DE69701693T2 - Sanitärvorrichtung zur unterstützung körperlich behinderter personen, insbesondere zur unterstützung der ausführung physiologischer funktionen - Google Patents

Sanitärvorrichtung zur unterstützung körperlich behinderter personen, insbesondere zur unterstützung der ausführung physiologischer funktionen

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DE69701693T2
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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Sanitärvorrichtung zur Unterstützung körperlich behinderter Personen, insbesondere zur Unterstützung bei der Ausführung physiologischer Funktionen.
  • Heutzutage müssen bei der Betreuung von körperbehinderten Personen, welche bettlägerig oder auf irgendeine Weise nicht unabhängig in bezug auf ihre Fortbewegung und/oder aufrechte Stellung sind, wesentliche manuelle Abläufe ausgeführt werden, insbesondere betreffend die Hilfestellung bei der Ausführung physiologischer Funktionen, wie zum Beispiel Handhabungen, die mit dem Stuhlgang, dem Harnlassen und der anschliessenden Reinigung zusammenhängen.
  • Manuell ausgeführte Abläufe können sei es von der betreuten Person wie auch von dem die Betreuung vornehmenden medizinischen Hilfspersonal als lästig empfunden werden. Um es körperlich behinderten Personen zu ermöglichen, ihre physiologischen Bedürfnisse vollkommen ohne jedes manuelle Eingreifen ausführen zu können, wurden Vorrichtungen entwickelt, die zur Aufnahme von physiologischen Ausscheidungen bestimmt sind und Betten, Sesseln und ähnlichen Strukturen für Patienten zuzuordnen sind.
  • Im Stand der Technik sieht das Patent IT-1.231.364 eine Vorrichtung zum Sammeln der physiologischen Ausscheidungen des Patienten vor. Das Dokument beschreibt eine Vorrichtung, die in der Lage ist, es körperlich behinderten und zu einer vollkommenen oder teilweisen Unbeweglichkeit gezwungenen Personen zu erlauben, ihre physiologischen Bedürfnisse zu befriedigen. Die Vorrichtung enthält im wesentlichen eine Struktur, die mit einem vertikal beweglichen, anatomischen Element als Stützhilfe für einen Patienten versehen ist, mit Mitteln zum Reinigen und Trocknen des Patienten sowie mit einem Behälter zum Sammeln der physiologischen Ausscheidungen. Diese Vorrichtung ist somit in der Lage, die vorgenannten physiologischen Funktionen zu erleichtern, indem sie die Ausscheidungen in einem geeigneten Behälter sammelt. Die den Gegenstand der vorliegenden Patentanmeldung bildende Erfindung beabsichtigt, das sich auf den Stuhlgang und das Harnlassen von körperlich behinderten Personen sowie auf deren Reinigung, Waschen und Trocknen beziehende Problem zu lösen, indem eine Vorrichtung vorgesehen wird, in der Lage, die Ausführung der physiologischen Funktionen zu unterstützen, indem die Ausscheidungen in Behältern gesammelt werden, welche vorzugsweise vom Typ des Einweg-Behälters und versiegelbar sind.
  • Auf diese Weise erlaubt die Vorrichtung einerseits die Ausführung der physiologischen Funktionen und die anschliessenden Reinigungsvorgänge, während sie andererseits in der Lage ist, die aus den vorgenannten Funktionen resultierenden Ausscheidungen zu isolieren, wodurch die Möglichkeit eines Kontaktes mit diesen Ausscheidungen verhindert und deren Entsorgung erleichtert wird. Diese Eigenschaften sind ausgesprochen wichtig im Rahmen der augenblicklichen Vorschriften betreffend die Behandlung von Krankenhausabfällen und im Hinblick auf die Verbesserung der Lebensbedingungen des Patienten und der Arbeitsbedingungen des medizinischen Hilfspersonals.
  • Die Sanitärvorrichtung zur Unterstützung körperlich behinderter Personen ist vom Typ enthaltend eine Trägerstruktur, ein anatomisch ausgebildetes Stützelement, geeignete Antriebsmittel, um wenigstens das anatomische Stützelement vertikal zwischen wenigstens zwei Positionen zu verschieben, Reinigungsmittel und Belüftungsmittel, die jeweils in der Lage sind, eine Reinigungsflüssigkeit abzugeben und eine Luftzirkulation zu erzeugen; die Sanitärvorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass sie mit Mitteln zum Tragen eines Behälters versehen ist, dazu bestimmt, die sich aus den physiologischen Funktionen ergebenden Ausscheidungen und/oder die Reinigungsflüssigkeit zu sammeln, und zwar in dem genannten Trägerbereich oder auf jeden Fall in einem an diesen angeschlossenen Bereich, sowie mit Mitteln, die den Behälter auf solche Weise verschliessen können, dass dessen Inhalt hermetisch abgeschlossen ist.
  • Da als Behälter ein Beutel aus heissversiegelbarem Material verwendet wird, kann die Vorrichtung Verschlussmittel enthalten, die aus Bindungselementen zum Versiegeln des Inhalts in dem Beutel bestehen.
  • Die Bewegung der Mittel zum Tragen und Verschliessen des Behälters kann vorteilhafterweise mit Hilfe von Nockenmitteln erfolgen, beziehungsweise geführt durch Mittel von einfacher Auslegung und in der Lage, eine erhebliche Zuverlässigkeit zu gewährleisten, und zwar dank des Fehlens von komplexen Bewegungsmechanismen.
  • Ausserdem können die verschiedenen Abläufe der Vorrichtung teilweise oder ganz durch elektronische Antriebs- und Steuermittel gehandhabt werden, die in der Lage sind, die verschiedenen Bestandteile der Vorrichtung eine Folge von Funktionsphasen ausführen zu lassen, die im wesentlichen auf automatische Weise gesteuert werden.
  • Die technischen Eigenschaften der Erfindung, in Übereinstimmung mit den vorgenannten Zwecken, können deutlich aus dem Inhalt der nachstehend wiedergegebenen Ansprüche ersehen werden, und ihre Vorteile gehen eindeutig aus der nachstehenden detaillierten Beschreibung hervor, die unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen gemacht wurde, in denen eine rein als nicht begrenzendes Beispiel gedachte Ausführung gezeigt wird, und von denen - Abb. 1 und 2 sich auf schematische Frontalansichten einer Ausführung des Gegenstandes der Erfindung in unterschiedlichen Betriebspositionen beziehen, mit einigen Teilen entfernt, um andere besser hervorzuheben, und mit einem Detail in vergrösserter Form;
  • - Abb. 3 und 4 zeigen schematisch jeweils die Ausführung wie in den vorherigen Abbildungen in einer rückwärtigen Ansicht und in einer Seitenansicht, mit einigen Teilen entfernt, um andere besser zu verdeutlichen;
  • - Abb. 5 zeigt in einer schematischen Plandarstellung von oben die Ausführung wie in den vorherigen Abbildungen, mit einigen von einer Trägerstruktur abgetrennten Details;
  • - Abb. 6 zeigt in einer perspektivischen, schematischen Ansicht die Ausführung wie in den vorherigen Abbildungen, mit einem Detail zwecks besserer Erkennung auch in einer Seitenansicht dargestellt;
  • - Abb. 7 ist ein Diagramm die möglichen Anschlüsse zwischen den verschiedenen Bestandteilen einer Ausführung nach der Erfindung betreffend.
  • Die den Gegenstand der Erfindung bildende Vorrichtung, die in ihrer Gesamtheit mit 1 bezeichnet ist, kann zur Unterstützung körperlich behinderter Personen verwendet werden, insbesondere, um diesen bei der Ausführung der physiologischen Funktionen und bei den damit zusammenhängenden verschiedenen Abläufen zu helfen.
  • Die Sanitärvorrichtung 1 enthält im wesentlichen eine Trägerstruktur 10, die mit einer Anzahl von nachstehend beschriebenen Vorrichtungen verschiedener Art versehen ist. Die Trägerstruktur 10 kann mit Rädern versehen sein, die ein Verfahren erlauben. In dem gezeigten Beispiel enthält die Struktur 10 insbesondere ein Paar von Vorderrädern 19, welche sich um eine horizontale Achse 17 drehen können, und ein Paar von schwenkbaren, hinteren Rädern 18, die um ihre jeweiligen - vertikalen Achsen Y angelenkt sind.
  • Die Trägerstruktur 10 weist an ihrem oberen Teil eine Öffnung 11 auf, wo ein anatomisch ausgebildetes Stützelement 2 angeordnet ist, um so einen Stützbereich 12 zu beschreiben. Dieser Stützbereich ist praktisch jener Bereich der Vorrichtung, der direkt mit dem Stützen einer hilfsbedürftigen Person zu tun hat, und der zur Ausführung der verschiedenen, hier nachstehend beschrieben hygienisch-sanitären Abläufe benutzt wird.
  • Das anatomisch ausgebildete Stützelement 2 und ein ganzer Abschnitt 16 können dank des Vorhandenseins von Antriebsmitteln 3 vertikal bewegt werden, letztere angeordnet an der Struktur 10 und auf den beweglichen Abschnitt 16 wirkend, welcher das anatomisch ausgebildete Stützelement 2 und andere Vorrichtungen trägt.
  • In der gezeigten Ausführungsform enthalten die Antriebsmittel 3 ein viereckiges, rohrförmiges Element 31, dargestellt durch eine Basis 15 (oder einen feststehenden Abschnitt 15) der Träger struktur 10, in welchen koaxial ein entsprechendes viereckiges Element eingesetzt ist, das von dem beweglichen Abschnitt 16 aufgewiesen wird, und ein Element, dessen Ausdehnung durch einen Antrieb, wie ein Zylinder 33, verändert werden kann, was bewirkt, dass der bewegliche Abschnitt 16 und das anatomisch ausgebildete Stützelement 2 angehoben oder gesenkt werden.
  • Die Antriebsmittel 3 dienen somit zu dem Zweck, wenigstens das anatomisch ausgebildete Stützelement 2 vertikal zu verschieben, und zwar zwischen wenigstens zwei Positionen, das heisst einer ersten, unteren oder Bereitstandsposition und einer zweiten, angehobenen Position, geeignet zum Ausführen der physiologischen Funktionen. In dieser zweiten Position erreicht das anatomisch ausgebildete Stützelement eine geeignete Höhe im Verhältnis zu dem Bett L, um es der körperlich behinderten Person zu ermöglichen, von dem anatomisch ausgebildeten Stützelement gestützt zu werden. Natürlich soll das Bett L mit einer geeigneten Öffnung versehen sein, um das Einschieben des anatomisch ausgebildeten Stützelementes zu erlauben; solche an dem Bett L vorgesehene Öffnung muss auch in der Matratze und in der Bettwäsche vorhanden sein.
  • Der Stützbereich 12 ist mit Reinigungsmitteln 4 und mit Belüftungsmitteln 5 versehen, jeweils zur Abgabe einer Reinigungsflüssigkeit und zum Erzeugen einer Luftzirkulation in dem Bereich.
  • Insbesondere können die Reinigungsmittel 4 zwei Behälter 44 und 43 enthalten, die jeweils dazu bestimmt sind, Wasser und Reinigungsmittel aufzunehmen, und die mit Hilfe von geeigneten Leitungen, an welchen entsprechende Pumpen 40 und 41 befestigt sind, an eine oder mehrere Düsen 42 angeschlossen sind, so angeordnet, dass die Flüssigkeit in Richtung des Stützbereiches 12 abgegeben wird. Um die beiden Flüssigkeiten zu erwärmen, körnen zwei Heizwiderstände 46 und 45 angebracht werden, jeweils für das Wasser und für das Reinigungsmittel.
  • Die Belüftungsmittel 5 können einen Ansaugventilator 51 und einen Trockenventilator 52 enthalten. Bei der gezeigten Ausführung wirkt der Ansaugventilator 51 an einer Leitung 53, die eine in dem Stützbereich 12 angeordnete Einlassöffnung 56 aufweist, sowie eine Auslassöffnung 55, die an den Aussenbereich der Vorrichtung 1 angeschlossen und mit Filterelementen versehen ist. Der Trockenventilator 52 wirkt an einer Leitung 54 (welche eine aussenliegende Einlassöffnung 57 mit einer Auslassöffnung 58 verbindet, die in dem Stützbereich 12 angeordnet ist) und wirkt in einer Richtung entgegengesetzt zu der des Ansaugventilators 51. Der Luftstrom im Inneren der Leitung 54 wird somit in Richtung des Stützbereiches 12 geleitet und kann durch an der Leitung 54 vorgesehene Heizwiderstände 57 erwärmt werden.
  • Vorteilhafterweise ist die Vorrichtung 1 mit Mitteln 6 zum Tragen eines Behälters 8 versehen, der dazu bestimmt ist, in dem Stützbereich 12 (oder auf jeden Fall in einem an diesen angeschlossenen Bereich) die sich aus den physiologischen Funktionen ergebenden Ausscheidungen und/oder die Reinigungsflüssigkeit zu sammeln, und mit Mitteln 7, in der Lage, den Behälter 8 zu verschliessen, so dass dessen Inhalt hermetisch abgeschlossen ist.
  • Mit anderen Worten ist die Vorrichtung mit Mitteln versehen, die in der Lage sind, einen Behälter für die physiologischen Ausscheidungen zu tragen (möglichst kombiniert mit der Reinigungsflüssigkeit) und diesen selbst zu versiegeln, sobald die physiologischen Funktionen ausgeführt worden sind.
  • In dem gezeigten Beispiel besteht der Behälter 8 aus einem beutelförmigen Behälter, welcher zum Beispiel aus einem Beutel aus heissversiegelbarem Kunststoff zur einmaligen Benutzung gemacht sein kann.
  • Der Behälter 8 ist mit eigenen Sitzen oder Taschen versehen, die entsprechend zu zwei ersten, sich gegenüberliegenden Abschnitten 81 angeordnet sind oder entsprechend zu dem Öffnungsstück des Behälters 8 an zwei sich gegenüberliegenden Flächen 83.
  • Die Trägermittel 6 bestehen aus wenigstens zwei Trägerelementen 61, horizontal angeordnet und in der Lage, in die von dem Behälter 8 aufgewiesenen Sitze eingeschoben zu werden, um diesen zu halten. Offensichtlich können die Trägerelemente verschieden geformt sein, je nach der entsprechenden und von dem Behälter 8 aufgewiesenen Form. Die Trägerelemente oder Kolben 61 sind an ersten Enden 62 von ersten, L-förmig ausgebildeten Hebeln 63 befestigt, und zwar mit ihrem Drehpunkt in Übereinstimmung mit ihrem Winkelabschnitt 65 an entsprechenden horizontalen Achsen X, und an deren anderen Enden 64 erste, vertikal bewegliche Antriebsstangen 66 wirken.
  • Auf diese Weise, entsprechend den vertikalen Verschiebungen der Stangen 66, entstehen Umdrehungen der Kolben 61, welche entlang einer Betriebsbahn geführt werden, die wenigstens zwei Positionen vorsehen, in welchen die Trägerelemente 61 zusammen mit den ersten, sich gegenüberliegenden Abschnitten 81 des von ihnen getragenen Behälters jeweils um einen grösseren Wert voneinander abstehen, um den Behälter zu öffnen, und um einen kleineren Wert, um diesen zu verschliessen.
  • Die ersten Stangen 66 können an Antriebsmittel 3 angeschlossen werden, so dass der Bewegung, die von dem anatomisch ausgebildeten Stützelement 2 von der zweiten, angehobenen Position in die erste, gesenkte Position ausgeführt wird, eine Bewegung der Trägerelemente 61 entlang der vorgenannten Betriebsbahn entspricht, und zwar aus einer Position, in welcher der Behälter geöffnet ist, in eine Position, in welcher der Behälter verschlossen ist. Mit anderen Worten, wenn das anatomisch ausgebildete Stützelement 2 auf Betthöhe ist, ist der Behälter 8 geöffnet, während, wenn das Element gesenkt ist (nach Ausführung der physiologischen Funktionen und den entsprechenden Vorgängen der Reinigung, des Trocknens usw.), der Öffnungsabschnitt des Behälters 8 verschlossen ist.
  • Wie schon vorher erwähnt wurde, weist die Vorrichtung zusätzlich zu den Mitteln 6 zum Tragen des Behälters 8 auch noch Mittel auf, in der Lage zu verschliessen, oder Mittel 7 zum Verschliessen.
  • Diese Mittel 7, die den Behälter 8 verschliessen können, sind unterhalb der Trägerelemente 61 angeordnet, wo sie zum Beispiel zwischen dem Öffnungsabschnitt und dem Boden des Behälters 8 wirken, so dass der Behälter 8 unlösbar durch Verbindung der zweiten, sich gegenüberliegenden Abschnitte 82 verschlossen wird, die sich unterhalb der ersten, sich gegenüberliegenden Abschnitte 81 befinden.
  • Wenn der Behälter ein heissversiegelbarer Beutel ist, so können die Mittel 7 zum Verschliessen des Behälters auch Verbindungselemente 71 enthalten, in der Lage, den Behälter zu versiegeln.
  • Die Verbindungselemente 71 können ähnlich wie die Trägerelemente 61 ebenfalls an den ersten Enden 72 von zweiten, L-förmig ausgebildeten Hebeln 73 angeordnet sein, und zwar mit ihrem Drehpunkt in Übereinstimmung mit ihrem Winkelabschnitt 75 an entsprechenden horizontalen Achsen X', und an deren anderen Enden 74 erste, vertikal bewegliche Antriebsstangen 76 wirken. Die zweiten Antriebsstangen 76 können ebenfalls an die Antriebsmittel angeschlossen sein, ähnlich der Anordnung für die zuvor beschriebenen Trägermittel 6.
  • Diese Art des Antriebes der Trägerelemente 61 und der Verbindungselemente 71 gewährleistet eine ausgesprochene Zuverlässigkeit der Vorrichtung dank der Einfachheit, mit welcher die Bewegung auf diese Elemente 61 und die Bestandteile 71 übertragen wird.
  • Die Sanitärvorrichtung kann ebenfalls Faltelemente 88 enthalten, die vertikal auf jede der Seiten 84 zwischen den Flächen 83 des Behälters wirken, so dass, noch bevor die Mittel 7 zum Verschliessen aktiviert werden, der Behälter 8 in einen Zustand gebracht wird, in welchem die Seiten 84 gefaltet und zwischen die beiden, näher zueinander gezogenen Flächen gebracht werden. Dieses Falten des Behälters betrifft vorzugsweise den oberen Bereich dicht an dem Öffnungsabschnitt des Behälters, also nicht den mit den Ausscheidungen gefüllten Teil.
  • Auf diese Weise dehnt sich das Verschliessen des Behälters 8 über dessen ganzen Umfang entlang der gesamten Linie des Behälters selbst aus, wobei die Möglichkeit von defekten Verschlüssen vermieden wird, das heisst nicht vollständig über den gesamten Umfang.
  • Die Faltelemente 88 können, wie in der Ausführung gezeigt ist, zwei Hebel 88 enthalten, die zwei im wesentlichen vertikale Abschnitte aufweisen, angeordnet entsprechend zu den von den Seiten des Behälters 8 belegten Positionen, sobald der Behälter von den Trägerelementen 61 getragen wird. Die Hebel 88 sind ausgebildet als eine am Boden umgebrochene Linie (das heisst sie sind gebogen und mit ihren jeweiligen Konkavitäten einander gegenüberliegend und dem von dem Behälter belegten Bereich zugewandt), und ihr Drehpunkt liegt an horizontalen Achsen Z, angeschlossen an Mittel 87 zum Übertragen eines Antriebes. Nach der Aktivierung der Mittel 87 zum Übertragen des Antriebes, das heisst nachdem diese bewegt worden sind, um ein Schieben oder ein Ziehen der Hebel 88 auszulösen, können letztere näher zueinander gezogen werden, um so die Seiten 84 des Behälters 8 in die Flächen 83 zu schieben, und zwar für die vorgenannten und dem Verschliessen vorausgehenden Abläufe. Um eine grössere Keimfreiheit zu gewährleisten, kann die Sanitärvorrichtung 1 mit lösbaren Mitteln zum Befestigen des anatomisch ausgebildeten Stützelementes 2 an der Trägerstruktur 10 versehen sein, um das Reinigen und/oder Sterilisieren des Elementes 2 selbst zu erleichtern, welches vorzugsweise aus einem in Autoklave behandelbarem Material hergestellt ist.
  • Wie am besten in der Abb. 5 sichtbar ist, kann die Struktur 10 einen oberen Abschnitt 22 enthalten, auf welche ein Zwischenelement 21 aufgesetzt werden kann, das die Anschlüsse an eine oder mehrere an dem Auslass der Reinigungsleitungen vorhandene Düsen 42 erlaubt.
  • An dem Zwischenelement 21 kann das anatomisch ausgebildete Stützelement 2 befestigt werden. Auf diese Weise ist es nach jeder Benutzung der Vorrichtung 1 möglich, ein bereits benutztes anatomisch ausgebildetes Stützelement 2 gegen ein neues oder sterilisiertes auszutauschen.
  • Für den Betrieb der verschiedenen Teile der Vorrichtung 1 kann eine elektrische Speisung vorgesehen sein, beispielsweise eine Batterie 97, die mit einer Ladevorrichtung 98 versehen sein kann, so dass sie durch Anschluss an die Netzspannung aufgeladen werden kann.
  • Alle die verschiedenen Funktionen, welche die Vorrichtung ausführen kann, können mit Hilfe von elektronischen Antriebs- und Steuermitteln 9 festgelegt werden, vorzugsweise vom Typ eines Mikroprozessors.
  • Unter Bezugnahme auf die Abb. 7 sind diese elektronischen Mittel an die Antriebsmittel 3, an die Reinigungsmittel 4, an die Belüftungsmittel 5, an die Trägermittel 6 und an die Mittel 7 zum Verschliessen angeschlossen, so dass die Vorrichtung 1 eine Reihe von Funktionen nach einem Ablauf ausführen kann, der von einem Bedienenden oder von den elektronischen Mitteln 9 selbst speicherbaren Eingaben festgelegt ist. Mit anderen Worten können die verschiedenen Funktionsphasen der Vorrichtung vollkommen oder teilweise automatisiert sein, und es können, wie in dem Diagramm in der Abb. 7 gezeigt, Zweirichtungsmittel zur Kommunikation mit der Vorrichtung vorgesehen sein, bestehend in diesem Falle aus einem Display 101, einer Tastatur 102 und einer Fernbedienung 103.
  • Diese Zweirichtungsmittel zur Kommunikation können von einem Bedienenden, wie zum Beispiel dem medizinischen Hilfspersonal, oder von dem Patienten direkt betätigt werden. Die elektronischen Mittel 9 wirken auf die Antriebsmittel 3, wobei sie den linearen Trieb des oben beschriebenen Zylinders 33 auslösen. Für den einwandfreien Betrieb des anatomisch ausgebildeten Stützelementes 2 sind Fühler 96 vorgesehen, welche die Ausrichtung zu dem Bett L kontrollieren.
  • Die elektronischen Mittel 9 können eine Reihe von Fühlern enthalten, die entsprechend zu den jeweiligen, zu überwachenden Teilen der Vorrichtung angeordnet sind. Ein Füllstandfühler 91 und ein Temperaturfühler 92, die auf den Wasserbehälter 44 wirken, können vorgesehen sein, wie auch ein Füllstandfühler 93 und ein Temperaturfühler für den Waschmittelbehälter 43.
  • Die Reinigungsmittel können auch angetrieben werden, indem eine Verbindung zwischen den elektronischen Mitteln 9 und den Wasser- und Waschmittelpumpen 40 und 41 vorgesehen wird. Gleichermassen können die elektronischen Mittel 9 an den Ansaugventilator 51 und an den Trockenventilator 52 angeschlossen sein, und es können Temperaturfühler 95 an dem Widerstand 57 vorgesehen werden, welcher den Luftstrom zum Trocknen erwärmt.
  • Die so ausgelegte Erfindung unterliegt zahlreichen Änderungen und Varianten, ohne dabei aus dem Bereich des erfinderischen Konzepts herauszugehen. Ausserdem können alle Bestandteile gegen technisch gleichwertige Elemente ausgetauscht werden.

Claims (17)

1. Sanitärvorrichtung (1) zur Unterstützung körperlich behinderter Personen, insbesondere zur Unterstützung der Ausführung physiologischer Funktionen, vom Typ enthaltend:
eine Trägerstruktur (10), die an ihrem oberen Teil eine Öffnung (11) aufweist; ein anatomisch ausgebildetes Stützelement (2), angeordnet entsprechend zu der genannten Öffnung und einen Stützbereich (12) beschreibend;
Antriebsmittel (3), in der Lage, wenigstens das genannte anatomische Stützelement vertikal zwischen wenigstens zwei Positionen zu verschieben, von welchen eine die erste, untere oder Bereitstandsposition ist und die andere eine angehobene Position, geeignet zur Ausführung der genannten physiologischen Funktionen, und in welcher ein entsprechender Körperteil der behinderten Person auf dem anatomischen Element verbleibt; wobei Reinigungsmittel (14) und Belüftungsmittel (5) angeordnet sind und entsprechend mit dem genannten Stützbereich wirken und in der Lage sind, jeweils eine Reinigungsflüssigkeit abzugeben und in dem Bereich eine Luftzirkulation zu erzeugen; Trägermittel (6), die einen Behälter (8) tragen, der zum Sammeln der Ausscheidungen der genannten physiologischen Funktionen und/oder der genannten Reinigungsflüssigkeit bestimmt ist, und zwar entsprechend zu dem genannten Stützbereich oder einem an diesen angeschlossenen Bereich, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung Mittel (7) enthält, die in der Lage sind, den Behälter zu verschliessen, so dass dessen Inhalt hermetisch abgeschlossen ist.
2. Sanitärvorrichtung nach Patentanspruch 1, bei welcher die genannten Trägermittel (6) wenigstens zwei Trägerelemente (61) enthalten, die geeignet sind, mit entsprechenden ersten, sich gegenüberliegenden Abschnitten zusammenzuwirken, die von dem genannten Behälter aufgewiesen sind, und die sich entlang einer Betriebsbahn bewegen, welche für wenigstens zwei Positionen sorgt, in denen die genannten Trägerelemente (61) zusammen mit den genannten ersten, sich gegenüberliegenden Abschnitten (81) des von ihnen getragenen Behälters jeweils einen Abstand voneinander haben, und zwar um einen grösseren Wert, um den genannten Behälter zu öffnen, und um einen kleineren Wert, um den Behälter zu verschliessen.
3. Sanitärvorrichtung nach Patentanspruch 2, bei welcher der genannte Behälter aus einem beutelförmigen Behälter gebildet ist, versehen mit eigenen Sitzen oder Taschen, die entsprechend zu den genannten ersten, sich gegenüberliegenden Abschnitten (81) angeordnet sind beziehungsweise entsprechend zu einem Öffnungsstück des genannten Behälters, und bei welcher die genannten Trägerelemente zwei Kolben (61) enthalten, die horizontal positioniert und geeignet sind, in die genannten Sitze eingeschoben zu werden, um den genannten Behälter (8) zu tragen.
4. Sanitärvorrichtung nach Patentanspruch 3, bei welcher die genannten Mittel (7) zum Verschliessen des Behälters (8) unterhalb der genannten Trägerelemente (61) befestigt sind und zwischen dem Öffnungsstück und dem Boden des genannten Behälters (8) wirken, um den Behälter zu verschliessen, indem die beiden zweiten, sich gegenüberliegenden Abschnitte (82), die unterhalb der genannten ersten, sich gegenüberliegenden Abschnitte angeordnet sind, unlösbar miteinander verbunden werden.
5. Sanitärvorrichtung nach Patentanspruch 1, bei welcher der genannte Behälter (8) aus einem aus heissversiegelbarem Material hergestellten Behälter besteht, und bei welcher die genannten Mittel (7) zum Verschliessen des Behälters Verbindungselemente (71) enthalten, in der Lage, den Behälter zu versiegeln.
6. Sanitärvorrichtung nach Patentanspruch 3, bei welcher der genannte Behälter (8) aus einem aus heissversiegelbarem Material hergestellten Behälter besteht, und bei welcher die genannten Mittel (7) zum Verschliessen des Behälters Verbindungselemente (71) enthalten, angeordnet unterhalb der genannten Trägerelemente (61) und zwischen dem Öffnungsstück und dem Boden des genannten Behälters wirkend, und zwar quer zu dem Behälter selbst, so dass letzterer durch die unlösbare Verbindung seiner zweiten, sich gegenüberliegenden Abschnitte (82) miteinander entlang einer Verschlusslinie verschlossen wird, die sich unterhalb der genannten ersten, sich gegenüberliegenden Abschnitte (81) befindet.
7. Sanitärvorrichtung nach Patentanspruch 4, bei welcher die genannten Sitze oder Taschen an zwei entgegengesetzten Flächen des genannten Behälters vorgesehen sind, und bei welcher zwei Faltelemente (88) vorgesehen sind, die vertikal auf jede der zwischen den genannten Flächen liegenden Seiten (84) des Behälters wirken, so dass der Behälter selbst noch vor der Aktivierung der genannten Mittel zum Verschliessen in einen Zustand gebracht wird, in welchem die genannten Seiten gefaltet und zwischen die beiden, näher zueinander gezogenen beiden Flächen gebracht werden.
8. Sanitärvorrichtung nach Patentanspruch 2, bei welcher die genannten Trägerelemente (61) an ersten Enden (62) von ersten L-förmig ausgebildeten Hebeln (63) befestigt sind, die ihren Drehpunkt in Übereinstimmung mit ihrem Winkelabschnitt (65) an entsprechenden horizontalen Achsen aufweisen, und an deren anderen Enden (64) erste, vertikal bewegliche Antriebsstangen (66) wirken, so dass die genannten Trägerelemente entlang der genannten Betriebsbahn geführt werden, und zwar entsprechend den vertikalen Verschiebungen der genannten ersten Stangen (66).
9. Sanitärvorrichtung nach Patentanspruch 8, bei welcher die genannten ersten Antriebsstangen (66) auf solche Weise an die genannten Antriebsmittel (3) angeschlossen sind, dass einer Bewegung, ausgeführt von dem genannten anatomisch ausgebildeten Stützelement (2) von einer zweiten angehobenen Position in eine erste gesenkte Position, eine Bewegung der genannten Trägerelemente (61) entlang der genannten Betriebsbahn aus einer Position, in welcher der Behälter (8) offen ist, in eine Position, in welcher der Behälter geschlossen ist, entspricht.
10. Sanitärvorrichtung nach Patentanspruch 1, bei welcher die genannten Mittel zum Verschliessen (7) zwei sich gegenüberliegende, geradlinig erstreckende Mittel (71) enthalten, die im wesentlichen horizontal angeordnet sind und von ersten Enden (72) L-förmig ausgebildeter Hebel (73) getragen werden, die ihren Drehpunkt in Übereinstimmung mit ihrem Winkelabschnitt (75) an entsprechenden horizontalen Achsen aufweisen, und an deren anderen Enden (74) zweite, vertikal bewegliche Antriebsstangen (76) wirken, so dass die sich gegenüberliegenden, geradlinig erstreckenden Elemente entlang einer zweiten Betriebsbahn geführt werden, und zwar zwischen einer Bereitstandsposition, in welcher die Elemente einen Abstand voneinander haben, und einer aktiven Position, in welcher sie sich im Kontakt mit zweiten, sich gegenüberliegenden Abschnitten des genannten Behälters (8) befinden, um letzteren zu verschliessen.
11. Sanitärvorrichtung nach Patentanspruch 10, bei welcher die genannten zweiten Antriebsstangen (76) auf solche Weise an die genannten Antriebsmittel angeschlossen sind, dass einer Bewegung, ausgeführt von dem genannten anatomisch ausgebildeten Stützelement (2) von der zweiten angehobenen Position in die erste gesenkte Position, eine Bewegung der genannten sich gegenüberliegenden, geradlinig erstreckenden Elemente (71) entlang der genannten zweiten Betriebsbahn aus einer Position, in welcher die Elemente zum Verschliessen (7) in Bereitstandsposition sind, in eine Position, in welcher sie in einer aktiven Position sind, entspricht.
12. Sanitärvorrichtung nach Patentanspruch 1, bei welcher lösbare Mittel zum Befestigen des genannten, anatomisch ausgebildeten Stützelementes (2) an der genannten Trägerstruktur (10) vorgesehen sind, um das Reinigen und/oder Sterilisieren des Elementes selbst zu erleichtern.
13. Sanitärvorrichtung nach Patentanspruch 1 oder 12, bei welcher das genannte anatomisch ausgebildete Stützelement aus einem in Autoklave behandelbarem Material hergestellt ist.
14. Sanitärvorrichtung nach Patentanspruch 1, bei welcher elektronische Antriebs- und Steuermittel (9), angeschlossen an die genannten Antriebsmittel (3), an die genannten Reinigungsmittel (4), an die genannten Belüftungsmittel (5), an die genannten Trägermittel (6) und an die genannten Mittel zum Verschliessen (7) des Behälters, so dass die Vorrichtung eine Reihe von Funktionen ausführen kann, und zwar je nach einem Ablauf, der von einem Bedienenden oder von einem Programm bestimmt ist, welches von den elektronischen Mitteln (9) selbst gespeichert werden kann.
15. Sanitärvorrichtung nach Patentanspruch 14, bei welcher die genannten Antriebsmittel (3) wenigstens ein Element (33) mit veränderbarer Ausdehnung enthalten, zwischen einem Basisabschnitt (10) und einem das genannte, anatomisch ausgebildete Stützelement (2) tragenden beweglichen Abschnitt (16) angeordnet und auf die Vorrichtung wirkend, und bei welcher die genannten elektronischen Antriebs- und Steuermittel (9) an Fühler (96) angeschlossen sind, dazu bestimmt, die Ausrichtung des genannten anatomisch ausgebildeten Stützelementes zu einem Bett (L) zu prüfen und die richtige Höhe der Vorrichtung zu ermöglichen, um das Ausführen der genannten physiologischen Funktionen zu erlauben.
16. Sanitärvorrichtung nach Patentanspruch 14, bei welcher die genannten Reinigungsmittel (4) einen Wasser enthaltenden Behälter (44) und einen ein Waschmittel enthaltenden Behälter (43) vorsehen, jeweils versehen mit Mitteln (43), die in der Lage sind, das genannte Wasser zu erwärmen, und Mitteln, die in der Lage sind, das genannte Waschmittel zu erwärmen, und auf welche jeweils eine Pumpe (40) für das Wasser und eine Pumpe (41) für das Waschmittel wirkt, und bei welcher die genannten elektronischen Mittel an einen Füllstandfühler (91) und an einen Temperaturfühler (92) angeschlossen sind, die auf den Wasserbehälter wirken, an einen Füllstandfühler (93) und an einen Temperaturfühler (94), die auf den Waschmittelbehälter wirken, sowie an die genannten Wasser- und Waschmittelpumpen.
17. Sanitärvorrichtung nach Patentanspruch 14, bei welcher die genannten Belüftungsmittel (5) einen Ansaugventilator (51) und einen Trockenventilator (52) enthalten, die jeweils an einer Einlassleitung und an einer Trockenleitung wirken, und bei welcher die genannten elektronischen Mittel an den genannten Ansaugventilator, an den genannten Trockenventilator und an die genannten Temperaturfühler (95), die wenigstens an der genannten Trockenleitung vorgesehen sind und arbeiten.
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