DE69508136T2 - Vorrichtung für die zonenweise Einstellung der Belastung in der Nasspartie einer Papier- oder Pappemaschine - Google Patents

Vorrichtung für die zonenweise Einstellung der Belastung in der Nasspartie einer Papier- oder Pappemaschine

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Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf einen in Zonen einstellbaren Belastungskasten für den Former einer Papier- oder Kartonmaschine, welcher Former eine Doppelsiebpartie hat, die aus übereinander plazierten und in der gleichen Transferrichtung verlaufenden Sieben besteht, in welcher Doppelsiebpartie an einer Seite der Siebe ein Drainagekasten montiert worden ist, um Wasser aus der zwischen den Sieben verlaufenden faserhaltigen Pulpe zu entfernen, und in der an der gegenüberliegenden Seite der Siebe ein Belastungskasten montiert worden ist, der mit einer Anzahl von Belastungsrippen versehen ist, die relativ zu der Transferrichtung in der Querrichtung plaziert sind und die sich über die Bahnbreite erstrecken, wobei die Belastungsrippen in Richtung zum Boden des Drainagekastens hin belastet werden, wodurch die erwünschte Kompression in der zwischen den Sieben verlaufenden faserhaltigen Pulpe erzeugt wird.
  • Normalerweise hat der Former einer Papiermaschine eine Doppelsiebpartie, in der das obere Sieb und das untere Sieb im wesentlichen parallel übereinander verlaufen und in der die faserhaltige Pulpe zur Drainage zwischen den Sieben eingeführt wird. Oben auf dem oberen Sieb befindet sich ein Drainagekasten, in dem ein Unterdruck vorhanden ist, um Wasser aus der faserhaltigen Pulpe zu absorbieren. Das untere Sieb ist normalerweise mittels eines Belastungskastens gestützt, der quer zu der Laufrichtung der Siebe mit Belastungsrippen versehen ist und der relativ zu dem Drainagekasten ortsfest ist. In einem solchen Former ist es wünschenswert, daß die Größenordnung des Spalts zwischen den Sieben änderbar ist und daß die Form des Spalts relativ zu der Transferrichtung der Siebe ebenso änderbar ist. Für diesen Zweck sind im Stand der Technik eine Anzahl unterschiedlicher Betriebsweisen zur Leitung und Stützung der Siebe beschrieben worden.
  • Beispielsweise ist in dem DE-Patent Nr. 34 06 217 eine Siebleitstrecke beschrieben, in der das untere Sieb mittels einer Anzahl von Seite an Seite plazierten und sich quer über die Breite des Siebes erstreckenden Rippen gestützt ist, wobei das untere Sieb gegen diese Rippen ruht, während die Rippen einstellbar gegen das untere Sieb gepreßt werden. In dieser Lösung sind die Rippen dicht aneinander angrenzend plaziert, woraus sich der Nachteil ergibt, daß die Rippen aufgrund von Reibung aufeinander einwirken, aus welchem Grund es schwierig ist, eine präzise Regelung zu schaffen. Aus dem DE-Patent 31 53 305 ist eine Siebleitstrecke bekannt, in der eine Anzahl von Rippen angewendet wird, die in einem Abstand voneinander eingerichtet sind und die gegen das untere Sieb ruhen und abgestützt sind. Die Pressung dieser Siebe gegen das untere Sieb ist mittels Federelementen individuell eingestellt.
  • Aus dem FI-Patent Nr. 90572 ist eine Lösung bekannt, in der die Belastungsrippen mittels zur Längsrichtung der Rippen, d. h. quer zur Laufrichtung der Siebe, parallelen Belastungsschläuchen gegen das untere Sieb belastet sind, wobei die erwünschte Kompression der Rippe gegen das untere Sieb durch ein Regulieren des Drucks in dessen Schläuchen erzeugt wird. Mittels der Lösung gemäß des FI-Patents kann jede Rippe mit einer Kraft der erwünschten Größenordnung beispielsweise gegen das untere Sieb belastet werden, so daß die Belastung der Rippen in der Laufrichtung der Siebe ansteigt.
  • Es ist ein beträchtlicher Nachteil der vorgehend beschriebenen aus dem Stand der Technik bekannten Lösungen gewesen, daß es nicht möglich gewesen ist, den Feuchtigkeitsanteil der Bahn in der Querrichtung zu vergleichmäßigen, sondern die Feuchtigkeitskurve oder das Feuchtigkeitsprofil in der Querrichtung derart geworden ist, daß der Feuchtigkeitsanteil in der Bahn in den Seitenbereichen der Bahn beträchtlich größer geworden ist als in den Mittelbereichen. Dies ergibt sich primär aus der Tatsache, daß die Rippe gegen das untere Sieb im wesentlichen mit einer gleichmäßigen Belastung belastet worden ist, in welchem Fall sich die Rippe, die auf einem einem gleichmäßigen Druck unterworfenen Belastungsschlauch "schwimmt", so benimmt, daß aufgrund der Unstetigkeitsstellen an den Enden der Rippe ein Moment ausgebildet wird, das versucht, die Rippe zu biegen. Somit ist mittels einer gleichmäßigen Belastung der Rippe keine gleichmäßige Kompression der Rippe gegen das untere Sieb quer über die gesamte Bahnbreite erzielt worden. Im Stand der Technik ist versucht worden, diese Einstellbarkeit oder Profilierung in der Querrichtung unter anderem derart zu lösen, daß beispielsweise in einer Konstruktion gemäß dem FI-Patent Nr. 90572 der unterhalb jeder Rippe plazierte Belastungsschlauch in separate Kammern in der Längsrichtung der Rippe unterteilt worden ist, wobei der Druck in jeder der Kammern separat einstellbar ist. Natürlich ist mittels einer derartigen Lösung eine Einstellbarkeit in Zonen der Belastung der Rippen erzielt worden, wobei jedoch die Realisierung dieser Lösung in hohem Maße kompliziert und ziemlich schwierig zu regeln ist.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Verbesserung gegenüber den vorgehend beschriebenen aus dem Stand der Technik bekannten Lösungen zu verschaffen und die mit diesen Lösungen involvierten Nachteile zu beseitigen. Diesbezüglich ist die Erfindung hauptsächlich dadurch gekennzeichnet, daß der Belastungskasten mit Belastungseinrichtungen versehen ist, die eingerichtet sind, um eine örtliche Hebe- oder Senkkraft zu erzeugen, die in der zu der Transferrichtung queren Richtung auf die Belastungsrippen ausgeübt wird, wobei die Kraft auf zumindest zwei aufeinanderfolgende Belastungsrippen gleichzeitig ausgeübt wird, um die mittels der Belastungsrippen in der Querrichtung auf die faserhaltige Pulpe ausgeübte Kompressionskraft zu profilieren.
  • Aus der WO-A-9114826 ist ein in Zonen einstellbarer Belastungskasten für den Former einer Papiermaschine bekannt, die mit einer Belastungseinrichtung versehen ist, um örtliche Hebe- oder Senkkräfte zu erzeugen.
  • Mittels der vorliegenden Erfindung werden im Vergleich zum Stand der Technik eine Anzahl von Vorteilen erhalten, von denen die folgenden in diesem Zusammenhang erwähnt seien. In der erfindungsgemäßen Lösung ist die Regulierung der Belastung der Rippen in der Querrichtung mittels in der Laufrichtung der Siebe angebrachter länglicher Kraftelemente bewerkstelligt worden, welche Elemente - im Vergleich mit den herkömmlichen zu der Längsrichtung der Rippen parallelen Belastungselementen - in der Gegenrichtung wirken, so daß das Profilieren der Belastung mittels derselben Belastungselemente gleichzeitig in zwei oder mehreren Rippen durchgeführt wird, in welchem Fall die Regelbarkeit und die Stabilität der Belastung wesentlich besser ist als im Stand der Technik. Die im Stand der Technik in der faserhaltigen Pulpe aufgetretenen Streifen können einfacher berichtigt werden, da die länglichen Belastungselemente zu den Streifen parallel sind. In den Seitenbereichen der Bahn, in denen das Profilieren besonders wichtig ist, können die erfindungsgemäßen Belastungselemente dichter als im Rest der Bahn angebracht werden, in welchem Fall auch die Regelbarkeit der Seitenbereiche besser ist als im Stand der Technik. Es ist ein wesentlicher Vorteil der vorliegenden Erfindung, daß es mittels der Lösung der Erfindung einfach ist, größere Mängel und Profilfehler zu berichtigen, wobei die Erfindung noch dazu auch anwendbar ist, um Profilfehler kleineren Maßstabs zu berichtigen. Die weiteren Vorteile und charakteristischen Merkmale der Erfindung werden aus der folgenden ausführlichen Beschreibung der vorliegenden Erfindung ersichtlich.
  • Nachstehend wird die Erfindung ausführlich anhand der Figuren in der beigefügten Zeichnung beschrieben. Es zeigen:
  • Fig. 1 eine schematische generelle Seitenansicht eines Formers, in dem der erfindungsgemäße in Zonen einstellbare Belastungskasten anwendbar ist.
  • Fig. 2 eine vergrößerte Einzelheit des Bereichs des Belastungskastens in dem Former gemäß Fig. 1, wobei insbesondere die Betriebsweise veranschaulicht wird, in der die Möglichkeit einer Belastung der Rippen erzielt worden ist.
  • Fig. 3 eine vollständig schematische Schnittansicht entlang der Linie III-III aus Fig. 2.
  • Fig. 4 eine vollständig schematische Veranschaulichung der Belastungsplatte gemäß Fig. 2, und zwar aus der Richtung der Siebe betrachtet.
  • Somit zeigt Fig. 1 eine vollständige schematische Seitenansicht eines Formers, der generell mit 1 bezeichnet ist. Der Former 1 ist ein sogenannter Doppelsiebformer, der eine obere Siebschleife 2 und eine untere Siebschleife 13 aufweist. Der Former 1 kann beispielsweise an einem Langsieb installiert werden, in welchem Falle die untere Siebschleife 13 exakt das Langsieb ist. In der herkömmlichen Weise ist die obere Siebschleife 2 eingerichtet, um über die Schwenkwalzen 3, 4, 5, 6 zu verlaufen, welche Schwenkwalzen einstellbar an dem Rahmen 7 des Formers 1 montiert sind. Die erste Schwenkwalze 3 ist nicht in Kontakt mit der faserhaltigen Pulpe P, sondern ist diese weg von der Bahn gehoben worden, so daß ein keilförmiger Einlaßabschnitt zwischen den Siebschleifen 2, 13 geformt ist, in welchem Einlaßabschnitt die an der unteren Siebschleife 13 plazierte faserhaltige Pulpe P in ihrer Transferrichtung R kontinuierlich zwischen den Sieben 2, 13 gepreßt wird.
  • Nach dem keilförmigen Einlaßabschnitt ist in der Transferrichtung R in dem Former 1 innerhalb der oberen Siebschleife 2 ein Drainagekasten 8 in der normalen Weise angebracht, wobei der Boden des Drainagekastens aus oberen Rippen 13 besteht und aus der faserhaltigen Pulpe P durch das obere Sieb 2 mittels Unterdruck Wasser durch die Spalten zwischen diesen Rippen in den Drainagekasten 8 gesaugt wird. Der Drainagekasten 8 enthält Drainagekammern 9, 10, 11, 12, in welchen ein Unterdruck vorhanden ist, mit dessen Hilfe Wasser aus der faserhaltigen Pulpe P in die Kammern gesaugt wird. In den verschiedenen Kammern 9, 10, 11, 12 werden vorzugsweise Unterdrücke verschiedener Größenordnungen angewendet, so daß die Effizienz einer Entwässerung der faserhaltigen Pulpe P progressiv in der Richtung des Transfers R ansteigt. Unter dem Drainagekasten 8 ist unterhalb des unteren Siebes 13 ein Belastungskasten 20 angebracht, wobei das untere Sieb 13 von unten mittels der Belastungsrippen 22 gepreßt wird, die an dem Belastungskasten 20 vorgesehen sind, so daß eine Kompression erwünschter Größenordnung erzeugt und auf die zwischen den Sieben 2, 13 vorhandene faserhaltige Pulpe P ausgeübt wird, so daß Wasser aus der faserhaltigen Pulpe P drainiert wird. Die Belastungsrippen 22 sind mit geeigneten Kraftelementen versehen, wie etwa zu den Belastungsrippen 22 parallelen Belastungsschläuchen, wobei der erwünschte Kompressionseffekt auf die faserhaltige Pulpe P mittels komprimierter Luft erzeugt wird, die in die Schläuche geleitet wird. Die Belastungsrippen 22 sind mittels der Belastungsschläuche vorteilhaft derart belastet, daß sich der mittels dieser Belastungsrippen 22 auf die faserhaltige Pulpe P ausgeübte Kompressionseffekt in der Transferrichtung R progressiv erhöht. Die Belastungsrippen 22 sind an einer in dem Belastungskasten 20 plazierten Belastungsplatte montiert, unter welcher Plattenbalge 21 oder äquivalente Krafteinheiten montiert sind, mit deren Hilfe das erwünschte Druckniveau regulierbar ist und mit deren Hilfe die Neigung der Belastungsplatte und somit der darin vorhandenen Belastungsrippen 22 auf das erwünschte Niveau relativ zu der Transferrichtung R reguliert wird. Die Konstruktion des Belastungskastens 20 ist ausführlicher in den Fig. 2, 3 und 4 gezeigt.
  • Wie bereits oben erwähnt, zeigt Fig. 2 eine Einzelheit des in Fig. 1 gezeigten Belastungskastens 20 und veranschaulicht insbesondere die Einstellbarkeit der Belastungsrippen 22. Fig. 3 zeigt eine entlang der Linie III-III aus Fig. 2 entnommene schematische Teilschnittsansicht, wobei Fig. 4 eine schematische Veranschaulichung der Konstruktion der Belastungsrippen von oben betrachtet, d. h. von der Richtung der Siebe, zeigt. Die Belastungsrippen 22 weisen den Körper 23 der Belastungsrippe auf, an dem ein Verschleißteil 24 mittels einer Schwalbenschwanzverbindung oder dergleichen angebracht worden ist, welches Verschleißteil 24 gegen die Bodenfläche des unteren Siebes 13 ruht. Der Körper 23 der Belastungsrippe 20 ist an einem Hohlbalken 25 parallel zu der Längsrichtung der Belastungsrippe montiert, an welchem Balken er in zweckmäßiger Weise befestigt ist, beispielsweise mittels einer in Fig. 2 gezeigten Hinterschneidungsverbindung. In dem Hohlraum 26 in dem Hohlbalken 25 ist ein zur Längsrichtung der Belastungsrippe paralleles Belastungselement angebracht, vorzugsweise ein Belastungsschlauch 28 gemäß Fig. 2, wobei unter dem Belastungsschlauch 28 Einstellbacken 27 angebracht sind, die parallel zur Maschinenrichtung an Stützbalken 29 gestützt sind. Somit werden mittels des in die Belastungsschläuche 28 eingespeisten Druckes die Belastungsrippen 22 mit der erwünschten Kraft gegen das untere Sieb 13 belastet. Wie insbesondere aus Fig. 2 hervorgeht, sind in der Transferrichtung die aufeinanderfolgenden Belastungsrippen 22 vorzugsweise paarweise mit Hilfe von Verbindungselementen 37 miteinander verbunden. In die Belastungsschläuche 28 in jeder Belastungsrippe 22 oder - in der Anordnung gemäß Fig. 2 - in die Belastungsschläuche 28 in jedem Paar von Rippen wird der erwünschte einstellbare Druck gespeist, um die auf die zwischen den Sieben plazierte faserhaltige Pulpe P ausgeübte erwünschte Kompressionskraft zu erzeugen. Die Druckzufuhr- und Regulierungselemente sind in den Figuren in der Zeichnung nicht gezeigt, wobei diese Druckzufuhr- und Regulierungselemente mittels aus dem Stand der Technik bekannter existierender Lösungen bewerkstelligt werden können.
  • In der Konstruktion von Rippen der vorgehend beschriebenen Art ist herausgefunden worden, daß es wünschenswert ist, in der Lage zu sein, die mittels der Belastungsrippen 22 in der zu der Richtung eines Transfers R, d. h. in der Längsrichtung der Belastungsrippen 22, queren Richtung auf die faserhaltige Pulpe P ausgeübte Kompressionskraft zu regulieren. Diese Regulierung der Belastung in der Querrichtung, d. h. ein Profilieren der Belastung in der Querrichtung der Maschine, ist erfindungsgemäß wie folgt bewerkstelligt worden. In der Belastungsplatte, die zu dem Belastungskasten 20 gehört und von der ein Teil in den Fig. 2 und 4 mit 20' bezeichnet ist, sind in der Längsrichtung der Maschine, d. h. in der Transferrichtung R, plazierte Balken 33 installiert worden, welche Balken 33 mittels einer zweckmäßigen Befestigungseinrichtung 35, 36 fest an die Belastungsplatte 20' angebracht worden sind. Es ist eine Anzahl derartiger Längsbalken 33 vorhanden, wobei diese in einem Abstand voneinander in der Querrichtung der Maschine eingerichtet worden sind. Die Längsbalken 33 sind vorzugsweise derart angebracht, daß die Abstände zwischen ihnen in der Querrichtung der Maschine in den Seitenbereichen der Siebe 13, 2 kürzer sind als in dem Mittelbereich der Siebe. Abgestützt an den Hohlbalken 25 der Belastungsrippen 22 sind U-Profilstützstücke 31 aufgehängt worden, wobei die Flanschteile 30 dieser Stücke 31 gegen den Boden des Hohlraumes 26 in den Hohlbalken 25 der Belastungsrippen 22 abgestützt sind.
  • In der insbesondere in Fig. 3 gezeigten Weise umgeben die U- Profilstützstücke 31 die in der Maschinenrichtung plazierten Stützbalken 33 derart, daß die Längsstützbalken 33 innerhalb der U-Profilstützstücke 31 verbleiben. Auf dem Boden der "Gabel" der U-Profilstützstücke 31 sind Längsstützen 32 installiert worden, die sich über die Länge des Belastungskastens erstrecken, wobei auf diesen Längsstützen 32, zwischen den Längsstützen 32 und den in der Maschinenrichtung plazierten Stützbalken 33, Längsbelastungsschläuche 34 angebracht worden sind. Die Längsbelastungsschläuche 34 können sich über die gesamte Länge des Belastungskastens 20 erstrecken, wobei es wichtig ist, daß sich die Längsbelastungsschläuche 34 zumindest über zwei aufeinanderfolgende Belastungsrippen 22 erstrecken sollen. In einem solchen Fall ist zwischen der Längsstütze 32 und dem in der Maschinenrichtung plazierten Stützbalken 33 eine Anzahl von Längsbelastungsschläuchen 34 nacheinander eingerichtet worden. Sofern sich die Längsbelastungsschläuche 34 über zwei aufeinanderfolgende Belastungsrippen 22 erstrecken, ist es bevorzugt, daß diese sich in einem solchen Fall über jene Belastungsrippen 22 erstrecken, die mit Hilfe von Verbindungselementen 37 als ein Paar von Rippen miteinander verbunden worden sind. Wenn der erwünschte Belastungsdruck in die Längsbelastungsschläuche 34 gespeist wird, wird eine Kraft auf die Belastungsrippen 22 ausgeübt, die die Rippen 22 von der Siebebene wegzieht. Somit wird mittels dieser Lösung eine Wirkung erzeugt, die die mittels der Belastungsrippen 22 auf die faserhaltige Pulpe P in den Bereichen der Längsbelastungsschläuche 34 ausgeübte Kompressionskraft reduziert. In dieser Weise ist es mittels der erfindungsgemäßen Lösung möglich, die Streifenbildungen und andere Profilfehler in der faserhaltigen Pulpe zu korrigieren.
  • Das vorher beschriebene und in den Figuren in der Zeichnung veranschaulichte Ausführungsbeispiel ist lediglich ein Beispiel der Weisen, in welchen die Einstellung in Zonen des Belastungskastens 20 in dem Former 1 bewerkstelligt werden kann. Erstens ist es offensichtlich, daß es anstelle der Längsbelastungsschläuche 34 auch möglich ist, Krafteinheiten anderer Arten, beispielsweise mechanische Krafteinheiten, zu verwenden. In einem solchen Fall würde es eine Möglichkeit sein, daß unveränderliche Drücke eingerichtet sind, um auf die Längsbelastungsschläuche 34 zu wirken, wobei zusätzlich zu diesen für die Längsstütze mittels mechanischer einstellbarer Krafteinheiten Sorge getragen werden würden. Ferner ist es offensichtlich, daß in umgekehrter Beziehung zu dem in den Figuren in der Zeichnung gezeigten beispielhaften Ausführungsbeispiel die Längsbelastungselemente derart eingerichtet werden können, daß sie eine Kraft erzeugen, die die Kraft erhöht, die mittels der Belastungsrippen 22 ausgeübt wird, in welchem Fall die Einstellung in Zonen gemäß der Erfindung ebenso bewirkt werden kann. Ferner ist es möglich, sich eine Lösung vorzustellen, in der an jedem anderen Längsstützbalken 33 eine Kraft erzeugt wird, die die mittels der Belastungsrippen 22 ausgeübte Kompression steigert, und in einer entsprechenden Weise an jedem anderen Längsstützbalken 33 eine Kraft erzeugt wird, die die Kompression reduziert.
  • Vorhergehend ist die Erfindung beispielhaft anhand der Figuren in der beigefügten Zeichnung beschrieben worden. Die Erfindung ist jedoch nicht auf die in den Figuren veranschaulichten beispielhaften Ausführungsbeispiele alleine beschränkt; vielmehr können, wie bereits oben erwähnt, unterschiedliche Ausführungsbeispiele der Erfindung die Variation innerhalb des Bereiches der erfinderischen Idee zeigen, die in den beigefügten Patentansprüchen definiert ist.

Claims (10)

1. Belastungskasten, der in Zonen einstellbar ist, für den Former einer Papier- oder Kartonmaschine, welcher Former (1) eine Doppelsiebpartie hat, die aus übereinander plazierten und in der gleichen Transferrichtung (R) verlaufenden Sieben (2, 13) besteht, in welcher Doppelsiebpartie an einer Seite der Siebe (2, 13) ein Drainagekasten (8) montiert worden ist, um Wasser aus der zwischen den Sieben (2, 13) verlaufenden faserhaltigen Pulpe (P) zu entfernen, und in der an der gegenüberliegenden Seite der Siebe ein Belastungskasten (20) montiert worden ist, der mit einer Anzahl von Belastungsrippen (22) versehen ist, die relativ zu der Transferrichtung (R) in der Querrichtung plaziert sind und die sich über die Bahnbreite erstrecken, wobei die Belastungsrippen zum Boden des Drainagekastens (8) hin belastet werden, wodurch die erwünschte Kompression in der zwischen den Sieben (2, 13) verlaufenden faserhaltigen Pulpe (P) erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Belastungskasten (20) mit einer Belastungseinrichtung (30, 34) versehen ist, die eingerichtet ist, um eine örtliche Hebe- oder Senkkraft zu erzeugen, die in der zu der Transferrichtung (R) queren Richtung auf die Belastungsrippen (22) ausgeübt wird, wobei die Kraft auf zumindest zwei aufeinanderfolgende Belastungsrippen (22) gleichzeitig ausgeübt wird, um die mittels der Belastungsrippen (22) in der Querrichtung auf die faserhaltige Pulpe (P) ausgeübte Kompressionskraft zu profilieren.
2. Belastungskasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Belastungseinrichtung (30, 34) Längsstützbalken (33) aufweist, die unterhalb der Belastungsrippen (22) in der Querrichtung in Abständen voneinander angebracht sind, wobei die Belastungsrippen (22) mittels einer Krafteinheit (34) an den Stützbalken (33) gestützt sind.
3. Belastungskasten nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Krafteinheit (34) ein Belastungsschlauch (34) oder dergleichen ist, der druckbeaufschlagt werden kann, zu dem Stützbalken (33) parallel ist und gleichzeitig auf zumindest zwei Belastungsrippen (22) wirkt.
4. Belastungskasten nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Belastungsschlauch (34) oder die äquivalente Krafteinheit unterhalb des Längsstützbalkens (33) montiert ist und mit Hilfe eines Stützstückes (31) mit den Belastungsrippen (22) gekoppelt ist, um eine Senkkraft auf die Belastungsrippen (22) auszuüben.
5. Belastungskasten nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Belastungsschlauch (34) oder die äquivalente Krafteinheit oberhalb des Längsstützbalkens (33) montiert ist und mit Hilfe eines Stützstückes an den Belastungsrippen (22) gestützt ist, um eine Hebekraft auf die Belastungsrippen (22) auszuüben.
6. Belastungskasten nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Belastungseinrichtung enthaltenen Längsstützbalken (33) fest an den Konstruktionen des Belastungskastens (20) angebracht sind.
7. Belastungskasten nach einem der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Belastungseinrichtung enthaltenen Längsstützbalken (33) einstellbar an den Konstruktionen des Belastungskastens (20) montiert sind, so daß die Größenordnung der auf die Belastungsrippen (22) ausgeübten Kraft durch ein Einstellen der Position des Stützbalkens (33) regulierbar ist.
8. Belastungskasten nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Einstellen der Positionen der Längsstützbalken (33) mechanisch durchgeführt wird.
9. Belastungskasten nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein unveränderlicher Druck angeschlossen ist, um auf die Belastungsschläuche (34) zu wirken, die als Krafteinheiten angewendet werden.
10. Belastungskasten nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Längsstützbalken (33) und deren zugehöriger Krafteinheiten (34) voneinander in der zu der Transferrichtung (R) der faserhaltigen Pulpe (P) queren Richtung in den Seitenbereichen der Siebe (2, 13) beträchtlich kleiner ist als in dem Mittelbereich der Siebe.
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