DE6936733U - Vorgefertigte anlage zum automatischen einbringen von zuschlags- und legierstoffen in metallurgische ofen - Google Patents
Vorgefertigte anlage zum automatischen einbringen von zuschlags- und legierstoffen in metallurgische ofenInfo
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Description
POHLIG-HECKEL-BLEICHERX
Vereinigte Maschinenfabriken AG
Verfahrbares Arbeitsgerät zum automatischen
Einbringen von Zuschlags- und Legierungsstoffen in metallurgischen Öfen
Die Erfindung bezieht sich auf ein verfahrbares Arbeitsgerät
zum automatischen. Exabriages voa Zuschlags- und I#egiersi.Gffs
in metallurgische Öfen, insbesondere Elektroofen, aus den
Öfen gegenüberliegenden vorzugsweise in einem Reiter angeordneten Vorratsbunkern*
Gstaäß vorliegender Erfindung werden sämtliche Elemente eines
automatischen Slektroofenbeschickungsgerätes sowohl räumlich
als auch konstruktiv zweckentsprechend angeordnet und ausge-
die Schaffung eines zur Vollautomatisierung geeigneten Arbeitsgerätes.
Das geschieht erfindungsgemäß dadurch, daß es einen zwischen den Bunkern und Öfen verfahrbaren selbsttätig kippbaren
Behälter sowie einen diesen tragenden unterhalb der Buskersreihe
verfahrbaren mit einer Waage ausgestatteten Quertransportwagen u_f@ßt.
Zw@ckmäßig©rw©is@ ist hierfür der Behälter sine mit einer Schiitversehene
fahrbare Beschickung sr !ame»
ist auch zweckmäßig, daß der Behälter mit einer znr Zt&bringung
baut, um dadurch den Ablauf des Stahlerzeuguagsvorganges rationalisieren
zu heiin. In dieser Beziehung gewährleistet die vorliegende Erfindung einen technischen Fortschritt, der
sowohl die Vereinfachung als auch die Produktionserweiterung von Stahlerzeugungsanlagen betrifft.
Der gute Ablauf der Elektrostahlerzeugung hängt zu einem großen Teil von der Leichtigkeit ab, mit der die Zuschlagsund
Legierungsstoffe in die metallurgischen Öfen eingebracht | werden können. Bekanntlich ist die Beschickung beim augenblick- Ij
liehen Stand der Technik mit den bestehenden Vorrichtungen auf- >
wendig und zeitraubend, weil eine Vielzahl oftmals verschiedener Vorrichtungen zum Lagern und Verwiegen vorhanden sind,
zu deren Bedienung eine beträchtliche Zahl an Arbeitskräften
erforderlich ist. Außerdem eignen sich diese Einrichtungen nicht zu einer Mechanisierung und Automatisierung.
So werden die Zuschläge in die Lichtbogen-Elektroofen von Hand oder mit Chargiermaschinen auf Gummistreifen eingebracht. Das
Beschicken mit Chargiermaschinen ist zwar rationeller als die laanraelle Zugabe, die Chargiermaschinen sind aber sehr platzrau- ■'
bend und wenig wendig, sodaß die Stahlwerksbühne fast ständig j
versperrt ist. Eime Automatisierung ist uater dieses Bedingungen ·'
nicht möglich. ii
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Ziel der Erfindung ist die Beseitigung der aufgewiesenen Mangel 1
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von Legierstoffen in die Pfanne vorgesehenen Verlängerung, beispielsweise
einem Trichter ausgebildet ist.
Ferner kann es sich empfehlen, daß d±m Waage für einen jeweils
vorgegebenen Gewichtswert der Zuschlagsstoffe einstellbar und mit einem die jeweiligen wirklichen Gewichtspunkte registrierenden
Digitalrechner verbunden ist.
Die Erfindung wird im folgenden lediglich ein Beispiel der Erfindung
darstellenden Zeichnungen näher erläutert. In der Zeichnung zeigt Fig. 1 eine Draufsicht, Fig. 2 eine Seitenansicht
des Arbeitsgerätes im teilweisen Schnitt.
Eine Reihe von Bunkern 1, welche die verschiedenen beizusetzenden Stoffe enthalten, befindet sich gegenüber einer gewissen
Anzahl von !metallurgischen Öfen. Diese Bunker besitzen einen
Helmverschluß bzw« einen regelbaren Verschluß 2, der es erlaubt die aufzugebenden Stoffe zu dosieren, beispielsweise mittels
Schüttelrinnen.Ein oder mehrere fahrbare selbsttätig kippbare Behälter 31 beispielsweise Beschickungsrinnen erlauben es?die
Zuschlags- und Legierungsmittel zu den metallurgischen Öfen 6 zu befördern und sie selbsttätig auszuleeren. Die Beschickungsrinnen werden über senkrecht zu der Bunkerreihe verlegte Schienen
an die Öfen herangefahren. Die Beschickungsrinnen werden unter der Bunkerreihe auf einen Quertransportwagen 4 gestellt,
der unter den Vorratsbunkern hin- und herverfahrbar angeordnet ist. Der Quertransportwagen k ist mit einer elektronischen,
elektro-mechanischen oder hydraulischen Waage 5 versehen. Das verfahrbare Arbeitsgerät ermöglicht es somit, die Beschickungsrinne unter der Blinkerreihe zu verschieben und die genaue vorausbestimmte
Menge an Zuschlagsstoffen darin abzuziehen, um sie dann
auf einfache Weise zu einem bestimmten metallurgischen Ofen zu befördern.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform kann die Waage an einen
Digitalrechner zur Registrierung angeschlossen werden· Es ist hierbei vorgesehen, sämtliche Arbeitsgänge der Beschickungsvorrichtung
mit geringem Kostenaufwand in einen komplett mechanisierten und automatisierten Regelkreis einzuschalten. Dieser
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k -
Kreis regelt und überwacht sowohl das Austragen und Wiegen
der Zuschlags- und Legierungsstoffe, als auch deren Transport und Einbringen in den metallurgischen Ofen.
Claims (4)
1. Verfahrbares Arbeitsgerät ztun automatischen Einbringen von
Zuschlags- und Legieruzägsstoffen in metallurgischen Öfen9 insbesondere Elektroofen, aus den Öfen gegenüberliegenden vorzugsweise in einer Reihe angeordneten Vorratsbunkern« dadurch
gekennzeichnet, daß es einen zwischen den Bunkern (1) und Öfen (6) verfahrbar©n, selbsttätig kippbaren Behalter (3) sowie einem diesen tragenden, unterhalb der Bunkerreihe verfahr»
baren mit einer Waage (5) ausgestatteten Quertransportwag@n
(4) XMfaßt.
2. Arbeitsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Behalter (3) eine mit einer Schütteleimrichtung versehene fahrbare Beschickungsrinne ist·
3· Arbeitsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Behälter (3) mit einer zur Zubringung vom Legierstoffen in die Pfanne vorgesehenen Verlängerung, beispielsweise
einem Trichter ausgebildet ist.
4. Arbeitsgerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, d& die
Waage (5) für einen Jeweils vorgegebenen Gewichtswert der Zuschlagsstoffe einstellbar und mit einem die jeweiligen wirklichen Gewichtswerte registrierenden Digitalrechner verbunden
ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| LU57037 | 1968-10-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE6936733U true DE6936733U (de) | 1970-06-11 |
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ID=19725749
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE6936733U Expired DE6936733U (de) | 1968-10-04 | 1969-09-17 | Vorgefertigte anlage zum automatischen einbringen von zuschlags- und legierstoffen in metallurgische ofen |
Country Status (3)
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| FR (1) | FR2019907A1 (de) |
| LU (1) | LU57037A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19641128A1 (de) * | 1996-10-05 | 1998-04-16 | Doris Bachmeier | Verfahren zum Einbringen des Schmelzgutes in einen Schmelzofen |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2283957A1 (fr) * | 1974-09-05 | 1976-04-02 | Ugine Aciers | Procede et appareillage pour l'introduction de produits d'addition metalliques ou non dans des fours electriques d'elaboration d'alliages ferreux ou non et de laitiers |
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1968
- 1968-10-04 LU LU57037D patent/LU57037A1/xx unknown
-
1969
- 1969-09-17 DE DE6936733U patent/DE6936733U/de not_active Expired
- 1969-10-02 FR FR6933610A patent/FR2019907A1/fr not_active Withdrawn
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19641128A1 (de) * | 1996-10-05 | 1998-04-16 | Doris Bachmeier | Verfahren zum Einbringen des Schmelzgutes in einen Schmelzofen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| LU57037A1 (de) | 1970-04-06 |
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