DE701359C - Elektromagnetisches Horn, insbesondere fuer Fahrzeuge - Google Patents
Elektromagnetisches Horn, insbesondere fuer FahrzeugeInfo
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- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10K—SOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10K9/00—Devices in which sound is produced by vibrating a diaphragm or analogous element, e.g. fog horns, vehicle hooters or buzzers
- G10K9/12—Devices in which sound is produced by vibrating a diaphragm or analogous element, e.g. fog horns, vehicle hooters or buzzers electrically operated
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Description
- Elektromagnetisches Horn, insbesondere für Fahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf elektromagnetische Hörner mit zwei Membranen, die insbesondere als Signalgeber an Fahrzeugen Verwendung finden.
- Gemäß der Erfindung wird die eine beim Schwingen die Luftsäule im Trichter zum Mitschwingen bringende, am fand nachgiebig eingespannte Membran von einer am Rand - fest eingespannten, vom Anker in Schwingungen versetzten Membran mit einem wesentlich größeren Durchmesser als die erste Membran angetrieben. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß ein angenehm empfundener Ton erzeugt wird, dessen Klangfarbe derjenigen der pneumatischen Hörner gleicht, dessen Lautstärke aber wesentlich größer als bei den pneumatischen Hörnern ist. Infolge der nachgiebigen Einspannung der kleineren Membran wird eine größere Amplitude erzielt,. und das schwingende System kann freier arbeiten, so daß die Gefahr einer einseitigen Ablenkung verringert ist. Infolgedessen läßt sich das Horn leicht einstellen.
- Die Membran nachgiebig, z. B. zwischen Gummiringen einzuspannen, ist bei elektromagnetischen Hörnern bekannt. jedoch handelt es sich dabei um eine vom Anker unmittelbar, d. h. ohne Hilfe einer zweiten Membran angetriebene Membran. Bei einer bekanntgewordenen Ausführung ist die am Rande nachgiebig eingespannte. Membran mit einem vor dem Schalltrichter angeordneten Schwingungsteller durch eine Stange verbunden, die von einer am vorderen Ende des Schalltrichters befestigten Führungsfeder gehalten wird. Dies ergibt eine umständliche Bauart. Durch die Verwendung des Schwingungstellers kann in bekannter Weise die Tragweite des Tones verbessert werden. Die angenehme Klangfarbe des pneumatischen Hornes kann jedoch auf diese Weise nicht erreicht werden.
- . Ferner ist es bekannt, in einem Horn mit einer dünnen, am Rande eingespannten tonerzeugenden Membran, deren Federkraft zur Erzielung der gewünschten Tonhöhe nicht ausreicht, eine starke zusätzliche Federung für den Anker zu verwenden, die ein zweites Schwingungssystem darstellt und aus einer am Ankerschaft angebrachten Feder sowie einer au deren freiem Ende vorhandenen Masse besteht. Das zweite Schwingungssystem ist mit dem ersten Schwingungssystem, das aus dem .Anker und der_tonerzcugenden Membran besteht, gekoppelt. Die Einstellung dieses Hornes ist emplindiich und infolgedessen nicht einfach. Außerdem reicht die erzielte Lautstärke nicht für hberlandfahrten aus. Ini Ge-ensatz hierzu werden durch die erfindungsgemälyc -Anordnung ein freieres Arbeiten des schwingenden Systems erzielt, was eine leichte Einstellring des Hornes ermöglicht. sowie eine größere Lautstärke erhalten. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes im Längsschnitt dargestellt.
- In einem tppfförmigen Gehäuse i befindet sich ein Elektromagnet 2 mit einem Anker 3, dessen Schaft .1 an der Mitte einer gewellten Membran 5 festgemacht 'ist. Am Gehäuse r ist ein Deckel 6 befestigt, und die Membran 5 ist zwischen den beiden Flanschen am Gehäuse i und am Deckel 6 eingespannt. In der Mitte des Deckels 6 befindet sich eine Aussparung, auf die ein Ansatz 7 aufgesetzt ist, an dem ein Stutzen 8 für ein fanfarenartiges Schallrohr g angebracht ist. Zwischen dem Deckel 6 und dem Ansatz 7 ist eine flache Membran i o angeordnet, die am Rand zwischen zwei Ringen i i aus Gummi, Filz o. dgl. gelagert und in- der Mitte am Ankerschaft ¢ eingespannt ist. Der Anker 3 steuert in an sich bekannter Weise einen aus der Abbildung nicht ersichtlichen Unterbrecher. io ist die tonerzeugende Membran, während die Membran 5 nur zum Halten des Ankerschaftes ¢ dient. Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, ist der Durchmesser der Membran to etwa nur halb so groß wie derjenige der. Membran 5, und die Membran i o bildet die Rückwand einer Kammer 12, in deren Vorderwand das Schallrohr 9 einmündet.
- Die beiden Ringe i i gestatten der Membran io, beim Schwingen sich nicht nur in der Mitte, sondern auch am Rande zu bewegen, so daß sie vollständig ausschwingen kann, wodurch eine große Amplitude ermöglicht wird. Gleichzeitig gewährleisten die beiden Ringe i i eine gute Abdichtung am Rande der Membran io. Infolgedessen kann beim Schwingen der Membran keine Luft am Rande der Membran entweichen: Die beim Schwingen der Membran t o stattfindenden Verdichtungen und Verdünnungen der in der Kammer 12 befindlichen Luftmenge bringen die Luftsäule in dem Schaltrohr 9 zum Schwingen, wodurch der Ton erzeugt wird.
- Die beschriebene Anordnung hat den Vorteil, aus Teilen zu bestehen, die auf einfache «'eise hergestellt und leicht zusanimcngebaut «-erden können. Der erzielte Ton hat eine angenehme Klangfarbe ähnlich derjenigen der pneumatischen Hörner und eine Lautstärke, die derjenigen der besten elektromagnetischen Hörner mit am Rande eingespannter tonerzeugender Membran gleichkommt.
Claims (1)
- PATEITANSPRGCHE: r. Elektromagnetisches Horn mit zwei Membranen, insbesondere für Fahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß die eine beim Schwingen die Luftsäule im Schalltrichter (9) zum Mitschwingen bringende, am Rand nachgiebig eingespannte Membran (io) von einer am Rand fest eingespannten, vom Anker (3) unmittelbar in Schwingungen versetzten 'Membran (5) mit einem wesentlich größeren Durchmesser als die erste Membran (io) angetrieben wird. -2. Elektromagnetisches Horn nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die kleinere Membran (i o) die Rückwand einer vorderen Kammer (ii) bildet, in deren Vorderwand der Trichter (9) einmündet, und auf eine Aussparung in der Mitte eines zur Befestigung der größeren Membran (5) dienenden Gehäusedeckels (6) aufgesetzt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1935B0168924 DE701359C (de) | 1935-03-07 | 1935-03-07 | Elektromagnetisches Horn, insbesondere fuer Fahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE1935B0168924 DE701359C (de) | 1935-03-07 | 1935-03-07 | Elektromagnetisches Horn, insbesondere fuer Fahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE701359C true DE701359C (de) | 1941-01-15 |
Family
ID=7006191
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1935B0168924 Expired DE701359C (de) | 1935-03-07 | 1935-03-07 | Elektromagnetisches Horn, insbesondere fuer Fahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE701359C (de) |
-
1935
- 1935-03-07 DE DE1935B0168924 patent/DE701359C/de not_active Expired
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