DE565660C - Abraumfoerderbruecke - Google Patents

Abraumfoerderbruecke

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DE565660C
DE565660C DEM117430D DEM0117430D DE565660C DE 565660 C DE565660 C DE 565660C DE M117430 D DEM117430 D DE M117430D DE M0117430 D DEM0117430 D DE M0117430D DE 565660 C DE565660 C DE 565660C
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DE
Germany
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bridge
overburden
conveyor bridge
auxiliary structure
point
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Expired
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DEM117430D
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English (en)
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MAN AG
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MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G65/00Loading or unloading
    • B65G65/28Piling or unpiling loose materials in bulk, e.g. coal, manure, timber, not otherwise provided for

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Framework For Endless Conveyors (AREA)

Description

  • Abraumförderbrücke Die Erfindung bezieht sich auf Abraumförderbrücken, mit zwei Stützgleisen, von denen das eine am Boden der Grube entweder auf der Kohle oder dein Liegenden angeordnet ist, während das andere auf dem Deckgebirge oder einer Berme des Deckgebirges liegt. Das haldenseitige Ende ragt also als Kragträger über den Tagebau bis zur Abwurfstelle. Diese bekannte Anordnung ist in Fig. r veranschaulicht. Das untere Geleise ist beim Stützpunkt b zu denken. das gewinnungsseitige Ende ist bei a auf dein Deckgebirge oder einer Berme abgestützt. Treten bei dieser Anordnung Änderungen in der gegenseitigen Höhenlage zwischen a. und b auf. so muß diesem durch eine Kippbewegung des ganzen Gerüstes Rechnung getragen werden. Das frei vorkragende haldenseitige Ende des Gerüstes muß dabei unter Umständen Bewegungen von unzulässiger Größe ausführen. Wenn beispielsweise das Stützende a nach a1 ansteigt, würde das haldenseitige Ende c nach cl zu liegen kommen. Die beiden Enden der Brücke sind also in ihrer gegenseitigen Lage zwangsläufig bedingt. Die daraus sich ergebenden Unzulänglichkeiten hat man dadurch zu beseitigen gesucht, daß man entweder am haldenseitigen oder ain gewinnungsseitigen Ende oder an beiden Enden Verlängerungsbrücken vorgesehen hat, welche am Ende der Hauptförderbrücke gelenkig kippbar angehängt und mit ihren äußeren Enden auf der Halde bzw. in? Deckgebirge nochmals abgestützt waren. Dadurch gewann man die 1-Zöglichkeit, die Enden dieser Gesamtanordnung in ihrer Höhenlage unabhängig voneinander zu halten, aber man erkauft diesen Nachteil durch weitere besondere Stützgleise. welche die Anlage komplizierten und insbesondere bei Strossenverlegung die Weiterrückung eines oder mehrerer weiterer Geleisestränge erforderlich machten.
  • Eine andere bekannte Lösung der beschriebenen Schwierigkeit besteht darin, daß man die Höhe der haldenseitigen Stütze veränderlich macht. Diese Bauart hat aber bei der geschilderten Grundform der Brücke den Nachteil, daß fast das ganze Gewicht des Gerätes bei einer Verstellung der Stützenhöhe von den Hebevorrichtungen aufgenommen werden muß, die dementsprechend unter Aufwand großer technischer Mittel außerordentlich kräftig zu gestalten sind.
  • Eine einfachere Lösung ist Gegenstand der Erfindung. Es wird demgemäß in die Förderbrücke auf der Gewinnungsseite eine in senkrechter Ebene kippbare Hilfskonstruktion eingebaut, welche mit der Hauptförderbrücke in mindestens zwei Punkten verbunden ist. Die eine Verbindungsstelle ist als waagerecht liegender Gelenkzapfen ausgestaltet, um welchen die Hilfskonstruktion in senkrechter Ebene schwenkbar ist. Des weiteren ist mindestens eine zweite Verbindungsstelle vorgesehen, welche jedoch einstellbar ist, so daß die Hilfskonstruktion in ihrer Neigung gegen die Hauptförderbrücke verstellbar, in jeder Lage jedoch starr mit der Förderbrücke verbunden ist. Durch Einstellen der kippbaren Hilfskonstruktion kann nunmehr die Höhenlage des einen Brückenendes gegenüber dem anderen beliebig eingestellt werden. Trotzdem sind nur zwei Stützgleise notwendig, weil infolge der eigenartigen Verbindung zwischen der Hilfskonstruktion und der Förderbrücke die Gesamtanordnung imstande ist, die in ihr auftretenden Biegungsmomente aufzunehmen.
  • Die Anordnung ist in Fig. 2 in einer Ausführungsform veranschaulicht. Der untere Stützpunkt d der Abraumförderbrücke fährt am Boden der Grube entweder auf der Kohle oder dicht auf ihr auf einer Deckschicht über der Kohle oder auch auf dem Liegenden. Der zweite Stützpunkt f am gewinnungsseitigen Ende stützt sich auf das Deckgebirge oder eine Berme. Die Hilfskonstruktion g ist einerseits bei lt mit der Hauptförderbrücke gelenkig verbunden, und es ist weiterhin mindestens eine weitere Verbindung bei i zwischen der Hauptförderbrücke und der Hilfskonstruktion vorgesehen. Diese zweite Verbindungsstelle ist mit bekannten Mitteln ortsveränderlich in der Weise daß. die Hilfskonstruktion g gegenüber der Hauptförderbrücke in senkrechter Ebene gekippt werden kann. Die Einstellung erfolgt mit bekannten Mitteln, beispielsweise durch Schraubenspindeln. Steigt infolge der Oberflächengestaltung der Stützpunkt f nach f l, so wird durch entsprechende Einstellung die Hilfskonstruktion g in die Lage g1 gebracht. Das haldenseitige Ende 1a bleibt dabei in seiner Lage unverändert. Die Einstellung ,der Hilfskonstruktion g gegenüber der Förderbrücke kann automatisch erfolgen. Der Impuls zur automatischen Betätigung der Einstellvorrichtung wird zweckmäßigerweise durch die Neigung der Hauptförderbrücke gegeben, und zwar mit Hilfe einerwasserwaagenartigenEinrichtung. Überschreitet diese in ihrer Längsrichtung einen gewissen Neigungswinkel, der beliebig klein gewählt werden kann, so' wird die Einstellvorrichtung für die Hilfskonstruktion g automatisch eingeschaltet.
  • Die Anordnung kann kombiniert werden mit anderen bekannten Einrichtungen. Es kann beispielsweise das förderseitige Ende der Brücke außerdem noch in waagerechter Ebene schwenkbar angeordnet werden. Das Förderband verläuft auf der Strecke f bis h innerhalb der kippbaren Hilfskonstruktion, von h bis h in der Hauptförderbrücke.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Abraumförderbrücke mit einem Stützpunkt auf dem Deckgebirge oder einer Berme desselben, einem zweiten Stützpunkt am Boden des Tagebaues und frei vorkragendem, haldenseitigem Ende, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Gewinnungsseite eine in senkrechter Ebene schwenkbare Hilfskonstruktion - (g) eingebaut ist, welche mit der Hauptförderbrücke in einem. Punkt (h) gelenkig und in mindestens inem zweiten Punkt (i) einstellbar verbunden ist.
DEM117430D 1931-10-30 1931-10-30 Abraumfoerderbruecke Expired DE565660C (de)

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