DE696558C - Vorrichtung zum Aufzeichnen von Toenen - Google Patents

Vorrichtung zum Aufzeichnen von Toenen

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DE696558C
DE696558C DE1937I0057304 DEI0057304D DE696558C DE 696558 C DE696558 C DE 696558C DE 1937I0057304 DE1937I0057304 DE 1937I0057304 DE I0057304 D DEI0057304 D DE I0057304D DE 696558 C DE696558 C DE 696558C
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DE
Germany
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band
membrane
wire
light control
deflection
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Expired
Application number
DE1937I0057304
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Friedrich Biedermann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IG Farbenindustrie AG
Original Assignee
IG Farbenindustrie AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B7/00Recording or reproducing by optical means, e.g. recording using a thermal beam of optical radiation by modifying optical properties or the physical structure, reproducing using an optical beam at lower power by sensing optical properties; Record carriers therefor

Landscapes

  • Optical Recording Or Reproduction (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Aufzeichnen von -Tönen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Herstellung von Lichttonaufzeichnungen, die ein elastisches Band, das das Lichtsteuerorgan.bewegt, besitzt, wobei-das eine Ende des Bandes an :einem Träger ortsfest ist. Um die für :eine derartige Aufzeichnung erforderliche Größe der Schwingamplitude - zu erreichen, die in vielen Fällen von dem mechanischen System nicht unmittelbar erreicht wird, ist es meist nötig, eine Art Übersetzung, beispi@elswieise iri der Form schwingender Spiegel, zü verwenden. -Dabei entsteht jedoch oft der Nachteil, daß die. Masse des beweglichen Spiegels und der Übertragungsmechanismus, der die Bewegung auf den Spiegel überträgt, Verzerrungen @erzeugen, vor allem bei :den sog. Direktbesprechungsvorrichttu@gen, bei denen die Besprechung unmittelbar, d. h. :ohne Zuhilfenahme eines Verstärkers, erfolgte.
  • Zur Vermeidung dieses Übelstandes wird °nun eine wesentlich einfachere Anordnung der Bewegungsübertragung eines schwi.ng:enden mechanischen Systems sauf das Lichtsteuer organ vorgeschlagen. Nach der Erfindung wird das das Lichtstenerorgan bewegende elastische und an-einem Ende an einem Träger gortsfeste Band in der Ruhelage gerade-' oder saunähernd geradegestreckt und das andere Ende an der Schwingfläche einer Membran so befestigt, daß die Richtung der Durchbiegung der Membran und des Bandes zueinander senkrecht liegen.
  • Eine weitere Vergrößerung der Schwingamplitude kann dadurch :erreicht werden, daß man am Band ran der- Stelle seiner größten Durchbiegung :ein Organ befestigt, das das Lichtateuerörgan bewegt. Zweckmäßigerweis@e ist der Träger zur Verändexnmg der rin Ruhezustand des Systems vorhandenen Durchbiegung einstellbar und das Band mit einem Dämpfüngsmittel versehen.
  • In- der Abbildung ist der Erfindungsgegenstand an Hand einer schematischen Darstellung des Schwingungssystems (Abt. r ) und .eines Ausführungsbeispiels (Abt. ä) veranschaulicht.
  • Das schwingende mechanische System ist hierbei durch eine Membran m dargestellt, die in den Punkten )o festeingespannt ist und in ihrer Ruhelage, d. h. in unbesprochenem Zustande, eine gestreckte Lage annimmst. In der Mitte S der Membran m ist das seine Ende, eines dünnen Drahtes oder- -Metällband:es.-'b; befestigt, dessen anderes Ende in eineiri Träger T fest eingespannt ist. Befindet sich. die Membran m in Ruhe, so nimmt das Me= tallband oder :der Draht b ebenfalls eine gestreckte -oder nahezu gestreckte Lage ein. Gerät die Membranm in Schtvingungen, wobei als äußerste Lage nach der einen Richtung die gestrichelt gezeichnete Stellung angegeben ist, so biegt sich der Draht oder,das Band b bis zur gestrichelt gezeichneten Lage um eine Strecke h durch. Der Scheitelwert der von der Membran m erzeugten Schwingung ist gekennzeichnet durch die Strecke b-bi -= Ab, die in einem bestimmten Verhältnis zur Biegung h des Bandes :oder Drahtes b steht. Diese Durchbiegung h ist um so größer, je länger das Band bzw. :der Draht ist und je größer die Schwingungen der Membran sind. jedoch ist eine allzu große Bandlänge aus verschiedenen Gründen nicht vorteilhaft, beispielsweise wegen der Eigenschwingung des Bandes. Es hat sich aus Messungen in- Übereinstimmung mit der Theorie ergeben, daß die Größe der Durchbiegung h ein Vielfaches der Sehnenänderung 0 b ist, durch die sie hervorgerufen wird, und zwar ist bei gleicher Sehnenänderung das Verhältnis um so größer, je weiter sie im Geblet geringer Durchblegung stattfindet. Die Abhängigkeit wird annähernd ausgedrückt durch die Formel worin c eine Konstante ist und 0 b die S!ehnenänd-erung bedeutet. Daraus ergibt sich ein sehr günstiges Übersetzungsverhältnis für die am Draht -oder Band b zu befestigenden Lichtsteuerorgane, so daß irgendwelche Zwischenorgane, in Fortfall kommen.
  • Die Verwendung einer derartigen Anordnung für die Lichtsteuerung kann nun beispielsweise in der Form geschehen, daß das sich durchbiegende Metallband in seiner Mitte das Lichtsteuerorgan trägt.
  • Das in der Abbildung-dargestellte Band ,b braucht jedoch für die praktische Anwendung nur :eine annähernd gestreckte Lage zu haben, z. B. wird man von einer bestimmten, praktisch nicht zu vermeidenden Anfangsdurchbiegvng ausgehen, was jedoch an den Eigenschaften der Anordnung nichts ändert. Um eihe weitere Vergrößerung der Schwingamplitude zu- erreichen, kann man in der Mitte des sich durchbiegenden Bandes oder Drahtes b das eine Ende eines weiteren lDtahbes :oder Bandes befestigen, das @einer-.seits wieder mit dem Lichtsteüerorgan verbünden ist. Umeine Einsteilung der im Ruhezustand des Bandes oder Drahtes vorhandenen Anfangsdurchbiegung zu erreichen, ist der als Träger für das Band b dienende Teil T einstellbar eingerichtet. Ferner kann man die Membran m, das Band b :oder auch beide Teile mit Dämpfungsmitteln versehen, um den Frequenzgang nach Wunsch zu beeinflussen.
  • In Abb:. a ist dargestellt, wie das Lichtsteuerorgan L - in diesem Falle der Spiegel - von dem Bande b bewegt wenden kann. Der Spiegel L ist um eine besondere, in festen Lagern geführte Achse A drehbar und ist durch :einen Draht D :o. dgl. mit der Mitte des schwingenden Bandes b verbunden. Der Befestigungspunkt des Drahtes am Spiegel liegt selbstverständlich außerhalb der Drehachse - des Spiegels; die Exzentrizität braucht jedoch nicht besonders groß zu sein, um :ein günstiges übersetzungsverhältnis zwischen der Abwärtsbewegung des Drahtes und der Drehbewegung des Spiegels zu schaffen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Aufzeichnen von Tönen, enthaltend ein das Lichtsteuer-:organ bewegendes @elastisches Band, dessen :eines Ende an einem Träger ortsfest ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Band (b) in der Ruhelage gerade- oder annähernd geradegestreckt und das andere Ende an der Schwingfläche 'einer Membran (m) so befestigt ist, daß die Richtungen der Durchbiegung (Ab, h) der Membran (m) und des Bandes (b) zu- einander senkrecht liegen. z. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß am Band (b) an der Stelle seiner größten Durchbiegung :ein Organ befestigt ist, das das Lichtsteuerorgan bewegt. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (T) zur Veränderung der im Ruhezustand des Systems vorhandenen Durchbieb-ang einstellbar ist. q.. Vorrichtung nach Anspruch i, z oder. 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Band (b) mit einem Dämpfungsmittel versehen ist.
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