DE694347C - Empfangsgeraet fuer Impulse unterschiedlicher Laenge - Google Patents

Empfangsgeraet fuer Impulse unterschiedlicher Laenge

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DE694347C
DE694347C DE1933A0069656 DEA0069656D DE694347C DE 694347 C DE694347 C DE 694347C DE 1933A0069656 DE1933A0069656 DE 1933A0069656 DE A0069656 D DEA0069656 D DE A0069656D DE 694347 C DE694347 C DE 694347C
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pulse
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DE1933A0069656
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Inventor
Fritz Hartwig
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AEG AG
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AEG AG
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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08CTRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
    • G08C19/00Electric signal transmission systems
    • G08C19/16Electric signal transmission systems in which transmission is by pulses
    • G08C19/22Electric signal transmission systems in which transmission is by pulses by varying the duration of individual pulses

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Empfangsgerät für Impulse,@nterschiedlicher Länge Es sind Femmeßeinrichtungen nach dem Impulszeitverfahren bekannt, bei welchen jeder Meßwert durch einen Impuls bestimmter Dauer übertragen wird. Auch bei Regel- oder Fernsteuereinrichtungen werden häufig Impulse unterschiedlicher Dauer zur Kommandoübertragung verwendet. Zum Empfang derartiger Impulse ist nun eine Einrichtung bekanntgeworden, bei der am Empfangsort während der mauer des Impulses ein Verstellorgan aus seiner Nullage herausbewegt wird und dabei den einzustellenden Zeiger vor sich herschiebt, wenn der Impuls länger war, als dem Abstand zwischen dem Nullpunkt und der Zeigerstellung entspricht. Während der darauf folgenden Impulspause bis zum Beginn einer neuen Impulsübertragung läuft ein zweites Einstellglied aus einer um 18o' versetzten Nullage in Richtung gegen den einzustellenden Zeiger an, so daß der Zeiger in seiner neuen Stellung durch die beiden Einstellorgane eingegrenzt wird. Beide Einstellorgane fallen nach Ausführung ihrer Funktion in die zugehörige Ausgangslage zurück, so daß auf den Zeiger, der in jeder Stellung stehenbleiben muß, keine Richtkraft .einwirken darf. Bei der bekannten Anordnung muß nun eines der beiden Einstellglieder bei seiner Bewegung nicht bloß den Zeiger verstellen und dadurch einen gewissen Bewegungswiderstand überwinden, sondern es muß, wenn die richtige Zeigerstellung erreicht ist, zusätzlich eine bestimmte, höhere Kraft aufwenden, um an dieser Stelle ein Organ, z. B. einen Kontakt, zu betätigen, damit überhaupt erst die Möglichkeit geschaffen ist, beide Einstellglieder in die Ausgangslage zurückfallen zu lassen. Dementsprechend muß das andere Einstellglied so beschaffen sein, daß es diesem etwas erhöhten Druck des ersten Einstellgliedes standhält und seine Stellung nicht verändert. Es müssen also bestimmte Halteorgane für die beiden Einstellglieder vorhanden sein, die natürlich nur im Augenblick der Einstellung, nicht aber während der Bewegung der Einstellglieder wirksam sein dürfen. Erst nach beendeter Einstellung des Zeigers werden beide Einstellglieder in die Ausgangslage zurückgeführt. Es ist ohne weiteres klar, daß eilte ziemlich komplizierte und empfindliche Apparatur erforderlich ist, um den richtigen Verlauf aller dieser Vorgänge zu gewährleisten. Außerdem ist noch zu beachten, daß die Einstellzeit sich zusammensetzt aus der Impulsdauer und der Impulspause, die zusammen die.konstante Abtastperiode ergeben. An diese kann nun nicht sofort wieder die nächste Abtastperiode angeschlossen werden, denn zunächst müssen beide Einstellglieder in die Ausgangslage zurückgeführt sein. Als weiterer Nachteil ergibt sich daher, daß die bekannte Anordnung zur Zeigereinstellung eine längere Zeit erfordert, als der Abtastperiode entspricht.
  • Gemäß der Erfindung wird eine Empfangsanordnung für Impulse unterschiedlicher Dauer oder Anzahl geschaffen, die insbesondere für eine Fernmeßeinrichtung nach dem Impulszeitverfahren, aber auch zur Auslösung von Fernsteuervorgängen Verwendung finden kann, und bei der die erwähnten 'Nachteile vermieden sind. Erfindungsgemäß erfolgt die Nachbildung der Stromimpulse unterschiedlicher Dauer in Form eines Winkelausschlages durch ein Planetengetriebe derart, daß das die Winkelverstellung hervorrufende Planetenrad während der Differenzzeit zwischen dem augenblicklichen und dem vorangegangenen Impuls weiterbewegt wird. Die Einrichtung enthält zweckmäßig Einstellmittel, die bei Eintreffen eines neuen Impulses einen Umlauf beider Sonnenräder im entgegengesetzten Sinne veranlassen, wobei das eine Sonnenrad entsprechend der vorangegangenen, das andere entsprechend der neuen Impulse verdreht wird und hierauf beide Sonnenräder ohne Änderung ihrer relativen Stellung in die Lage zurückbewegt werden, die dem eben empfangenen Impuls entspricht. Als Einstellmittel dienen Magnetkupplungen in Verbindung mit Nockenscheiben und darauf schleifenden Kontaktfedern, deren unterschiedliche Einwirkung auf die Verstellung des Empfangsorgans durch einen Wechselkontakt des Impulsempfangsrelais gesteuert wird.
  • In der Abbildung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in Anwendung auf die Einstellung eines Zeigers Z dargestellt. An Stelle dieses Zeigers kann jedoch, wie bereits oben erwähnt, auch ein beliebiges Schaltorgan treten, das beim Eintreffen von Impulsen wechselnder Dauer oder Anzahl in der einen oder anderen Richtung verstellt wird und dadurch irgendwelche Schaltvorgänge auslöst.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel wird der-Zeiger des Empfangsinstruments unmittelbar durch die Achse des von beiden Seiten angetriebenen Planetengetriebes verstellt, bei dem das rechte Sonnenrad während einer Zeitdauer angetrieben wird, die dem neuen Impuls entspricht; während das linke Sonnenrad sich gleichzeitig zu bewegen beginnt, und zwar für eine Zeit angetrieben wird, die dem zuletzt eingetroffenen Impuls entspricht. Eine Verstellung des Zeigers findet nicht statt, solange beide Sonnenräder gleichzeitig angetrieben werden, sondern nur während der Zeit, in der nur ein Sonnenrad angetrieben wird. Die Verstellung des Zeigers erfolgt daher nur während der Zeit; um die sich der neue Impuls von dem zuletzt eingetroffenen Impuls unterscheidet. Je nachdem, ob dieser Impuls länger oder kürzer ist als der vorhergehende, wird der Zeiger in der einen oder anderen Richtung verstellt, so daß dadurch deutlich unterscheidbare und zur Auslösung von Schaltbewegungen verwendbare Verstellbewegungen zustande kommen. Nachdem die Einstellung in dieser Weise vorgenommen ist, wird durch einen anschließenden Arbeitsgang der Anfangszustand ohne Verstellung es Zeigers wiederhergestellt.
  • Die Anordnung besteht aus einem Hilfsmotor konstanter Drehzahl M, etwa einem Synchronmotor, der über zwei Getriebe S1 und S2 elektromagnetische Kupplungen K, und K2 in dem durch Pfeile angedeuteten Drehsinn antreibt. Von der Welle der beiden Kupplungen werden mittels der Übersetzungsgetriebe Ü1 und Ü2 die beiderseitigen Wellen des Planetengetriebes mitgenommen. Dabei ist das rechte Sonnenrad hl mit einer Nütenscheibe N1 fest verbunden: Das linke Sonnenrad h2 ist fest verbunden mit der Nutenscheibe N2. Die beiden Sonnenräder einschließlich der zugeordneten Nutenscheibe und des Übersetzungsgetriebes sind lose auf der Zeigerachse angeordnet, mit der das Planetenrad h mittels der Klemmschraube D fest verbunden ist. Zu der Anordnung gehört außerdem ein Empfangsrelais E, das einen Wechselkontakt ei, Arbeitskontakte e2 und e3 sowie einen Ruhekontakt e4 besitzt und von dem jeweils ankommenden Impuls für eine diesem entsprechende Zeit erregt wird. Ferner ist ein Hilfsrelais A vorhanden, das einen Wechselkontakt a1, einen Arbeitskontakt a2 und Ruhekontakte a3 und a4 besitzt. Auf beiden Nutenscheiben schleifen Kontaktfedern ml und n2, die ihren Kontakt nur dann öffnen, wenn die Federn in entsprechende Kerben der Nutenscheiben einfallen. Die Einrichtung arbeitet wie folgt Sämtliche in der Abbildung dargestellten Teile befinden sich in der Ruhestellung, d. h. in der Stellung, die sie während einer Impulspause einnehmen. Dabei. steht die Nutenscheibe N1 in ihrer Endstellung, während die Scheibe N2 um einen dem zuletzt übertragenen Impuls entsprechenden Winkel vor der Endstellung steht. Dabei ist der Schleifkontakt n1 geöffnet, n2 geschlossen.
  • Beim Eintreffen eines neuen Impulses wird das Empfangsrelais E für die Impulsdauer erregt. Die Erregung des Empfangsgeräts hat zur Folge, daß seine sämtlichen Kontakte in die entgegengesetzte Stellung übergehen, wobei u. a. der Wechselkontakt e1 in seine Arbeitsstellung nach unten umgelegt wird. In dieser neuen Stellung ist über den Wechselkontakt ei ein Stromkreis für die Kupplung K1 geschlossen, die erregt wird; anzieht und veranlaßt, däß von diesem Augenblick an die Nutenscheibe Ni und das Sonnenrad lal in der gezeichneten Richtung umlaufen. Der Umlauf dauert so lange, bis der Kontakt ei wieder in seine ursprüngliche Stellung zurückgeht, d. h. bis der Impuls beendet ist. Beim Ansprechen des Relais E wird auch dessen Arbeitskontakt e2 geschlossen, so daß über diesen; den Wechselkontakt al und den Schleifkontakt n, ein Stromkreis für die Kupplung K2 besteht. Es werden daher vom Impuls-. beginn an auch -die Nutenscheibe N2 .und das Sonnenrad lz, in der Pfeilrichtung gedreht, jedoch nicht für die ganze Impulsdauer, sondern nur so lange, bis der Kupplungsstromkreis an der Kontaktfeder n2 dadurch geöffnet wird, daß die Feder in die Kerbe der Nütenscheibe N2 einfällt. Beide Nutenscheiben werden mit gleicher Geschwindigkeit und gleichzeitig gedreht, so daß eine Verstellung des Planetenrades h und damit des Zeigers Z nicht eintritt, solange diese zusammengesetzte Bewegung andauert. Die Verstellung des Planetenrades und des Zeigers beginnt erst dann, wenn eine der beiden Nuten-Scheiben zum Stillstand gekommen ist und nur die andere allein weiterläuft. Da der Drehwinkel der einen Scheibe dem neuen Impuls, der der anderen Scheibe dem zuletzt eingetroffenen Impuls entspricht, werden also die Impulse in dem Planetengetriebe verglichen, und der Zeiger wird um einen entsprechenden Betrag vor- bzw. zurückgestellt.
  • Wenn der neue Impuls beendet ist, fällt das Relais E ab, so daß dadurch auch die Nutenscheibe N1 und das Sonnenrad hl zum Stillstand kommen, womit die Zeigerverstellung beendet ist. In diesem Augenblick hat die Nutenscheibe N1 aber ihre gezeichnete Ruhestellung im allgemeinen noch nicht erreicht. Unter der Annahme, daß der darauf schleifende Federkontakt n1 noch geschlossen ist, wird bei Ab -erregung des Relais E über dessen Wechselkontakt el in der nunmehr wieder eingenommenen Ruhelage ein Stromkreis für beide Magnetkupplungen geschlossen. Dabei verläuft der Stromkreis für die Kupplung K1 über e1, n1, a4, e4, K, zum Pluspol der Stromquelle. Der Stromkreis für die Kupplung K2 verläuft über e1, n1, a3, K2 ebenfalls zum Pluspol der Stromquelle. Beide Kupplungen ziehen daher nochmals an, so daß gleichzeitig beide Nutenscheiben in Umlauf versetzt werden, und zwar so lange, bis der in beiden Speisestromkreisen enthaltene Federkontakt u1 durch Einfallen in die entsprechende Kerbe öffnet. Die ganze Anordnung kommt dadurch zum Stillstand, und zwar ist nunmehr die Nutenscheibe N2 gegenüber der Ruhelage um einen Winkel verdreht, der dem eben eingetroffenen Impuls entspricht. Eine Verstellung des Planetenrades und des Zeigers findet dabei nicht statt.
  • In dem Fall, daß der ankommende Impuls kürzer ist als der vorangegangene, spielt sich die Einstellung durchaus entsprechend ab. In diesem Falle fällt nämlich das Relais E ab, wenn der Kontakt n2 noch geschlossen ist. Dies bedeutet, daß das -Sönnenrad hl und die Nuten-Scheibe N1 stillstehen, während das Sonnenrad h2 und die -Nutenscheibe N2 zunächst weiterlaufen. Da in diesem Augenblick die Kontakte a3 und a4 des Relais A noch geöffnet sind, wird die Kupplung K1 zunächst noch nicht erregt. Öffnet sich nun im Verlauf der Weiterdrehung der Kontakt n2, so werden- auch die Kupplung K2 und das Relais A abgeschaltet. Die ganze Anordnung ist damit zum Stillstand gelangt, der Kontakt ccl ist wieder in Reihe mit dem Kontakt e2 - geschaltet, der Kontakt a2 ist geöffnet. Da aber gleichzeitig die Ruhekontakte a3 und a4 geschlossen werden, so werden beide Kupplungen K1 und K2 über die Kontakte e1, n1, a4, e4 bzw. über 6l, n1, a3 nochmals erregt, und zwar so lange, bis bei der daraufhin einsetzenden Drehung der Kontakt ,n, öffnet. Die Rückstellung ist in diesem Augenblick erfolgt; das Empfangsgerät steht wieder in seiner Ruhestellung. Dabei ist der Kontakt n2 geschlossen, kann aber die Kupplung K2 erst wieder- einschalten, wenn der Kontakt e2 auf Grund eines neuen Impulses geschlossen wird.
  • Das Arbeiten der Empfangsanordnung zeifällt also in zwei Teilvorgänge, und zwar: z. Aufnahme des Impulses. Ein Verdrehen des Zeigers erfolgt so lange nicht,-als beide Seiten des Planetengetriebes gleichzeitig gedreht werden. Erst wenn eine der beiden Nutenscheiben zum Stillstand gekommen ist, erfolgt eine Bewegung des Zeigers' für die Zeit, die dem Impulsunterschied entspricht.
  • 2. Im Anschluß daran wird die Anordnung in die Nullage zurückgestellt, wobei beide Seiten des Planetengetriebes gleichmäßig angetrieben werden und der Zeiger den zuletzt eingenommenen Stand beibehält. Dieser Stand ist dadurch gegeben, daß sich die Nutenscheibe NI in der Nullage befindet, die Nutenscheibe N2 dagegen vor der .Nullage, und zwar um einen Winkel verschoben, der der Impulsdauer entspricht.
  • Es- sind auch andere Ausführungsformen möglich, bei denen die eine Seite eines den Zeiger einstellenden Planetengetriebes entsprechend dem neuen Impuls, die andere Seite entsprechend dem vorhergehenden Impuls angetrieben wird, etwa in der Weise, daß die Antriebsvorrichtung der beiden Sonnenräder bei jedem neuen Impuls umgekehrt wird. Auf diese Weise wird die vorher um. den der Impulsdauer entsprechenden Winkel herausgedrehte Nutenscheibe in die Nullage zurückgedreht, während die in der Nullage befindliche Nutenscheibe um einen Betrag entsprechend dem neuen Impuls herausgedreht wird: Beim nächsten Impuls muß dann wieder eine Umkehrung der Drehrichtung stattfinden. Die Anordnung ist auch für das Impulszahlverfahren geeignet, bei dem statt eines Impulses entsprechender Dauer eine bebestimmte Zahl der eintreffenden Impulse zur Einstellung des verstellbaren Organs benutzt wird. Die Räder bzw. Nütenscheiben werden dann nicht von einem Motor, sondern von einem Schrittschaltwerk angetrieben. Die Arbeitsweise ist aber durchaus entsprechend der dargestellten Anordnung.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Empfangsgerät für Impulse unterschiedlicher Länge, insbesondere für eine Fernmeßeinrichtung nach dem Impulszeitverfahren, dadurch gekennzeichnet, daß die Nachbildung der Stromimpulse unterschiedlicher Dauer in Zeigerausschläge durch ein Differentialgetriebe erfolgt; dessen Planetenrad das einzustellendeAnzeigeglied beeinflußt und bei dem die beiden Sonnenräder mit Schaltvorrichtungen zusammenwirken, durch die die Sonnenräder bei Eintreffen eines Meßimpulses in einander entgegengesetzten Richtungen gedreht werden, bis das eine Sonnenrad nach Durchlaufen eines Winkels, der der Größe des vorher übertragenen Zeigerausschlages entspricht, stillgesetzt wird; und das andere Sonnenrad so lange gedreht wird, als der neue Meßimpuls andauert, und. daß nach Beendigung des Impulses in der Übertragungspause die beiden Sonnenräder in einander entgegengesetzten Richtungen gleichzeitig weitergedreht werden, bis die von der Stellung der beiden Sonnenräder abhängigen Schaltvorrichtungen in eine Lage gebracht sind, aus der heraus bei Eintreffen des nächsten Meßimpülses von neuem die Einstellung erfolgt.
  2. 2. Empfangsgerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellmittel aus Magnetkupplungen in Verbindung zeit Nutenscheiben und darauf schleifenden Kontaktfedern bestehen, deren unterschiedliche Einwirkung durch einen Wechselkontakt des Impulsempfangsrelais gesteuert wird.
  3. 3. Empfangsgerät nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Empfangsrelais beim Eintreffen eines Impulses über seinen Wechselkontakt zwei Magnetkupplungen einschaltet, deren jede ein Sonnenrad des Planetengetriebes mit einem Motor konstanter Geschwindigkeit kuppelt. q.
  4. Empfangsgerät nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromkreis einer Kupplung (K2) über eine Kontaktfeder (n2) auf der Scheibe (N2) geführt ist und bei Einfallen der Feder in eine Kerbe dieser Scheibe dann geöffnet wird, wenn die Scheibe einen dem vorhergehenden Impuls entsprechenden Winkel zurückgelegt hat.
  5. 5. Empfangsgerät nach Anspruch i bis q.; dadurch gekennzeichnet, daß der Stromkreis der anderen Kupplung (K1) über den Wechselkontakt des Empfangsrelais und die Kontaktfeder (n1) auf der zugehörigen Nutenscheibe (N1) geführt ist und bei Beendigung des Impulses durch Abfall des Wechselkontaktes aufgetrennt wird.
  6. 6. Empfangsgerät nach Anspruch z bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in der anderen Stellung des Wechselkontaktes Stromkreise für beide Magnetkupplungen bestehen, die gemeinsam über die Kontaktfeder (n1) geführt sind und von dieser geöffnet werden; wenn durch die neuerliche Verdrehung ein dem augenblicklichen Impuls entsprecheztder Weg zurückgelegt ist.
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