findet, zum mindesten seinen Halt während des Schmelzens des Fettes verliert.
- Gemäß der Erfindung wird das betreffende Mittel durch Zufügen von milchsaurem Kalk oder anderen für Lebensmittel zugelassenen Kalkverbindungen zu einer Paste verarbeitet. In dieser Form läßt sich das Mittel leichter dosieren. Es verdunstet beim Aufbringen auf den Deckel auch nicht so leicht, da es nicht, wie das flüssige Mittel, breitfiießt, so daß eine geringere Oberfläche vorhanden ist. Zum Anzünden des Mittels braucht der Dekkel außerdem nicht mit der Öffnung nach oben gehalten zu werden, so daß das Umwenden des Deckels, wodurch Zeit verlorengeht und Teile des Mittels vom Deckel abgegrhleudert werden können, erspart wird. Das pastenfärmige Mittel haftet außerdem verhältnismäßig fest an dem Deckel und fließt selbst beim Brennen kaum breit, so daß ein Abtropfen des Mittels in das Einmachgut nicht zu befürchten ist. Schließlich braucht bei Verwendung eines pastenfärmigen Mittels auch kein so großes Gewicht darauf gelegt zu werden, daß der Deckel vollkommen trocken ist, da sich etwa vorhandene Feuchtigkeit der Paste nicht so leicht mitteilt, jedenfalls die Oberfläche der aufgetragenen Pastenmasse, an welcher sie entzündet wird, nicht beeinträchtigt.
- ..#Am besten hat sich die folgende Zusam---mensetzung bewährt: 750 Teile Alkohol, 25 Teile Benzoesäure, Zoo Teile destilliertes Wasser, 25 Teile milchsaurer Kalk.
- Bei der Herstellung des Mittels wird zunächst die Benzoesäure in Alkohol aufgelöst und der milchsaure Kalk in dem destillierten Wasser. Die Benzoelösung wird der milchsauren Kalklösung unter ständigem Rühren langsam beigemischt. Die Verarbeitung erfolgt kalt. Das so erhaltene Produkt wird in Formen oder in Tuben gegossen und dicht verschlossen. Die Masse erstarrt beim Lagern innerhalb eines Zeitraumes von ungefähr 24 Stunden.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE i. Aus -Alkohol und einem Konservierungsmittel bestehendes Mittel zum Verschließen von Einmachgläsern durch den bei seiner Verbrennung im zugedeckten Glas erzeugten Luftunterdruck und zum gleichzeitigen Konservieren des Einmachgutes, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel durch Zufügen von milchsaurem Kalk oder einer anderen für Lebensmittel zugelassenen Kalkverbindung pastenförmig gestaltet ist.
- 2. Mittel nach Anspruch i, bestehend aus 75o Teilen Alkohol, 25 Teilen Benzoesäure, Zoo Teilen destilliertem Wasser und 25 Teilen milchsaurem Kalk.
Priority Applications (1)
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE697242C true DE697242C (de) | 1940-10-09 |
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ID=7183129
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1939H0159948 Expired DE697242C (de) | 1939-06-25 | 1939-06-25 | Mittel zum Verschliessen von Einmachglaesern |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE697242C (de) |
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1939
- 1939-06-25 DE DE1939H0159948 patent/DE697242C/de not_active Expired
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