DE693464C - Verfahren zur Herstellung sehr duenner Draehte - Google Patents

Verfahren zur Herstellung sehr duenner Draehte

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DE693464C
DE693464C DE1936S0121613 DES0121613D DE693464C DE 693464 C DE693464 C DE 693464C DE 1936S0121613 DE1936S0121613 DE 1936S0121613 DE S0121613 D DES0121613 D DE S0121613D DE 693464 C DE693464 C DE 693464C
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thin wires
wires
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DE1936S0121613
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C37/00Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape
    • B21C37/04Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape of rods or wire
    • B21C37/047Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape of rods or wire of fine wires

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Extraction Processes (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung sehr dünner Drähte Sehr dünne Drähte wurden zunächst durch ein verfeinertes Ziehverfahren hergestellt. Die Feinheit der Drähte ist aber bei. diesem Verfahren begrenzt, da man bei der Herstellung von Drähten sehr kleinen Durchmessers, auf bedeutende Schwierigkeiten, z. B. Reißen der Drähte während des Ziehvorganges, stößt. Ein bekanntes Verfahren sieht deshalb vor, mehrere Drähte zu einem Bündel zu vereinigen und dieses Bündel,- das gegebenenfalls mit einer Hilfsmetallhülse umkleidet wird, durch Ziehen auf den gewünschten Querschnitt zu bringen. Hierdurch lassen sich aber Drähte ,großer Feinheit nicht herstellen, da die Drähte infolge .der Zusammenfassung zu einem Bündel unrunden Querschnitt erhalten. Gemäß einer Verbesserung dieses Verfahrens werden die zueinem Bündel zusammeng efaßtenDrähte deshalb innerhalb des Umschlußkörpers in einer Packung aus pulverförmigen Stoffen oder in Hohlformen. gelagert. Dieses Verfahren ist aber verhältnismäßig, umständlich und führt auch nicht zu einwandfreion Ergebnissen, da eine Vielzahl von Drähten gleichzeitig behandelt wird.
  • Gemäß der Erfindung gelingt es auf eine einfache Weise und mit großer Genauigkeit sehr dünne Drähte, z. B. Kupfer- oder Aluminiumdrähte, bis zu Stärken von o,oi mm und -noch weniger herzustellen. Die Erfindung besteht darin, daß nach einem Verfahren, bei .dem die zu behandelnden Werkstücke unter Verwendung von nachher wieder zu beseitigenden Hüllen durch ein Ziehverfahren eine Querschnittsverringerung erhalten, ein einziger dünner Draht mit mehreren. Formstreifen vollständig umgeben, z. B. umseilt wird, hierauf einem Zieh- oder einem anderen querschnittsverjüngenden Verformungsvorgang unterworfen und dann wieder aus den Formstreifen gelöst wird. Die einzelnen Formstreifen können z. B. halb-, drittel- oder viertelkreisförmig sein..
  • Zur Verhinderung .des Zusammenklebens der einzelnen Formstreifen werden in bekannter Weise Schmiermittel o. dgl. verwendet. über den Formstreifen kann noch ein Rohr aufgebracht werden, das die Formstreifen fest zusammenhält und zusammen mit diesen dem querschnittsverjüngenden Verformungsvorgang unterworfen wird. Danach wird das Rohr mittels Hartmetallkörper, Hart- oder Edelsteine aufgeschnitten und entfernt.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der für das Ziehverfahren, benutzten Formstreifen dargestellt.
  • In Fzg: i sind um den zu ziehenden Kupferdraht i vier Formstreifen 2 von viertelkreisförmigem Querschnitt und darüber ein Rohr 3 angeordnet. Dieses ganze Gebilde wird einem Ziehvorgang unterworfen. Hernach wird das Rohr 3 durch eine Schneidevorrichtung, z. B. mittels eines Diamanten, aufgeschlitzt und dann mit den Formstreifen 2 vorn ,dem Kupferleiter i, entfernt.
  • Fig. 2 zeigt einen Kupferdraht i, der von drei sektorförmi,gen Formstreifen q. umgeben ist. Dieses Gebilde wird hierauf einem Ziehvorgang unterworfen, worauf dann die Formstreifen von :dem Kupferleiter i wieder entfernt werden.
  • Die Formstreifen können -gegebenenfalls auch mehrmals benutzt werden. Sie können mit oder ohne Drall .auf den. Draht - aufgebracht sein. In letzterem Falle ist es vorteilhaft, für die Umlenkung des Ziehgutes zwischen den einzelnen Ziehstufen sehr große Abzugsscheiben zu verwenden, gegebenenfalls können an Stelle der Abzugsscheiben raupenschlepperähnliche Abzugsvorrichtungen Verwendung finden.
  • Gegebenenfalls können die Formstreifen einer Vorbearbeitung unterzogen werden, so daß der dünne Kupferdraht in ihnen gut eingebettet ist und die Formstreifen gut zusammenpassen. -Nach diesem Verfahren können sehr dünne Drähte auch in sehr großen Längen. hergestellt werden, da ein Reißen während des Ziehvorganges nicht zu befürchten ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung sehr dÜnner Drähte, bei dem die Werkstücke unter Verwendung von nachher wieder zu beseitigenden. Hüllen durch einen Ziehvorgang eine Querschnittsverringerung erhalten, dadurch gekennzeichnet, daß ein einzelner dünner Draht mit mehreren Formstreifen (z. B. halb-, .drittel- oder viertelkreisförmigen Querschnittes) vollständig umgeben, z. B. umseilt wird, hierauf einem Ziehodereinem anderen querschnittsverjüngenden Verformungsvorgang unterworfen und dann wieder laus den Formstreifen gelöst wird. a. Verfahren zur Herstellung sehr dünner Drähte nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, .daß die Flächen der Formstreifen vor dem Umlegen oder Verseilen um den dünnen Draht zum guten Aneinanderliegen der Formstreifen vorbearbeitet werden.
DE1936S0121613 1936-02-18 1936-02-18 Verfahren zur Herstellung sehr duenner Draehte Expired DE693464C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3616652A1 (de) * 1985-05-25 1986-11-27 Nippon Gakki Seizo K.K., Hamamatsu, Shizuoka Verbessertes hartloet-material fuer ti-teile und verfahren zu seiner herstellung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3616652A1 (de) * 1985-05-25 1986-11-27 Nippon Gakki Seizo K.K., Hamamatsu, Shizuoka Verbessertes hartloet-material fuer ti-teile und verfahren zu seiner herstellung

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