DE69701557T2 - Verbinder mit Kupplungserkennungsmitteln - Google Patents
Verbinder mit KupplungserkennungsmittelnInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Verbinder und insbesondere auf einen Verbinder, welcher darin Detektionseinrichtungen bzw. -mittel zur Detektion aufweist, ob aufeinander abgestimmte Verbinder korrekt eingepaßt bzw. zusammengebaut sind oder nicht.
- Wie in den Fig. 8 bis 10 dieser Beschreibung gezeigt, wird üblicherweise ein Abstandhalter 52 als eine Einrichtung bzw. ein Mittel zur Detektion des eingepaßten bzw. zusammengebauten Zustands von zwei Verbindern bzw. Steckern verwendet. Wenn zwei Verbinder- bzw. Steckergehäuse 50 und 53 korrekt eingepaßt bzw. zusammengebaut sind, kehrt ein Verriegelungsarm 51, welcher seine Form ändert und sich während des Einpassens verbiegt, zu seiner ungebogenen Form zurück und ein Vorsprung bzw. Fortsatz 54, welcher auf dem Verriegelungsarm 51 ausgebildet ist, paßt in eine Verriegelungs-Aufnahmerille bzw. -nut 55, welche auf dem entsprechenden Verbindergehäuse 53 ausgebildet ist, wodurch die Gehäuse 50 und 53 miteinander verriegelt werden. Eine Öffnung 56 ist zwischen dem Verriegelungsarm 51 und der zugewandten Fläche bzw. Seite des Gehäuses 50 vorgesehen, wobei die Öffnung 56 das Einführen des Abstandhalters 52 erlaubt.
- In dem Fall, wo das Einpassen eines derartigen Paars von Verbindergehäusen 50 und 53 nicht korrekt durchgeführt wurde und sich diese in einem halb-eingepaßten Zustand befinden, wie dies in Fig. 9 gezeigt ist, ist der Eintritt der Öffnung 56 zu dem hinteren Teil des Verriegelungsarms 51 nicht ausreichend breit bzw. weit. Aus diesem Grund kann der Abstandhalter 52 nicht leicht eingeführt werden, und dies informiert den Benutzer bzw. Betätiger, daß sich die Verbindergehäuse 50 und 53 in einem halb-eingepaßten Zustand befinden.
- Eine sich nach vorne verjüngende bzw. verjüngte Fläche bzw. Seite 52A ist auf dem vorderen Endabschnitt des Abstandhalters 52 ausgebildet, wobei es diese sich verjüngende Fläche 52A möglich macht, glatt bzw. sanft den anfänglichen Einführvorgang in den Raum 56 durchzuführen, welcher unterhalb des Verriegelungsarms 51 angeordnet ist. In dem Fall jedoch, wie in Fig. 9 gezeigt, in welchem ein Einführen des Abstandhalters 52 mit der sich verjüngenden Fläche 52A nach oben durchgeführt wird, bewirkt eine Kraft F ein Biegen des Verriegelungsarms 51 nach oben. Aus diesem Grund wird in dem Fall, wo der Vorgang mit der übermäßigen Kraft durchgeführt wird, selbst wenn ein halb-eingepaßter Zustand existiert, wie in Fig. 10 gezeigt, das vordere Ende des Verriegelungsarms 51 nach oben gebogen, wodurch das Einführen des Abstandhalters 52 möglich wird. Ein Erlauben einer derartigen Möglichkeit resultiert in einer Verschlechterung in der Zuverlässigkeit einer Detektion der halb-eingepaßten Position und eine entsprechende Lösung ist wünschenswert.
- Die EP-A 0 655 807 offenbart einen elektrischen Verbinder bzw. Stecker, welcher einen Abstandhalter aus einem halb- eingeführten Zustand in eine vollständig eingeführte Position bewegbar aufweist, wenn die Verbinder- bzw. Steckerhälften korrekt befestigt bzw. festgelegt sind. Der Abstandhalter kann eine halb-eingepaßte Detektion zur Verfügung stellen.
- Die vorliegende Erfindung wurde entwickelt, nachdem das obige Problem in Betracht gezogen wurde, und zielt darauf ab, einen Verbinder zur Verfügung zu stellen, welcher eine höhere Zuverlässigkeit im Hinblick auf eine Detektion des halb-eingepaßten Zustands aufweist.
- Gemäß der Erfindung wird ein Verbinder mit einem Gehäuse, einem vorragenden bzw. einseitig eingespannten Verriegelungsarm an dem Gehäuse und mit einem freien Ende und einem Raum zur Verfügung gestellt, welcher eine Nut bzw. Rille zwischen dem freien Ende und dem Gehäuse bildet, wobei der Raum eine vorbestimmte Breite aufweist, wobei der Verriegelungsarm zu dem Gehäuse biegbar ist, um den Raum während einer Verbindung mit einem darauf abgestimmten Verbinder zu verkleinern bzw. zu verengen, und einen nicht-gebogenen Zustand bei vollständigem Eingriff bzw. vollständiger Kupplung der Verbinder wiederum einnimmt, wobei ein Abstandhalter adaptiert ist, um ein Halb-Einpassen der Verbinder anzuzeigen, und wobei das distale Ende des Abstandhalters erste Detektionsmittel darstellt und von dem Gehäuse an der dem Verriegelungsarm gegenüberliegenden Seite weg geneigt bzw. verjüngt verläuft, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstandhalter in den Raum nur in dem nicht-gebogenen Zustand des Verriegelungsarms einführbar ist, da in dem gebogenen Zustand des Verriegelungsarms die Öffnung der Abstandhalter-Einführnut in dem Gehäuse geschlossen ist.
- Vorzugsweise liegt in dem gebogenen Zustand ein Abstandhalter-Eingriffsabschnitt des Verriegelungsarms innerhalb eines Abstandhalter-Kupplungs- bzw. -Eingriffsabschnitts des Gehäuses.
- Diese Anordnung stellt sicher, daß ein erster bzw. ursprünglicher Kontakt des Abstandhalters gegenüber dem Gehäuse erfolgt und daß daher ein gewaltsames Einbringen in den Raum weniger wahrscheinlich ist.
- Zweite Detektionsmittel können an dem Abstandhalter vorgesehen sein und mit dem Verriegelungsarm nur in dem nicht- gebogenen Zustand desselben in Eingriff bringbar bzw. kuppelbar sein. In der bevorzugten Ausführungsform ist ein Vorsprung bzw. Fortsatz des Abstandhalters mit einer Öffnung des Verriegelungsarms, vorzugsweise der Öffnung, welche notwendig ist, um einen Rast- bzw. Hakenvorsprung des Verriegelungsarms durch ein Einsatzformen zur Verfügung zu stellen, in Eingriff bringbar.
- Der Abstandhalter kann zwei voneinander beabstandete Glieder für einen Eingriff bzw. eine Kupplung in diesen Raum und Rückhaltemittel aufweisen, um den Abstandhalter in dem vollständig eingeführten Zustand zu halten. Die Sicherungs- bzw. Haltemittel können nachgiebige bzw. biegsame Haken umfassen, um mit dem Verriegelungsarm in Eingriff zu gelangen.
- Andere Merkmale der Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform ersichtlich werden, welche lediglich beispielhaft in den beigeschlossenen Zeichnungen gezeigt ist, in welchen:
- Fig. 1 eine Seitenquerschnittsansicht ist, welche die vorliegende Ausführungsform in einem Zustand zeigt, welcher dem Einpassen bzw. Zusammenbauen eines Verbindergehäuses und eines entsprechenden Verbindergehäuses vorangeht;
- Fig. 2 eine Seitenquerschnittsansicht ist, welche einen Zustand zeigt, wo ein Abstandhalter eingeführt ist, nachdem das Verbindergehäuse und das entsprechende Verbindergehäuse den korrekt eingepaßten bzw. zusammengebauten Zustand erreicht haben;
- Fig. 3 eine Seitenquerschnittsansicht ist, welche das Einführen des Abstandhalters in das Verbindergehäuse zeigt;
- Fig. 4 eine Draufsicht auf Fig. 3 ist;
- Fig. 5 eine Seitenquerschnittsansicht ist, welche einen Versuch zeigt, den Abstandhalter einzuführen, wenn sich das Verbindergehäuse und das entsprechende Verbindergehäuse in einem halb-eingepaßten Zustand befinden;
- Fig. 6 eine teilweise vergrößerte Ansicht ist, welche die Umgebung der Abstandhalter-Einführnut zeigt;
- Fig. 7 eine diagonale bzw. perspektivische Ansicht ist, welche den Abstandhalter zeigt;
- Fig. 8 eine Querschnittsansicht eines konventionellen Beispiels ist, worin ein Abstandhalter in korrekt zusammengebaute Verbindergehäuse eingeführt wird;
- Fig. 9 eine Querschnittsansicht eines bekannten Beispiels ist, worin ein Versuch gemacht wird, den Abstandhalter in Verbindergehäuse einzuführen, welche sich in einem halb- eingepaßten Zustand befinden;
- Fig. 10 eine Querschnittsansicht des bekannten Beispiels ist, worin ein Abstandhalter in die Verbindergehäuse eingeführt wird, welche sich in einem halb-eingepaßen Zustand befinden.
- Ein Vater-Verbinder- bzw. Steckergehäuse 1 ist aus einem synthetischen Harz in einer einheitlichen bzw. einstückigen Weise gebildet und sein vorderer Abschnitt bzw. Bereich weist ein Kappenelement 4 auf, welches daran ausgebildet ist. Das Steckergehäuse 1 weist Anschlußaufnahmekammern 3 auf, welche in einer Reihe auf zwei Niveaus ausgebildet sind. In dem Zustand, wo Anschlußpaßstücke 2 darin aufgenommen bzw. gehalten sind, ragen deren vordere Enden in das Kappenelement 4 vor.
- Das Kappenelement 4 ist auf ein Mutter- bzw. Buchsenanschlußgehäuse 11 abgestimmt. Wenn das aufnehmende und aufzunehmende Anschlußgehäuse 1 und 11 miteinander zusammengebaut bzw. eingepaßt werden, sind die aufzunehmenden und die aufnehmenden Anschlüsse elektrisch verbunden. Darüber hinaus weist die obere, zentrale Fläche bzw. Seite des Kappenelements 4 eine Einpaßrille bzw. -nut 5 auf, welche in einer Richtung von vorne nach hinten ausgebildet ist, wobei ein Bereich der hinteren Kante des Kappenglieds 4 intakt gelassen wird. Ein Vorsprung bzw. Fortsatz 21 eines Verriegelungsarms 20 eines Buchsenverbinders 10 paßt in diesen Abschnitt. Weiters ist das hintere Ende der oberen Fläche bzw. Seite des Kappenglieds 4 in eine konkave Form ausgeschnitten, wodurch ein Kontakt mit einer Klaue 37 eines Abstandhalters 30 verhindert wird.
- Der Mutter-Verbinder bzw. die Buchse 10 nimmt die anderen Anschlußpaßstücke 12 auf und umfaßt ein Gehäuse 11, dessen obere Fläche bzw. Seite den Verriegelungsarm 20 darauf vorgesehen aufweist, und den Abstandhalter 30, welcher in den Raum unterhalb des Verriegelungsarms 20 eingefügt ist.
- Ähnlich wie das Vater-Verbinder- bzw. Steckergehäuse 1 ist auch das Mutter-Verbinder- bzw. Buchsengehäuse 11 in einer einheitlichen bzw. einstückigen Weise aus einem synthetischen Harz hergestellt und paßt, wie oben beschrieben, in das Hauben- bzw. Kappenglied 4 des Steckergehäuses 1. Das Innere des Buchsengehäuses 11 weist Anschluß-Aufnahmekammern 13 darin ausgebildet auf, wobei diese den Stecker-Anschlußgehäusekammern 3 entsprechen, wobei dieselbe Anzahl von Buchsen-Anschlußgehäusekammern 13 ausgebildet ist, wie Stecker-Anschlußgehäusekammern 3 existieren. Ein aufnehmendes bzw. Buchsen-Anschlußpaßstück 12 ist in jeder der Anschluß-Aufnahmekammern 13 gehalten. Das hintere Ende von jeder Anschluß-Aufnahmekammer 13 ist in eine Anschluß-Ein führöffnung 13A ausgebildet, welche weit geöffnet ist, während das vordere Ende derselben in eine schmale bzw. enge Öffnung ausgebildet ist, welche eine Anschluß-Festlegungsöffnung 13B darstellt, in welche das aufzunehmende bzw. Stecker-Anschlußpaßstück 2 eingeführt wird.
- Das Buchsen-Anschlußpaßstück 12 ist durch Biegen eines elektrisch leitfähigen Metallstücks ausgebildet, wobei sein hinteres Ende einen Hülsen- bzw. Rohransatz 14 zum Klemmen eines elektrischen Drahts W aufweist und wobei sein vorderes Ende ein Verbindungsglied 15 umfaßt, welches mit dem Stecker-Anschlußpaßstück 2 verbunden wird. Das Buchsen- Anschlußpaßstück 12 hat den elektrischen Draht W durch das Hülsenglied 14 geklemmt und wird in die Anschluß-Aufnahmekammer 13 über die Anschluß-Einführöffnung 13A eingeführt und wird dadurch an dem Buchsengehäuse 11 festgelegt.
- Der Verriegelungsarm 20 zum Verriegeln des Buchsengehäuses 11 in einem eingepaßten bzw. zusammengebauten Zustand mit dem Steckergehäuse 1 ist ungefähr in der Mitte der oberen Fläche des Buchsengehäuses 11 ausgebildet. Dieser Verriegelungsarm 20 ragt nach oben an seinem vorderen Ende vor und erstreckt sich in seinem natürlichen Zustand etwa horizontal in einer Richtung nach unten. Weiters ist ein Raum zwischen dem Verriegelungsarm 20 und der oberen Fläche des Buchsengehäuses 11 ausgebildet. Dieser Raum bildet eine Abstandhalter-Einführnut bzw. -rille 24, wobei erste Einführglieder 32 des Abstandhalters 30, welcher später beschrieben wird, darin einpassen. In seinem natürlichen Zustand fluchtet ein freies Ende 20A des Verriegelungsarms 20 mit der hinteren Fläche des Buchsengehäuses 11; daraus resultierend ist in dem Fall, wo sich der Verriegelungsarm 20 nach unten biegt, das freie Ende 20A des Verriegelungsarms 20 mehr zu dem Inneren in bezug auf die Öffnung der Abstandhalter-Einführnut 24 angeordnet (siehe Fig. 6).
- Das Zentrum des Verriegelungsarms 20 weist einen Vorsprung bzw. Fortsatz 21 daran ausgebildet auf, wobei dieser Fortsatz 21, wie oben beschrieben, mit der vorderen Kante der Paßnut 5 zusammenpaßt. Weiters ist ein Betätigungsglied 22 zu dem hinteren Ende der oberen Fläche des Verriegelungsarms 20 ausgebildet. Dieses Betätigungsglied 22 erstreckt sich in einer Breitenrichtung, um etwas breiter als der Körper des Verriegelungsarms 20 zu sein, wobei seine obere Fläche abgestuft ist, wobei dies dazu dient, ein Rutschen während einer Betätigung zu verhindern, wodurch der Verriegelungsarm 20 nach unten gedrückt wird.
- Die vordere Fläche bzw. Seite des Betätigungsglieds 22 weist ein Durchtrittsloch 23 in einer Richtung von vorne nach hinten (der Längsrichtung des Verriegelungsarms 20) ausgebildet auf. Dieses Durchtrittsloch 23 ist eigentlich ein Loch, welches zum Ausbilden des Fortsatzes 21 durch Einsatzformen ausgebildet wird; jedoch dient es in der vorliegenden Ausführungsform auch dazu, das Einführen eines zweiten Einführglieds 38, welches später beschrieben wird, des Abstandhalters 30 zu erlauben.
- Weiters umgeben die Klauen bzw. Krallen 37, welche später beschrieben werden, des Abstandhalters 30 die Abschnitte an dem vorderen Ende des Betätigungsglieds 22, welches sich von links nach rechts von dem Verriegelungsarm 20 erstreckt, und passen mit diesen von unten zusammen.
- Die untere Fläche am freien Ende des Verriegelungsarms 20 verbreitert sich in der Rückwärtsrichtung und daraus resultierend ist die Öffnung (an der hinteren Seite des Buchsengehäuses 11) der Abstandhalter-Einführnut 24 geringfügig breiter als ihre Breite an ihrer Innenseite (der vorderen Seite des Buchsengehäuses 11). Aus diesem Grund können in dem Zustand, in welchem die Verbindergehäuse 1 und 11 korrekt eingepaßt bzw. zusammengebaut sind, die ersten Einführglieder 32 leicht in die Abstandhalter-Einführnut 24 eingeführt werden. Im Zentrum der Abstandhalter-Einführnut 24 ragt ein Abstandhalter-Führungsglied 16 nach oben von dem Buchsengehäuse 11 vor. Dieses Abstandhalter-Führungsglied 16 wird, im Querschnitt gesehen, in einer T-Form in einer Richtung von vorne nach hinten, d. h. in der Richtung eines Einführens des Abstandhalters 30, zur Verfügung gestellt. Es wird in eine U-förmige Rille bzw. Nut 39 des Abstandhalters 30 eingeführt und paßt mit dem vorragenden Glied 35 des Abstandhalters 30 zusammen, wodurch der Einführvorgang des Abstandhalters 30 geführt wird. Darüber hinaus weist, wenn der Verriegelungsarm 20 nach unten gedrückt wird, die untere Fläche des Verriegelungsarms 20 ein Rillenglied (nicht gezeigt) auf, welches ausgebildet ist, um einen Kontakt des Verriegelungsarms 20 mit dem Abstandhalter-Führungsglied 16 zu verhindern.
- Der Abstandhalter 30 ist auf eine einheitliche bzw. einstückige Weise aus einem synthetischen Harz ausgebildet und ist in die Abstandhalter-Einführnut 24 von dem hinteren Ende des Buchsengehäuses 11 einführbar (siehe Fig. 5). Das hintere Ende des Abstandhalters 30 weist eine schematisch rechteckig geformte Basisplatte 31 darauf vorgesehen auf. Ein erstes Paar von Einführgliedern 32 ragt in einer Vorwärtsrichtung von dem unteren Ende der Basisplatte 31 vor. Die vorderen Enden (Einführenden 33) der ersten Einführglieder 32 sind zu der Vorwärtsrichtung verjüngt bzw. geneigt, um ein glattes bzw. sanftes Einführen in die Abstandhalter-Einführnut 24 zu erleichtern. Darüber hinaus ist diese Verjüngung so geneigt, daß sie sich nach unten von den vorderen Enden der ersten Einführglieder 32 zu dem unteren Rand in der Rückwärtsrichtung erstreckt. Neigungen bzw. Abschrägungen 34 sind in der Mitte der oberen Flächen der ersten Einführglieder 32 vorgesehen; danach sind die Einführglieder 32 etwas erhöht ausgebildet. Darüber hinaus weisen die inneren, unteren Ränder bzw. Kanten von beiden ersten Einführgliedern 32 die vorragenden Glieder bzw. Elemente 38 darauf ausgebildet auf, wobei die zentralen Abschnitte dieser vorragenden Glieder 35 U-förmige Nuten 39 darstellen, welche eine U-Form aufweisen, welche sich von den Einführenden 33 zu der Basisplatte 31 erstreckt, wobei das Abstandhalter-Führungsglied 16 darin einführbar ist.
- Beide Oberseitenabschnitte bzw. -bereiche der Basisplatte 31 weisen ein Paar von vorderen Verriegelungsgliedern 36 auf, welche nach oben und nach unten biegbar sind. Diese Verriegelungsglieder 36 sind auf halbem Weg entlang der Länge der ersten Einführglieder 32 ausgebildet, wobei die vorderen Abschnitte Klauen 37 aufweisen, welche nach oben gerichtet sind. Wenn der Abstandhalter 30 korrekt mit dem Buchsengehäuse 11 zusammengebaut ist, umgeben diese Klauen 37 die vorderen Endabschnitte (die Abschnitte, welche sich nach außen in einer Breitenrichtung erstrecken) des Betätigungsglieds 22 und sind mit diesen zusammengepaßt.
- Weiters ragt nur der zentrale Abschnitt des oberen Endes der Basisplatte 31 nach oben und von diesem Punkt weg ragt ein zweites Einführglied 38 nach vorne. Dieses ragt über die Hälfte entlang der Länge des Verriegelungsglieds 36 vor und ist so ausgebildet, daß es in das Durchtrittsloch 23 des Verriegelungsarms 20 einführbar ist. Sein vorderes Ende bildet eine geneigte Fläche 38A durch ein Verjüngen der unteren Fläche. Wenn die Verbindergehäuse 1 und 11 korrekt zusammengepaßt sind, d. h. wenn der Verriegelungsarm 20 zu einer Position zurückgekehrt ist, welche dieser korrekt eingepaßten bzw. zusammengebauten Position entspricht, ist dieses zweite Einführglied 36 angeordnet, um in das Durchtrittsloch 23 einführbar zu sein.
- Der Betrieb bzw. die Betätigung und die Effekte der Ausführungsform sind wie folgt:
- Zuerst wird jedes Anschlußpaßstück 2 und 12 an dem Stecker- und Buchsengehäuse 1 und 11 festgelegt und das Stecker- und Buchsengehäuse 1 und 11 werden einander gegenüberliegend angeordnet. Dann wird das Buchsengehäuse 11 in das Kappenglied 4 des Steckergehäuses 1 eingeführt. Wenn dies gemacht wird, biegt sich der Verriegelungsarm 20 nach unten. Dann sind, sobald das Stecker- und Buchsengehäuse 1 und 11 den korrekt eingepaßten Zustand erreichen, die Stecker- und Buchsen-Anschlußpaßstücke 2 und 12 korrekt verbunden bzw. angeschlossen. Der Fortsatz 21 ist in die Einpaßnut 5 eingepaßt und der Verriegelungsarm 20 ändert seine Form, um in seinen ursprünglichen, nicht-gebogenen Zustand zurückzukehren. Demgemäß passen der Vorsprung 21 und die Einpaßnut 5 zusammen und die Verbindergehäuse 1 und 11 sind zusammengehalten bzw. gesichert.
- Als nächstes wird das Einführen des Abstandhalters 30 in die Abstandhalter-Einführnut 24 durchgeführt. Wie oben beschrieben, ist, wenn sich die Verbindergehäuse 1 und 11 in dem korrekt eingepaßten bzw. zusammengebauten Zustand befinden, der Verriegelungsarm 20 zu seiner ursprünglichen, nicht-gebogenen Form zurückgekehrt. Daraus resultierend befindet sich die Öffnung der Abstandhalter-Einführnut 24 in einem offenen Zustand; demgemäß wird das Einführende 33 der ersten Einführglieder 32 des Abstandhalters 30 darin eingeführt. Während dieses Einführvorgangs werden in dem Ausmaß, in welchem die U-förmige Nut 39 des Abstandhalters 30 mit dem Abstandhalter-Führungsglied 16 zusammenpaßt, wenn das Einführen fortschreitet, die vorragenden Glieder 35 des Abstandhalters 30 durch das Abstandhalter-Führungs glied 16 geführt, wobei dies in einem sanften bzw. glatten Einführvorgang resultiert.
- Bei einem weiteren Fortschreiten des Einführens des Abstandhalters 30 treten die Klauen 37, welche von dem vorderen Ende des Verriegelungsglieds 36 vorragen, unter die untere Fläche des Betätigungsglieds 22 durch ein Biegen und kehren dann in ihre nicht-gebogene Form zurück und sind mit dem vorderen Ende des Betätigungsglieds 22 zusammengepaßt bzw. gekoppelt. Gleichzeitig wird das zweite Einführglied 38 in das Durchtrittsloch 23 des Verriegelungsarms 20 eingeführt.
- Auf die oben beschriebene Weise kann, sobald der Abstandhalter 30 in die Abstandhalter-Einführnut 24 eingeführt ist, der Betätiger bzw. Benutzer bestätigen, daß die Verbindergehäuse 1 und 11 korrekt zusammengepaßt bzw. zusammengebaut sind. D. h., wenn die Verbindergehäuse korrekt eingepaßt sind, kehrt der Verriegelungsarm 20 zu seiner nicht-gebogenen Form zurück. Demgemäß ist die Öffnung der Abstandhalter-Einführnut 24 offen, und, ob der Abstandhalter 30 eingeführt werden kann oder nicht, ermöglicht eine Detektion, ob der korrekt eingepaßte Zustand erzielt wurde oder nicht.
- Die obige Betätigung wird in der umgekehrten Reihenfolge für ein Lösen der Verbindergehäuse 1 und 11 durchgeführt.
- Als nächstes wird der halb-eingepaßte Zustand der zwei Verbindergehäuse 1 und 11, wobei diese nicht ausreichend bzw. zufriedenstellend eingepaßt bzw. miteinander zusammengebaut sind, detektiert, wie dies unten beschrieben ist.
- In diesem Fall befindet sich der Vorsprung 21 des Verriegelungsarms 20 in einem gegen die untere Fläche des Kappen glieds 4 gepreßten Zustand. Demgemäß befindet sich der Verriegelungsarm 20 in einem Zustand, wo er nach unten gebogen ist. Aus diesem Grund ist die Öffnung der Abstandhalter- Einführnut 24 geschlossen. Demgemäß zeigt die Tatsache, daß das Einführen des Abstandhalters 30 unmöglich ist, im allgemeinen an, daß ein halb-eingepaßter Zustand vorliegt.
- In einer realistischen Situation besteht jedoch trotz der Tatsache, daß die Öffnung der Abstandhalter-Einführnut 24 geschlossen ist, eine Möglichkeit, daß eine Anstrengung unternommen wird, um den Abstandhalter 30 zwangsweise bzw. gewaltsam darin einzuführen (siehe Fig. 5 und 6).
- Wie oben beschrieben, ist eine nach unten gerichtete Verjüngung an dem Einführende 33 des Abstandhalters 30 vorgesehen. Aus diesem Grund wird, selbst wenn ein Versuch gemacht wird, die ersten Einführglieder 32 in die nicht ausreichend offene Abstandhalter-Einführnut 24 einzuführen, im Gegensatz zu dem konventionellen Fall keine Kraft ausgeübt, welche den Verriegelungsarm 20 nach oben entlang der geneigten Fläche des Einführendes 33 anhebt. Darüber hinaus liegt, wie in Fig. 6 gezeigt, wenn der Verriegelungsarm 20 nach unten gebogen ist, sein freies Ende 20A weiter nach innen im Vergleich zu dem hinteren Rand 11A des Buchsengehäuses 11. Demgemäß kann, selbst wenn ein Versuch gemacht wird, das erste Einführglied 32 einzuführen, das Einführende 33 leichter in Kontakt mit der Endfläche der Öffnung der Abstandhalter-Einführnut 24 des Buchsengehäuses 11 als mit dem freien Ende 20A des Verriegelungsarms 20 gelangen (siehe Fig. 6). Aus diesem Grund kann der Verriegelungsarm 20 nicht zwangsweise geöffnet werden.
- Der Benutzer stellt bei einem Erkennen, daß das Einführen des Abstandhalters 30 unmöglich ist, fest, daß die Ver bindergehäuse 1 und 11 sich nicht in einem korrekt eingepaßten Zustand befinden.
- Trotz der obigen Konfiguration ist es jedoch nicht unmöglich, daß der Abstandhalter 30 zwangsweise bzw. gewaltsam eingeführt wird, wenn die Verbindergehäuse 1 und 11 sich in einem halb-eingepaßten Zustand befinden, wobei dies darin resultiert, daß die ersten Einführglieder 32 in die Abstandhalter-Einführnut 24 eingeführt werden. Selbst in einem derartigen Fall kehrt, da die Dicke der ersten Einführglieder 32 so ausgebildet ist, daß sie geringer ist als jene der Abstandhalter-Einführnut 24, der Verriegelungsarm 20 nicht zu der korrekten Position zurück. Aus diesem Grund wird es, da die Positionen des zweiten Einführglieds 38 und des Durchtrittslochs 23 nicht übereinstimmen, unmöglich, diese zusammenzupassen. Daher kann, selbst in dem unwahrscheinlichen Fall, daß die ersten Einführglieder 32 des Abstandhalters 30 in die Abstandhalter-Einführnut 24 eingeführt werden, wenn sich die Verbindergehäuse 1 und 11 in einem halb-eingepaßten Zustand befinden, das zweite Einführglied 38 nicht in das Durchtrittsloch 23 eintreten, wobei dies den Benutzer auf den halb-eingepaßten Zustand aufmerksam macht. Darüber hinaus hat das vordere Ende des zweiten Einführglieds 38 in ähnlicher Weise eine nach unten verjüngte bzw. geneigte Fläche, welche ein Einführen in das Durchtrittsloch 23 aus demselben Grund wie in dem oben beschriebenen Fall extrem schwierig macht.
- Auf diese Weise können gemäß der vorliegenden Erfindung in dem Fall, wo sich die Verbindergehäuse 1 und 11 in einem korrekt eingepaßten Zustand befinden, die ersten Einführglieder 32 des Abstandhalters 30 leicht in die Abstandhalter-Einführnut 24 eingeführt werden. Andererseits wird in dem Fall eines halb-eingepaßten Zustands, da die Anord nung derart ist, daß der Abstandhalter 30 nicht eingeführt werden kann, der halb-eingepaßte Zustand detektiert.
- Darüber hinaus ist in dem Fall eines halb-eingepaßten Zustands, selbst in dem unwahrscheinlichen Fall, daß die ersten Einführglieder 32 in die Abstandhalter-Einführnut 24 vorragen, da das zweite Einführglied 38 und das Durchtrittsloch 23 nicht zusammenpassen können, die Zuverlässigkeit einer Detektion eines halb-eingepaßten Zustands weiter erhöht bzw. verbessert. Ein weiterer Effekt wird dadurch erzielt, daß das Durchtrittsloch 23 als ein Resultat des Einsatzform-Prozesses ausgebildet wird, wodurch das Erfordernis eliminiert wird, die existierende Konfiguration abzuändern, um das Durchtrittsloch 23 zur Verfügung zu stellen.
- Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die oben beschriebenen Ausführungsformen beschränkt. Beispielsweise liegen auch die unten beschriebenen Möglichkeiten innerhalb des Bereichs bzw. Umfangs der vorliegenden Erfindung, wie sie in Anspruch 1 beansprucht ist.
- (1) Ein vorderes Ende von zweiten Detektionsmitteln bzw. -einrichtungen kann in einer zu einer Richtung eines Biegens eines Verriegelungsarms entgegengesetzten Richtung verjüngt bzw. geneigt sein. In einem derartigen Fall kann, da das vordere Ende der zweiten Detektionsmittel auch eine geneigte Fläche aufweist, welche in einer Richtung entgegengesetzt zu der Richtung eines Biegens des Verriegelungsarms geneigt ist, wenn sich die Verbindergehäuse in dem korrekt eingepaßten Zustand befinden, aufgrund der Tatsache, daß das vordere Ende schmal ist, das Einführen der zweiten Detektionsmittel in das Durchtrittsloch leicht durchgeführt werden und in dem halb-eingepaßten Zustand kann dieses Einführen kontrolliert werden.
- (2) Obwohl in der vorliegenden Ausführungsform das Steckergehäuse ein Abdeckglied aufweist und das Buchsengehäuse darin paßt, kann diese Anordnung selbstverständlich auch umgekehrt werden.
Claims (10)
1. Verbinder mit einem Gehäuse (11), einem vorragenden bzw. einseitig
eingespannten Verriegelungsarm (20) an dem Gehäuse (11) und mit einem
freien Ende und einem Raum, welcher eine Nut bzw. Rille (24) zwischen
dem freien Ende und dem Gehäuse (11) bildet, wobei der Raum eine
vorbestimmte Breite aufweist, wobei der Verriegelungsarm (20) zu dem
Gehäuse (11) verschwenkbar bzw. biegbar ist, um den Raum während
einer Verbindung mit einem darauf abgestimmten Verbinder (1) zu
verkleinern bzw. zu verengen und einen nicht-gebogenen Zustand bei
vollständigem Eingriff bzw. vollständiger Kupplung der Verbinder (1, 11)
wiederum einzunehmen, wobei ein Abstandhalter (30) adaptiert ist, um
ein Halb-Einpassen der Verbinder anzuzeigen, und wobei das distale Ende
(33) des Abstandhalters (30) erste Detektionsmittel darstellt und von dem
Gehäuse (11) an der dem Verriegelungsarm (20) gegenüberliegenden Seite
weg geneigt bzw. verjüngt verläuft, dadurch gekennzeichnet, daß der
Abstandhalter (30) in den Raum nur in dem nicht-gebogenen Zustand des
Verriegelungsarms (20) einführbar ist, da in dem gebogenen Zustand des
Verriegelungsarms (20) die Öffnung der Abstandhalter-Einführnut (24) in
dem Gehäuse (11) geschlossen ist.
2. Verbinder nach Anspruch 1, worin in dem gebogenen Zustand ein
Abstandhalter-Eingriffsabschnitt (20A) des Verriegelungsarms (20) innerhalb
eines Abstandhalter-Kupplungs- bzw. -Eingriffsabschnitts (11A) des
Gehäuses (11) liegt.
3. Verbinder nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, worin der Abstandhalter
(30) weiters zweite Detektionsmittel (38) beinhaltet, welche mit dem
Verriegelungsarm (20) nur in dem nicht-gebogenen Zustand desselben in
Eingriff bringbar bzw. kuppelbar sind.
4. Verbinder nach Anspruch 3, worin die zweiten Detektionsmittel (38) einen
Vorsprung bzw. Fortsatz des Abstandhalters (30) und eine entsprechende
Öffnung (23) des Verriegelungsarms (20) umfassen.
5. Verbinder nach Anspruch 4, worin die Spitze (38A) des Fortsatzes (38) in
derselben Richtung wie das distale Ende des Abstandhalters (30) geneigt
ist.
6. Verbinder nach Anspruch 4 oder Anspruch 5, worin der Verriegelungsarm
(20) einen Vorsprung (21) für den Eingriff bzw. eine Kupplung in einer
Vertiefung bzw. Ausnehmung (5) eines darauf abgestimmten Verbinders
(1) beinhaltet, wobei die Öffnung (23) während eines Einsatzformens des
Verriegelungsarms (20) hergestellt wird.
7. Verbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, worin das distale
Ende (33) des Abstandhalters (30) eine größere Breite als der
Verriegelungsarm (20) aufweist.
8. Verbinder nach Anspruch 7, worin der Abstandhalter (30) zwei
voneinander beabstandete Glieder aufweist.
9. Verbinder nach Anspruch 8, worin das Gehäuse (11) weiters
Führungsmittel (16) für einen Eingriff zwischen den Gliedern beinhaltet, um ein
Einführen bzw. Einfügen des Abstandhalters (30) entlang einer
vorbestimmten Achse sicherzustellen.
10. Verbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, worin der
Abtandshalter (30) weiters Sicherungs- bzw. Halteglieder (37) für einen Eingriff
durch ein Einrasten oder Schnappen mit dem Verriegelungsarm (20)
beinhaltet.
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