DE69490C - Besondere Anordnung des Schalthebels zum Ein- und Ausschalten von Theilstrecken elektrisch betriebener Strafsenbabnen - Google Patents

Besondere Anordnung des Schalthebels zum Ein- und Ausschalten von Theilstrecken elektrisch betriebener Strafsenbabnen

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DE69490C
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60MPOWER SUPPLY LINES, AND DEVICES ALONG RAILS, FOR ELECTRICALLY- PROPELLED VEHICLES
    • B60M1/00Power supply lines for contact with collector on vehicle
    • B60M1/02Details
    • B60M1/10Arrangements for energising and de-energising power line sections using magnetic actuation by the passing vehicle
    • B60M1/103Arrangements for energising and de-energising power line sections using magnetic actuation by the passing vehicle by vehicle-borne magnets

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Vehicles With Linear Motors And Vehicles That Are Magnetically Levitated (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
SIEMENS & HALSKE in BERLIN.
betriebener Straßenbahnen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom la. November 1891 ab.
Bei elektrisch betriebenen Bahnen, deren Leitungssystem so angeordnet ist, dafs die auf offener Strecke liegenden Stromzuführungsschienen stets nur dann in den Stromkreis eingeschaltet sind, wenn sich über ihnen ein, Wagen befindet, hates sich gezeigt, dafs durch das blofse Abschalten der Schienen von der Stromquelle (wenn der Wagen die Schiene verlassen hat) die Möglichkeit des Auftretens gefährlicher Spannungsunterschiede auf offener Strecke noch nicht völlig ausgeschlossen ist, da durch das Eindringen von Feuchtigkeit oder durch aridere Ursachen in den unter den Schienen liegenden Stromschliefsern für die Theilleiter leicht Isolationsfehler entstehen, die bewirken können, dafs zwischen den Stromzuführungsschienen, auch wenn sie ordnungsmäfsig ausgeschaltet sind,- Spannungsunterschiede auftreten. Diese Spannungsunterschiede sind selbst dann gefährlich, wenn sie nicht die volle Höhe der für elektrische Eisenbahnen gewöhnlich verwandten elektromotorischen Kräfte erreichen, da auf Pferde schon verhällnifsmäfsig geringe Spannungen so heftig einwirken, dafs die Pferde zu einer Gefahr für ihre Umgebung werden können.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine besondere Anordnung an den zum Ein- und Ausschalten der Theilleiter dienenden Stromschliefsern, durch die das obenerwähnte Auftreten von Spannungsunterschieden auf offener Strecke unmöglich gemacht werden soll. Die Stromschliefser werden so eingerichtet, dafs durch dieselbe Bewegung des Schalthebels, durch die die zugehörigen Theilleiter von der Hauptstromleitung getrennt werden, eine Kurzschlufsverbindung zwischen dem ausgeschalteten Theilleiter und der Rückleitung hergestellt wird. Dies geschieht in der Weise, dafs der Schalthebel, der aus einem vom Wagen aus beeinflufsten Magneten oder Elektromagneten besteht, beim Ausschalten jedesmal auf ein Stromschlufsstück c fällt, das mit der zweiten Stromzuführungsschiene oder, wenn diese an Erde liegt, mit der Erde verbunden ist, und gleichzeitig wieder mit der ausgeschalteten Stromzuführungsschiene in Berührung kommt. Die beiliegende Figur zeigt eine derartige Anordnung in schematischer Darstellung. Mit dem Buchstaben ρ sind die beispielsweise aus Dauermagneten bestehenden Schalthebel bezeichnet. Der Wagen führt an seinem vorderen Ende und an seinem hinteren Ende je einen Elektromagneten E mit sich, welche beide so nahe über dem Bahnkörper angebracht sind, dafs sie auf die Dauermagnete p, die in unterirdischen Kapseln um die Bolzen d drehbar gelagert sind, eine hinreichend starke Wirkung ausüben können. In der Ruhelage nehmen die Magnete ρ die bei den Stromschliefsern A A1 A3 AA gezeichnete Stellung ein. Betritt der Wagen beispielsweise den Theilleiter i2, so wird der am vorderen Ende des Wagens befestigte Elektromagnet E1 auf den dem Bahnkörper zunächst befindlichen Pol des Magnetenp2 eine abstofsende, auf den vom Bahnkörper entfernter liegenden Pol des Magneten p2 eine anziehende Wirkung ausüben. Der Magnet p.,

Claims (1)

  1. kippt daher über und nimmt die bei A2 gezeichnete Lage ein, wobei er die Klemmen α% b% verbindet und somit den Theilleiter t2 einschaltet. Wenn der am vorderen Ende des Wagens befestigte Elektromagnet E1 der Oberfläche des Bahnkörpers seinen Nordpol zukehrt, so kehrt der am hinteren Ende des Wagens befestigte Elektromagnet E2 seinen Südpol nach unten; er wirkt also im entgegengesetzten Sinne auf den Magneten jp,, welchem er sich in demselben Augenblick nähert, in dem der Elektromagnet E1 sich dem Magneten p2 nähert. Der Elektromagnet _p15 der sich in der Zeit, in der der Theilleiter ^1 befahren wurde, in der beim Stromschliefser A2 gezeichneten Stellung befand, kippt daher in die Ruhelage zurück, und der verlassene Theilleiter t} wird ausgeschaltet. Gleichzeitig fällt der Magnet p, auf das mit der als Rückleitung benutzten Schiene r verbundene Stromschlufsstück C1, berührt mit seinem entgegengesetzten Ende tx und bildet so eine Kurzschlufsverbindung zwischen den auf der offenen Strecke liegenden Schienen ^1 und r. Zwischen diesen Schienen können also, so lange tl ausgeschaltet bleibt, keine Spannungsunterschiede auftreten. Die Magnete ρ könnten selbstverständlich auch durch Elektromagnete ersetzt werden.
    Paten τ-Anspruch:
    Bei Schaltvorrichtungen, die dazu dienen, Stromzuführungsschienen für elektrische Eisenbahnen so lange mit der zugehörigen Stromquelle zu verbinden, als sich ein Maschinenwagen über den betreffenden Theilstreckenleitern befindet, die besondere Anordnung, dafs der Schalthebel, der aus einem vom fahrenden Wagen aus beeinflufsten Magneten oder Elektromagneten (p) besteht, sobald er den Theilstreckenleiter von der Stromquelle getrennt hat, mit dem einen Ende auf ein Stromschlufsstück (c) fällt, das mit dem benachbarten Theilstreckenleiter oder, wenn dieser an Erde liegt, mit der Erde verbunden ist, und mit dem anderen Ende wieder mit dem abgeschalteten Theilstreckenleiter in Berührung kommt, zu dem Zwecke, das Auftreten von Spannungsunterschieden zwischen den auf offener Strecke liegenden Schienen im Falle entstandener Isolationsfehler in den zugehörigen Schaltvorricl· tungen auszuschliefsen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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