DE693861C - Mappe - Google Patents

Mappe

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Publication number
DE693861C
DE693861C DE1938S0133054 DES0133054D DE693861C DE 693861 C DE693861 C DE 693861C DE 1938S0133054 DE1938S0133054 DE 1938S0133054 DE S0133054 D DES0133054 D DE S0133054D DE 693861 C DE693861 C DE 693861C
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DE
Germany
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embodiment according
adhesive
folder
spine
spring sleeve
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Expired
Application number
DE1938S0133054
Other languages
English (en)
Inventor
Willy Salchow
Original Assignee
Willy Salchow
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Willy Salchow filed Critical Willy Salchow
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42DBOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
    • B42D1/00Books or other bound products
    • B42D1/10Files with adhesive strips for mounting papers

Description

  • Mappe Die Erfindung stellt eine Weiterentwicklung des Verfahrens nach dem Zusatzpatent 689 324 dar.
  • In dem genannten Zusatzpatent wird eine Mappe beschrieben, deren hinterer Umschlagdeckel beim Einlegen neuen Bindegutes jedesmal abgenommen und neu zurückgelegt werden muß. Trotz der wenigen dazu nötigen Handgriffe stellt sie an die Bequemlichkeit ihrer Benutzer noch gewisse Anforderungen, von denen erfahrungsgemäß bekannt ist, daß sie ausreichen können, das Nachlegen neuen Bindegutes in die Mappe zu verleiden. Die Spitzenforderung des Benutzers ist nämlich: die Mappe wie ein Buch aufschlagen, das neue Heft o. dgl. auf das voraufgegangene legen und die Mappe dann einfach zuklappen zu können, um mit dieser zum Lesen sowieso nötigen Hantierung das Binden vollzogen zu haben. Diese Forderung wird durch die Erfindung gelöst. Eine zweckmäßige Ausführungsform wird nachstehend beschrieben und dargestellt.
  • Die neue Mappe besteht aus den in Abb. i, 2, 3, 4 und 5 gezeigten Einzelteilen. Die beiden Umschlagdeckel r und 2 nach Abb. z werden mit bekannten Mitteln gestanzt, an den Biegekanten gerillt und gegebenenfalls bedruckt und geprägt, was in einem Arbeitsgang ausgeführt werden könnte. Der Binderücken 3 der Abb. 3, der ebenfalls zweckmäßig durch Stanzen auf eine stets gleichbleibende Größe geschnitten wird, trägt auf einem Teil seiner Innenseite einen Aufstrich vön nur gegenseitig wirksamem Selbstklebestoff, während das übrige für Führungszwecke bestimmt ist. Aus den beiden gekrümmten Blattfedern 8 und 9 wird durch Überkleben o. dgl. ihrer Enden eine Federhülse 7 gebildet, in der der Binderücken 3 geführt wird, wobei die einander zugewendeten Krümmungen der Federn eine bremsende Wirkung auf den Binderücken 3 ausüben; gleichzeitig verhüten sie ein Tütenbilden der freien Bindekante des Rückdeckels, mit der sie später fest verbunden werden. Die beiden doppelten Vorsatzblätter q. und 5 der Abb. i tragen an ihrem Falz die nur gegenseitig wirksamen Selbstklebestreifen io und ii, die für das selbstklebende Verbinden mit den zugeordneten gegenseitigen Selbstklebestreifen der ersten und letzten Blattlage des künftigen Bindegutes bestimmt sind. Weil der Klebestreifen i i erst nach defn Einfügen der letzten Blattlage wirksam werden darf, so bleibt er bis dahin gegen vorzeitiges Selbstkleben durch das an den Vorsatzbogen 5 gelenkte austrennbare Schutzblatt 6 gehindert. --Der Binderücken 3 der Abb. 3 besteht aus Papier oder einem anderen ziemlich steifen Stoff, doch ist es zweckmäßiger, den eigentlichen Binderücken aus einem mit gegenseitigem Selbstklebestoff überzogenen Leinenstoff o. dgl. zu formen, der dann natürlich ein besönderes steifes Führungsblatt 13 tragen muß.
  • Das Zusammensetzen der genannten Teile geschieht folgendermaßen: Die Federhülse 7 wird gemäß Abb. 6 auf den Rückdeckel 2 geklebt. Darauf wird durch sie der Binderücken 3 bzw. 12, 13 gezogen. Dann werden die überstehenden Klappen des Binderückens 3 nach innen gelegt und mit der Federhülse 7 verklebt. Ein Schmalstreifen des Binderückens 3 bleibt gemäß Abb.7 außerhalb der Federhülse 7, um mit dem Vorderdeckel i fest verbunden zu werden. Schließlich werden noch die Klappen des Vorderdeckels eingelegt und an den freien Kanten mit dem Binderücken 3 vereinigt. Die notwendigen Klebungen werden zweckmäßig mittels Selbstklebung vollzogen, wozu die Klebestreifen 1q, 15 und 17 vorgesehen sind. Auf die so hergerichteten Deckel mit dem Binderücken der Mappe werden g@mäB Abb.8 dme Vorsatzbogen .4 und 5, 6 geklebt, womit die Mappe gebrauchsfertig geworden ist.
  • Für die Benutzung der Mappe ist jetzt nichts weiter zu tun, als die neueste Blattlage, z. B. .die jüngste Zeitschrift 18, gemäß Abb. 9 auf den schon eingefügten Bindegutstapel zu legen, wobei deren Klebestreifen am Falz aufemnanderzuliegen kommen und sich durch Selbstklebung miteinander fest verbinden. Wird dann noch der Rückendeckel2 einfach zugeklappt, so tritt durch die dabei auftretende Spannung zwischen Binderücken 3 und Federhülse 7 ein geringes Gleiten des Binderückens um die Stärke des eingebrachten neuen Bindegutes ein. Gleichzeitig tritt ein Verkleben zwischen der neu zugefügten Blattlage und der ihr benachbarten Stelle des Binderückens ein. Bei umfangreicherem Bindegut empfiehlt es sich, den sich selbsttätig vollzogenen Klebehalt durch Nachstreichen mit den Fingerkuppen zu verstärken.
  • Die so zustande gekommene Selbstklebebindung ist so kräftig, daß Mappen mit schwerstem Bindegut beliebig lange aufgeschlagen liegen können, ohne daß ein Abhängen wie bei der unmittelbaren Selbstklebung bloß an den Hochkanten gemäß den Ausführungsformen nach dem Patent 671 229 erfolgt. Es ist sogar möglich, so gebundenes Gut an einem einzelnen Blatt, das zweckmäßig gegen Zerreißen oder Ausreißen gesichert ist, längere Zeit frei aufzuhängen, welche Aufgabe von der Praxis schon gar nicht mehr gestellt wird.
  • Abgesehen von der nicht mehr übertreffbaren Bequemlichkeit in der Handhabung der Mappe ist noch der Vorzug des nur gegenseitigen Selbstklebens zu beachten, daß statt eines Harz-Kautschuk-Klebegemisches, das sich unter- ungünstigen-Lagerungsverhältnissen zersetzen kann, die wesentlich haltbarere einfache Kautschuklösung Verwendung findet, der höchstens nur ganz geringe Mengen von Harz zugesetzt werden.
  • Der einfache Binderücken 3 läßt sich noch mit einem Schmuckrücken verkleiden, der als besonderer Streifen zusammen mit dem Binderücken an dem Vorderdeckel i befestigt wird, während er innerhalb der Federhülse 7 zu diesem lose bleibt, um sich den Biegespannungen beim Auf- und Zuklappen der Mappe anpassen zu. können.
  • Die Deckel i und 2 lassen sich nur aus einem Werkstoff herstellen, der sich noch an den Biegekanten gut rillen läßt und der auch in der sonstigen Verarbeitung und Oberflächenbehandlung keine Schwierigkeiten bereitet. Wo die Deckel einmal aus Rücksicht auf schweres Bindegut dick sein müssen, da genügt es, entsprechend starke Stücke aus beliebiger Pappe o. dgl. zu schneiden und in die Deckel i und 2 mit einzuschlagen, deren Biegekanten für diesen Fall Doppelrillen tragen müssen. Am Binderücken bzw. an der Federhülse muß dann die Einlage an der Verklebung mit teilnehmen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mappe nach dem Verfahren gemäß Zusatzpatent 689 32q., dadurch gekennzeichnet, daß ihr Binderücken mit dem Rückdeckel an einem Bremsmittel so verbunden. ist, daß er beim Zuklappen des Rückdeckels aus diesem um die Strecke herausgleQ,tet, um die neuhinzugekommenes Bindegut, z. B. ein Zeitschriftenheft, dick ist.
  2. 2. Ausführungsform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Bremsmittel aus einer flachen Federhülse besteht. -3.
  3. Ausführungsform nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Federhülse aus zwei an den Enden mit dünnem Werkstoff umklebten Blattfedern besteht, die gekrümmt sind, und zwar so, daß die Krümmungsbogen mit den Scheiteln aufeinanderzuliegen kommen, wodurch die Federhülse gerade bleibt und dennoch in der Mitte den für den Binderücken nötigen Bremsdruck ausüben kann. q..
  4. Ausführungsform nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der für die Selbstklebebindung bestimmte Teil des Binderückens mit einem nur .gegenseitig wirksamen Selbstklebestoff beschichtet ist, der auf die Federhülse usw. nicht klebewirksam ist.
  5. 5. Ausführungsform nach Anspruch r und q., dadurch gekenngeichnet, daß der unbenutzte Binderücken' mit dem Bremsmittel (Federhülse) in einem der taschenartigen Deckel des Mappenumschlages untergebracht sind.
  6. 6. Ausführungsform nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Taschen der Deckel aus einem faltbaren Stanzstück geformt sind, das an den Biegekanten einschlagbare Klappen trägt, die später in der Taschenform durch ein überklebtes Vorsatzblatt verkleidet werden. 7. - Ausführungsform nach Anspruch 6; dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsatz auf den Innenseiten der Deckel aus einem doppelten Blatt besteht, von dem das innere an der Faltkante einen nur gegenseitigWirksamen Selbstklebestreifen trägt, der für den Zusammenhalt mit dem ersten und letzten Stück des Bindegutes bestimmt ist. B. Ausführungsform nach Anspruch 7, dadurch @gekennztichnet, daß der Klebestreifen am Vorsatz des Rückdeckels durch ein Schutzblatt o. dgl. so lange klebeunwirksam bleibt, bis die Mappe mit dem letzten Stück des Bindegutes beschickt worden ist. g. Ausführungsform nach Anspruch z bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungen der einzelnen Mappenteile miteinander durch Selbsfklebung erfolgen. ro. Ausführungsform nach An§pruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Steifheit der Mappendeckel durch Einlegen von passendem Werkstoff, z. B. dicker Strohpappe, verstärkt werden kann, wozu die Rillen an den Biegekanten entsprechend hergerichtet sein müssen.
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