DE695055C - Multiplikationsmaschine - Google Patents

Multiplikationsmaschine

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DE695055C
DE695055C DE1929T0036616 DET0036616D DE695055C DE 695055 C DE695055 C DE 695055C DE 1929T0036616 DE1929T0036616 DE 1929T0036616 DE T0036616 D DET0036616 D DE T0036616D DE 695055 C DE695055 C DE 695055C
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multiplicand
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DE1929T0036616
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Description

Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Multiplikationsmaschine, bei welcher unter dem Einfluß von Stellkörpern, die entsprechend den Faktoren der Aufgabe eingestellt werden, Schaltverbindungen für den Antrieb der Zahlenscheiben des Resultatwerks vorbereitet werden,- für welche ein Kraftstoßsender vorgesehen ist, der unter dem Einfluß der Stellkörper für jede Zahlenscheibe in bestimmter zeitlicher Begrenzung derart' wirksam wird, daß die erfolgende ■Schaltung der Zahlenscheibe des Resultatwerks der jeweilig in diese einzuführenden Zahlengröße entspricht.
Die Erfindung bezweckt, den Kraftantrieb für die verschiedenen Zahlenscheiben des Resultatwerks mit besonders einfachen Mitteln zu beherrschen, und erreicht1 den Zweck dadurch, daß die durch die Stellkörper vor-
ao breiteten Schaltverbindungen für den Kraftantrieb der Zahlenscheiben des Resultatwerks durch einen einzigen, allen Zahlenscheiben gemeinsamen Kraftstoßsender über eine Stellenverschiebungseinrichtung wirksam gemacht werden, welcher für alle Zahlenscheiben den Zeitpunkt bestimmt, in welchem die Anschaltung der Zählräder an den Kraftantrieb erfolgen muß, damit die der zu erhaltenden Produktgröße entsprechende Schaltung vor sich geht.
Es sind bereits Multiplikationsmaschinen bekannt, bei welchen durch Stellkörper Schaltverbindungen für die Zahlenscheiben eines Resultatwerks vorbereitet wurden und bei denen auch die Schaltung der Zählräder des Resultatwerks durch zeitlich überwachten Antrieb erfolgte. Bei diesen Maschinen war indessen für jede· Anzeigescheibe des Resultatwerks, d. h. für jede Zahlenstelle, ein besonderer Kraftstoß sender vorgesehen, welcher die zeitliche Überwachung der Ankupplung der Zahlenscheibe an den Antrieb beherrschte. Demgegenüber bedeutet es einen wesentlichen Fortschritt, wenn bei der Maschine der Erfindung für sämtliche Zahlenscheiben des Resultatwerks ein einziger Kraftstoßsender vorgesehen ist.
Wesentlich für die Erreichung des Erfindungszwecks ist auch der weitere Umstand, daß dem die-Ankupplung der Zahlenscheiben des Resultatwerks an den Antrieb beherrschenden Kraftstoßsender keine andere
Funktion zugeteilt ist als die der zeitlichen Beherrschung der Ankupplung. Alle übrigen Funktionen, von deren Erfüllung .die Einführung des richtigen Resultats in das Resultatwerk abhängt, werden von den Stellkörpern übernommen, welche vom Benutzer entsprechend den Faktoren der Aufgabe einzustellen sind. Den Stellkörpern selbst fällt bei dieser Anordnung keinerlei Funktion als ίο Kraftstoßsender zu. Dadurch unterscheidet sich die Maschine der vorliegenden Erfindung von anderen Multiplikationsmaschinen, welche zwar auch auf der Vorbereitung von Schaltverbindungen für das Resultatwerk und der Ausführung von zeitlich überwachten Schaltungen der Zählräder des Resultatwerks beruhen, bei denen jedoch die Rechenkörper selbst die Kraftstoß sender für die Beherrschung der Schaltbewegungen der Zahlenscheiben des Resultatwerks abgaben.
Die praktische Durchführung der Erfindung gestaltet sich besonders einfach und. erweist sich als besonders vorteilhaft bei Multiplikationsmaschinen,, deren Rechenmechanismus so ausgebildet ist, daß durch ihn in aufeinanderfolgenden Rechenmaschinenspielen Teilprodukte der einzelnen Multiplikatorziffern mit dem vollständigen Multiplikanden gebildet werden. Die Zuordnung des einzigen Kraftstoß senders als Steuermittel für die Beherrschung der Schaltbewegungen der Zählräder bildet dann ein sehr einfaches Mittel, bei Getrennthaltung der rechtsseitigen und der linksseitigen Ziffern der Teilprodukte jeder Multiplikatorziffer mit den verschiedenen Multiplikandenziffern im Rechenmechanismus, diese Ziffern gleichzeitig in getrennte Addierwerke des Resultatwerks zu überführen.
Bei Maschinen, welche für die Rechnung mit Größen bestimmt sind, die in verschiedenen Zahlensystemen ausgedrückt sind, z. B. für die Rechnung mit Größen, die teilweise im dezimalen Zahlensystem und teilweise im ■ duodezimalen Zahlensystem ausgedrückt sind, wie es bei Geldbeträgen nach dem britischen Münzsystem der Fall ist, bedarf es einer besonderen Berücksichtigung der im dezimalen Zahlensystem ausgedrückten So Größen (z. B. der Pfunde) und der im duodezimalen Zahlensystem ausgedrückten' Größen (z. B. der Pence). In diesem Fall bedarf es statt des einen Kraftstoßsenders deren zwei, nämlich einen, welcher Kraftstöß.e entsprechend dem dezimalen System aussendet und einen, der Kraftstöße entsprechend, den Einheiten des duodezimalen Systems aussendet.
Wenn eine Maschine gemäß der Erfindung in solcher Weise mit zwei Kraftstoß sender η ausgerüstet ist, dann besteht die Möglichkeit, auch Multiplikationsaufgaben zu lösen, bei denen der Multiplikand eine Größe im britischen Münzsystem darstellt. Es kann dann das Resultat in Pfund, Schilling und. Pence durch die Maschine angezeigt werden.
Der Gegenstand der Erfindung ist auf den beiliegenden Zeichnungen veranschaulicht, und zwar sowohl an einem im einzelnen dargestellten Ausführungsbeispiel einer elekfrisch betätigten Maschine als auch in drei schematisch gehaltenen, nur das Prinzip der Wirkungsweise veranschaulichenden Darstellungen für eine elektrisch betätigte, eine pneumatisch betätigte und eine rein mechanisch betätigte Maschine.
Die Abb. 1 und la geben zusammengenommen eine schaubildliche Darstellung der ganzen Maschine.
. Abb. 2 ist ein Schema für die Bearbeitung einer Multiplikationsaufgabe durch die Maschine und veranschaulicht die verschiedenen Arbeitsschritte, welche von der Maschine ausgeführt werden sollen.
Abb. 3, 3a, 3b, 3c, 3d, 3e und 3f geben zusammen ein Schema der wirksamen Bestandteile der ganzen Maschine mit den die einzelnen Maschinenteile aneinanderschließenden Stromverbindungen.
Abb. 4 ist eine schematische Darstellung der Konstruktionsprinzipien der in den voraufgegangenen Abbildungen dargestellten, elektrisch betätigten Maschine gemäß der Erfindung.
Abb. 4a ist ein Schnitt durch den bei der Maschine nach Abb. 4 vorausgesetzten Stromstoßsender und veranschaulicht das Zusammenwirken desselben mit der Einrichtung zur Gruppierung der Stromstöße in eine arithmetische Reihe, wobei zwei hintereinanderliegende Kontaktbürsten in Anlage mit dem Sender dargestellt sind, von denen die eine zur Auswahl der Stromstöße für die rechtsseitigen Ziffern der Glieder der Reihe und die. andere für die Auswahl der linksseitigen Ziffern bestimmt ist, wobei bemerkt werden mag, daß in Abb. 4 die Teile C und D nur aus Gründen der Vereinfachung der zeichnerischen Darstellung übereinanderliegend veranschaulicht sind.
Abb. 5 zeigt die der Abb. 4 entsprechende schematische Darstellung einer Maschinenausführung mit einer auf pneumatischem Wege betätigten Maschinenausführung.
Abb. 5 a ist ein der Abb. 4a entsprechender Schnitt durch den Kraftstoßsender.
Abb. 5 b zeigt einen Teil der die Kraftstöße in eine arithmetische Reihe ordnenden Vorrichtung.
Abb. 6 ist eine den Abb. 4 und 5 ähnliche Darstellung für eine mechanisch betätigte Maschinenausführung.
Abb. 6 a zeigt eine Einzelheit zu Abb. 6 in einer ähnlichen Darstellung wie Abb. 4 a zu Abb. 4. - · - '
Abb. 6b zeigt in größerem Maßstabe eine Einzelheit der Vorrichtung zur Ordnung der Kraftstöße nach einer arithmetischen Reihe.
Die nachfolgende Einzelbeschreibung nimmt
zunächst bezug auf die Abb. 1, 2 und 3 bis 3 f und die dadurch veranschaulichte Ausführungsform der Maschine.
Die Maschine enthält mehrere Teile, welche zur Zusammenarbeit miteinander eingerichtet, sind. Zur Erleichterung der Beschreibung sollen die verschiedenen Maschinenteile getrennt erläutert werden.
Zu den Maschinenteilen gehört zunächst ein Teil für die Einführung des Multiplikators und einer für die Einführung des Multiplikanden.
Die Einrichtung dieser Maschinenteile ist für die Erfindung nicht wesentlich. Bei dem auf den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Einrichtungen zur Einführung der Faktoren mit von Hand einstellbaren Einstellgliedern versehen. ■ Es können indessen auch andere Einrichtungen für den Zweck getroffen werden, z. B. eine Einrichtung, bei der die Einführung der Faktoren unter Steuerung durch Lochkarten geschieht.
■ In Abb. ι ist der der Einführung des Multiplikators dienende Teil der Maschine mit. 10 und der zur Einführung des Multiplikanden mit 11 bezeichnet.
Die Maschine besitzt ferner einen Teil zur Aussendung von Kraftimpulsen, welcher in Abb. ι mit 12 bezeichnet ist und alle Kraftimpulse für die durch die Maschine auszuführenden Rechnungen ohne Rücksicht auf den Stellenwert der den Kraftstößen entsprechenden Zahleiigrößen aussendet.
Um die verschiedenen Teilprodukte zu vereinigen, sind Addiervorrichtungen vorgesehen. Einzelne dieser Addiervorrichtungen,
nämlich die mit den Bezugszeichen 13, 14 und 15 in Abb. 1 und Abb. ia bezeichneten, besitzen eine bei Tabelliermaschinen gebräuchliche Ausbildung, werden elektrisch gesteuert und sind mit einer Einrichtung versehen, um die darin stehenden Beträge zu entnehmen und auf andere Werke zu übertragen.
Außer den Addierwerken 13, 14 und 15 ist noch ein weiteres mit 16 bezeichnetes Addierwerk vorgesehen, welches bekannter Art ist. Das Addierwerk 16 stimmt bezüglich seiner Wirkungsweise mit den Addierwerken 13, 14 und 15 überein, abgesehen davon, daß ihm die Einrichtung zur Übertragung des darin stehenden Resultats auf ein anderes Werk fehlt, da in demselben das Endresultat er
scheinen soll, welches · nicht mehr durch die Maschine anderweitig übertragen zu werden "braucht.
Wenn man gleichwohl auch das Endresultat noch weiter zu übertragen wünscht, dann könnte an Stelle des Addierwerks 16 auch ein Addierwerk mit entsprechender Übertragungseinrichtung vorgesehen sein.
Ein weiterer Teil der Maschine besteht in einem mit dem Bezugszeichen 17 versehenen Stellenverschiebungsmechanismus. Dieser Stellenverschiebungsmechanismus ist befähigt, Kraftimpulse, welche Prpduktgrößen darstellen, elektrisch zu lenken und auf Zahlenscheiben der richtigen· Stellenwerte, der Addierwerke zu übertragen. Die Maschine enthält außerdem noch Teile, um die" auszuführenden Maschinenspiele zu überwachen und den Stand der in> der Ausführung begriffenen Rechnung anzuzeigen. ■ ~
Die Maschine besitzt außerdem .Arbeitselemente, welche denjenigen ähnlich sind, wie man sie bei Tabelliermaschinen anzuwenden pflegt. Hierzu gehört ein Antriebsmotor M, welcher während des Betriebes dauernd umlaufen kann. Dieser Motor setzt bei Einrückung einer Eintourenkupplung 18 durch Erregung eines Magneten 19 die Hauptantriebswelle 20 der Maschine in Umdrehung. Für jedes Addierwerk 13, 14 und 15 ist, wie dies auch sonst üblich ist, eine Welle 21 zur Betätigung des Mechanismus zur Entnahme des darin stehenden Betrages vorgesehen. Die Welle 21 wird durch" einen Hebel 22 betätigt, der unter der Einwirkung einer Nockenscheibe 23 steht. Für jede "Nockenscheibe 23 ist eine Eintourenkupplung 24 vorgesehen, und die verschiedenen Eintourenkupplungen werden durch Erregung von Magneten 2.^ 26, ">" 27 gesteuert. Auch der Antrieb der Nocken zur Betätigung der Hebel 22 erfolgt durch den Motor M.
Die Maschine besitzt ferner eine Nullstellwelle 28, von der zur Vereinfachung der zeichnerischen Darstellung und' Erläuterung angenommen ist, daß ihre Betätigung durch eine auf ihr sitzende Kurbel 29 erfolgt. Die Nullstellwelle 28 vermag die Addierwerke 13, 14, 15 und 16 und auch den Stellen- »>° Verschiebungsmechanismus 17 in der üblichen Weise auf Null zu stellen.
. Bevor auf die Beschreibung der Maschine und ihrer Wirkungsweise im einzelnen eingegangen wird, soll die Durchführung einer Multiplikation erörtert werden, bei welcher der eine Faktor aus einer Größe besteht, welche sich aus Bestandteilen zusammensetzt, deren Zahlengrößen in verschiedenen Zahlensystemen ausgedrückt sind. 12.0
Unter Bezugnahme auf Abb. 2 mag angenommen werden, daß die durchzuführende
Rechnung sich auf Größen bezieht, die entsprechend dem englischen Münzsystem in Pfund, Schilling und Pence ausgedrückt sind. Z. B. mag es sich darum handeln, einen Betrag von I2s. und /d. mit der Zahl 63 zu multiplizieren. Bei der Durchführung der Rechnung wird dieselbe in Teilrechnungen nach Stellengrößen unterteilt, d. h. es wird zunächst die Multiplikation mit der Zahl 3 in der Einerstelle des Multiplikators durchgeführt und darauf eine weitere Multiplikation mit der Zahl 6 in der Zehnerstelle des Multiplikators. Die Multiplikation von ja. mit 3 ergibt als Resultat 2id. Nun entsprechen aber im englischen Münzsystem 2id. = is. 9d. Demgemäß muß auch die Maschine selbsttätig die Zahlengrößen 1 und 9 in die in Betracht kommenden Zahlenscheiben der Addierwerke einführen. ao Für die Durchführung der Multiplikation der Schillinge ist zu beachten, das 20s. einem Pfund entsprechen und daß demgemäß ios. = 1J2S, sind. Die Maschine, wie sie auf den Zeichnungen dargestellt -ist, ist nun so S5 eingerichtet, daß die ios. für die Rechnung als 0,5 £ behandelt werden. Bei der Schillingrechnung ist daher so zu verfahren, daß die 2s. in der Einerstelle mit 3 oder 6, welche in den beiden Multiplikatörstellen vorkommen, multipliziert werden und daß das sich ergebende Produkt auf das richtige Addierwerk übertragen wird. Der auf die Pfunde bezügliche Teil der Rechnung, wobei nach der obigen Bemerkung mit-5,5 £ zu rechnen ist, wird so behandelt, daß die Größe 5,5 in ein Addierwerk und die Größe 11 in ein anderes Addierwerk übertragen wird.
Nach Durchführung der Multiplikation . mit 3 ist die Multiplikation mit 60 vorzunehmen. Nun sind 6oX7d, = 42od. Dieser Betrag darf nicht in Form von Pence auf ein Addierwerk übertragen werden, sondern muß als i£ 15s. od. übertragen werden. 2s. X 60 = 120 s. oder 6£ os. Auch dieser Betrag ist in das passende Addierwerk zu übertragen. 5,S£ χ 60 = 33o£, so daß 33 in die passenden Zahlenscheiben eines geeigneten Addierwerks zu übertragen ist.
Bei dem in Abb. 2 dargestellten Rechnungsschema sind Rechnungsgrößen gruppenweise durch Klammern zusammengefaßt und mit den Bezugszeichen 13, 14, 15 und 16 der Addierwerke bezeichnet, auf welche sie beim Betrieb der Maschine übertragen werden.
Aus der im Rechnungsschema der Abb. 2 mit »2. Maschineinspiel« bezeichneten Zeile ist ersichtlich, daß die Multiplikation der Pence eine Überführung von Pfunden und Schillin-. gen in die Addierwerke erfordert. Bei einer
.60 anderen Rechnungsaufgabe könnte auch ein Betrag in Pence in Frage kommen. Auch bei der Multiplikation der Schillinge ergibt sich eine Einführung von Pfunden in die Addierwerke. Bei einer anderen Rechnungsaufgäbe könnte auch die Einführung von Schillingen in Frage kommen. Ferner sind auch Pfunde in Addierwerke zu übertragen als Resultat der Multiplikation von Pfunden mit einer Multiplikatorzahl. Es kommen also im ganzen vier Pfundübertragungen bei der Multiplikation in Frage, zwei getrennte Schillingübertragungen, die in die Addierwerke 15 oder 16 einzuführein sind, und eine Übertragung von Pence, die ebenfalls auf das Addierwerk 16 geht.
Zur Durchführung der Multiplikation wird von zu verschiedenen Zeiten ausgesandten Kraftstößen Gebrauch gemacht. Der Zeitpunkt der Aussendung der Kraftstöße wird der zeitlichen Einstellung der Empfangsorgane angepaßt. Die Kraftstöße gehen von dem Kraftstoßsender 12 aus.
Da die durchzuführenden Rechnungen Größen enthalten können, die nach verschiedenen Zahlensystemen dargestellt sind, so daß bei ihrer Addition, je nach dem Zahlensystem, Übertragungen von einer Zahlenstelle zur nächsten nach zehn Schaltschritten oder bei einem duodezimalen System nach zwölf Schaltschritten usw. erfolgen, so sind für jedes Zahlensystem besondere Kraftstöße aussendende Schaltkörper vorgesehen. Bei der Behandlung von Größen im englischen Münzsystem würden zwei Schaltkörper genügen, einer für das dezimale Zahlensystem und einer für das duodezimale Zahlensystem. Wenn Farthings auch in Rechnung gezogen werden sollen, so würde hierfür kein besonderer Schaltkörper vorgesehen zu werden brauchen, ebenso wie ein solcher auch für andere Zahlensysteme ausfallen könnte, bei welchen die Progression von einer Stelle zur anderen nach Zahlengrößen fortschreitet, welche Bruchteile von 10 oder 12 sind.
In dem vorstehend angenommenen Fall,-wo die Rechnung für Pfunde, Schillinge und Pence ausgeführt ist, ist ein Kraftstoßsender vorgesehen, um Kraftstöße für alle Teile der Aufgabe auszusenden, welche sich auf die in Zehnersystemen ausgedrückten Größen beziehen, z. B. Pfunde multipliziert mit irgendeiner ganzen Zahl· oder Schillinge multipliziert mit einer ganzen Zahl. Ein zweiter Kraftstohßsender dient zur Aussendung von Kraftstößen für die Teile der Aufgabe, welche sich auf Zahlengrößen im Duodezimalsystem beziehen. Die beiden Kraftstoßsender sind als Schaltwalzen ausgebildet und in Abb. 3 c mit 30 und 31 bezeichnet. Die Schaltwalze 30, welche für die Größen im dezimalen Zahlensystem bestimmt ist, ist mit neun Kontaktpunkten und die Schaltwalze 31
für die Größen im duodezimalen System mit elf Kontaktpunkten versehen, da in beiden Fällen -für die Nullgröße ein besonderer Kraftstoß nicht erforderlich ist. Die Schaltwalzen 30, 31 sind mit der Hauptantriebswelle 20 und mit den Addierwerken ge-'" kuppelt. Der Kraftstoßsender 30 würde Kraftstöße in den richtigen Zeitpunkten aussenden, um die Schaltung der Zahlenscheiben in den Registrierwerken zu bewirken, welche für Größen im dezimalen Zahlensystem bestimmt sind, während der Kraftstoßsender 31 Steuerimpulse für Zahlenscheiben zur Aufnahme von Größen im duodezimalen System sendet.
Die Vorrichtung zur Einstellung des Multiplikators enthält zwei Einstellhebel 32 und 33, von denen jeder zur Verstellung eines Schaltkörpersegments oder einer ähnlichen Schaltvorrichtung dient. Die durch die Hebel 32, 33 einstellbaren Schaltkörperelemente sind mit 34 und 35 bezeichnet.
Die Vorrichtung zur Einstellung des Multiplikanden enthält fünf Einstellhebel 36, 37, 38, 39 und 40, welche der Reihe nach-zur Einstellung der Zehner von Pfunden, der Einer von Pfunden, der Zehner von Schillingen, der Einer von Schillingen und von Pehce dienen. Durch Verstellung der Hebel 36 bis 40 kann der Multiplikandenbetrag eingestellt werden, wie dies aus Abb. 3 d ersichtlich ist. In dieser Abbildung ist der in der oben angegebenen Rechnungsaufgabe vorausgesetzte Betrag auf den verschiedenen Schaltkörpern eingestellt.
Die Kapazität der Maschine ist nach der Darstellung der Zeichnung zu ο.ο.£, 19s. lid. X 99 angenommen. Die Kapazität kann aber natürlich durch Zufügung von Ergänzungsteilen erhöht werden.
Der Multiplikatorschaltkörper ist nach der Darstellung der Zeichnung nicht für die oben beispielsweise angegebene Rechnungsaufgabe eingestellt, weil dadurch die Zeichnung in-
4S folge sich vielfach kreuzender Drähte usw. unübersichtlich werden würde.
Um die erwähnte Rechnungsaufgabe durchzuführen, ist zunächst der Multiplikatorschaltkörper in dem Abschnitt 35 vermittels des Handhebels 33 so einzustellen, daß die in Abb. 3 b mit 3 bezeichnete Linie, welche der Ziffer in der Einerstelle des Multiplikators 63 entspricht, auf die zugeordneten Kontaktbürsten einsteht, so daß alle auf der Linie 3 liegenden Kontaktpunkte durch die in der Abbildung' unten befindlichen Kontaktbürsten Leitungsanschluß erhalten.
Es ist bereits oben erläutert worden, daß bei einer Pence-Multiplikation die Möglichkeit gegeben ist, daß auf das Addierwerk 16 Pfunde, Schillinge und Pence zu übertragen sind. Für den Fall der Multiplikation von Pence mit einer Zahl in der Einerstelle können jedoch nur Schillinge und Pence auftreten. Es braucht daher für die Einerstelle des Multiplikators bei Ausbildung des Multiplikatorabschnitts 35 nur Vorsorge getroffen zu werden, daß Schillinge und Pejtice auf das Addierwerk 16 übertragen werden. Der mit 41 (Abb. 3 c) bezeichnete Abschnitt des Schaltkörpers 35 ist derjenige, durch den eine Verbindung des Kraftstoßsenders 31 mit dem Addierwerk 16 hergestellt wird. Der Abschnitt 42 des Schaltkörpers 35 überträgt Kraftstöße, welche von dem Sender 30 ausgehen, auf das Addierwerk 16. Die Abschnitte 41 und 42 des Schaltkörpers 35 dienen dazu, die Übertragung von Schillingen und Pence auf das Addierwerk 16 zu überwachen.
Um Rechnungen durchzuführen, bei welchen Schillingbeträge, die in der Einerstelle stehen, mit einer Multiplikatorziffer in der Einerstelle multipliziert werden sollen, ist der Abschnitt 43 (Abb. 3 b) des Schaltkörpers 35 vorgesehen. Dieser Abschnitt ist so geschaltet, daß er die Übertragung von Schillingbeträgen entsprechenden Kraftstößen auf das Addierwerk 15 und die Übertragung j ' von rechtsseitigen Produktzahlen von rechtsseitigen Ziffern von Pfundbeträgen angebenden Zahlen auf das Addierwerk 14 überwacht.
Der Abschnitt 44 des Schaltkörpers 35 überwacht die Übertragung von in der Zehnerstelle stehenden Schillingbeträgen durch den Sender 30 auf das Addierwerk 15. Pfundbeträge können sich auch aus der Rechnung mit den Schillingen ergeben. Zur Übertragung solcher Pfundbeträge ist der Abschnitt 45 vorgesehen, welcher die Verbindung zwischen dem Sender 30 und dem Addierwerk 15 überwacht. Damit sind die verschiedenen Abschnitte des Schaltkörpers 35 aufgeführt, welche dazu dienen, Kraftstöße zur Addierwerksschaltung zu über- '05 tragen, welche bei der Multiplikation von Schillingen mit den Einem des Multiplikators auftreten.
Für die Durchführung der Multiplikation von Pfunden mit Einern ist- ein Abschnitt 46 no am Schaltkörper 35 vorgesehen, welcher die Übertragung von Kraftstößen, die vom Sender 30 ausgehen und den linksseitigen Ziffernbestandteilen von Pfundbeträgen entsprechen, auf das Addierwerk 13 überwacht. Für die "5 Überwachung der Übertragung der rechtsseitigen Ziffernbestandteile von Pfundbeträgen wird, wie schon erwähnt, der Abschnitt 43 benutzt. .
Der Zweck des Schaltkörpers 35 besteht bei '20 der erwähnten Einstellung der Bürsten auf die in der Linie 3 liegenden Kontakte darin,
Kraftstöße, die von den Sendern 30 und 31 ausgehen, als Produkte des Multiplikators 3 und irgendeines Multiplikanden innerhalb· der Kapazität der Maschine auf das Anzeigewerk zu übertragen. In gleicher Weise können bei anderer Einstellung des Schaltkörpers 35 Produkte jeder anderen Ziffer zwischen 1 und 9 mit jedem möglichen Multiplikanden auf das Anzeigewerk übertragen werden.
In Verbindung mit dieser Einrichtung, welche die Produkte eines eingestellten Multiplikators mit beliebigen Multiplikandenzahlen zur Verfügung stellt, wirkt eine Multiplikatoreinstellvorrichtung, welche später beschrieben werden soll, in der Weise, daß sie aus den verschiedenen möglichen Produkten jeweilig ein bestimmtes Produkt, welches dem eingestellten Multiplikanden entspricht, auswählt, so daß dieses auf das Anzeigewerk in den passenden Zahlenscheiben desselben tatsächlich übertragen wird, während andere Kraftstöße nicht zum Anzeigewerk weitergeleitet werden.
Zusammenfassend ist *zu sagen, daß die Kraftstoß sender 30, 31 befähigt sind, Kraftstöße auszusenden, welche irgendwelchen Elementarzahlen gegebener Zahlensysteme entsprechen. Die Multiplikatoreinstellvorrichtungen bewirken eine Umsetzung in der Weise, daß die von den Sendern ausgehenden Kraftstöße nicht mehr den Elementarzahlen, sondern den Produkten der Elementarzahlen mit einem Faktor, auf den die Multiplikatoraufnahmevorrichtung eingestellt ist, z. B. dem Faktor 3, entsprechen. Der Sender 30· z. B. kann Kraftstöße aussenden, von denen bei unmittelbarer Übertragung auf das Anzeigewerk der erste eine Fortschaltung desselben um die Größe 1, der zweite um die Größe 2,
ν der dritte um die Größe 3 usw. bis zum neunten um die Größe 9 bewirken. Wenn nun die Multiplikatoreinstellvorrichtung auf die Zahl 3 eingestellt ist,' dann würde bei Übertragung der Kraftstöße auf das Addierwerk 5 bei der vorgesehenen Zwischenschaltung der Einstellvorrichtung für den Multiplikator der erste Stromstoß eine Schaltung des Addierwerks um die Zahl 3, der zweite um die Zahl 6, der dritte um die Zahl 9 und die folgenden um die Zahlen 12, 15, 18, 21, 24 und 27 bewirken. Die arithmetische Reihe 1, 2, 3 usw. bis 9 wird umgesetzt in eine Reihe 3, 6, 9 bis 27. Wenn dann noch die Multiplikandeneinstellvorrichtung auf eine bestimmte Zahlengröße des Multiplikanden eingestellt wird, dann hat das zur Folge, daß von den in der vorstehend erwähnten Reihe vorkommenden Zahlen eine bestimmte ausgewählt wird, welche dem Produkt des eingestellten Multiplikators mit dem eingestellten Multiplikanden entspricht. Wenn z. B. bei Einstellung des Multiplikators auf die Zahl 3 der Multiplikand auf 7 eingestellt wird, dann würde von den durch den Segler 30 ausgehenden Kraftstößen nur die der Zahl 21 entsprechenden Kraftstöße zum Addierwerk gelangen und eine Verstellung desselben um die Größe 21 bewirken. Wenn bei der obener-* wähnten Rechnungsaufgabe mit Pence zu rechnen ist, dann würde die durch die MuI-tiplikandeneinstellung bewirkte Auswahl von Kraftstößen zur Folge haben, daß Kraftstöße, welche Schillingen und Pence entsprechen, zum Addierwerk weitergeleitet würden.
Wenn z. B. 7d. dreimal genommen werden sollen, was als Resultat 2id. ergibt, entsprechend is. 9d. dann würden von dem Kraftstoßsender ausgehende Kraftstöße durch die Multiplikandeneinstellvorrichtung so ausgewählt werden, daß ein der Zahl 1 entsprechender Kraftstoß in die Einerstelle eines Schillinge aufnehmenden Anzeigewerks und die Zahl 9 in die Einerstelle eines die Pence aufnehmenden Anzeigewerks geleitet würde. Die Multiplikandeneinstellvorrichtung muß also so ausgebildet sein, daß sie nicht nur Kraftstöße, welche von den Sendern 30, 31 ausgehen, zur Weiterleitung an die Anzeigewerke auswählt oder unterdrückt, sondern daß sie auch die Zahlenstelle im Anzeigewerk bestimmt, in welcher die Übertragung einer gewissen Zahlengröße erfolgen soll.
Unter erneuter Bezugnahme auf die Abb. 3 b und 3 c ist zu erwähnen, daß in diesen Abbildungen drei Stromleitergruppen 47, 48, 49 erscheinen, von denen die beiden ersterwähnten Anschluß an Kontaktbürsten besitzen, welche dem Kfaftstoßsender 30 zugeordnet sind, während die Stromleitergruppe 49 an Bürsten angeschlossen ist, die mit dem Kraftstoßsender 31 zusammenwirken. An die Leiter der zu den Stromleitergruppen 47, 48 und 49 gehörenden Drähte sind auch Kontaktbürsten angeschlossen, welche dem Einstellschaltkörper 35 für den Multiplikator zur geordnet sind, wobei für jeden Abschnitt des Schaltkörpers eine Bürstengruppe vorgesehen ist. Diese Bürsten werden in Berührung mit dem Schaltkörper 35 gehalten, wobei die im den Anschluß der Leitergruppe 48 an den Abschnitt 46 des Schaltkörpers bewirkenden Bürsten mit 50 bezeichnet sind. In ähnlicher Weise sind Bürstengruppen für die Abschnitte 41 bis 45 vorgesehen. Zu jedem Abschnitt des Schaltkörpers 35 gehört auch noch eine Kontaktbürstengruppe für die Ableitung des Stromes, wobei die Kontaktbürsteiigrtippe, welche zum Abschnitt 46 gehört, mit dem Bezugszeichen 51 versehen ist. Diese Bürsten stehen abweichend von den Stromzuleitungsbürsten für gewöhnlich außer Berührung mit
dem Multiplikatorschaltkörper und sitzen an einem geeigneten Bürstenträger, wie z. B. einer Stange 52 (Abb. 3 c). Die verschiedenen stromabführenden Bürsten können mit dem Schaltkörper durch Erregung eines Magneten 53 (Abb. 3 b) zur Anlage gebracht werden, und zwar bringt der Magnet 53 die den Strom ableitenden Bürsten des rechtsseitigen Multiplikatorschaltkörpers 35 zur Anlage, während ein zweiter Magnet, 54, die entsprechenden Bürsten des linksseitigen Multiplikatorschaltkörpers 34 zur Anlage bringt.
Es muß nun wieder vorausgesetzt werden, daß der Schaltkörper 35 durch die- Handhabe
'5 33 so eingestellt worden ist, daß die mit' 3 bezeichnete Linie auf die zugeordneten Bürsten, und zwar sowohl die stromzuführenden als auch die stromableitendön, einsteht.
Bevor die bei einer solchen Einstellung
2" wirksamen Stromwege erläutert werden, mag zunächst die Multiplikaiideneinstellung betrachtet werden, weil sie, wie bereits erwähnt, einen Steuereinfluß auf die durchgehenden Kraftstöße hat.
«5 Die Multiplikandeneinstellvorrichtung ist aus Abb. 3 d ersichtlich, und zwar sind die zur Multiplikandeneinstellvorrichtung gehörigen Schaltkörper in der Zeichnung entsprechend der in Abb. 2 dargestellten Rechenaufgabe eingestellt.. Demgemäß steht die Kontaktbürste 55 des die Einer der Pfunde darstellenden Schaltkörpers 56 atrf 5.- Auf die gleiche Zahl ist auch eine Bürste 57 eines Schaltkörpers 58 eingestellt. Durch die Einstellhandhabe 38 ist die Bürste 59 des der Zehnerstelle der Schillinge zugeordneten Schaltkörpers 60 auf den Kontaktpunkt dieses Schaltkörpers eingestellt entsprechend der 1 in der Zehnerstelle der Schillinge. Die gleiche Einstellung zeigt auch eine Kontaktbürste 6 t des Schaltkörpers 62. Die Einstellhandhabe 39 für die Einer der Schillinge hat die Einstellung der Bürsten 63, 64, 65 und 66 je auf den Kontaktpunkt 2 der Schaltkörper 67, 68, 69 und 70 bewirkt. Die Einstellhandhabe 40 für Pence hat die Bürsten 71, 72, 73 und 74 auf die mit 7 bezeichneten Kontaktpunkte der Schaltkörper 75, y6, 77 und 78 eingestellt.
Wenn man nun die Stromleiter von den Multiplikandenschaltkörpern nach rückwärts verfolgt, dann ergibt sich folgendes: Die Bürste 74 hat über den Kontaktpunkt 7 ihres Schaltköfpers durch den siebenten Draht im Kabel 79 Anschluß an die siebente Bürste 80 des Multiplikatorschaltkörperabschnitts 41. Unter Berücksichtigung der oben angegebenen Einstellung der Bürste auf die Linie 3 des Schaltkörpers befindet - sich somit die Bürste 80 in Anlage mit dem Kontaktpunkt 81 des genannten Abschnitts des Schaltkörpers, welcher leitend mit dem Kontaktpunkt 82 des gleichen Abschnitts verbunden ist. Dieser Ko.ntaktpunkt befindet sich in leitender Verbindung mit der stromzuführenden Bürste
83, welche mit dem neunten Draht der Stromleitergruppe 49 in Verbindung steht. Dieser Draht endigt in der zum Punkt 9 des Kraftstoßsenders 36 gehörigen Bürste 84. Demgemäß wird bei der Drehung von 31 beim Vorbeigang des in der 9-Stellung befindlichen Kontaktpunktes 89 an der Bürste 84 ein Stromstoß von der Stromquelle 85 (Abb. 3) über Draht 90 zum Magneten 91 des Addierwerks 16 für die Einerstelle der Pence und von diesem durch den Draht 92 zur Erde gehen. Der Stromweg für diesen Stoß ist wie folgt: Von der Stromquelle 85 durch die Drähte 86, 87, den leitenden Ring 88 des Senders 31, über den Kontaktpunkt 89, der mit 88 in leitender Verbindung steht, die Bürste
84, den neunten Draht der Drahtgruppe 49, die Bürste 83, den Kontaktpunkt 82, den Kontaktpunkt 81, die Bürste 80, den siebenten Draht des Kabels 79, die Bürste 74 des Schaltkörpers 78, den Draht 90 zum Magneten 91. Durch diesen Stromstoß erfolgt somit die Einführung der Zahl 9 in die Pencescheibe des Addierwerks 16. Diese 9d. sind aber 'das Ergebnis der Multiplikation von 7d. 9« mit 3, soweit im Resultat Pence auftreten. Außer der Größe 9 in der Pencescheibe muß auch noch die Größe 1 in die Schillingscheibe des Addierwerks übertragen werden. Bei der beschriebenen' Einstellung der Multiplikatorschaltkörper und der Multiplikandenschaltkörper erfolgt diese Übertragung der Größe 1 in das Schillingwerk durch einen vom Sender 30 ausgehenden Stromstoß, welcher von' dessen in der Einerstellung befindlichen Kon- >oo taktpunkt 102 .ausgeht. Der Stromweg ist hierbei wie folgt, wobei von der Bürste 73 des Schaltkörpers y·] ausgegangen und die Stromverbindung' nach beiden Seiten zur Stromquelle hin verfolgt werden mag: Von der Bürste 73, über den Kontaktpunkt 7 des Schaltkörpers yj, durch den siebenten Draht des Kabels 93 zur siebenten Bürste 94 des Abschnitts 42, welche in Berührung mit dem Kontaktpunkt 95 steht, .der mit dem Kontakt- 11« punkt 96 des gleichen Abschnitts leitend ver- bunden ist, über die Bürste 97 des ersten Drahtes der Drahtgruppe 47 zur Bürste 98 des Senders 30, an welcher der in der Einerstelle des Senders befindliche Kontaktpunkt 102 bei der Drehung von 30 vorbeigeht, vom Kontaktpunkt 1.02 durch den mit ihm verbundenen Leitungsring 101, den Draht 100, den Draht 86 zu einem Pol der Stromquelle
85, Der andere, an die Kontaktbürste 73 des Multiplikandenschaltkörpers yj sich anschließende Zweig des Stromkreises ist wie folgt:
Draht 103, Addierwerksmagnet 104 der Schillingeinerscheibe des Addierwerks 16 und Draht 92 zur Erde. Es findet also in der Tat die Übertragung der Zahl 1 auf die Schillingeinerscheibe des Addierwerks 16 statt, wie es dem Resultat der Multiplikation 7 d. X 3 = is. ga. entspricht. Damit ist die Multiplikation der Pence mit den Einem des Multiplikators erledigt.
to Die Multiplikation von 2s. χ 3 wird jetzt erläutert werden. Die Bürste 66 (Abb. 3 d) befindet sich auf dem mit 2 bezeichneten Kontaktpunkt des Schaltkörpers 70, der an den zweiten Draht im Kabel 105 angeschlossen ist, welcher zur Zahl 2· der Stromleitungsbürste des Abschnitts 43 (Abb. 3 b) führt. Diese Bürste befindet sich auf dem Kontaktpunkt 106, der mit dem Kontaktpunkt 107 leitend verbunden ist. Dieser Kontaktpunkt ao ist seinerseits mit der Stromableitungsbürste 6 der Stromleitergruppe 47 verbunden, welche zur sechsten Bürste des Senders 30 führt. Bei Drehung des Senders wird demnach ein Stromstoß vom Sender durch den 95" sechsten Kontaktpunkt gehen und von diesem auf dem beschriebenen Wege über die Kontaktpunkte 107 und 106 durch das Kabel 105 zum Schaltkörper 70 und über die Bürste 66 zum Draht 108,. welcher zum Addier werksmagneten 109 (Abb. 31}. führt, der zum Schillingeinerrad des Addierwerks 15 gehört. Auf diese Weise wird auf dieses Addierrad die Zahl 6 übertragen, welche das Produkt von 3 χ 2s. darstellt.
Wie bereits oben erwähnt, werden je 10 Schillinge als 0,5 £ gerechnet. Die Multiplikation 3 χ 'ios. wird also als 3 χ ο,5 £ durchgeführt. Die Bürste 61 des Schaltkörpers 62 für die Zehnerstelle der Schillinge steht auf dem mit 1 bezeichneten Kontaktpunkt des Schaltkörpers, der mit dem fünften Draht im Kabel 110 verbunden ist (Abb. 3d). Die das Ende dieses Drahtes bildende Bürste befindet sich auf dem Kontaktpunkt 112 des .♦5 Abschnitts 46 (Abb. 3 c), welcher mit dem Kontaktpunkt 113 leitend verbunden ist, der seinerseits in Berührung mit der Bürste des ersten Drahtes der Stromleitergruppe 48 steht, dessen Bürste 115 an dem Sender 30 "50 anliegt. Bei der. Drehung des letzteren erfolgt in der Einerstellung ein Stromstoß über 115, 114, 113, 112, in, zurück über den fünften Draht des Kabels 1Ί0, die Bürste 61, den Draht ι τ 6, den Ring 117 (Abb. 3 ε) des Stellenverschiebungsmechanismus 17, über den Kontaktpunkt 118, den Draht 119, zum Addierwerksmagneten 120 des Addierwerks 13 und von diesem weiter zur Erde. Durch diesen Stromstoß wird in das Addierwerk 13 die linksseitige Ziffer der Multiplikation von °>5 X 3 = Ij5 übertragen. Bei dieser Rechnung bleibt noch die rechtsseitige Ziffer des Resultats 1,5, nämlich 0,5 zur Übertragung auf ein Addierwerk übrig. Diese Übertragung kommt dadurch zustande, daß die Bürste 59 (Abb. 3d) einen weiteren Stromweg für die Pfundübertragung eröffnet. Die Bürste steht nämlich auf dem Kontaktstück 1 des Schaltkörpers 60, welches mit dem fünften Draht des Kabels 121 verbunden ist, dessen Drähte mit den Drähten des Kabels 105 verbunden sind, so daß der fünfte Draht von 121 Anschluß an den fünften Draht von 105 besitzt. Der fünfte Draht von 105 führt zur Bürste 122 (Abb. 3b), welche in _ Berührung mit dem Kontaktpunkt 123 des Schaltkörperabschnitts 43 steht. Der Kontaktpunkt 123 ist mit dem Kontaktpunkt
124 leitend verbunden, der mit der Bürste
125 in Berührung steht, welche an den fünften Draht der Stromleitergruppe 47 angeschlossen ist, an dem die zur Kontaktpunktstelle 5 gehörige Bürste 126 des Senders 30 sitzt. Bei der Drehung des Senders wird in der fünften Kontaktpunktstelle ein Stromstoß durch 126, 125, 124, 123, 122, den fünf-.
. ten Draht des Kabels 105, den fünften Draht des Kabels· 121 zurück zur Bürste 59, den Draht 127 geschickt, welcher durch den Stellenverschiebungsmechanismus zu einem Draht 129 des Addierwerksmagneten 130 geleitet wird, der zu dem 0,5-Pfund-Rad des Addierwerks 14 gehört. Auf dieses Rad wird die Zahl 5 übertragen, welche an dieser Stelle die Bedeutung von 0,5 £ besitzt.
Mit dem Vorstehenden ist die Erläuterung der Multiplikation der Zehner der Schillinge mit 3 abgeschlossen, welche im Ergebnis 1,5 £ ergibt.
Es kommt jetzt die Multiplikation von ion 5 £ X 3 an die Reihe. Der Sender 30 schickt beim Vorbeigang des in der fünften Zählpunktstelle befindlichen Kontakts an der zugeordneten Kontaktbürste einen Stromstoß aus, welcher folgenden Weg macht: Fünfter Draht der Drahtgruppe 47, Bürste 125, Kontaktpunkte 124, 123, Bürste 122, zurück zum fünften Draht des Kabels 105, fünfter Draht des Kabels 121, fünfter Kontaktpunkt des Schaltkörpers, Bürste 55, Draht 130, durch den Stell en Verschiebungsmechanismus zum Draht 131, Magnet 132, zurück zur Stromquelle; Die Erregung von 132 ergibt die Einführung der Größe 5 in das Einerpfundrad des Addierwerks 14. Dies ist die rechts- seitige Ziffer des Produkts aus 5 £ X 3· ■ *
Um die linksseitige Ziffer des Produkts £ X 3 zu bilden, wird ein Stromstoß beim Vorbeigang der Einerzählpunktstelle des Senders über die erste Bürste 115 ausgesandt. Dieser legt folgenden Weg zurück: Erster Draht der Drahtgruppe 48, Bürste 114, Kon-
taktpunkt 113, Kontaktpunkt 112, Bürste in, fünfter Draht des Kabels 110, fünfter Kontaktpunkt des Schaltkörpers 58, Bürste 57, Draht 135, durch den Stellenverschiebungs-S mechanismus zum Draht 136, Zählwerksmagnet 137, welcher eine 1 in die Zehnerzahlenscheibe des Addierwerks 13 hinein addiert. Damit ist die linksseitige Ziffer des Resultats der Multiplikation von 3 X S £ übertragen. ίο Damit ist die Rechnung beendigt, welche in Abb. 2 in der Zeile »1. Maschiinenspiel« veranschaulicht ist. Mit anderen Worten, es ist der Multiplikand 5 £ 12s. 7d. mit 3 multipliziert worden, und die Teilprodukte sind in die Addierwerke 13, 14, 15 und 16 übertragen worden.
Bei der vorstehenden Beschreibung ist angenommen worden, daß die verschiedenen Bürsten, welche mit dem Schaltkörper 35 zusammenarbeiten und welche für gewöhnlich außer Berührung mit demselben stehen, in Berührung mit ihm gebracht waren, und daß die Maschine sich in Betrieb für die Durchführung einer Rechnung befindet. Die Art, in welcher die Bürsten in Berührung mit dem Schaltkörper 35 gebracht werden und wie das erste Rechenmaschinenspiel eingeleitet wird, soll jetzt beschrieben wenden.
Zum Anlassen des Motors M wird der Schalter 141 (Abb. 3) geschlossen. Es fließt dann Strom von der Stromquelle über den Schalter 141, durch den Draht 143, ein leitendes Segment 144, welches einen Teil eines Schaltkörpers bildet, der zum Stellenverschiebungsmechanismus 17 gehört, zum Magneten 19, zurück zur Stromquelle. Der Magnet 19 rückt die Hauptkupplung 18 (Abb. ia) ein, so daß die Hauptantriebswelle 20 in Bewegung kommt. Dieser Strom wird auch nach Loslassen der Anlaßtaste 141 durch Erregung des Relais 142 aufrechterhalten. Ein weiteres leitendes Segment 145 dient dazu, einen Stromkreis zu schließen, durch den der Magnet 53 (Abb. 37b) erregt wird. Das hat zur Folge, daß die zum Schaltkörper 35 gehörigen Bürsten angezogen werden, wie oben erwähnt. Das erste Rechenmaschinenspiel setzt jetzt ein, und während dieses Maschinenspiels werden die Beträge, die in der schematischen Darstellung der Lösung der Rechenaufgabe in Abb. 2 in, der die Inschrift »1. Maschinenspiel« tragendem Zeile dargestellt sind, auf die Addierwerke 13 bis 16 in der oben beschriebenen Weise übertragen. Gegen das Ende des ersten Rechenmaschinenspiels trifft eine besondere Bürste 146 (Abb. 3 c) auf einen Kontaktpunkt 147 des Senders 31 und schließt dadurch einen Strom, der wie folgt verläuft: Von'der Stromquelle durch den Leiter 86, Leiter 87, Kontakt 147, Bürste 146, Leiter 148, Kupplungsmagneti49, welcher zum Stellenverschiebungsmechanismus gehört, zurück zur Erde (Abb. 3 ε). Die· Erregung des Kupplungsmagneten 149 hat zur Folge, daß der Stellenverschiebungsmechanismus 17, der von einem umlaufenden Schaltkörper gebildet wird, um einen Schritt vorgeschaltet wird. Diese Schaltung bewirkt nicht nur die Stellenverschiebung durch den diese beherrschenden Teil des Sc'haltkörpers, sondern zugleich eine Unterbrechung des den Magneten 53 erregenden Stromkreises und die Herstellung eines neuen Stromkreises durch den Magneten 54 durch das Segment 150 (Abb. 3). Die Aberregung des Magneten 53 hat zur Folge, daß die verschiedenen Bürsten, welche mit dem Schaltkörper 35 zusammenwirken, abgehoben werde'n, während umgekehrt die Erregung des Magneten 54 die zum Schaltkörper 34 gehörigen Bürsten in Anlage mit dem Schaltkörper bringt. Die Maschine ist jetzt in Bereitschaft zur Durchführung des zweiten Rechenmaschinenspiels, bei· welchem der Multiplikand 5 £ 12s. 7d. mit 60, also mit 6 in der Zehnerstelle multipliziert wird.
Bevor auf die Beschreibung dieses zweiten Rechenmaschinenspiels eingegangen wird, mag erwähnt werden, daß beim dritten Maschinenspiel Vorsorge getroffen ist, die im Addierwerk 13 stehenden Beträge auf das Addierwerk 14 zu übertragen und ebenso' die im Addierwerk 15 stehenden Beträge auf das Addierwerk 16, und daß ebenso Vorsorge getroffen ist, beim vierten Maschinenspiel die dann im Addierwerk 14 stehenden Beträge ebenfalls auf das Addierwerk 16 zu übertragen, so daß dieses schließlich das Endprodukt anzeigt. Die Übertragung der Beträge von einem Addierwerk auf ein anderes erfolgt selbsttätig unter Steuerung durch Kontaktpunkte 151,152 (Abb. 3), welche in zyklischer Aufeinanderfolge Magnete 25, 26 und 27 erregen (Abb. i, ia und 3). Die Erregung dieser Magnete setzt die Mechanismen 22, 21 der Addierwerke in Wirksamkeit, welche eine Übertragung der in den Addierwerken stehenden Beträge auf andere Addierwerke herbeiführen.
Der Schaltkörper 34 ist durch die Einführung des Multiplikators 63 so eingestellt worden, daß die zum Schaltkörper gehörigen Bürsten auf der mit 60 bezeichneten Linie einstehen. Dies vorausgeschickt, soll nunmehr die Multiplikation 7d. χ 6ο beschrieben werden. Das Ergebnis der Multiplikation ist, wie vorweggenommen werden mag, gleich i£ X 15s. od. Da keine Pence zu registrieren sind, so bedarf es auch nicht der Angabe ines Stromkreises, in dem die Bürste 74 liegt, weil die Bürste 74 in diesem Fall keinen zum Addierwerk gehenden Stromstoß zu
IO
überwachen hat. Der Schaltkörper 34 besitzt eine Reihe von Abschnitten 201, 202, 203, 204, 205, 206, 207, 208 und 209, Im Abschnitt 203 ist die Linie 60, wie man bemerkt, S frei von Kontaktpunkten, so daß bei der Multiplikation mit 6 in der Zehnerstelle keine Stromstöße zu der die Pence anzeigenden Addierwerksscheibe gesandt werden.
Die Bürste 73 (Abb. 3 d) steht auf dem mit 7 bezeichneten Kontaktstück des Schaltkörpers yy. Dieses Kontaktstück besitzt Anschluß an den siebenten Draht des Kabels 93, welcher zur siebenten Bürste des Schaltkörperabschnitts 204 führt, die sich in Berührung mit dem Kontaktpunkt 210 befindet, der mit dem Kontaktpunkt 211 leitend verbunden ist. Der Kontaktpunkt 211 steht in Berührung mit der Bürste des fünften Drahtes der Drahtgruppe 47, der zu der der fünften Zählpunktstelle zugeordneten Bürste des Senders 30 führt. Es geht also beim Vorbeigang des in der fünften Zählpunktstelle befindlichen Kontaktstücks des Senders 30 an der zugeordneten Bürste ein Stromstoß auf dem beschriebenen Wege zur Bürste 73 des Multiplikandenschaltkörpers JJ und von dieser durch den Draht 103 zum Addienverksmagneten 104 (Abb. 3 f), durch dessen Erregung die Zahl 5 in die Einerschillingscheibe des Addierwerks 16 hinein addiert wird. Die Bürste 72 (Abb. 3d) des Multiplikandenschaltkörpers 76 befindet sich in Berührung mit dem mit 7 bezeichneten Kontaktstück dieses Schaltkörpers, welches mit dem siebenten Draht des Kabels 212 verbunden ist, der zur siebenten Bürste des Schaltkörperabschnitts 205 führt, welche in Berührung mit dem Kontaktpunkt 213 steht, der mit dem Kotntaktpunkt 214 leitend verbunden ist. welch letzterer" sich in Anlage mit der Bürste des ersten Drahtes der Drahtgruppe 47 befindet. Es erfolgt also ein Stromstoß beim Vorbeigang des an der Einerzählpunktstelle befindlichen Kontaktstücks des Senders 30, welcher auf dem beschriebenen Wege zur Bürste 72 und vom dieser durch den Draht 215 (Abb. 3d, 3e und 3f) zum Magneten 216 geht und diesen erregt, so daß die Zahl 1 auf die Zehnerschillingscheibe des Addierwerks 16 übertragen wird. Damit ist die Übertragung der Schillingkomponente des Resultats der Multiplikation von 7d. χ 60 beendigt, und es fehlt nur noch die Beschreibung- der Übertragung der ι £-Komponente des Resultats dieser Rechnung. . ..
Die Bürste 71 befindet sich in Berührung mit dem siebenten Kontaktstück des Multiplikandenschaltkörpers 75, welches mit dem siebenten Draht des Kabels 217 verbunden ist, der zur siebenten Bürste des Schaltkörperabschnitts 206 führt, welche in Berührung mit dem Kontaktpunkt 218 steht, der mit dem Kontaktpunkt 219 verbunden ist, an dem die Bürste des ersten Drahtes der Drahtgruppe 47 anliegt. Es erfolgt also ein Stromstoß beim Vorbeigang des an der ersten Zählpunktstelle befindlichen Kontaktstücks des Senders 30, welcher auf dem beschriebenen Wege zur Bürste 71 geht und von dieser durch den Draht 220 zum Addierwerksmagneten 221, durch dessen Erregung eine 1 in die Einerpfundscheibe des Addierwerks 16 übertragen wird. Damit ist die Erläuterung der Vorgänge bei der Ausführung der Multiplikation 7d. χ 60 beendigt.
Es folgt die Multiplikation 2s. χ 60, Die Bürste 64 des Multiplikandenschaltkörpers 68 steht auf dem Kontaktstück 2, welches mit dem zweiten Draht des Kabels 222 verbunden ist, der zur zweiten-Bürste des Schaltkörperabschnitts 208 führt. Diese Bürste steht in Berührung mit dem Kontaktpunkt 223, der leitend mit dem Kontaktpunkt 224 verbunden ist, an dem die Bürste des sechsten Drahtes der Drahtgruppe 47 anliegt, welche mit dem in der sechsten Zählpunktstelle des Senders 30 befindlichen Kontaktstück zusammenwirkt. Es erfolgt also ein, Stromstoß beim Vorbeigang der sechsten Zählpunktstelle an der Bürste, welcher auf dem beschriebeneu Wege zur Bürste 64 gelangt und von dieser durch den Draht 225 (Abb. 3 d) zum Addierwerksmagneten 226 führt, welcher die Größe 6 in die Pfundscheibe des Addierwerks 15 überträgt. Bei dem Rechnungsbeispiel ist bei dieser Rechnung keine Übertragung von Schillingen oder Zehnern von Pfunden erforderlich. Demgemäß brauchen hierfür auch keine Stromkreise angegeben zu werden. Die Stromkreise für die Durchführung der Multiplikation von 5,5 £ X 60 brauchen auch nicht im einzelnen angegeben zu werden. Es genügt zu erwähnen, daß die Wirkung die gleiche ist wie bei den vorstehend geschilderten Rechnungen angegeben, abgesehen davon, daß der Stellenverschiebungsschaltkörper 17 einen Schritt vorgeschaltet worden ist, so daß die Beträge auf die Zahlenscheiben nächsthöherer Ordnung bei den Addierwerken 13,14 übertragen werden. Bei der Durchführung der hier zu lösenden Rechenaufgabe erfolgt keine Übertragung von Größen in das Addierwerk 14, weil die rechtsseitigen Teilproduktzifrern Null sind. Hiernach sind die Vorgänge bei der Durchführung beliebiger Multiplikationsaufgaben vollkommen klar, so daß die Erläuterung des einen vorstehend gegebenen Beispiels genügt. Es' mag nur bemerkt werden, daß die Maschine natürlich auf größere Kapazität sowohl im Multiplikator als auch im Multiplikanden erweitert werden kann.
Nach Beendigung der Rechnung kommt die Maschine zur Ruhe, während im Addierwerk 16 das Endresultat steht. -Die Beendigung der Rechenmaschinenspiele kommt durch Aberregung des Magneten 19 bei der Drehung des Stellenverschiebungsschaltkörpers 17 zustande. Die Aberregung des Magneten 19 hat zur Folge, daß der Relaiskontakt 142 unterbrochen wird, was das Stillstehen aller beweglichen Teile der Maschine mit Ausnahme des Antriebsmotors zur Folge hat. Danach kann der Benutzer die verschiedenen Maschinenteile durch Drehung der Nullstellkurbel 29 in die Nullstellung bringen, so daß die Maschine für die Durchführung einer neuen Rechnung in Bereitschaft gelangt.
Mit Bezug auf den Abschnitt 43 der Schaltwalze 35 (Abb. 3b) ist folgendes zu bemerken: Dieser Abschnitt dient dazu, sowohl ao die Kraftstöße zu steuern, welche die Übertragung der rechtsseitigen Ziffern von Pfundbeträgen auf die zugehörigen Addierwerksscheiben veranlassen, als auch diejenigen Kraftstöße, welche die Übertragung von Schillingbeträgen herbeiführen. Die Zahlengrößen, welche hier in Frage kommen, sind im dezimalen Zahlensystem ausgedrückt. Soweit die Wirksamkeit dieses Abschnitts in Frage kommt, ist es · daher gleichgültig, ob ein Stromstoß eine Addierwerksschaltung für Pfunde oder für Schillinge bewirkt. Mit Bezug auf den Abschnitt 204 der Schaltwalze 34 ist zu bemerken, daß er zur Einstellung von Multiplikandengrößen dient, welche im duodezimalen System ausgedrückt sind, während er gleichwohl die Addierwerksschaltung im Zusammenwirken mit dem Kraftstoßsender für zehn Stromstöße während eines Arbeitsspiels bewirkt.
Mit Bezug auf Abb. 3d ist noch zu bemerken» daß ein Stromstoß, welcher der Zahl 5 in irgendeiner Progression entspricht und von dem Multiplikatorschaltkörper kommt, sowohl 5 £ als auch 0,5 £ oder 5 auch eine 5 in einer höheren Zahlenstelle bedeuten kann. Die Zahlenscheibe des Addierwerks, in welche der Betrag hineingegeben wird, wird dabei durch die Multiplikandenschaltkörper bestimmt in Verbindung mit der Stellenverschiebungsvorrichtung 17. Ein Stromstoß, welcher nach dem Zeitpunkt seiner Aussendung der Zahl 5 entspricht und welcher z. B. von dem 'fünften Draht des Kabels 121 kommt, kann 5 sowohl in der Zehnerstelle der Pfunde als auch in der Eiiierstelle der Pfunde als auch in der den Zehntelpfunden entsprechenden Stelle bedeuten.
Der zum SteUenverschiebungsmechanismus 17 gehörige Schaltkörper ist in den Abb, 3 und 3e in abgewickelter Form dargestellt, in welchen auch die Drehrichtung durch Pfeile angedeutet ist. Die durch die Pfeile dargestellte Drehrichtung ist allerdings verschieden von der tatsächlich in Frage kommenden Drehrichtung, wie sie dem Schaltkörper durch das ebenfalls aus Abb. 3« ersichtliche Getriebe erteilt wird. Bei der Darstellung des Schaltkörpers, welche die Stromverbindungen erkennen läßt, ist die umgekehrte Drehrichtung angenommen, um das Stromschema einfacher zu gestalten.
Die verschiedenen Abschnitte des Multiplikatorschaltkörpers 34 :und 35 sind mit Inschriften versehen, um anzudeuten, welche Stromstöße zu den betreffenden Abschnitten kommen und wohin sie gehen. Außerdem zeigen die Inschriften, ob es sich um Stromstöße handelt, welche rechtsseitige oder linksseitige Produktziffern darstellen, z. B. bedeutet die Inschrift R. H., daß es sich um eine rechtsseitige Produktziffer, und L. H., daß es sich um eine linksseitige Produktziffer handelt. Die Multiplikandenwähler sind in Abb. 3 d dargestellt und sind mit Inschriften versehen, welche zunächst ihren Stellenwert mit Bezug auf eine darin eingestellte Multiplikandenziffer angeben, z. B. Zehner von £'s, Einer von £'s, Zehner von sh (Schillingen), Einer von sh und Pence. Die drei linksseitigen Schaltkörper' sind außerdem nodh bezeichnet mit L. H. und R. H., um anzudeuten, welcher von ihnen rechtsseitige Produktziffern und welcher linksseitige auswählt. Die beiden Schaltkörper für rechtsseitige Produktziffern sind jeder für sich nach der Zahlenstelle bezeichnet, der sie entsprechen. Von dien Schilling-Schaltkörpern dient der oberste dazu, die Zehner von Pfunden darstellenden Stromstöße auszuwählen, der nächste zur Auswahl der Einer von Pfunden darstellenden Stromstöße, der dann folgende zur Auswahl der Zehner von Schillingen und schließlich der letzte zur Auswahl der Einer von Schillingen.
Die Pende-Multiplikajndenwahler tragen die Inschrift: Einer von £'s, Zehner von sh, Einer von sh und Pence. Diese Inschriften entsprechen den. Resultatwerten, nach welchen die von Stromstößen dargestellten Zahlengrößen auf das Anzeigewerk zu übertragen sind. '
Nachdem nunmehr die bevorzugte Ausführungsform der Erfindung, bei welcher der Betrieb auf elektrischem Wege durchgeführt wird, im einzelnen .beschrieben worden ist, können die der Wirkungsweise zugrunde liegenden allgemeinen Gesichtspunkte an Hand der schematischen Abb. 4, 5 und 6 dargelegt werden, welche einander entsprechende Wege veranschaulichen, um Multiplikationsrechnungen, sei es unter Anwendung elek-
trischer, pneumatischer oder mechanischer Mittel, durchzuführen.
In Abb. 4 ist das Anzeigewerk bei A angedeutet. Der Kraftstoßsender zur Herbeiführung von Anzeigewerksschalturigen entsprechend den verschiedenen Ziffern eines Zahlensystems ist bei B angedeutet. Der Zwischenmechanismus zur Ordnung der Kraftstöße nach einer arithmetischen Reihe, ίο deren Progression durch den Multiplikator bestimmt wird, ist mit C und D bezeichnet. Der Wähler, welcher von den nach einer arithmetischen Reihe geordneten Kraftstößen für die Schaltung des Anzeigewerks diejenigen bestimmt, welche gemäß den Multiplikandein in Betracht kommen, und sie der richtigen Anzeigewerksscheibe zuordnet, trägt die Bezeichnung E1 F.
Bei der elektrisch betätigten Maschine wird der Kraftstoßsender B in Einklang mit der Antriebswelle für das Anzeigewerk gedreht und enthält einen Schaltkörper. Der die Kraftstöße zu einer arithmetischen Reihe von einstellbarer Progression ordnende Mechanismus C1 D enthält eine Anzahl Abschnitte, von denen jeder einer bestimmten Multiplikatorziffer zugeordnet ist. Dieser Mechanismus kann so eingestellt werden, daß der einer bestimmten Multiplikatorziffer zugeordnete Abschnitt in Wechselwirkung mit dem Stromstoßsender B tritt.
Gemäß Abb. 4 befindet sich der Stromstoßsender in Wechselwirkung mit dem der Ziffer ι des Multiplikators zugeordneten Abschnitt des Mechanismus C1 D. Der entsprechend dem Multiplikanden einzustellende Wählermechanismus E1 F ist auf der Zeichnung so eingestellt, wie es der Ziffer 6 im Multiplikanden entspricht.
Bei der erwähnten Einstellung des Mechanismus E, F erfolgt bei der Drehung des Stromstoßsenders B ein Stromstoß, wenn die mit 6 bezeichnete Linie des Senders B an der Bürste des Zwischenkörpers C vorbeigeht. Dieser von der Stromquelle G ausgehende Stromstoß geht über den der Ziffer 1 des Multiplikators entsprechenden Abschnitt von C zu den Bürsten H1 I1 welche zum Einstellmechanismus des Multiplikanden gehören, und gelangt dann zum Magneten der rechtsseitigen Zahlenscheibe des Anzeigewerks A1 so daß in diese die Zahl 6 übertragen wird. In der zweiten auf der Zeichnung dargestellten Zahlenscheibe des Anzeigewerks A bleibt die Null stehen. Es erscheint also im Anzeigewerk die Größe 06, welche das Resultat der Multiplikation des Multiplikators 1 mit dem Multiplikanden 6 darstellt.
Die Einrichtung der Teile C1 D zur Herbeiführung der Ordnung der Stromstöße nach einer arithmetischen Reihe besteht in der Ausrüstung derselben mit geeigneten Stromverbindungen. Für die Multiplikation des Multiplikanden 6 mit dem Multiplikator 5 müßten die Teile C1 D gegenüber dem Stromstoßsender B so verstellt werden, daß dieser mit dem Abschnitt des Mechanismus C1 D zusammenarbeitet, welcher der Ziffer 5 entspricht. In diesem Falle würde der Multiplikandenwähler E1 F aus der Reihe der nach der Progression 5 fortschreitenden Strom- · stoße solche auswählen, welche der Zahl 30 entsprechen, wobei die 3 zur linksseitigen Anzeigewerkscheibe gehen würde, während die Null keine Änderung in der Einstellung der rechtsseitigen Scheibe herbeiführen würde.
. In Abb. 5 ist eine Maschine mit pneumatischer Betätigung in ähnlicher Weise schematisch veranschaulicht wie in Abb. 4 die mit elektrischer Betätigung. Es sind auch für entsprechende Teile die gleichen Bezugszeichen A1 B1 C, D1 E, F benutzt, wobei diese gegenüber Abb. 4 nur durch einen zugefügten Index unterschieden sind.
Der Kraftstoßsender B' enthält nach der Darstellung der Abb. 5 einen inneren Zylinder 300, welcher mit Öffnungen versehen ist, die in passender Weise angeordnet sind und der in dem Zylinder von einem Druckluftbehälter G' eingeführten Druckluft den Austritt gestatten. Die Öffnungen im inneren Zylinder 300 kommen nacheinander zur Dekkung mit einer Reihe von feststehenden Öffnungen 301 in einem Außenzylinder, in dem der Innenzylinder 300 umläuft: Die die Kraftstöße nach einer arithmetischen Reihe ordnenden Elemente C", D' besitzen bei dieser Ausführungsform nicht Systeme von Stromleitern wie bei der in Abb. 4 dargestellten, sondern den Stromleitern entsprechende Kanäle. Die entsprechend den Multiplikandenziffern einstellbaren Wählermechanismen E', F' besitzen je einen einzigen Kanal 302 für die rechtsseitigen Resultatziffern und 303 für die linksseitigen Resultatziffern. Der Multiplikandenwähler kann gegenüber den Teilen C, D' so eingestellt werden, daß seine Kanäle 302, 303 mit den geeigneten Kanälen von C, D' zur Deckung kommen. Die Luft no strömt dann von dem Druckluftbehälter G' durch die Kanäle 302, 303 zu Druckluftstößern 304, 305, welche die Kupplungen für die Zahlenscheiben des Anzeigewerks A' in der gleichen Weise betätigen, wie es bei der in Abb. 4 dargestellten Ausführungsform die Magnete tun. " -
In Abb. 6 ist weiterhin eine Ausführungsform nach demselben Schema wie in Abb." 4 und 5 dargestellt, bei welcher die Betätigung der Maschinenelemente rein mechanisch vor sich geht. Entsprechende Teile der Ma-
schine sind wiederum mit den gleichen Buchstaben wie in Abb. 4 und 5, jedoch unter Beifügung von zwei ludexstrichen bezeichnet. Der Kraftstoßsender B" ist nach der Darstellung der Zeichnung mit Nockenflächen versehen, welche den Kontaktpunkten des Stromstoßsenders der Maschine mit elektrischer Betätigung und den Löchern im inneren Zylinder 300 bei der pneumatischen Ausführungsform entsprechen. Die Nocken erteilen bei der Drehung des Kraftstoßsenders B" beweglichen Teilen der Multiplikatoreinstellorgane C", D" Bewegungsimpulse. Von diesen werden durch Hebel 307, 308 je nach Einstellung '5 des Multiplikandenwählers E", F" diejenigen ausgewählt, welche den Resultatziffern" der Multiplikation des eingestellten Multiplikators mit dem eingestellten Multiplikanden entsprechen und durch das zum Multiplikandeneinstellmechanismus E", F" gehörige Gestänge auf die Zahlenscheiben des Anzeigewerks A" übertragen..
Die vorstehende Erläuterung läßt erkennen, daß Kraftstöße, welche den Ziffern-"5 werten eines Zahlensystems entsprechen, sowohl auf elektrischem, pneumatischem oder auch mechanischem Wege erzeugt werden können. Ebenso kann die Ordnung der Kraftstöße nach einer arithmetischen Reihe sowohl auf elektrischem als auch pneumatischem oder mechanischem Wege erfolgen. Endlich kann auch die Auswahl der in einer arithmetischen Reihe geordneten Kraftstöße auf elektrischem, pneumatischem oder mechanischem Wege erfolgen. Bei der Auswahl der Kraftstöße entsprechend dem jeweiligen Multiplikanden können zugleich den verschiedenen Kraftstößen Zahlenscheiben des Anzeigewerks zugeordnet werden, welche be-1)0 stimmten Zahlenstellen entsprechen, und auch diese Zuordnung sowie die Übertragung auf die Zahlenscheiben des Anzeigewerks kann sowohl elektrisch wie auch pneumatisch, wie auch mechanisch erfolgen.
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Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    i. Multiplikationsmaschine, bei der unter dem Einfluß von Stellkörpern, die entsprechend den Faktoren der Aufgabe eingestellt werden, Schaltverbindungen für den Antrieb der Zahlenscheiben des Resultatwerks vorbereitet werden, für die ein Kraftstoßsender vorgesehen ist, der unter dem Einfluß der Stellkörper für jede Zahlenscheibe in bestimmter zeitlicher Begrenzung derart wirksam wird, daß die erfolgende Schaltung der Zahlenscheibe des Resultatwerks der jeweilig in diese leinzuführemden Zahlengröße entspricht, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Stellkörper vorbereiteten Schaltverbindungen für den Kraftantrieb der Zahlenscheiben des Resultatwerks durch einen einzigen, allen Zahlenscheiben gemeinsamen Kraftstoßsender über eine Stellen-Verschiebungseinrichtung wirksam gemacht werden, der für alle Zahlenscheiben den Zeitpunkt bestimmt, in dem die Anschaltung der Zahlenscheiben an den Kraftantrieb erfolgen muß, damit die der zu erhaltenden Produktgröße entsprechende Schaltung vorsieh geht.
  2. 2. Multiplikationsmaschine nach Anspruch ι mit Einrichtung zur Bildung von Teilprodukten des vollständigen Multiplikanden mit einer Multiplikatorziffer- bei jedem Rechenmaschinenspiel, dadurch gekennzeichnet, daß der Kraftstoßsender, welcher die im Rechenmechanismus gebildeten Produktzahlen auf das Resultatwerk überführt, mit zwei Addierwerken in der Weise zusammengeschaltet ist, daß er die rechtsseitigen Ziffern der Produkte der Multiplikatorziffern mit den Multiplikandenziffern auf das eine und die linksseitigen auf das andere Addierwerk behufs nachfolgender Vereinigung beider zum Endprodukt überführt.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 1 für die Multiplikation von Größen, die aus Bestandteilen zusammengesetzt sind, welche in verschiedenen Zahlensystemen ausgedrückt sind, z. B. Größen des englischen Münzsystems, dadurch gekennzeichnet, daß für jedes in Frage kommende Zahlensystem, z. B. für das" dezimale und das duodezimale, ein besonderer Kraftstoßsender (z. B. 30 und 31) vorgesehen ist.
  4. 4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß von denbei der Einführung der Faktoren der Aufgabe in die Maschine eingestellten Stellkörpern die dem Multiplikator zugeordneten (Produktkörper 34, 35) an den Kraftstoßsender (30, 31), die dem Multiplikanden zugeordneten (Drehschalter 56, 58 usw.) an das Registrierwerk angeschlossen sind.
  5. 5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einführorgane (36 bis 40) für die verschiedenen MultipH-kandenziffern je auf zwei oder mehr Stellglieder (Drehschalter 56, 58 usw.) wirken, -welche an Elemente verschiedener Rechenwerke anschaltbar sind.
    Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
DE1929T0036616 1928-04-02 1929-03-27 Multiplikationsmaschine Expired DE695055C (de)

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