DE196374C - - Google Patents
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- DE196374C DE196374C DENDAT196374D DE196374DA DE196374C DE 196374 C DE196374 C DE 196374C DE NDAT196374 D DENDAT196374 D DE NDAT196374D DE 196374D A DE196374D A DE 196374DA DE 196374 C DE196374 C DE 196374C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L3/00—Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal
- B61L3/02—Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control
- B61L3/14—Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control to cut-off the power supply to traction motors of electrically-propelled vehicles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)
- Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 196374-KLASSE 20f. GRUPPE-36.
Die Erfindung betrifft eine Zugdeckungseinrichtung für elektrische Eisen- und Straßenbahnen,
bei der im gewöhnlichen Zustande die Blockstrecken spannungslos sind, während
erst bei Durchgang eines Zuges die jeweils folgende Blockstrecke unter Spannung gesetzt
wird.
Von den bekannten Einrichtungen dieser Art unterscheidet sich die vorliegende dadurch,
daß sie für Züge anwendbar ist, die aus mehreren motorischen Einheiten bestehen,
und daß die Ein- und Abschaltung der Blockstrecken auf elektrischem Wege und nacheinander
so erfolgt, daß die Deckung eines auf einer Strecke befindlichen Zuges unabhängig
von dem Zustande des Zuges auf der Strecke ist.
Im folgenden soll die Einrichtung in ihrer Anwendung auf eine doppelgleisige elektrische
Eisenbahn, die von .Gleichstrom gespeist wird, beschrieben werden. Der Strom werde durch
besondere Schienen zugeführt und durch die Gleise zurückgeleitet.
Die von dem Gleis isolierten, in einzelne Strecken al b1. . . unterteilten Schienen sind
durch je eine isolierte Leitung c1 d1 . . . mit
einer Speiseleitung verbunden. In diese Verbindungsleitungen sind Unterbrecher g1 g2. . .
eingebaut, die durch bewegliche Relaisanker H1H2... bei Erregung der Elektromagnete
k1 k2. . . geschlossen oder bei Erregung der
Elektromagnete z'i2... geöffnet werden.
An den Unterbrechungsstellen δ1 α2, b2a3. . .
der isolierten Schienen sind in der Nähe der Gleise Kontaktvorrichtungen j'2jB... und I1 ΐ1...
angeordnet, die aus einem geerdeten und einem isolierten Teile bestehen. An den durchfahrenden
Zügen sind nun besondere metallische Arme vorgesehen, die bei der Durchfahrt zwischen den genannten Kontaktstücken oder
über sie hinweggleiten und sie leitend miteinander verbinden. Die Kontakte j 2J3...
sind links von der Gleismitte, die Kontakte I112. . . rechts davon angeordnet, so daß jene
beim Durchgang des auf der linken Seite des Zuges angeordneten, diese beim Durchgang
des auf der rechten Zugseite angeordneten Kontaktarmes geschlossen werden. Zweckmäßig
werden, falls der Zug aus mehreren Einheiten besteht, der erste der beiden am
Zuge angeordneten Arme an dem ersten, der zweite an dem letzten Motorwagen oder am
Schlußwagen befestigt.
Die isolierten Kontakte der Kontaktvorrichtungen J1J2 . . . sind nun mit den Wicklungen
der Elektromagnete Ic1Ic2... und weiter
über Unterbrecher m2 ms . . . mit einer Leitung
f verbunden. Diese Unterbrecher liegen den Unterbrechern g1 g2 . . . gegenüber und
werden von den Ankern h geöffnet, wenn g geschlossen, und geschlossen, wenn g geöffnet
werden. Die isolierten Kontakte von /1Z2...
sind über die Wicklungen der Elektromagnete ili2... ebenfalls an die Leitung/ angeschlossen.
An den Unterbrechungsstellen b1 a'2
sind
noch Signalvorrichtungen η2 η3 ... in die die
Gleisschienen mit den Punkten c2 c3 . . . verbindenden
Leitungen eingeschaltet.
Die Wirkungsweise ist nun folgende:
Es werde angenommen, ein Zug befindet sich auf der Teilstrecke al b1, die durch
Die Wirkungsweise ist nun folgende:
Es werde angenommen, ein Zug befindet sich auf der Teilstrecke al b1, die durch
Schließen des Kontaktes g1 von e aus mit
Strom versorgt wird und sei im Begriff, auf die Strecke d1 b'2 überzutreten. Der vorn am
Zuge befindliche Arm schließt den Kontakt ^2.
Da im Ruhezustande die Hauptunterbrecher g offen und die Hilfsunterbrecher m geschlossen
sind, so wird der Magnet k*2 über m3, o3, f
vom Strom durchflossen, zieht den Anker h'2 an, schließt dadurch g'2 und setzt die Strecke
ίο a2 b2 unter Strom über d2, e. Der Zug fährt
nun weiter, und dabei schließt der an dem letzten Wagen sitzende Arm die Kontaktvorrichtung
I1. Der Elektromagnet i1 wird erregt,
der Anker hl öffnet den Unterbrecher g1
und schließt den Unterbrecher ml, so daß der
Teilleiter a1 b1 spannungslos wird.
' Befindet sich also der ganze Zug auf irgendeinem Teilleiter, so kann sich kein anderer Zug weder auf den folgenden noch auf dem
' Befindet sich also der ganze Zug auf irgendeinem Teilleiter, so kann sich kein anderer Zug weder auf den folgenden noch auf dem
ao zurückliegenden Teilleiter befinden. Ebenso
sind auch, wenn sich der Zug auf der Durchfahrt zwischen zwei aufeinanderfolgenden
Teilleitern, z. B. α2 b2 und a3 b3 befindet, der
folgende Teilleiter a4 bl und der zurückliegende
a1 b1 stromlos, so daß sich auf diesen keine
Züge befinden können.
Durch geeignete Schaltung lassen sich natürlich auch jedesmsl je zwei Teilleiter zu
beiden Seiten des stromdurchflossenen Teilleiters stromlos machen. Die Signale n2«3...,
die sich an dem Anfang einer jeden Blockstrecke befinden und mit der nächstfolgenden
Blockstrecke verbunden sind, geben dem Führer jedesmal ein Zeichen, ob die nächstfolgende
Strecke besetzt ist oder nicht, so daß er danach seine Maßnahmen treffen kann. Die vorliegende Zugdeckungseinrichtung
kann bei Anordnung verschiedener Zwischenverbindungen und Hilfsapparate mit derselben
Sicherheit der selbsttätigen Deckung auch für eingleisige, in beiden Richtungen befahrene
Strecken angewendet werden.
Fig. 2 zeigt diese Anwendung auf eine eingleisige Eisenbahn. Die Signale η und die
Verriegelungen m fallen weg. Ein Kommutatör erlaubt die Fahrt der Züge in zwei
Richtungen.
Claims (2)
- Pate nt-An Sprüche:i.. Zugdeckungseinrichtung für elektrische Bahnen, die aus mehreren motorischen Einheiten bestehen, mit Stromzuführung durch Teilleiter, die im Ruhezustande spannungslos sind und erst während des Zugdurchganges mit Hilfe von Relais nacheinander unter Spannung gesetzt und wieder stromlos gemacht werden, dadurch gekennzeichnet, daß von zwei an jeder Unterbrechungsstelle liegenden Kontaktvorrichtungen (j, I) die eine (j) mit dem einen Solenoid (k) des in der Fahrtrichtung folgenden, die andere (I) mit dem anderen Solenoid des in der Fahrtrichtung zurückliegenden Relais so verbunden ist, daß beim Durchgang eines Zuges an einer Unterbrechungsstelle durch einen am Anfang des Zuges befindlichen Kontaktarm die in der Fahrtrichtung folgende Blockstrecke unter Spannung gesetzt wird, während durch einen am Schlußwagen befestigten Kontaktarm die in der Fahrtrichtung zurückliegende Blockstrecke abgeschaltet wird.
- 2. Zugdeckungseinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Solenoid (k) jedes Relais über einen von dem anderen Solenoid (i) des folgenden Relais zu schließenden Kontakt (m) an die Speiseleitung angeschlossen ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE196374C true DE196374C (de) |
Family
ID=459364
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT196374D Active DE196374C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE196374C (de) |
-
0
- DE DENDAT196374D patent/DE196374C/de active Active
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