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Hintergrund
der Erfindung
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Die vorliegende Erfindung betrifft
eine Plattenabspielvorrichtung vom Wechsler-Typ, der eine Mehrzahl
von Platten nach Wahl abspielen kann.
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Das US-Patent 5135591, die Japanische
Patentoffenlegungsschrift Nr. 6-36436
und das US-Patent 5561657 offenbaren Plattenabspielvorrichtungen
vom Wechseltyp, die es erlauben, eine ausgewählte Platte abzuspielen, ohne
diese aus ihrer Speicherposition ziehen zu müssen. Um die Vorrichtung kompakt
zu machen, werden die Abspielmittel, bestehend aus einem optischen
Aufnehmer, einem Plattenteller und dergleichen, horizontal zwischen
einer Mehrzahl koaxial angeordneter Platten bewegt.
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Diese konventionellen Beispiele besitzen
ein Magazin mit einer Mehrzahl von Halteplatten. Auf jeder dieser
Halteplatten wird eine Platte gehalten. Das Magazin kann an der
Vorrichtung angebracht und aus dieser entfernt werden. Wenn sich
dieses Magazin außerhalb
der Vorrichtung befindet, verschließt ein Schließmechanismus
die Halteplatten, so dass sich die Halteplatten nicht voneinander
trennen. Wenn das Magazin in der Vorrichtung gespeichert ist, wird
der Schließmechanismus
von einem bestimmten Verschlusslösemechanismus
in der Vorrichtung gelöst.
Während
des Abspielens einer Platte werden die Halteplatten in einer Richtung
senkrecht zu den Plattenflächen
bewegt, um mehr Platz zu bieten. Die in zurückgezogenen Positionen angeordneten
Abspielmechanismen, wie der Plattenteller und der optische Aufnehmer,
werden in den Raum bewegt, der durch die Bewegung der Halteplatten
geschaffen wurde, um es zu erlauben, dass die Platten abgespielt
werden, ohne die Platten aus dem Magazin ziehen zu müssen.
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Wenn Platten abgespielt werden sollen,
die nicht in dem Magazin gehalten sind, wird das Magazin aus der
Vorrichtung entfernt und Platten werden aus dem Magazin genommen.
Dann wird die abzuspielende Platte in dem Magazin angeordnet und
das Magazin wird wieder zurück
in die Vorrichtung gesetzt. Dies macht die Bedienung der Vorrichtung kompliziert.
Es besteht daher ein Bedürfnis,
dass diese Art einer Plattenabspielvorrichtung vom Wechslertyp mit
einem Lademechanismus ausgestattet wird, um eine Platte durch einen
Schlitz in die Vorrichtung zu laden, der in einer vorderen Abdeckplatte
der Vorrichtung angeordnet ist. Der Lademachanimus kann entweder
ein Rollklemmenlademechanismus sein, bei dem die Plattenflächen zwischen
einer Antriebsrolle und einer angetriebenen Rolle angeordnet sind, oder
ein Riemenlademechanismus, bei dem die Ränder der Platte durch einen
endlosen Riemen entlang einem Plattentransferpfad gestützt wird.
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Wenn eine Platte unter Verwendung
eines Lademechanismusses in einer Speicherposition gespeichert werden
soll, müssen
Haltemittel angeordnet werden, um die Platte in der Speicherposition
zu halten. Die Haltemittel können
eine Reihe von verschiedenen Strukturen annehmen. Wenn die Aufnahmefläche oder
die Labelfläche
von Platten auf einer Halteplatte angeordnet sind, wie bei der oben
beschriebenen konventionellen Technologie, kann die Platte durch
den Gleitkontakt zwischen der Plattenfläche und der Haltefläche während des
Ladevorgangs beschädigt
werden. Bei der Japanischen Patentoffenlegungsschrift Nr. 9-17171,
eingereicht durch den vorliegenden Anmelder, kann ein gekrümmter Plattenhalter
verwendet werden, der den Plattenrand über etwa 180 Grad hält. Gemäß diesem Plattenhaltemittel
findet der Gleitkontakt zwischen der Platte und dem Plattenhalter
nur am Rand statt, auf dem keine Daten aufgezeichnet sind. Selbst wenn
daher die Platte verkratzt ist, hat dies keine Auswirkung auf das
Abspielen.
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Während
des Abspielens der Platte muss die Platte weg von dem Plattenhalter
bewegt werden, so dass der Plattenhalter und die Platte außer Kontakt stehen.
Wenn der Plattenhalter nahe der vorderen Abdeckplatte der Vorrichtung
angeordnet wäre,
würde die
Platte aus der vorderen Abdeckung heraus stehen, wenn sie herausgezogen
wird. Der Plattenhalter muss daher weiter hinten in der Vorrichtung
angeordnet werden, so dass Platz zwischen der vorderen Abdeckung
und dem Plattenhalter vorhanden ist, um die Platte herausziehen
zu können.
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Aufgaben und
Zusammenfassung der Erfindung
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Es ist daher eine Aufgebe der Erfindung, eine
Plattenabspielvorrichtung zu schaffen, der die Nachteile des Stands
der Technik überwindet.
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Es ist eine weitere Aufgabe der Erfindung, eine
Plattenabspielvorrichtung zu schaffen, die das Abspielen einer Platte
erlaubt, während
eine Achse der Platte innerhalb des Durchmessers der gespeicherten
Platten verbleibt.
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Es ist noch eine weitere Aufgabe
der Erfindung, eine Plattenabspielvorrichtung zu schaffen, bei der
der Abstand zwischen den Platten ausreichend ist, einem Plattenteller
zu gestatten, sich in einer Plattenspeichervorrichtung zu der Platte
zu bewegen und diese zu klemmen und die Platte dann zu der Abspielposition
herauszuziehen.
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Es ist noch eine weitere Aufgabe
der Erfindung, eine Plattenabspielvorrichtung zu schaffen, bei der
die Speicherposition für
den Plattenteller und den optischen Aufnehmer außerhalb eines vertikalen Raums
um eine Plattenabspielposition angeordnet ist.
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Kurz gesagt schafft die vorliegende
Erfindung eine Plattenabspielvorrichtung, wie in Anspruch 1 beansprucht.
Ein Raum über
und unter einer in einem Plattenhalter gehaltenen ausgewählten Platte bietet
Platz für
einen Plattenteller und einen optischen Aufnehmer, um sich in und
aus Positionen innerhalb des Umfangs der gespeicherten Platten zu bewegen.
Der Plattenteller wird in den Platz bewegt, um die ausgewählte Platte
zu klemmen und aus ihrem Plattenhalter zu einer Abspielposition
zu ziehen, in der sich die Achse des Plattentellers innerhalb des Umfangs
der in den Plattenhaltern gespeicherten Platten befindet. Die Speicherposition
setzt die Achse des Plattentellers außerhalb des Umfangs der in den
Plattenhaltern gespeicherten Platten. Bei einem Einzelabspielmodus
wird eine Platte, die nicht in dem Plattenspeicher gespeichert ist,
direkt von außerhalb der
Plattenabspielvorrichtung zu der Abspielposition bewegt, an der
sie geklemmt und abgespielt wird. Nach Beendigung des einzelnen
Abspiels wird die Platte aus der Plattenabspielvorrichtung heraustransportiert,
ohne in einem Plattenhalter abgelegt zu werden.
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Wenn der Plattenhalter senkrecht
zu der Plattenfläche
bewegt wird, um eine Platte abzuspielen, müssen sich die Abspielmittel
in einer zurückgezogenen
Position befinden, in der sie sich nicht mit der Platte überlappen.
Der Platz, der benötigt
wird, um eine zurückgezogene
Position für
die Abspielmittel zu schaffen, wirkt bei dem Bemühen, die Vorrichtung kompakter
zu machen, als Flaschenhals.
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Um die oben beschriebene Aufgabe
zu lösen,
besteht eine Plattenabspielvorrichtung vom Wechslertyp aus: einer
Mehrzahl von Plattenhaltegliedern, die eine Mehrzahl von Platten
so halten, dass die Plattenkoaxial ausgerichtet sind; Transportmitteln
für die
Plattenhalteglieder, die die Mehrzahl von Plattenhalte gliedern senkrecht
zu der Oberfläche der
Platten transportieren; Plattentransport mitteln, um eine Platte
zwischen einem ausgewählten
Plattenhalteglied und einer Platteneinsetz/ausgabeposition zu transportieren;
Abspielmitteln bestehend wenigstens aus einem optischen Aufnehmer
und einem Plattenteller; Plattenauszugsmitteln, die eine Platte aus
dem Plattenhalteglied ziehen, so dass die Platte und das Plattenhalteglied
außer
Kontakt sind; und einem Transportmechanismus für die Abspielmittel, der die
Abspielmittel zu einer zurückgezogenen
Position und einer Abspielposition bewegt. Die zurückgezogene
Position ist eine Position in einem flachen Bereich, der durch den
Transfer der Platte durch die Plattentransportmittel gebildet wird,
bei dem der Plattenteller nicht mit den in der Mehrzahl von Plattenhaltegliedern
gehaltenen Platten überlappt.
Die Abspielposition ist eine Position, bei der der Plattenteller
mit den in der Mehrzahl von Plattenhaltegliedern gehaltenen Platten überlappt.
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Wenn sich die Abspielmittel in der
zurückgezogenen
Position befinden, sind sie zwischen der Platteneinsetz/ausgabeposition,
die durch die Plattentarnsportmittel geschaffen wird und den Plattenhaltemitteln
angeordnet. Es muss daher kein Platz nur für die zurückgezogene Position der Abspielmittel geschaffen
werden.
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Die obigen und andere Aufgaben, Merkmale und
Vorteile der vorliegenden Erfindung werden anhand der folgenden
Beschreibung, gelesen in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen
verdeutlicht, bei denen gleiche Referenznummern gleiche Elemente
bezeichnen.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
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1 ist
eine schematische Draufsicht, auf die bei der Beschreibung der Arbeitsschritte
der Plattenabspielvorrichtung über
die Zeit Bezug genommen werden wird.
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2 ist
eine schematische Draufsicht, auf die bei der Beschreibung der Arbeitsschritte
der Plattenabspielvorrichtung über
die Zeit Bezug genommen werden wird.
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3 ist
eine schematische Draufsicht zur Beschreibung der Arbeitsschritte
der Plattenabspielvorrichtung über
die Zeit.
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4 ist
eine schematische Draufsicht zur Beschreibung der Arbeitsschritte
der Plattenabspielvorrichtung über
die Zeit.
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5 ist
eine schematische Draufsicht zur Beschreibung der Arbeitsschritte
der Plattenabspielvorrichtung über
die Zeit.
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6 ist
eine schematische Draufsicht zur Beschreibung der Arbeitsschritte
der Plattenabspielvorrichtung über
die Zeit.
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7 ist
eine Seitenansicht der Kulissenführung.
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8 ist
ein Schnitt entlang der Linie A-A von 1 um
die Arbeitsschritte der Kulissenführung über die Zeit zu beschreiben.
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9 ist
ein Schnitt entlang der Linie A-A von 1 um
die Arbeitsschritte der Kulissenführung über die Zeit zu beschreiben.
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10 ist
ein Schnitt entlang der Linie A-A von 1 um
die Arbeitsschritte der Kulissenführung über die Zeit zu beschreiben.
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11 ist
ein Schnitt entlang der Linie A-A von 1 um
die Arbeitsschritte der Kulissenführung über die Zeit zu beschreiben.
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12 ist
ein Schnitt entlang der Linie A-A von 1 um
die Arbeitsschritte der Kulissenführung über die Zeit zu beschreiben.
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13 ist
ein Schnitt entlang der Linie A-A von 1 um
die Arbeitsschritte der Kulissenführung über die Zeit zu beschreiben.
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14 ist
ein Schnitt entlang der Linie A-A von 1 um
die Arbeitsschritte der Kulissenführung über die Zeit zu beschreiben.
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15 ist
ein Schnitt entlang der Linie A-A von 1 um
die Arbeitsschritte der Kulissenführung über die Zeit zu beschreiben.
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16 ist
ein Schnitt entlang der Linie A-A von 1 um
die Arbeitsschritte der Kulissenführung über die Zeit zu beschreiben.
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17 ist
ein Schnitt entlang der Linie A-A von 1 um
die Arbeitsschritte der Kulissenführung über die Zeit zu beschreiben.
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18 ist
ein Schnitt entlang der Linie A-A von 1 um
die Arbeitsschritte der Kulissenführung über die Zeit zu beschreiben.
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19 ist
ein Schnitt entlang der Linie A-A von 1 um
die Arbeitsschritte der Kulissenführung über die Zeit zu beschreiben.
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20 ist
ein Schnitt entlang der Linie A-A von 1 um
die Arbeitsschritte der Kulissenführung über die Zeit zu beschreiben.
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21 ist
eine schematische Seitenansicht zur Beschreibung der Arbeitsschritte
der Plattenabspielvorrichtung über
die Zeit.
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22 ist
eine schematische Seitenansicht zur Beschreibung der Arbeitsschritte
der Plattenabspielvorrichtung über
die Zeit.
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23 ist
eine schematische Seitenansicht zur Beschreibung der Arbeitsschritte
der Plattenabspielvorrichtung über
die Zeit.
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24 ist
eine schematische Seitenansicht zur Beschreibung der Arbeitsschritte
der Plattenabspielvorrichtung über
die Zeit.
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25 ist
eine schematische Seitenansicht zur Beschreibung der Arbeitsschritte
der Plattenabspielvorrichtung über
die Zeit.
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26 ist
eine schematische Seitenansicht zur Beschreibung der Arbeitsschritte
der Plattenabspielvorrichtung über
die Zeit.
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27 ist
eine schematische Seitenansicht zur Beschreibung der Arbeitsschritte
der Plattenabspielvorrichtung über
die Zeit.
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28 ist
eine schematische Seitenansicht zur Beschreibung der Arbeitsschritte
der Plattenabspielvorrichtung über
die Zeit.
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29 ist
eine schematische Seitenansicht zur Beschreibung der Arbeitsschritte
der Plattenabspielvorrichtung über
die Zeit.
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30 ist
eine schematische Seitenansicht zur Beschreibung der Arbeitsschritte
der Plattenabspielvorrichtung über
die Zeit.
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31 ist
eine schematische Seitenansicht zur Beschreibung der Arbeitsschritte
der Plattenabspielvorrichtung über
die Zeit.
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32 ist
eine schematische Seitenansicht zur Beschreibung der Arbeitsschritte
der Plattenabspielvorrichtung über
die Zeit.
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33 ist
eine schematische Seitenansicht zur Beschreibung der Arbeitsschritte
der Plattenabspielvorrichtung über
die Zeit.
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34 ist
eine schematische Seitenansicht zur Beschreibung der Arbeitsschritte
der Plattenabspielvorrichtung über
die Zeit.
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35 ist
eine vergrößerte Darstellung
des Flanschs 16.
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36 ist
eine Draufsicht auf den Riementriebmechanismus 40.
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37 ist
ein Schnitt entlang der Linie B-B von 36.
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38 ist
eine Draufsicht auf den Führungsmechanismus 50.
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39 ist
ein Schnitt entlang der Linie C-C von 38.
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40 ist
ein Blockdiagramm des Steuerschaltkreises der Plattenabspielvorrichtung.
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Ausführliche
Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
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Das Folgende ist eine Beschreibung
der erfindungsgemäßen Vorrichtungen
einer Plattenabspielvorrichtung vom Wechsler-Typ, die geeignet sind,
fünf Platten
zu halten.
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Gemäß 1 ist eine Plattenabspielvorrichtung 1 gezeigt,
die eine Kapazität
von fünf
Platten hat, bei der die Platten abwesend sind. Gekrümmte Plattenhalter 11–15 (nur
der obere Plattenhalter 11 ist in 1 gezeigt, die relativen Positionen der
fünf gekrümmten Plattenhalter 11–15 sind
in 21 gezeigt) zum Halten
von bis zu fünf
Platten sind so angeordnet, dass sie die Ränder von Platten über einen Winkelbereich
von etwa 180 Grad halten. Alle Plattenhalter 11–15 sind
identisch, weswegen nur der erste Plattenhalter 11 in der
obersten Position im Detail beschrieben wird.
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Vier Flansche 16 sind an
dem Plattenhalter 11 angeordnet. Ein Rundloch 17 ist
an jedem Flansch l6 gebildet. Unter momentanem Bezug auf
die vergrößerte Darstellung
von 35 ragt ein Eingriffsbolzen 18 in
das Rundloch 17.
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Zurückkommend zu 1 mit 7 passt jedes
Rundloch 17 auf ein Plattenhaltertransportmittel 30.
Jedes Plattenhaltertransportmittel 30 besitzt einen zylindrischen
Abschnitt, der auf seiner Oberfläche
verbundene Kulissenführungsnuten 33–34 besitzt.
Der Eingriffszapfen 18 passt in die Kulissenführungsnuten 33, 34.
Das Plattenhaltertransportmittel 30, das später beschrieben
wird, transportiert die Plattenhalter 11–15 in
einer Richtung, die senkrecht zu der Papierfläche von 1 steht.
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Gemäß nun 8 zeigt eine Schnittzeichnung entlang
der Linie A-A von 1 die
Beziehung zwischen den Plattenhaltern 11–15 und
dem Plattenhaltertransportmittel 30. Der Plattenhalter 11 (wie auch
die restlichen Plattenhalter) besitzen Plattenträger 23, 24,
die den Rand der Labelseite und der Aufzeichnungsseite einer Platte
greifen. Mit den Plattenträgern 23, 24 ist
integriert eine Basis 25 verbunden. Ein Flansch 16,
der mit der Basis 25 verbunden ist, umgibt den zylindrischen
Abschnitt des Plattenhaltertransportmittels 30. Der Eingriffszapfen 18 erstreckt sich
in das Rundloch 17 um eine Kulissenführungsnut 33 einer
ersten zylindrischen Kulissenführung 31 einzugreifen.
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Das Plattenhaltertransportmittel 30 besitzt eine
zweiteilige Struktur, die aus einer ersten zylindrischen Kulissenführung 31 und
einer zweiten zylindrischen Kulissenführung 32 besteht,
die beide gleiche Außendurchmesser
besitzen. Die zweite zylindrische Kulissenführung 32 kann sich
gegenüber
der ersten zylindrischen Kulissenführung frei drehen. Die erste
zylindrische Kulissenführung 31 kann
sich frei auf einem Zapfen 35 drehen, der sich von dem
Gehäuse 4 nach
oben erstreckt. Die Kulissenführungsnut 33 ist
auf dem Außenumfang
der ersten zylindrischen Kulissenführung 31 gebildet.
Eine zweite Kulissenführungsnut 34 ist
auf der zweiten zylindrischen Kulissenführung 32 gebildet.
Der Eingriffszapfen 18 des oberen Plattenhalters 11 läuft in der
Kulissenführungsnut 33.
Die Eingriffszapfen 18 der Plattenhalter 12–15 laufen,
wie später
erklärt
wird, in den Kulissenführungsnuten 34 und 33.
Das Plattenhaltertransportmittel 30, das aus der ersten
zylindrischen Kulissenführung 31 und
der zweiten zylindrischen Kulissenführung 32 besteht,
bewegt die Plattenhalter 11–15 in vertikalen
Richtungen.
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Gemäß 7 und 8 besitzen
die Kulissenführungsnuten 33, 34 unterschiedliche
Steigungen. Die Positionen P1–P11
zeigen Positionen an zu denen die Eingriffszapfen 18 und
die in ihren jeweiligen Haltern getragenen Platten durch die Drehung
des Plattenhaltertransportmittels bewegt werden. Eine Steigung L1
trennt die Positionen P1–P5.
Eine Steigung L2, größer als
die Steigung L1 trennt die Positionen P5–P7. Eine Steigung L3, größer als
die Steigung L2 trennt die Positionen P7–P8. Die Steigung L1 ist auch
verdoppelt, um die Positionen P8–P11 zu trennen. Die erste
zylindrische Kulissenführung 31 und
die zweite zylindrische Kulissenführung 32 sind in Drehpositionen
angeordnet, in denen die Verbindungspositionen zwischen den Kulissenführungsnuten 32 und 33 ausgerichtet
sind. Die Steigung L1 ist so ausgelegt, dass benachbarte Plattenhalter
ohne einen trennenden Abstand in engem Kontakt stehen. Dies dient
der Kompaktheit des Geräts.
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An der ersten zylindrischen Kulissenführung 31 ist
ein Getrieberad 36 angeordnet. An der zweiten zylindrischen
Kulissenführung
ist ei zweites Getrieberad 37 angeordnet. Die Getrieberäder 36, 37 sind mit
konventionellen Antriebsmechanismen 83, 82 für die zylindrischen
Kulissenführungen
verbunden, beispiels weise einem Motor oder dergleichen. Die Getrieberäder 36, 37 steuern
die Drehrichtung der ersten zylindrischen Kulissenführung 31 und
der zweiten zylindrischen Kulissenführung 32. Die Plattenhaltertransportmittel 30 sind
an jedem der vier Flansche 16 angeordnet. Die Getrieberäder 36, 37 sind
so mit jedem Plattenhaltertransportmittel 30 verbunden,
dass alle vier Plattenhaltertransportmittel 30 durch die
Antriebsmechanismen 82, 83 für die Kulissenführungen in
die gleiche Drehrichtung und im gleichen Drehwinkel angetrieben
werden. Die Rotation der Plattenhaltertransportmittel 30 bewegt
die Plattenhalter 11–15 vertikal
in der Plattenabspielvorrichtung 1, während sie parallel zueinander
gehalten werden.
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Gemäß auch 1 wird eine durch einen Schlitz 3 in
der Frontabdeckung 2 der Vorrichtung 1 durch ein
Plattentransportmittel zu den Plattenhaltern 11–15 transportiert.
Das Plattentransportmittel ist vorzugsweise einen Riementriebmechanismus 40 auf
der linken Seite und ein Führungsmechanismus 50 auf
der rechten Seite. Gemäß 36, die eine Draufsicht
auf den Riementriebmechanismus 40 und 37,
die einen Schnitt entlang der Linie B-B von 36 zeigen, hält ein Paar unterer und oberer
Führungsplatten 41, 42 den
Plattenrand von oben und unten. Zwischen den Führungsplatten 41, 42 ist
ein endloser Treibriemen 45 angeordnet. Der Treibriemen 45 geht über eine
angetriebene Riemenscheibe 43 und eine nicht angetriebene
Riemenscheibe 44. Die angetriebene Riemenscheibe 43 wird
auf konventionelle Weise von einem Riemenschiebenantriebsmechanismus 84,
wie zum Beispiel einem Motor oder dergleichen angetrieben. In der
Schleife des Treibriemens 45 ist ein Halteblock 46 angeordnet,
um den Treibriemen 45 gegen eine Einwärtsbiegung abzustützen.
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Gemäß den 38 und 39 besitzt
der Führungsmechanismus 50 eine
obere Führungsplatte 51 und
eine untere Führungsplatte 52,
die den Rand einer Platte halten. Eine Führungswand 53 zwischen der
oberen und der unteren Führungsplatte 51 und 52 liegt
an dem Plattenrand an. Ein Verbindungsmechanismus (in den Zeichnungen
nicht gezeigt) gestattet es dem Riemenantriebsmechanismus 40 und dem
Führungsmechanismus 50,
sich in der Richtung der Pfeile D und E in 1 zu bewegen. Der Führungsmechanismus 50 du
der Riemenantriebsmechanismus 40 sind so verbunden, dass
wenn der Führungsmechanismus 50 einen
transversen Weg in der Richtung des Pfeils E bewegt wird, der Antriebsmechanismus 40 den
gleichen Weg in der entgegen gesetzter Richtung des Pfeils D be wegt
wird. So bleibt eine Mittelposition, die von dem Führungsmechanismus 50 und
dem Antriebsriemenmechanismus gleich weit entfernt ist, während der
Einwärts-
und Auswärtsbewegung
dieser beiden Elemente am gleichen Ort. Ein Riemen-/Führungsantriebsmechanismus 85 besteht
aus einem Motor oder dergleichen, um den Riemenantriebsmechanismus 40 und
den Führungsmechanismus 50 in
der D und E Richtung zu bewegen.
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Wenn eine Platte zwischen dem Antriebsriemen 45 und
der Führungswand 53 gehalten
wird, wird die Antriebsriemenscheibe 43 durch den Riemenscheibenantrieb 83 entgehen
dem Uhrzeigersinn gedreht. Dies dreht die Platte im Uhrzeigersinn,
während
sie in der Richtung, die durch den Pfeil F, der senkrecht zu der
D-E Richtung steht, gezeigt ist, transportiert wird. Dies transportiert
die Platte nach dem Einsetzen durch den Schlitz 3 in der
Frontabdeckung 2 in eine Speicherposition in dem ausgewählten Plattenhalter
in der Vorrichtung 1. Wenn die Antriebsriemenscheibe 43 durch
den Riemenantriebsmechanismus 84 im Uhrzeigersinn gedreht
wird, wird die Platte auch entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht, um
sie in der Richtung eines Pfeils G zu transportieren, der in die
dem Pfeil F entgegen gesetzte Richtung zeigt. Dies bewegt die ausgewählte Platte aus
dem Plattenhalter zu einer Position, in der ein Abschnitt der Platte
aus dem Schlitz 3 ragt, wo sie von dem Benutzer ergriffen
werden kann.
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Gemäß den 1 und 21 ist
an dem Chassis 63 ein Spindelmotor 62 (in 1 nicht gezeigt) befestigt,
der den Plattenteller 61 zum Aufnehmen von Platten dreht.
Der Plattenteller 61 ist als selbstklemmender Plattenteller
bekannt, der keine Klemmung zum Klemmen der Patte auf den Plattenteller benötigt. Eine
Stellschraube 65 wird von einem Gewindemotor 64,
der an dem Chassis 63 angeordnet ist, gedreht. Die Drehung
der Stellschraube 65 bewegt einen optischen Aufnehmer zwischen
einem inneren und einem äußeren Umfang
einer Platte. Ein Abspielmittel besteht wenigstens aus einem Plattenteller 61 und
einem optischen Aufnehmer 66, um den bekannten Schritt
des Beamens eines Lasers von dem optischen Aufnehmer 66 auf
eine Platte, die mittels eines Plattentellers gedreht wird, und
des Lesens des reflektierten Lichts, um auf der Platte aufgezeichnete
Daten abzuspielen, auszuführen.
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Eine Führungsschiene 67 ist
so angeordnet, dass sie den optischen Aufnehmer 66 parallel
zu dem Chassis 63 angeordnet. An einem Ende des Chassis 63 ist
eine Welle 68 angeordnet. Das Chassis 63 kann
sich um die Welle 68 45 Grad entgegen dem Uhrzeigersinn
aus der in 1 gezeigten
Ruheposition drehen. Aus dieser ausgedrehten Position kann sich
das Chassis 63 gerade in Richtung des Pfeils F bewegen.
Die Bewegung des Chassis 63 wird durch einen Chassisantriebsmechanismus 86 gesteuert, der
aus einem Motor oder dergleichen besteht. So dienen die Welle 68 und
der Chassisantriebsmechanismus als Abspielmitteltransportmechanismus,
das das Abspielmittel wie oben beschrieben transportiert.
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Der Plattenteller 61 ist
zwischen der Frontabdeckung 2 und den Plattenhaltern 11–15 angeordnet. Wenn
gemäß 3 eine Platte 71 von
dem Plattenhalter 11 gehalten wird, überlappt der Plattenteller 61 die
Platte 71 nicht. Stattdessen ist er in dem Ladepfad der
Platte zwischen der Frontabdeckung 2 und der Platte 71 angeordnet.
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Gemäß jetzt 40 ist ein Blockdiagramm des Schaltkreises
der Vorrichtung 1 gezeigt. Die Verarbeitung der Daten von
der Platte 71 wird durch einen konventionellen Abspielsteuerkreis 91 an
den von dem optischen Aufnehmer 66 gelesenen Daten durchgeführt. Die
Ergebnisse werden dann von einem Ausgangsanschluss 92 ausgegeben.
Ein Steuerschaltkreis 93, bestehend aus einem Mikroprozessor
oder dergleichen, steuert den Abspielschaltkreis 91 und
die Antriebsmechanismen 82, 83 für die Kulissenführungen,
den Riemenscheibenantriebsmechanismus 84, den Riemen-/Führungsantriebsmechanismus 85 und
den Chassisantriebsmechanismus 86 entsprechend den unten
beschriebenen Zeitabläufen.
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Gemäß den folgenden Zeichnungen
werden nachfolgend unter Bezug auf die Zeichnungen 1 bis 6 die
Arbeitsschritte dieser Ausführung
beschrieben, die schematische Draufsichten der Vorrichtung 1 zeigen; 7, die eine Seitenansicht
des Plattenhaltertransportmittels 30 zeigt, das die vertikale
Bewegung der Plattenhalter 11–15 steuert und die die
Positionen P1–P11
der Plattenhalter zeigt; 8 – 20, die die Drehung des
Plattenhaltertransportmittels 30 zeigt; und 21 bis 34, die Seitenansichten der Vorrichtung 1 zeigen
und die Bewegung der Platte und der Plattenhalter 11–15 in
der Vorrichtung 1 beschreiben.
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Gemäß 1 werden bei dem Anfangszustand für die Plattenspeicherung
der Antriebsriemen 45 des Riemenantriebsmechanismusses
und die Führungswand 53 des
Führungsmechanismusses
zu Positionen bewegt, an denen ihr Abstand kleiner ist, als der
Durchmesser der Platte. Gemäß 7 und 8 ist der Ein griffszapfen 18 an
dem Flansch 16 des ersten Plattenhalters in dem Anfangszustand
an der Position P6 an der Kulissenführungsnut 33 der ersten zylindrischen
Kulissenführung 31 positioniert.
Die positioniert den ersten Plattenhalter 11 in der gleichen Höhe wie die
des Schlitzes 3 in der Frontabdeckung 2. Die Eingriffszapfen 18 an
den Flanschen 16 des zweiten bis fünften Plattenhalters 12–15 sind
an den Positionen P8–P11
an der Kulissenführungsnut 34 der
zweiten zylindrischen Kulissenführung 32 angeordnet.
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Bei diesem Zustand wird eine Platte
in den Schlitz 3 eingesetzt. Das Einsetzen lässt sich
den Riemenantriebsmechanismus 50 in der Richtung des Pfeils
D und den Führungsmechanismus 50 um
den gleichen Betrag in Richtung des Pfeils E bewegen, was zu dem
Zustand von 2 und 21 führt. Diese Bewegung schaltet
den Riemenscheibenantriebsmechanismus 84 an, um den Antriebsriemenmechanismus 40 und
die Antriebsriemenscheibe 43 zu drehen, um den Antriebsriemen 45 entgegen
dem Uhrzeigersinn zu drehen. Die Platte 71, die zwischen dem
Antriebsriemen 45 und der Führungswand 53 gehalten
wird, wird im Uhrzeigersinn gedreht und in die durch den Pfeil F
angezeigte Richtung transportiert. Der Riemenantriebsmechanismus 40 und
der Führungsmechanismus 50 werden
leicht voneinander fortbewegt und die Platte 71 wird vollständig in die
Vorrichtung 1 bewegt.
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Gemäß 3, 9 und 22 bewegt die Drehung des
Antriebsriemens 45 die Platte 71 in den ersten
Plattenhalter 11. In diesem Zustand wird die Platte 71 durch
die Plattenträger 23, 24 des
Plattenhalters 11 stabil über etwa 180° ihres Rands
gestützt. Um
die Platte 71 nachdem sie geladen wurde, abzuspielen, bewegt
der Riemen-/Führungsantriebsmechanismus
zuerst den Riemenantriebsmechanismus 40 in die Richtung
des Pfeils D und den Führungsmechanismus
in die Richtung des Pfeils E. Dies bewegt den Riemenantriebsmechanismus 40 und
den Führungsmechanismus 50 weg
von der Platte 71.
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Dann wird das Chassis 63 entgegen
dem Uhrzeigersinn 45 Grad um die Welle 68 aus
der zurückgezogenen
Position, die in 3 gezeigt
ist, zu der Position die in 4 gezeigt
ist, gedreht. Das Chassis 63 wird dann in die Bewegung
von Pfeil F bewegt. Der Chassisantriebsmechanismus 86 transportiert
das Chassis 63 zu der in 5 und 23 gezeigten Position, so
dass der Drehpunkt des Plattentellers 61 mit dem Mittelpunkt
einer Zentrierbohrung 81 in der Platte 71 ausgerichtet
ist.
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Aus dieser Position wird die erste
zylindrische Kulissenführung 31 entgegen
dem Uhrzeigersinn durch den Antriebsmechanismus 82 für die zylindrische
Kulissenführung
um 180 Grad gedreht, während
die zweite zylindrische Kulissenführung 32 stehen bleibt.
Dies bewegt den Plattenhalter 11 von der Position P6 zu
der Position P7, wobei er um den Abstand der Steigung L2 absinkt.
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Gemäß 10 und 24 wird
die Platte 71 auf dem Plattenteller 61 befestigt.
Ein konventioneller selbstklemmender Mechanismus, in den Zeichnungen
nicht gezeigt, klemmt die Platte 71 auf den Plattenteller 61.
Während
der Plattehalter 11 absinkt, bleiben die anderen Plattenhalter 11–15 feststehend, da
sie an der zweiten zylindrischen Kulissenführung 32 angeordnet
sind, die zu diesem Zeitpunkt stehen bleibt.
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Nachdem die Platte 71 auf
den Plattenteller 61 geklemmt ist, bewegt der Chassisantriebmechanismus 68 das
Chassis 63 in 5 in
der Richtung des Pfeils G. Dies bewegt die Platte 71 aus
dem Plattenhalter 11, so dass diese außer Kontakt miteinander sind.
Dieser Zustand ist in den 6, 11 und 25 gezeigt. So bewegt die Bewegung des
Chassis 63 von der 5 zu
der 6 die Platte 71 aus dem
Plattenhalter 11. Der Plattenteller 61, das Chassis 63 und
der Chassisantriebsmechanismus 86 dienen zusammen als Mittel
zum Herausziehen der Platte.
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Aus dieser Position mit der herausgezogenen
Platte dreht der Antriebsmechanismus 82 für die zylindrische
Kulissenführung
die erste zylindrische Kulissenführung 31 im
Uhrzeigersinn um 360 Grad um sich selbst. Der Plattenhalter 11 wird
von der Position P7, gezeigt in 7 um
den zweifachen Abstand der Steigung L2 zu der Position P5 angehoben. Dieser
Zustand ist in 12 und 26 dargestellt.
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Gemäß 6 bewegt der Chassisantriebsmechanismus 86 das
Chassis 63 in der Richtung des Pfeils. Von oben gesehen
wird die Platte 71 zu der gleichen Position, wie in 5 gezeigt, bewegt. Gemäß 13 und 27 jedoch wird der Platenhalter 11 über die
Plattenoberfläche
um die zweifache Steigung L2 vertikal nach oben bewegt. Wenn daher
die Oberfläche
der Platte 71 gestoßen
wird oder das Chassis 63 hängen bleibt, wird die Platte 71 daran gehindert,
in Kontakt mit anderen Teilen zu kommen, während sie rotiert, selbst wenn
das Chassis 63 durch eine äußere Vibration oder dergleichen
vertikal geschüttelt
wird.
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Gemäß den 1–3 ist der Plattenteller 61,
wenn sich das Chassis in seiner zurückgezogenen Position befindet,
zwischen der Frontabdeckung 2 und den in den Plattenhaltern 11–15 angeordneten Platten
angeordnet. Wie oben beschrieben, wird die Platte 71 des
Plattenhalters 11 für
das Abspielen in eine herausgezogene Position gezogen. Daher müssen die
Plattenhalter 11–15 getrennt
von der Frontabdeckung 2 bleiben, wobei ein vorgeschriebener
Abstand zwischen den Plattenhaltern und der vorderen Abdeckung 2 vorhanden
ist.
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Bei dieser Vorrichtung ist jedoch
aus anderen Gründen
nötig,
das Chassis 63 in diesem Raum anzuordnen. Wenn sich der
Plattenteller in seiner zurückgezogenen
Position befindet, ist er in dem flachen Bereich angeordnet, der
durch den Transport der Platte 71 von 2 zu 3 gebildet
wird, an einer Position, in der er nicht mit den Platten in der
Plattenhaltern 11–15 überlappt.
Daher besteht kein Bedarf für
einen gesonderten Raum für
die zurückgezogene
Position des Plattentellers 61. Dies erlaubt eine geringere
laterale (die D–E
Richtung in 1) und Tiefendimension
(die F–G
Richtung in 1) der Vorrichtung 1.
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Das Folgende ist eine Beschreibung
des Speichervorgangs zum Speichern einer anderen Platte 72 in
den Plattenhalter 12, nachdem das oben beschriebene Abspielen
der Platte 71 beendet wurde. Nachdem das Abspielen der
Platte 71 beendet wurde, bewegt gemäß 5, 13 und 27 der Chassisantriebsmechanismus 86 das
Chassis 63 in Richtung des Pfeils G in 5.
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Gemäß den 6, 12 und 26 wird die Platte 71 zu
der herausgezognen Position bewegt. Dann wird der Plattenhalter 11 von
der Position P5 zu der Position P7 abgesenkt, wie in 11 und 27 gezeigt. Dies wird dadurch erreicht,
dass der Antriebsmechanismus 82 für die Kulissenführung die zylindrische
Kulissenführung 31 360
Grad entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn dreht, während die zylindrische Kulissenführung 32 stehen
bleibt. Die Drehung der zylindrischen Kulissenführung 31 richtet die Höhe des Plattenhalters 11 mit
der Platte 71 aus.
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Der Chassisantriebsmechanismus 86 bewegt
dann das Chassis 63 in Richtung des Pfeils F. Gemäß den 5, 10 und 24 ist
der Rand der Platte 71 in den Plattenhalter 11 eingesetzt.
Dann wird die zylindrische Kulissenführung 31 im 180 Grad im
Uhrzeigersinn gedreht und bewegt den Plattenhalter 11 von
der in 7 gezeigten Position
P7 zu Position P6. Gemäß 9 du 23 wird die Platte 71 angehoben
und die Klemmung zwischen der Platte 71 und dem Plattenteller 61 wird
aufgehoben. Der Chassisantriebsmechanismus 86 bewegt das
Chassis 63 von der in 5 gezeigten
Abspielposition zu der in 4 gezeigten
Position und zu der zurückgezogenen
Position von 3, an der
es die vertikale Bewegung der Platte nicht behindert.
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Dann dreht der Antriebsmechanismus 82 für die Kulissenführung die
zylindrische Kulissenführung 31 180
Grad entgegen dem Uhrzeigersinn. Gemäß 10 wird der Plattenhalter 11 zuerst
zurück
zu der Position P7 gebracht. Dann dreht der Antriebsmechanismus 82 für die Kulissenführung beide
zylindrische Kulissenführungen 31 und 32 um
360 Grad im Uhrzeigersinn. Dies lässt den Plattenhalter 11 sich von
Position P7 zu Position P5, den Plattenhalter 12 von Position
P8 zu Position P7, den Plattenhalter 13 von Position P9
zu Position P8, den Plattenhalter 14 von Position P10 zu
Position P9 und den Platenhalter 15 von Position P11 zu
Position P10 bewegen (siehe 7).
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Gemäß 14 wird der Antriebsmechanismus 82 für die Kulissenführung verwendet,
um die zylindrische Kulissenführung 31 um
180 Grad im Uhrzeigersinn zu drehen, ohne die zylindrische Kulissenführung 32 zu
drehen. Dies lässt
sich den Plattenhalter 12 von der Position P7 zu der Position
P6 bewegen (siehe 7).
Die Höhe
des Plattenhalters 12 ist mit dem Schlitz 3 in
der Frontabdeckung 2 ausgerichtet. Dieser Zustand ist in
den 15 und 28 gezeigt.
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Gemäß wieder 1 werden der Antriebsriemen 45 des
Riemenantriebsmechanismusses 40 und die Führungswand 53 des
Führungsmechanismusses 50 zu
einem Abstand zueinander bewegt, der kleiner als der Durchmesser
der Platte ist. Gemäß 16 und 29 wird dann die Platte 72 durch
den Schlitz 3 geladen und in der gleichen Weise, wie oben
beschrieben, nach innen bewegt, bis die Platte 72 in dem
Plattenhalter 12 gehalten wird.
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Wenn dann die Platte 72 abgespielt
werden soll, wird das Chassis 63 bewegt (30} und die erste zylindrische Kulissenführung 31 wird
um 180 Grad entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht, ohne die zweite
zylindrische Kulissenführung 32 zu
drehen. Dies lässt
die Platte 72 auf den Plattenteller 61 klemmen
( 17, 31). Dann wird das Chassis 63 so bewegt,
dass die Platte 72 aus dem Plat tenhalter 12 gezogen
wird (18, 32). Die erste zylindrische
Kulissenführung 31 wird
um 360 Grad im Uhrzeigersinn gedreht, ohne die zweite zylindrische
Kulissenführung 32 zu
drehen, so dass der Plattenhalter 12 zu der Position P5
in 7 und der Plattenhalter 11 zu
der Position P4 bewegt wird (19, 33). Dann wird das Chassis 63 bewegt,
was zum Abspielzustand führt
(20, 34).
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Wie oben beschrieben, kann die erste
zylindrische Kulissenführung 31 gedreht
werden, ohne die zweite zylindrische Kulissenführung 32 zu drehen.
Es ist auch möglich,
beide um den gleichen Winkel zu drehen. Wenn eine Platte abgespielt
wird, wird der Plattenhalter, der der abzuspielenden Platte entspricht,
an der Position P5 angeordnet (siehe 7). Um
die Platte nach dem Abspielen in den Plattenhalter zurückzuführen wird
der Plattenhalter in eine Position P7 bewegt, an der er mit der
Abspielposition ausgerichtet ist. Während dieses Vorgangs wird
die zylindrische Kulissenführung 32 nicht
gedreht. Um eine geladene Platte abzuspielen, wird der Plattenhalter
in ähnlicher
Weise von der Position P6, an der seine Höhe mit der der Ladefläche ausgerichtet
ist zu der Position P7 bewegt, die mit der Klemmposition ausgerichtet
ist. In diesem Fall wird nur die erste zylindrische Kulissenführung 31 entgegen
dem Uhrzeigersinn gedreht.
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Das Folgende ist eine Beschreibung
der Abfolge, die stattfindet, wenn alle Platten in ihren Plattenhaltern
sind, das Abspielen der in dem Plattenhalter 11 gehaltenen
Platte beendet ist und die Platte, die in dem Plattenhalter 14,
dem vierten Plattenhalter von oben, gehalten ist, abgespielt werden
soll. In diesem Fall werden beide zylindrische Kulissenführungen 31 und 32 im
Uhrzeigersinn gedreht. Der Plattenhalter 11 wird zu der
Position P3, der Plattenhalter 12 zu der Position P4, der
Plattenhalter 13 zu der Position P5, der Plattenhalter 14 zu
der Position P7 und der Plattenhalter 15 zu der Position
P8 bewegt (siehe 7).
Dann bewegt die zylindrische Kulissenführung 31 den Plattenhalter 14 von
der Position P7 zu der Position P6 und dann zu der Position P7 und
der Position P5.
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Indem die zylindrischen Kulissenführungen 1 und 2 getrennt
sind, kann der Platenhalter, der die abzuspielende Platte trägt, zu der
Position P7 bewegt werden, die mit der Abspielposition ausgerichtet
ist. Dann kann der Plattenhalter zu der Position P5 bewegt werden,
ohne einen anderen Plattenhalter unter diesem Platenhalter oder
die in dem unteren Plattenhalter enthaltene Platte bewegen zu müssen. Daher kann
der abzuspielenden Platte unter ihr ausreichender Freiraum gegeben
werden.
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Bei dem Abspielmitteltransportmechanismus der
oben beschriebenen Ausführung
sind der Plattenteller 61, der optische Aufnehmer 66 und
dergleichen auf dem Chassis 63 angeordnet, das 45 Grad entgegen
dem Uhrzeigersinn gedreht und dann bewegt wird. Dies lässt sich
den Plattenteller 61 von der zurückgezogenen Position, in der
er nicht mit der Platte überlappt,
zu der Abspielposition bewegen. Jedoch ist die vorliegende Erfindung
nicht auf dies beschränkt
und der Abspielmitteltransportmechanismus kann andere Verfahren
zur Bewegung der Abspielmittel verwenden.
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Außerdem ist bei der oben beschriebenen Ausführung die
Abspielposition der Platte koplanar mit der Halteposition der Platte.
Jedoch ist die vorliegende Erfindung hierauf nicht beschränkt. Die
Abspielposition kann auch die in 6, 11 und 25 gezeigte Position sein, in der die
Platte aus dem Plattenhalter gezogen ist.
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Bei der oben beschriebenen Ausführung besitzt
der Plattenhaltertransportmechanismus zylindrische Kulissenführungen 31, 32,
die mit den Plattenhaltern 11–15 in Wirkverbindung
stehen. Jedoch ist die vorliegende Erfindung hierauf nicht beschränkt und
andere Mechanismen, die ähnliche
Vorgänge ausführen, können verwendet
werden.
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Bei der oben beschriebenen Ausführung besitzt
das Plattentransportmittel einen Antriebsriemen 45, der
den Rand der Platte ergreift. Jedoch ist die vorliegende Erfindung
hierauf nicht beschränkt.
Es kann auch ein Rollenpaar verwendet werden, das die Aufnahmefläche und
die Labelfläche
der Platte hält.
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Bei der oben beschriebenen Ausführung besitzt
das Plattenhalteglied einen Plattenhalter, der den Rand der Platte über einen
Bereich von etwa 180 Grad stützt.
Jedoch können
andere Strukturen, wie eine Platte auf der die Platte angeordnet
ist, verwendet werden. Wenn in diesem Fall eine Platte so auf der
Platte angeordnet ist, dass die Aufnahmeseite der Platte gegenüber liegt,
werden die Platte und die darunter liegendende Platte nach dem Klemmvorgang
abgesenkt. Ein erster und ein zweiter Plattenhaltegliedtransportmechanismus
müssen
so strukturiert sein, dass während
des Absenkvorgangs die Platte über
der gehaltenen Platte nicht in die Nähe der Platte kommt, auf die
die Platte geklemmt ist.
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Während
des Abspielens werden die Platte und das Plattenhalteglied durch
den Chassisantriebsmechanismus voneinander wegbewegt, um die Platte,
die auf den Plattenteller geklemmt ist, zu bewegen. Jedoch würde es natürlich auch
möglich
sein, das Transportmittel, das die Platte in die Vorrichtung transportiert,
zu verwenden, um die Platte in die herausgezogene Position zu bewegen.
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Wie oben beschrieben ist ein Abspielmittel erfindungsgemäß so angeordnet,
so dass eine zurückgezogene
Position, in der der Plattenteller nicht mit den Platten, die in
einer Mehrzahl von Plattenhaltegliedern gehalten sind, überlappt,
in dem Raum zum Herausziehen einer Platte angeordnet ist, der dafür da ist,
die Platte aus dem Plattenhalteglied zu bewegen. Es ist daher nicht
nötig,
einen gesonderten Raum für
die zurückgezogene
Position des Abspielmittels vorzusehen.
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Wie oben beschrieben, beinhaltet
das Abspielen das Bewegen von Platten zwischen Speicherpositionen
in Plattenhaltern und der Abspielposition. Ein Einzelabspielmodus
ist ebenso möglich.
Gemäß 34 kann eine Platte 72 in
einem Einzelabspielmodus, selbst wenn alle Plattenhalter besetzt sind
oder die Speicherung der abzuspielenden Platte nicht erwünscht ist,
von dem Schlitz 3 direkt zu der Abspielposition bewegt
werden, an der sie geklemmt und abgespielt wird. Nach Beendigung
des Abspielens wird die Platte 72 ohne Verweilzeit in einem
Plattenhalter direkt durch den Schlitz 3 nach außen bewegt.
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Indem bevorzugte Ausführungen
der Erfindung unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen
beschrieben wurden, ist festzuhalten, dass die Erfindung nicht auf
diese genauen Ausführungen beschränkt ist
und dass verschiedene Änderungen und
Modifikationen daran von einem Fachmann vorgenommen werden können, ohne
von dem Umfang der Erfindung anzuweichen, wie er in den beiliegenden
Ansprüchen
definiert ist.