DE69711552T2 - Kappe einer Wartungsstation für Tintenstrahldruckköpfe - Google Patents

Kappe einer Wartungsstation für Tintenstrahldruckköpfe

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DE69711552T2
DE69711552T2 DE69711552T DE69711552T DE69711552T2 DE 69711552 T2 DE69711552 T2 DE 69711552T2 DE 69711552 T DE69711552 T DE 69711552T DE 69711552 T DE69711552 T DE 69711552T DE 69711552 T2 DE69711552 T2 DE 69711552T2
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    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
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    • B41J2/005Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the printing or marking process for which they are designed characterised by bringing liquid or particles selectively into contact with a printing material
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Description

    HINTERGRUND DER ERFINDUNG Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft Tintenstrahldrucker und insbesondere eine Kappe bzw. einen Aufsatz für eine Wartungsstation zum Warten von Tintenstrahl-Druckköpfen.
  • Beschreibung des Standes der Technik
  • Tintenstrahldrucker drucken, indem sie Tintentropfen auf eine Seite schießen. Die Tinte wird in einem Reservoir gespeichert und durch Düsen in einem Druckkopf auf die Seite ausgestoßen. Um ein Bild zu drucken, bewegt sich der Druckkopf über die Seite vor und zurück, wobei er Tropfen schießt, während er sich bewegt.
  • Ein Problem bei Tintenstrahldruckern ist, daß Luftblasen in die Düsen gepreßt werden können und den Betrieb des Druckkopfes stören können. Zusätzlich kann Tinte aus den Düsen lecken, trocknen und sie verstopfen. Dinge wie z. B. Schmutz und Papierstaub können sich auch auf dem Druckkopf sammeln und die Düsen verstopfen.
  • Um diese Probleme anzugehen, umfassen Tintenstrahldrucker typischerweise Aufsätze und Wartungsstationen. Ein Aufsatz umschließt und definiert einen Hohlraum um den Druckkopf, wenn der Druckkopf nicht in Betrieb ist oder Wartung benötigt. Eine Wartungsstation ist eine Position auf dem Drucker, wo der Druckkopf gewartet werden kann. Der Aufsatz befindet sich normalerweise in der Wartungsstation.
  • Der Aufsatz hilft, um zu verhindern, daß Tinte auf dem Druckkopf trocknet, indem er einen Hohlraum schafft, der feucht gehalten wird. Tinte wird in den Hohlraum ausgestoßen, und die Feuchtigkeit aus der Tinte hält sie davon ab, auf dem Druckkopf zu trocken.
  • Das Volumen des Hohlraums wird jedoch verringert, wenn der Aufsatz den Druckkopf umschließt, was zu einer Druckänderung im Hohlraum führt. Wenn sich der Druck im Hohlraum ändert, werden Luftblasen in die Düsen des Druckkopfes gepreßt. Deshalb werden die Aufsätze belüftet, um dem Druck im Hohlraum zu erlauben, sich mit dem Druck außerhalb des Hohlraums auszugleichen, so daß keine Luftblasen in die Düse des Druckkopfes gepreßt werden.
  • Bisher wurden die Aufsätze durch eine mit dem Hohlraum verbundene Pumpe belüftet. Ein Beispiel eines solchen Aufsatzes ist im US-Patent Nr. 4,853,717 mit dem Titel "Service Station for Ink-Jet Printer" offenbart.
  • Wenn ein Tintenstrahldrucker angeschaltet wird, bewirkt ein Steueralgorithmus, daß der Druckkopf durch alle Düsen Tinte in den Aufsatz schießt, um die Düsen zu reinigen und jegliche Tintenverstopfungen zu entfernen. Die Düsen können auch zu ausgewählten Zeiten während des Druckens aktiviert bzw. ausgelöst werden. Die Tintentropfen, die abgeschossen werden, halten den vom Aufsatz definierten Hohlraum feucht oder in einer humiden Umgebung, so daß keine Tinte auf dem Druckkopf trocknet, wenn er nicht in Gebrauch ist.
  • Häufig wird ein elastischer Aufsatz über das Düsenende eines Druckkopfes gesetzt, um eine ausreichend humide Umgebung sicherzustellen. Ein solcher Aufsatz muß eine leckagefreie Dichtung zwischen den Druckkopfdüsen und der Außenumgebung bilden. Diese leckagefreie Dichtung wird geschaffen, indem der Aufsatz mit ausreichender Kraft in den Druckkopf gepreßt wird, um den Aufsatz um seine Dichtungslippe zu verformen. Ein Beispiel eines solchen elastischen Aufsatzes ist im US-Patent Nr. 5,448,270 mit dem Titel "Ink-Jet Printhead Cap Having Suspended Lip" offenbart.
  • Ein weiterer Tintenstrahldrucker und insbesondere ein Aufsatzsystem ist im US-Patent Nr. 5,216,449 mit dem Titel "Rounded Capillary Vent System for Ink-Jet Printers" offenbart. Dieses Dokument zeigt einen Aufsatz umfassend einen Aufsatzkörper und eine Bassinstruktur, die darauf aufgebracht den Aufsatzkörper aufweist, wobei der Aufsatzkörper und die Bassinstruktur zusammenwirken, um einen Hohlraum um den Druckkopf zu definieren, wobei die Bassinstruktur ein Rahmenelement und eine Austrittsöffnung im Rahmenelement umfaßt, wobei der Aufsatzkörper und das Rahmenelement dazwischen einen Kapillarraum um die Austrittsöffnung herum definieren, um eine wirksame Dichtung zwischen der Austrittsöffnung und dem Hohlraum zu schaffen. Der Aufsatzkörper umfaßt weiterhin beabstandete erste und zweite Endwände und beabstandete äußere und innere periphere Wände, die durch die beabstandeten ersten und zweiten Endwände verbunden sind.
  • Ein Problem bei Tintenstrahl-Druckkopfaufsätzen ist, daß die humide Umgebung in einem Hohlraum um die Düsen durch Austritte, die sich direkt zum Hohlraum öffnen, zerstört werden kann.
  • Um dieses Problem anzugehen, können die Austritte mit einem absorbierenden Polster bedeckt werden, um eine wirksame Dichtung zu schaffen, während eine Belüftung zur Außenumgebung sichergestellt wird, wodurch ein Trocknen des Hohlraums verhindert wird.
  • Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ohne absorbierendes Polster eine wirksame Dichtung zwischen dem von einem Aufsatz definierten Hohlraum und der Außenumgebung zu schaffen.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Tintenstrahldrucker vorgesehen, der umfaßt:
  • einen Druckkopf;
  • einen Aufsatz, der einen Hohlraum um den Druckkopf definiert;
  • einen mit dem Hohlraum assoziierten Austritt; und
  • mit dem Hohlraum assoziierte Wände, um einen Kapillarraum zu definieren, um eine wirksame Dichtung zwischen dem Hohlraum und dem Austritt zu schaffen, wobei der Aufsatz einen Aufsatzkörper umfaßt, der mit einem Lippenbereich ausgebildet ist, und eine erste dieser Wände und eine Bassinstruktur mit einer zweiten dieser Wände, die der einen Wand des Aufsatzkörpers gegenüberliegt und davon beabstandet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufsatzkörper einen mit der ersten Wand gebildeten Balken umfaßt, wobei die erste Wand dem Austritt gegenüberliegt.
  • Gemäß einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Aufsatz für einen Tintenstrahl-Druckkopf vorgesehen, der umfaßt:
  • einen Aufsatzkörper; und
  • eine Bassinstruktur, die darauf aufgebracht den Aufsatzkörper aufweist, wobei der Aufsatzkörper und die Bassinstruktur zusammenwirken, um einen Hohlraum um den Druckkopf zu definieren,
  • wobei die Bassinstruktur ein Rahmenelement und eine Austrittsöffnung im Rahmenelement umfaßt,
  • wobei der Aufsatzkörper und das Rahmenelement dazwischen einen Kapillarraum um die Austrittsöffnung herum definieren, um eine wirksame Dichtung zwischen der Austrittsöffnung und dem Hohlraum zu schaffen,
  • wobei der Aufsatzkörper beabstandete erste und zweite Endwände und beabstandete äußere und innere periphere Wände umfaßt, die durch die beabstandeten ersten und zweiten Endwände verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufsatz weiterhin einen Lippenbereich an der ersten Endwand sowie einen Balken umfaßt, der zwei Abschnitte der inneren peripheren Wand verbindet, und worin das Rahmenelement und der Balken gegenüberliegende beabstandete Wände aufweisen, die dazwischen den Kapillarraum definieren.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht eines Tintenstrahldruckers, der die vorliegende Erfindung enthält (in der Figur versteckt), wobei ein Teil der Abdeckung des Druckers angehoben und offen ist, um die Druckkopfkartusche zu zeigen;
  • Fig. 2 ist eine perspektivische Ansicht einer Druckkopf-Schutzaufsatzes gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • Fig. 3 ist eine Draufsicht auf den in Fig. 2 gezeigten Aufsatz;
  • Fig. 4 ist ein Schnitt durch die Linie 4-4 des in Fig. 3 gezeigten Aufsatzes in seinem zusammengebauten Zustand in einem Tintenstrahldrucker; und
  • Fig. 5 ist eine Teilansicht der Fig. 4, die den Aufsatz mit einem in den Kapillarräumen gebildeten Tintenfilm darstellt, die zwischen den Wänden gebildet sind, die mit einem vom Aufsatz definierten Hohlraum assoziiert sind.
  • BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSFORM
  • Fig. 1 zeigt einen typischen Tintenstrahldrucker 10, dessen Deckel 12 offen und angehoben ist, so daß ein Druckkopfschlitten 14 und eine Druckkopfkartusche 16 sichtbar sind. Die Kartusche 16 ist auf dem Schlitten 14 angebracht, und beide bewegen sich auf einer Stange 18 und einer Schutzvorrichtung 20 vor und zurück. In Fig. 1 sind Schlitten 14 und Kartusche 16 am äußersten rechten Ende der Stange 18 in der Position der Wartungsstation gezeigt. Die Kartusche 16 oder der Schlitten 14 wird zur Wartungsstation bewegt, wenn der Drucker nicht druckt oder wenn er Wartung benötigt. Bei anderen Druckern kann sich die Wartungsstation am linken Ende der Stange 18 befinden.
  • Der Drucker 10 umfaßt auch einen Eingabepapiereinsatz 22 und einen Ausgabepapiereinsatz 24. Papier tritt von Einsatz 22 in den Drucker ein, bewegt sich durch den Drucker, und tritt in Einsatz 24 aus. Wenn das Papier in Einsatz 24 austritt, bewegt sich die Kartusche 16 über das Blatt vor und zurück und stößt Tintentropfen aus, die ein gedrucktes Bild ergeben. In Fig. 1 ist ein Papierblatt 26 gezeigt, das nach dem Drucken aus dem Drucker austritt.
  • Die Kartusche 16 umfaßt ein Tintenreservoir (nicht gezeigt) und einen Druckkopf 30 (siehe Fig. 4). Wie im Stand der Technik bekannt, umfaßt der Druckkopf 30 Düsen (nicht gezeigt), durch die Tinte vom Reservoir auf das Papier ausgestoßen wird.
  • In Fig. 4 ist der Druckkopf 30 von einem Schutzaufsatz 32 umschlossen gezeigt, der einen Hohlraum um den Druckkopf definiert. Der Hohlraum wird durch Tintentropfen feucht gehalten, die vom Druckkopf in den Hohlraum ausgestoßen wurden oder ausgelaufen sind. Vom Druckkopf kann Tinte in den Hohlraum ausgestoßen werden, um die Düsen von jeglichen Tintenverstopfungen zu reinigen oder einfach, um den Hohlraum feucht zu halten. Die Feuchtigkeit im Hohlraum hilft, zu verhindern, daß Tinte auf dem Druckkopf trocknet oder die Düsen verstopft.
  • Der Aufsatz 32 ist im Detail in Fig. 2 bis 5 dargestellt. In seiner bevorzugten Ausführungsform umfaßt der Aufsatz 32 einen Aufsatzkörper 34 und eine Bassinstruktur 36. Während die Erörterung voranschreitet, wird verständlich, daß der Aufsatzkörper 34 und die Bassinstruktur 36 zusammenwirken, um den Hohlraum um den Druckkopf 30 zu definieren (siehe Fig. 4). Der Aufsatzkörper 34 umfaßt Boden- und Oberwände 38 und 40, die beabstandet, aber durch äußere und innere periphere Wände 42 und 44 verbunden sind. Der Aufsatzkörper 34 umfaßt auch einen Lippenbereich 46, der von der Oberwand 40 hervorsteht. Der Lippenbereich 46 erstreckt sich um die Peripherie des Aufsatzkörpers. Wie in Fig. 3 und 4 gesehen werden kann, deckt sich der Lippenbereich 46 bevorzugt peripher mit der Oberwand 40. Wie in Fig. 4 gesehen werden kann, umfaßt der Lippenbereich 46 eine vertikale Fläche 48 und eine nach außen geneigte Fläche 50, die in einer oberen Fläche 52 enden, die bemessen ist, um einen Auftreffpunkt für den im allgemeinen planaren Druckkopf des Tintenstrahlers vorzusehen, um dadurch, wie gezeigt, dichtend in ihn einzugreifen.
  • Wie durch Bezug auf Fig. 1 und 3 gesehen werden kann, ist der Aufsatzkörper 34 ringförmig. Daher definiert die innere periphere Wand 44 ein Loch 54, das sich mittig im Aufsatzkörper 54 befindet. Der Aufsatzkörper 34 umfaßt auch einen Balken 56, der sich über das Loch 54 erstreckt. Wie durch Bezug auf Fig. 4 gesehen werden kann, verjüngt sich der Balken 56 im Querschnitt nach oben und innen zu einem Punkt in einer Konfiguration, die als allgemein trapezförmig beschrieben werden kann. Bevorzugt erstreckt sich der Balken 56 von einem Abschnitt der inneren peripheren Wand 44 zum entferntesten gegenüberliegenden Abschnitt davon und weist eine flache Bodenfläche 58 auf, die die Bodenwand 38 überbrückt, und eine Oberfläche 60, die die Oberwand 40 überbrückt. Bevorzugt erstreckt sich die flache Bodenfläche 58 koplanar mit der flachen Bodenwand 38.
  • Wie am besten in Fig. 4 zu sehen ist, weist der Aufsatzkörper 34 einen peripheren Kanal 62 auf, der bemessen ist, um darin teilweise einen sich nach oben erstreckenden ringförmigen Ansatzbereich oder eine Aufsatzanbringung 64 der Bassinstruktur 36 zu empfangen. Durch Bezug auf Fig. 4 ist zu sehen, daß der Kanal 62 im Querschnitt eine nach oben und innen geneigte äußere Seitenwand 70 und eine nach oben und innen geneigte innere Seitenwand 72 aufweist. Die geneigten äußeren und inneren Seitenwände 70 und 72 erstrecken sich nach oben zu einem Punkt in einem allgemein dreieckigen Querschnittsprofil des Kanals 62. Die Aufsatzanbringung 64 erstreckt sich entlang der Peripherie eines relative steifen Rahmenelements 66 der Bassinstruktur 36. Das Rahmenelement 66 bringt die Aufsatzanbringung 64 auf seiner oberen planaren flachen Wand 68 an. Das Rahmenelement 66 weist ein Austrittsloch 74 auf, das sich, wie in Fig. 4 gesehen, von einer Austrittsöffnung 76, die sich in der oberen planaren flachen Wand 68 befindet, nach unten erstreckt. Das Austrittsloch 74 ist mittig angeordnet und der Bodenfläche 58 des Balkens 56 entgegengesetzt. Die Aufsatzanbringung 64 verjüngt sich im Querschnitt nach oben und innen im wesentlichen zu einem Punkt in einer allgemein dreieckigen Querschnittskonfiguration. Der Kanal 62 und die Aufsatzanbringung 64 sind so bemessen, daß ein vorbestimmter Abstand C zwischen der Bodenwand 38 des Aufsatzkörpers 34 und der oberen planaren flachen Wand 68 des Rahmenelements 66 vorgesehen ist. Daher ist ein Kapillarraum 78 zwischen Grundfläche 58 des Balkens und der oberen planaren flachen Wand des Rahmens 66 definiert. Der Kapillarraum 78 erstreckt sich vollständig entlang der Peripherie der Austrittsöffnung 76, so daß die Austrittsöffnung über den Kapillarraum mit dem Loch 54 verbunden ist. Um die Kapillarwirkung zu erleichtern, ist der Aufsatzkörper 34 aus einem benetzbaren Material wie z. B. Naturgummi oder Synthesegummi hergestellt. Das Austrittsloch 74 erstreckt sich durch einen nach unten vorstehenden Ansatz 80. Wie in Fig. 4 zu sehen, ist das Austrittsloch 74 über ein Rohr 82 mit einer Saugpumpe 84 verbunden.
  • Wenn der Druckkopf 30 Wartung benötigt, wird der Aufsatz 32 gegen den Druckkopf bewegt. Wenn der Aufsatz 32 gegen den Druckkopf 30 bewegt wird, greift der Aufsatzkörper 34 ein, um eine Kompressionspassung des Lippenbereichs 46 mit dem Druckkopf 30 zu bilden. Dies dichtet den Hohlraum ab, der durch die Arbeitsfläche des Druckkopfes 30, den Lippenbereich 46, die innere periphere Wand 44 des Aufsatzkörpers 34 und die oberen planare flache Wand 68 des Rahmens 66 definiert ist. Wenn die Pumpe 84 in Betrieb genommen wird, werden getrocknete Tintenpartikel und Blasen aus den Düsen des Druckkopfes 30 in das Innere des vom Aufsatz 32 definierten Hohlraums gezogen. Die im Inneren des Aufsatzkörpers 34 gesammelten Tintenpartikel werden durch den Kapillarraum 78 und das Austrittsloch 74 auf die Saugpumpe 84 zu in das Rohr 82 gezogen. Die Tintenpartikel werden in ein Reservoir, nicht gezeigt, ausgestoßen, nachdem sie die Pumpe 84 verlassen.
  • Aufgrund von Kapillarwirkung verbleibt ein Teil der Tintenpartikel in der Kapillare 78, um einen Tintenfilm zu bilden, der eine wirksame Dichtung zwischen Öffnung 76 des Austrittslochs 74 und dem durch Aufsatz 32 definierten Hohlraum schafft. Dies verhindert, daß die Düsen des Druckkopfes 30 mit der Außenumgebung in Verbindung stehen. Das Vorsehen des Tintenfilms im Kapillarraum 78 dichtet nicht nur den durch Aufsatz 32 definierten Hohlraum ab, sondern hält auch den Hohlraum und die Düsen des Druckkopfes 30 humid.
  • In der bevorzugten Ausführungsform wird die vorliegende Erfindung in einem Aufsatz des sogenannten temporären Aufsatztyps verkörpert, wobei ein Aufsatz gegen den Druckkopf bewegt wird, wenn der Tintenstrahl-Druckkopf Wartung benötigt. Die vorliegende Erfindung kann gleichermaßen in einem Aufsatz des sogenannten permanenten Aufsatztyps verkörpert sein.

Claims (4)

1. Ein Tintenstrahldrucker (10), umfassend einen Druckkopf (30), einen Aufsatz (32), der einen Hohlraum um den Druckkopf (30) definiert, einen mit dem Hohlraum assoziierten Austritt und mit dem Hohlraum assoziierte Wände, um einen Kapillarraum zu definieren, um eine wirksame Dichtung zwischen dem Hohlraum und dem Austritt zu schaffen, wobei der Aufsatz (32) einen Aufsatzkörper (34) umfaßt, der mit einem Lippenbereich (46) ausgebildet ist, und eine erste dieser Wände und eine Bassinstruktur (36) mit einer zweiten dieser Wände, die der einen Wand des Aufsatzkörpers (34) gegenüberliegt und davon beabstandet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufsatzkörper (34) einen mit der ersten Wand gebildeten Balken (56) umfaßt, wobei die erste Wand dem Austritt gegenüberliegt.
2. Ein Tintenstrahldrucker wie in Anspruch 1 beansprucht, wobei die erste und zweite Wand beabstandet sind, um einen genügend breiten Abstand vorzusehen, um den Kapillarraum zu schaffen.
3. Ein Tintenstrahldrucker wie in Anspruch 2 beansprucht, wobei die Bassinstruktur (36) ein Rahmenelement (66) und einen Aufsatzträger (64) umfaßt, und wobei der Aufsatzkörper (34) mit einem peripheren Kanal (62) gebildet ist, der die Aufsatzbefestigung (64) teilweise aufnimmt.
4. Ein Aufsatz für einen Tintenstrahl-Druckkopf (30), umfassend einen Aufsatzkörper (34) und eine Bassinstruktur (36), die darauf aufgebracht den Aufsatzkörper (34) aufweist, wobei der Aufsatzkörper (34) und die Bassinstruktur (36) zusammenwirken, um einen Hohlraum um den Druckkopf (30) zu definieren, wobei die Bassinstruktur (36) ein Rahmenelement (66) und eine Austrittsöffnung (76) im Rahmenelement (66) umfaßt, wobei der Aufsatzkörper (34) und das Rahmenelement (66) dazwischen einen Kapillarraum um die Austrittsöffnung (76) herum definieren, um eine wirksame Dichtung zwischen der Austrittsöffnung (76) und dem Hohlraum zu schaffen, wobei der Aufsatzkörper (34) beabstandete erste und zweite Endwände und beabstandete äußere und innere periphere Wände umfaßt, die durch die beabstandeten ersten und zweiten Endwände verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufsatz (32) weiterhin einen Lippenbereich (46) an der ersten Endwand sowie einen Balken (56) umfaßt, der zwei Abschnitte der inneren peripheren Wand verbindet, und worin das Rahmenelement (66) und der Balken (56) gegenüberliegende beabstandete Wände aufweisen, die dazwischen den Kapillarraum definieren.
DE69711552T 1996-11-20 1997-11-15 Kappe einer Wartungsstation für Tintenstrahldruckköpfe Expired - Lifetime DE69711552T2 (de)

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