DE69500032T2 - Aromatisierungsverfahren - Google Patents
AromatisierungsverfahrenInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Einbringen eines Aromastoffes in den freien Kopfraum einer ein Nahrungsmittelprodukt enthaltenen Verpackung, so daß der Verbraucher beim Öffnen der Verpackung den Aromastoff riechen kann.
- In manchen Fällen wäre es wünschenswert, einen Aromastoff oder Duftstoff in den Kopfraum einer Nahrungsmittelverpackung einzubringen, um den Frischegeruch zu verstärken und die Einzigartigkeit des Nahrungsmittelproduktes zu betonen, so daß beim Öffnen der Verpackung der Appetit des Konsumenten durch den Geruch des Aroma- oder Duftstoffes angeregt wird.
- Von der Firma BOC wurde ein System mit einem aromatisierten Gas entwickelt, um große Räume zu aromatisieren, welche für Seminare, Ausstellungen usw. verwendet werden. Wir haben jedoch überraschend gefunden, daß ein aromatisiertes Gas verwendet werden kann, um einen Aromastoff in den Kopfraum einer Nahrungsmittelverpackung einzubringen, um dadurch ein gewünschtes Aroma herzustellen und den Frischegeruch beim Öffnen der Verpackung zu verstärken.
- Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zum Einbringen eines Aromastoffes in den Kopfraum einer ein Nahrungsmittelprodukt enthaltenden Verpackung während des Gasverpackens des Nahrungsmittelproduktes geschaffen, welches das Einbringen einer modifizierten Atmosphäre in den Kopfraum und das Einbringen eines nahrungsmitteltauglichen Aromastoffes, der in einem unter Druck stehenden, flüssigen nahrungsmitteltauglichen Gas gelöst ist, in den Kopfraum der Verpackung umfaßt.
- Das Verfahren der vorliegenden Erfindung kann mit Hilfe jeder beliebigen, kommerziell erhältlichen Gasverpackungsmaschine durchgeführt werden, z.B. mit Hilfe von automatischen, halbautomatischen oder manuellen Vakuum/modifizierte-Atmosphäre-Verpackungsmaschinen (Multivac, Tiromat, Dixie Union usw.), automatischen oder halbautomatischen Form-Füll-Versiegel-Maschinen (horizontal oder vertikal), oder automatischen oder manuellen Taschenverpackungsmaschinen.
- Das Nahrungsmittelprodukt kann vorteilhafterweise ein Tiefkühlprodukt sein, z.B. ein Fleisch/Wurstwarenprodukt, das in einer modifizierten Atmosphäre verpackt wird, beispielsweise in einer Tasche, oder es kann ein Produkt sein, das für eine Lagerung bei Umgebungstemperatur geeignet ist, z.B. ein Süßwarenprodukt wie Kekse.
- Das Einbringen der modifizierten Atmosphäre in den Kopfraum kann durchgeführt werden, indem zuerst die Luft aus der Verpackung evakuiert und anschließend die modifizierte Atmosphäre eingebracht wird. Das Evakuieren der Luft aus der Verpackung wird erreicht, indem ein Vakuum gezogen wird, was ein herkömmliches Verfahren ist, genauso wie das Einbringen der modifizierten Atmosphäre, welche üblicherweise aus Kohlendioxid oder Stickstoff oder einer Mischung daraus, z.B. 20% CO&sub2; und 60% N&sub2;, besteht. Alternativ kann die modifizierte Atmosphäre durch Gasspülen eingebracht werden, was ein Ersetzen der Luft in der Verpackung durch die modifizierte Atmosphäre bewirkt.
- Der nahrungsmitteltaugliche Aromastoff ist bevorzugt natürlichen Ursprungs, flüchtig und wird bevorzugt vom Nahrungsmittelprodukt nicht wesentlich absorbiert. Vorteilhafterweise ist der Duft des Aromastoffes ähnlich dem Duft des Nahrungsmittelproduktes in der Verpackung, z.B. ein fleischiger Duft für ein Fleischprodukt wie Fleisch/Wurstwaren. Der Aromastoff sollte in dem flüssigen nahrungsmitteltauglichen Gas löslich sein. Das nahrungsmitteltaugliche Gas kann beispielsweise Kohlendioxid oder Stickstoff sein.
- Bevorzugt wird der nahrungsmitteltaugliche Aromastoff in einem nahrungsmitteltauglichen organischen Lösungsmittel gelöst, bevor er in dem flüssigen nahrungsmitteltauglichen Gas gelöst wird. Beispiele von organischen Lösungsmitteln sind Alkohole, wie Ethylalkohol, oder Tier- oder Pflanzenöle, z.B. Erdnußöl. Die Menge an Aromastoff, die in dem Lösungsmittel gelöst wird, kann 2 bis 30 Gew.-% betragen, beispielsweise 5 bis 20 Gew.-% auf Basis des Gewichtes der Lösung. Das den nahrungsmitteltauglichen Aromastoff enthaltende flüssige nahrungsmitteltaugliche Gas wird zweckmäßigerweise in einem Gasbehälter, wie einer Gasflasche oder beispielsweise einem Gaszylinder, unter einem Druck von zumindest 20 bar gehalten, bevorzugt 30 bis 250 bar und noch stärker bevorzugt 40 bis 60 bar. Die Menge an nahrungsmitteltauglichem Aromastoff in dem nahrungsmitteltauglichen Gas kann 0,5 bis 15 Gew.-%, beispielsweise 1 bis 10 Gew.-%, auf Basis des Gewichtes des Gases betragen.
- Das den nahrungsmitteltauglichen Aromastoff enthaltende flüssige nahrungsmitteltaugliche Gas wird vorteilhafterweise durch ein Rohr einer Sprühdüse zugeführt, die so angeordnet ist, daß sie den Aromastoff in den Kopfraum der Verpackung sprühen kann. Das Rohr kann aus jedem beliebigen nahrungsmitteltauglichen Kunststoff- oder Metallmaterial gefertigt sein, z.B. rostfreiem Stahl oder Polyvinylchlorid. Die Sprühdüse kann eine feststehende Düse sein, die beispielsweise auf dem Versiegelungswerkzeug der Verpackungsmaschine montiert ist und den Aromastoff in den Kopfraum gerade vor dem Versiegeln der Verpackung sprüht, oder sie kann eine bewegliche Düse sein, wie eine Lanze, die sich, nachdem sie den Aromastoff in den Kopfraum eingesprüht hat, aus der Verpackung zurückzieht, gerade bevor diese versiegelt wird.
- Vorteilhafterweise ist ein Ventil in dem Rohr angeordnet, um die Abgabe des Aromastoffes zu steuern, wobei die Öffnungszeit des Ventiles entsprechend der erforderlichen Menge an Aromastoff eingestellt wird. Die Menge an flüssigem nahrungsmitteltauglichen Gas, welches den nahrungsmitteltauglichen Aromastoff enthält und in den Kopfraum der Verpackung eingebracht wird, beträgt üblicherweise 5 bis 40%, beispielsweise 10 bis 30% des Kopfraumes. Die Menge an flüssigem nahrungsmitteltauglichen Aromastoff, der in den Kopfraum eingebracht wird, liegt üblicherweise zwischen 0,5 und 10 mg, beispielsweise zwischen 1 und 5 mg. Das Ventil ist bevorzugt dafür ausgelegt, sehr rasch zu öffnen und zu schließen, z.B. weniger als 2 s und noch üblicher zwischen 0,1 und 1 s. Eine geeignete Art von Ventil ist ein Magnetventil. Das Ventil kann in die Verpackungsmaschine integriert sein und von dieser gesteuert werden, aber, falls gewünscht, kann es durch ein gesondertes System betätigt werden. Das Signal zum Einbringen des Aromastoffes kann gleichzeitig mit dem oder später als das Signal zum Einbringen der modifizierten Atmosphäre auftreten.
- Das den nahrungsmitteltauglichen Aromastoff enthaltende flüssige nahrungsmitteltaugliche Gas kann kurz nach oder bevorzugt gleichzeitig mit der modifizierten Atmosphäre in den Kopfraum der Verpackung eingebracht werden.
- Bevorzugt wird das den nahrungsmitteltauglichen Aromastoff enthaltende flüssige nahrungsmitteltaugliche Gas getrennt von der modifizierten Atmosphäre in den Kopfraum der Verpackung eingebracht.
- Die vorliegende Erfindung schafft auch eine Vorrichtung zum Einbringen eines Aromastoffes in den Kopfraum einer ein Nahrungsmittelprodukt enthaltenden Verpackung während des Gasverpackens des Nahrungsmittelproduktes, welche Vorrichtung Mittel zum Einbringen einer modifizierten Atmosphäre in den Kopfraum und Mittel zum Einbringen eines nahrungsmitteltauglichen Aromastoffes, der in einem unter Druck stehenden, flüssigen nahrungsmitteltauglichen Gas gelöst ist, in den Kopfraum der Verpackung aufweist.
- Die vorliegende Erfindung schafft auch eine Vorrichtung zum Einbringen eines nahrungsmitteltauglichen Aromastoffes in den Kopfraum einer Verpackung während des Gasverpackens des Nahrungsmittelproduktes, welche Vorrichtung ein Rohr aufweist, dessen eines Ende mit einer Sprühdüse ausgestattet ist, welche zum Einsprühen des Aromastoffes in den Kopfraum der Verpackung ausgebildet ist, und dessen gegenüberliegendes Ende mit einer Zufuhr für den in einem unter Druck stehenden, flüssigen nahrungsmitteltauglichen Gas gelösten nahrungsmitteltauglichen Aromastoff verbindbar ist, wobei in dem Rohr ein Ventil liegt, um die Abgabe des Aromastoffes zu steuern, wobei die Öffnungszeit des Ventiles entsprechend der erforderlichen Menge an in den Kopfraum einzubringendem Aromastoff eingestellt ist.
- Die vorliegende Erfindung wird nun ausschließlich als Beispiel und unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen weiter veranschaulicht, in denen
- Fig. 1 eine Perspektivansicht des Einbringens von Aromastoff in gefüllte Tabletts in der Versiegelungsstation unter Verwendung feststehender Düsen ist, und
- Fig. 2 eine Perspektivansicht des Einbringens von Aromastoff in gefüllte Tabletts in der Versiegelungsstation unter Verwendung von beweglichen Düsen ist.
- Unter Bezugnahme auf die Zeichnungen weist jede Verpackung eine Bodenbahn in Form eines Tabletts 10 mit einem Boden 11, Seitenwänden 12 und einem durchgehenden Flansch 13 auf, der sich seitlich von den Oberkanten der Seitenwände aus erstreckt. Der Flansch 13 ist mit vorgestanzten Löchern 14 für Vakuum und modifizierte Atmosphäre und vorgestanzten Löchern 15 für Aromastoffgas ausgebildet. Die Tabletts können aus einem nahrungsmitteltauglichen Kunststoffmaterial wie Polystyrol oder Polyvinylchlorid oder anderen Materialien wie Karton oder Aluminiumfolie aufgebaut sein. Die Tabletts werden mit Scheiben aus gekochtem Schinken 16 gefüllt und auf einer (nicht gezeigten) Fördereinrichtung transportiert, die sich intermittierend bewegen kann. Rohre 17 aus rostfreiem Stahl, die an einem Ende an eine Gasflasche angeschlossen sind, welche einen nahrungsmitteltauglichen Aromastoff mit Fleischgeruch enthält, der in flüssigem Kohlendioxid unter einem Druck von 50 bar (nicht gezeigt) gelöst ist, sind mit feststehenden Düsen 18 (Fig. 1) bzw. beweglichen Düsen 19 (Fig. 2) ausgestattet, welche an einer Versiegelungsstation 20 befestigt sind, die Teil einer Multivac-Gasverpackungsmaschine (nicht gezeigt) ist. Magnetventile 21 liegen entlang den Rohren 17 und werden von der Verpackungsmaschine gesteuert. Eine obere Bahn 22 aus flexiblem Kunststoffmaterial ist gezeigt, wie sie mit dem Flansch 13 einiger der Tabletts versiegelt wird.
- Im Betrieb werden die in zwei Reihen angeordneten gefüllten Tabletts 10 intermittierend in Richtung des Pfeiles zur Versiegelungsstation 20 befördert, wo eine Vierergruppe (zwei Reihen zu zwei Tabletts) anhält.
- Bei der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform wird, gerade bevor die obere Bahn 22 mit dem Flansch 13 versiegelt wird, Vakuum durch die vorgestanzten Löcher 14 gezogen, um Luft aus dem Kopfraum zu evakuieren, und gleichzeitig wird in den Kopfraum eine modifizierte Atmosphäre bestehend aus 20% CO&sub2; und 80% N&sub2; durch die vorgestanzten Löcher 14 sowie Aromastoffgas aus den Gasflaschen über die Rohre 17 und die feststehenden Düsen 18 durch die vorgestanzten Löcher 15 eingebracht, u.zw. gesteuert durch ein Signal von den Magnetventilen 21. Anschließend wird die obere Bahn 22 mit dem Flansch 13 versiegelt.
- Bei der in Fig. 2 gezeigten Ausführungsform wird, gerade bevor die obere Bahn 22 mit dem Flansch 13 versiegelt wird, Vakuum durch die vorgestanzten Löcher 14 gezogen, um Luft aus dem Kopfraum zu evakuieren, und gleichzeitig wird in den Kopfraum eine modifizierte Atmosphäre bestehend aus 20% CO&sub2; und 80% N&sub2; durch die vorgestanzten Löcher 14 sowie Aromastoffgas aus den Gasflaschen über die Rohre 17 und die beweglichen Düsen 19 eingebracht, die anschließend aus dem Kopfraum abgezogen werden, gerade bevor die obere Bahn 22 mit dem Flansch 13 versiegelt wird.
- Anschließend werden die versiegelten Tabletts aus der Versiegelungsstation abtransportiert, und die nächste Gruppe von vier Tabletts hält in der Versiegelungsstation an, um in der gleichen Weise behandelt zu werden.
Claims (18)
1. Aromatisierungsverfahren für den freien Kopfraum
einer Verpackung, mit dem Schritt des Einbringens eines
nahrungsmitteltauglichen Aromastoffes, der in einem unter Druck
stehenden, flüssigen nahrungsmitteltauglichen Gas gelöst ist, in den
Kopfraum einer ein Nahrungsmittelprodukt enthaltenden
Verpakkung während des Gasverpackens des Nahrungsmittelproduktes,
wobei eine modifizierte Atmosphäre in den Kopfraum der Verpackung
eingebracht wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem das
Nahrungsmittelprodukt ein Tiefkühl-Fleisch/Wurstwarenprodukt ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem das Einbringen
der modifizierten Atmosphäre in den Kopfraum durchgeführt wird,
indem zuerst die Luft aus der Verpackung evakuiert und
anschließend die modifizierte Atmosphäre eingebracht wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem das Einbringen
der modifizierten Atmosphäre in den Kopfraum mittels Gasspülen
erfolgt, welches ein Ersetzen der Luft in der Verpackung durch
die modifizierte Atmosphäre bewirkt.
5. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem das
nahrungsmitteltaugliche Gas Kohlendioxid ist.
6. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem der
nahrungsmitteltaugliche Aromastoff flüchtig ist und vom
Nahrungsmittelprodukt nicht wesentlich absorbiert wird.
7. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem der
nahrungsmitteltaugliche Aromastoff in einem nahrungsmitteltauglichen
organischen Lösungsmittel gelöst wird, bevor er in dem
flüssigen Kohlendioxid gelöst wird.
8. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem das
nahrungsmitteltaugliche Gas, welches den nahrungsmitteltauglichen
Aromastoff enthält, in einem Gasbehälter unter einem Druck von
zumindest 20 bar gehalten wird.
9. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem das
nahrungsmitteltaugliche Gas, welches den nahrungsmitteltauglichen
Aromastoff enthält, unter einem Druck von 40 bis 60 bar gehalten
wird.
10. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem das
nahrungsmitteltaugliche Gas, welches den nahrungsmitteltauglichen
Aromastoff
enthält, durch ein Rohr einer Sprühdüse zugeführt wird,
die so angeordnet ist, daß sie den Aromastoff in den Kopfraum
der Packung sprühen kann.
11. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem die Sprühdüse
eine feststehende Düse ist, die auf dem Versiegelungswerkzeug
der Verpackungsmaschine montiert ist und den Aromastoff in den
Kopfraum gerade vor dem Versiegeln der Verpackung sprüht.
12. Verpackung nach Anspruch 1, bei welchem die Sprühdüse
eine bewegliche Düse ist, die sich, nachdem sie den Aromastoff
in den Kopfraum eingesprüht hat, aus der Verpackung
zurückzieht, gerade bevor diese versiegelt wird.
13. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem ein Ventil in
dem Rohr angeordnet ist, um die Abgabe des Aromastoffes zu
steuern, wobei die Öffnungszeit des Ventiles entsprechend der
erforderlichen Menge an Aromastoff eingestellt wird.
14. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem das Ventil in
die Verpackungsmaschine integriert ist und von dieser gesteuert
wird.
15. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem das flüssige
nahrungsmitteltaugliche Gas, welches den
nahrungsmitteltauglichen Aromastoff enthält, zur selben Zeit wie die modifizierte
Atmosphäre in den Kopfraum der Verpackung eingebracht wird.
16. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem das flüssige
nahrungsmitteltaugliche Gas, welches den
nahrungsmitteltauglichen Aromastoff enthält, getrennt von der modifizierten
Atmosphäre in den Kopfraum der Verpackung eingebracht wird.
17. Aromastoff-Abgabevorrichtung, welche einen Aromastoff
in den Kopfraum einer ein Nahrungsmittelprodukt enthaltenden
Verpackung während des Gasverpackens des
Nahrungsmittelproduktes einbringt, wobei diese Vorrichtung Mittel zum Einbringen
einer modifizierten Atmosphäre in den Kopfraum und Mittel zum
Einbringen eines nahrungsmitteltauglichen Aromastoffes, der in
einem unter Druck stehenden, flüssigen nahrungsmitteltauglichen
Gas gelöst ist, in den Kopfraum der Verpackung aufweist.
18. Vorrichtung nach Anspruch 17, mit einem Rohr, dessen
eines Ende mit einer Sprühdüse ausgestattet ist, welche zum
Einsprühen des Aromastoffes in den Kopfraum der Verpackung
ausgebildet ist, und dessen gegenüberliegendes Ende mit einer
Zufuhr für den in einem unter Druck stehenden, flüssigen
nahrungsmitteltauglichen
Gas gelösten nahrungsmitteltauglichen
Aromastoff verbindbar ist, wobei in dem Rohr ein Ventil liegt,
um die Abgabe des Aromastoffes zu steuern, wobei die
Öffnungszeit des Ventiles entsprechend der erforderlichen Menge an in
den Kopfraum einzubringendem Aromastoff eingestellt ist.
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