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Bettgestell mit hochklappbarem Matratzenteil Die Erfindung betrifft
ein Bettgestell mit hochklappbarem Matratzenteil; bei dem ein Matratzenende in einem
ortsfesten Bock um einen waagerechten, festen Zapfen schwenkbar und verschiebbar
gelagert iat und bei dem diese Bewegungen durch je einen zu beiden Seiten des Matratzenendes
angebrachten,, rechtwinkelig zum Matratzenrahmen nach abwärts gerichteten, mit seiner
unteren Kante auf einem zweiten festen, zum ersten versetzt angeordneten waagerechten
Zapfen gleitbaren Führungsteil gesteuert wird, dessen Gleitbahn nach einer gebrochenen
Linie mit einem herausstehenden Scheitel gebildet ist und sö in ihrem inneren Teil
eine Rast für den Zapfen in beiden Endstellungen des Matratzenzahmens bildet.
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Durch diese Ausführung wird erreicht, 'daß das Bett, je höher es angehoben
wird, um so leichter zu betätigen ist, ja, daß von einem bestimmten Neigungswinkel
an das Bett beschleunigt in seine Hochlage gezogen wird.
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So vorteilhaft diese Erscheinung gegen ein ungewolltes Herunterklappen
des Bettes ist, so unangenehm wirk$ sie sich andererseits in der Bedienung insofern
aus, als von der Waagerechten weg bis annähernd zu 45' das Bett verhältnismäßig
schwer anzuheben ist, auf dem restlichen Weg aber stark hinaufgezogen wird bzw.
während des Herunterklappens von der lotrechten bis zu seiner Mittellage nur mit
größerem Kraftaufwand heruntergezogen werden kann. Läßt man beispielsweise das Bett
nahe über seiner Mittellage aus, so schnellt es mit mehr oder weniger Wucht aufwärts.
Bei der beschriebenen Form der Gleitschienen war ein völliges Auswuchten des Bettes
durch den Federzug nicht möglich.
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Die Erfindung besteht in der Hauptsache darin, daß der äußere Gleitbahnteil
schräg, und zwär außen nach dem schwenkbarem Bettende zu verläuft.
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Es ist in dieser neuen Ausführung gegenüber der bekannten ein wesentlicher
Fortschritt insofern zu erblicken, als durch diese besonders ausgebildeten Gleitschienen
die Wirkung des Federzuges von der waagerechten bis zur mittleren
Lage
des Bettes verstärkt, hierauf bis zur Hochlage aber abgeschwächt wird. Die Handhabung
des Bettes gestaltet sich dadurch bedeutend leichter und ist es auf diese Weise
möglich, das Bett in seinen Zwischenstellungen tatsächlich im labilen Gleichgewicht
zu erhalten. Außerdem aber wird zum Erlangen derselben Hubkraft eine geringere Federkraft
benötigt; wodurch die Zahl der Hubfedern verringert werden kann. Es wird also überdies
eine Baustoffersparnis erzielt.
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Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht noch darin, daß der die
Gleitbahn tragende Teil des Führungsstückes als ein besonderer Teil an dem Führungsstück
befestigt ist. Es ergibt sich dadurch der Fortschritt, daß dieses höckerartige Teilstück
leicht auswechselbar ist, wodurch die einer verhältnismäßig großen Beanspruchung
und damit zusammenhängenden Abnutzung ausgesetzten Abschrägungen einfach und mit
geringen Kosten erneuert werden können.
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In der Zeichnung sind die bekannte Ausführung und das wesentliche
Neue an je einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigen Fg. i eine Seitenansicht
und Fig. 4 eine Draufsicht der gesamten bekannten Ausführung. Fig. 2 und Fig. 3
eine Zwischenlage bzw. die Hochlage in ihren wichtigen Teilen.
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An zwei Auflagern ii sind eine obere Achse 7 und eine untere parallele
Achse 6 so angeordnet, daß eine durch diese beiden Achsen gelegte Ebene mit der
Waagerechten einen spitzen Winkel von beispielsweise 45° einschließt. Der Bettrahmen
i ruht einerseits mittels fest oder schwenkbar ausgebildeter Füße 2 auf dem Fußboden,
anderseits mittels Schlitze 4 auf der Achse 7 der Auflager ii. Zwischen der Achse
7 und dem den Auflagern - entfernteren Ende 8 des Bettrahmens i sind Zugfedern 5
in der Ebene der Liegefläche eingespannt. Der Bettrahmen weist zwei fest angeordnete,
nach unten gerichtete Führungsstücke 9 auf, mittels derer er sich zufolge der Spannung
der Zugfedern 5 gegen die Enden der Achse 6 als Widerlager stützt. Wird nun der
Bettrahmen an seinem freien Ende bei 8 angehoben, so schwenkt er um die Achsen 6
und 7, wobei gleichzeitig die Achse 7 in den Schlitzen 4 und die Führungsstücke
9 an der Achse 6 gleiten. An den Führungsstücken 9 sind Rasten für die Achse 6 in
Form von Abschrägungen io der Gleitschienen angeordnet, wodurch eine selbsttätige
Verriegelung des Bettes in waagerechter und gleichzeitig auch zwangsläufig in senkrechter
Lage erzielt wird.
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Der Erfindungsgegenstand ist in Fig: 5 bis 7 in einem Ausführungsbeispiel
dargestellt. Es zeigen Fig. 5 und 6 die Führungsstücke mit ihren neuen Abschrägungen
in zwei Zwischenstellungen des Bettes in größerem Maßstabe in Seitensicht.
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Die Abschrägungen 3 bewirken, daß die Führungsstücke 9 an der das
Widerlager bildenden Achse 6 nach dem Gesetz -der schiefen Ebene in Stellungen unter
45' (Fig. 5) die aufrichtende Federwirkung vergrößern, über 45' (Fig. 6) verringern.
Sie wirken im umgekehrten Sinne der Rasten io.
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Die Fig. 1 zeigt eine Ausführungsart, nach der die gleichen Abschrägungen
durch ein gesondertes Teilstück gebildet werden.
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Dieses Teilstück i2 ist an dem Führungsstück 9, beispielsweise mittels
einer Schraube, befestigt.