DE697148C - - Google Patents

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DE697148C
DE697148C DE1938R0104023 DER0104023D DE697148C DE 697148 C DE697148 C DE 697148C DE 1938R0104023 DE1938R0104023 DE 1938R0104023 DE R0104023 D DER0104023 D DE R0104023D DE 697148 C DE697148 C DE 697148C
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DE
Germany
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mattress
bed
frame
pin
slide
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Expired
Application number
DE1938R0104023
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Reischl
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Individual
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Individual
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Publication of DE697148C publication Critical patent/DE697148C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C17/00Sofas; Couches; Beds
    • A47C17/38Wall beds
    • A47C17/40Wall beds having balancing members, e.g. weights, springs

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nursing (AREA)
  • Invalid Beds And Related Equipment (AREA)

Description

  • Bettgestell mit hochklappbarem Matratzenteil Die Erfindung betrifft ein Bettgestell mit hochklappbarem Matratzenteil; bei dem ein Matratzenende in einem ortsfesten Bock um einen waagerechten, festen Zapfen schwenkbar und verschiebbar gelagert iat und bei dem diese Bewegungen durch je einen zu beiden Seiten des Matratzenendes angebrachten,, rechtwinkelig zum Matratzenrahmen nach abwärts gerichteten, mit seiner unteren Kante auf einem zweiten festen, zum ersten versetzt angeordneten waagerechten Zapfen gleitbaren Führungsteil gesteuert wird, dessen Gleitbahn nach einer gebrochenen Linie mit einem herausstehenden Scheitel gebildet ist und sö in ihrem inneren Teil eine Rast für den Zapfen in beiden Endstellungen des Matratzenzahmens bildet.
  • Durch diese Ausführung wird erreicht, 'daß das Bett, je höher es angehoben wird, um so leichter zu betätigen ist, ja, daß von einem bestimmten Neigungswinkel an das Bett beschleunigt in seine Hochlage gezogen wird.
  • So vorteilhaft diese Erscheinung gegen ein ungewolltes Herunterklappen des Bettes ist, so unangenehm wirk$ sie sich andererseits in der Bedienung insofern aus, als von der Waagerechten weg bis annähernd zu 45' das Bett verhältnismäßig schwer anzuheben ist, auf dem restlichen Weg aber stark hinaufgezogen wird bzw. während des Herunterklappens von der lotrechten bis zu seiner Mittellage nur mit größerem Kraftaufwand heruntergezogen werden kann. Läßt man beispielsweise das Bett nahe über seiner Mittellage aus, so schnellt es mit mehr oder weniger Wucht aufwärts. Bei der beschriebenen Form der Gleitschienen war ein völliges Auswuchten des Bettes durch den Federzug nicht möglich.
  • Die Erfindung besteht in der Hauptsache darin, daß der äußere Gleitbahnteil schräg, und zwär außen nach dem schwenkbarem Bettende zu verläuft.
  • Es ist in dieser neuen Ausführung gegenüber der bekannten ein wesentlicher Fortschritt insofern zu erblicken, als durch diese besonders ausgebildeten Gleitschienen die Wirkung des Federzuges von der waagerechten bis zur mittleren Lage des Bettes verstärkt, hierauf bis zur Hochlage aber abgeschwächt wird. Die Handhabung des Bettes gestaltet sich dadurch bedeutend leichter und ist es auf diese Weise möglich, das Bett in seinen Zwischenstellungen tatsächlich im labilen Gleichgewicht zu erhalten. Außerdem aber wird zum Erlangen derselben Hubkraft eine geringere Federkraft benötigt; wodurch die Zahl der Hubfedern verringert werden kann. Es wird also überdies eine Baustoffersparnis erzielt.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht noch darin, daß der die Gleitbahn tragende Teil des Führungsstückes als ein besonderer Teil an dem Führungsstück befestigt ist. Es ergibt sich dadurch der Fortschritt, daß dieses höckerartige Teilstück leicht auswechselbar ist, wodurch die einer verhältnismäßig großen Beanspruchung und damit zusammenhängenden Abnutzung ausgesetzten Abschrägungen einfach und mit geringen Kosten erneuert werden können.
  • In der Zeichnung sind die bekannte Ausführung und das wesentliche Neue an je einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigen Fg. i eine Seitenansicht und Fig. 4 eine Draufsicht der gesamten bekannten Ausführung. Fig. 2 und Fig. 3 eine Zwischenlage bzw. die Hochlage in ihren wichtigen Teilen.
  • An zwei Auflagern ii sind eine obere Achse 7 und eine untere parallele Achse 6 so angeordnet, daß eine durch diese beiden Achsen gelegte Ebene mit der Waagerechten einen spitzen Winkel von beispielsweise 45° einschließt. Der Bettrahmen i ruht einerseits mittels fest oder schwenkbar ausgebildeter Füße 2 auf dem Fußboden, anderseits mittels Schlitze 4 auf der Achse 7 der Auflager ii. Zwischen der Achse 7 und dem den Auflagern - entfernteren Ende 8 des Bettrahmens i sind Zugfedern 5 in der Ebene der Liegefläche eingespannt. Der Bettrahmen weist zwei fest angeordnete, nach unten gerichtete Führungsstücke 9 auf, mittels derer er sich zufolge der Spannung der Zugfedern 5 gegen die Enden der Achse 6 als Widerlager stützt. Wird nun der Bettrahmen an seinem freien Ende bei 8 angehoben, so schwenkt er um die Achsen 6 und 7, wobei gleichzeitig die Achse 7 in den Schlitzen 4 und die Führungsstücke 9 an der Achse 6 gleiten. An den Führungsstücken 9 sind Rasten für die Achse 6 in Form von Abschrägungen io der Gleitschienen angeordnet, wodurch eine selbsttätige Verriegelung des Bettes in waagerechter und gleichzeitig auch zwangsläufig in senkrechter Lage erzielt wird.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in Fig: 5 bis 7 in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigen Fig. 5 und 6 die Führungsstücke mit ihren neuen Abschrägungen in zwei Zwischenstellungen des Bettes in größerem Maßstabe in Seitensicht.
  • Die Abschrägungen 3 bewirken, daß die Führungsstücke 9 an der das Widerlager bildenden Achse 6 nach dem Gesetz -der schiefen Ebene in Stellungen unter 45' (Fig. 5) die aufrichtende Federwirkung vergrößern, über 45' (Fig. 6) verringern. Sie wirken im umgekehrten Sinne der Rasten io.
  • Die Fig. 1 zeigt eine Ausführungsart, nach der die gleichen Abschrägungen durch ein gesondertes Teilstück gebildet werden.
  • Dieses Teilstück i2 ist an dem Führungsstück 9, beispielsweise mittels einer Schraube, befestigt.

Claims (1)

  1. PATT' N TANsPRücHE: i. Bettgestell mit hochklappbarem Matratzenteil, bei dem ein Matratzenende in einem ortsfesten Bock um einen waagerechten festen Zapfen schwenkbar und verschiebbar gelagert ist und bei dem diese Bewegungen durch je einen zu beiden Seiten des Matratzenendes angebrachten, rechtwinklig zum Matratzenrahmen nach abwärts gerichteten, mit seiner unteren Kante auf einem zweiten festen, zum ersten versetzt angeordneten waagerechten Zapfen gleitbaren Führungsteil gesteuert wird, dessen Gleitbahn nach einer gebrochenen Linie mit einem herausstehenden Scheitel gebildet ist und so in ihrem inneren Teil eine Rast für den Zapfen in beiden Endstellungen des Matratzenrahmens bildet, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Gleitbahnteil (3) schräg, und zwar außen nach dem schwenkbaren Bettende zu verläuft. z. Bettgestell nach Patentanspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der die Gleitbahn (3, io) tragende Teil des Führungsstückes (9) als ein besonderer Teil (i2) an dem Führungsstück (9) befestigt ist.
DE1938R0104023 1938-12-13 1938-12-13 Expired DE697148C (de)

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