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Vorrichtung zum Aufzeichnen von -Tönen Die Erfindung bezieht sich
auf eine Vorrichtung zur Herstellung von Lichttonaufzeichnungen, die ein elastisches
Band, das das Lichtsteuerorgan.bewegt, besitzt, wobei-das eine Ende des Bandes an
:einem Träger ortsfest ist. Um die für :eine derartige Aufzeichnung erforderliche
Größe der Schwingamplitude - zu erreichen, die in vielen Fällen von dem mechanischen
System nicht unmittelbar erreicht wird, ist es meist nötig, eine Art Übersetzung,
beispi@elswieise iri der Form schwingender Spiegel, zü verwenden. -Dabei entsteht
jedoch oft der Nachteil, daß die. Masse des beweglichen Spiegels und der Übertragungsmechanismus,
der die Bewegung auf den Spiegel überträgt, Verzerrungen @erzeugen, vor allem bei
:den sog. Direktbesprechungsvorrichttu@gen, bei denen die Besprechung unmittelbar,
d. h. :ohne Zuhilfenahme eines Verstärkers, erfolgte.
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Zur Vermeidung dieses Übelstandes wird °nun eine wesentlich einfachere
Anordnung der Bewegungsübertragung eines schwi.ng:enden mechanischen Systems sauf
das Lichtsteuer organ vorgeschlagen. Nach der Erfindung wird das das Lichtstenerorgan
bewegende elastische und an-einem Ende an einem Träger gortsfeste Band in der Ruhelage
gerade-' oder saunähernd geradegestreckt und das andere Ende an der Schwingfläche
einer Membran so befestigt, daß die Richtung der Durchbiegung der Membran und des
Bandes zueinander senkrecht liegen.
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Eine weitere Vergrößerung der Schwingamplitude kann dadurch :erreicht
werden, daß man am Band ran der- Stelle seiner größten Durchbiegung :ein Organ befestigt,
das das Lichtateuerörgan bewegt. Zweckmäßigerweis@e ist der Träger zur Verändexnmg
der rin Ruhezustand des Systems vorhandenen Durchbiegung einstellbar und das Band
mit einem Dämpfüngsmittel versehen.
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In- der Abbildung ist der Erfindungsgegenstand an Hand einer schematischen
Darstellung des Schwingungssystems (Abt. r ) und .eines Ausführungsbeispiels (Abt.
ä) veranschaulicht.
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Das schwingende mechanische System ist hierbei durch eine Membran
m dargestellt, die in den Punkten )o festeingespannt ist und
in
ihrer Ruhelage, d. h. in unbesprochenem Zustande, eine gestreckte Lage annimmst.
In der Mitte S der Membran m ist das seine Ende, eines dünnen Drahtes oder- -Metällband:es.-'b;
befestigt, dessen anderes Ende in eineiri Träger T fest eingespannt ist. Befindet
sich. die Membran m in Ruhe, so nimmt das Me= tallband oder :der Draht b ebenfalls
eine gestreckte -oder nahezu gestreckte Lage ein. Gerät die Membranm in Schtvingungen,
wobei als äußerste Lage nach der einen Richtung die gestrichelt gezeichnete Stellung
angegeben ist, so biegt sich der Draht oder,das Band b bis zur gestrichelt gezeichneten
Lage um eine Strecke h durch. Der Scheitelwert der von der Membran m erzeugten Schwingung
ist gekennzeichnet durch die Strecke b-bi -= Ab, die in einem bestimmten
Verhältnis zur Biegung h des Bandes :oder Drahtes b steht. Diese Durchbiegung
h ist um so größer, je länger das Band bzw. :der Draht ist und je größer
die Schwingungen der Membran sind. jedoch ist eine allzu große Bandlänge aus verschiedenen
Gründen nicht vorteilhaft, beispielsweise wegen der Eigenschwingung des Bandes.
Es hat sich aus Messungen in- Übereinstimmung mit der Theorie ergeben, daß die Größe
der Durchbiegung h ein Vielfaches der Sehnenänderung 0 b ist, durch die sie
hervorgerufen wird, und zwar ist bei gleicher Sehnenänderung das Verhältnis um so
größer, je weiter sie im Geblet geringer Durchblegung stattfindet. Die Abhängigkeit
wird annähernd ausgedrückt durch die Formel
worin c eine Konstante ist und 0 b die S!ehnenänd-erung bedeutet. Daraus ergibt
sich ein sehr günstiges Übersetzungsverhältnis für die am Draht -oder Band b zu
befestigenden Lichtsteuerorgane, so daß irgendwelche Zwischenorgane, in Fortfall
kommen.
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Die Verwendung einer derartigen Anordnung für die Lichtsteuerung kann
nun beispielsweise in der Form geschehen, daß das sich durchbiegende Metallband
in seiner Mitte das Lichtsteuerorgan trägt.
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Das in der Abbildung-dargestellte Band ,b braucht jedoch für die praktische
Anwendung nur :eine annähernd gestreckte Lage zu haben, z. B. wird man von einer
bestimmten, praktisch nicht zu vermeidenden Anfangsdurchbiegvng ausgehen, was jedoch
an den Eigenschaften der Anordnung nichts ändert. Um eihe weitere Vergrößerung der
Schwingamplitude zu- erreichen, kann man in der Mitte des sich durchbiegenden Bandes
oder Drahtes b das eine Ende eines weiteren lDtahbes :oder Bandes befestigen, das
@einer-.seits wieder mit dem Lichtsteüerorgan verbünden ist. Umeine Einsteilung
der im Ruhezustand des Bandes oder Drahtes vorhandenen Anfangsdurchbiegung zu erreichen,
ist der als Träger für das Band b dienende Teil T einstellbar eingerichtet. Ferner
kann man die Membran m, das Band b :oder auch beide Teile mit Dämpfungsmitteln
versehen, um den Frequenzgang nach Wunsch zu beeinflussen.
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In Abb:. a ist dargestellt, wie das Lichtsteuerorgan L - in diesem
Falle der Spiegel - von dem Bande b bewegt wenden kann. Der Spiegel L ist um eine
besondere, in festen Lagern geführte Achse A drehbar und ist durch :einen Draht
D :o. dgl. mit der Mitte des schwingenden Bandes b verbunden. Der Befestigungspunkt
des Drahtes am Spiegel liegt selbstverständlich außerhalb der Drehachse - des Spiegels;
die Exzentrizität braucht jedoch nicht besonders groß zu sein, um :ein günstiges
übersetzungsverhältnis zwischen der Abwärtsbewegung des Drahtes und der Drehbewegung
des Spiegels zu schaffen.