DE69328263T2 - Vorrichtung zur unterstützung und aufrechterhaltung der peniserektion - Google Patents

Vorrichtung zur unterstützung und aufrechterhaltung der peniserektion

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft im allgemeinen das Gebiet der Stützmittel für die Peniserektion. Insbesondere besteht diese aus einem Druckventil, das äußerlich auf der einen Schamgegend und den zwei Dammregionen des arteriellen Bluteintritts in den Penis und des venösen Blutaustritts aus dem Penis angeordnet ist. Das Anlegen eines äußerlichen Drucks, der ausreichend ist, um die leicht kollabierbaren Austrittsvenen abzudrücken, aber nicht ausreicht, um die weniger kollabierbaren Eintrittsarterien zu schließen, hebt den Blutdruck im Penis mit einem Klappeneffekt an, um beim Erreichen und Aufrechterhalten einer Peniserektion während des Geschlechtsverkehrs zu helfen.
  • Es ist seit dem frühen Zeitalter moderner Medizin bekannt, dass eine Klappensteuerung von Blut, das in den Penis hinein- und aus diesem herausfließt, angewendet werden kann, um dabei zu helfen, eine ausreichende Schwellung für einen erfolgreichen Koitus zu erreichen. Es gab eine Vielzahl von Klappenvorrichtungen, um dieses Ziel zu erreichen. Keine jedoch hat ein genaues Positionieren eines äußerlichen Druckventils auf allen drei Gegenden des arteriellen Eintritts in den Penis und des venösen Austritts aus dem Penis bereitgestellt. Noch hat irgendeine bekannte Vorrichtung einen variablen Druck bereitgestellt, der durch einen Anwender an allen drei Blutflussgegenden effektiv reguliert werden kann, und zwar in einer Art und Weise, wie sie diese Erfindung lehrt.
  • Typische Vorrichtungen im Stand der Technik bestehen aus elastischen Bändern, die um die Basis des Penis angelegt werden, wie sie etwa in dem US-Patent 5,027,800, das H. L. Rowland am 2. Juli 1991 erteilt wurde, und in dem US-Patent 3,461,863, das G. R. Sullinger am 19. August 1969 erteilt wurde, beschrieben sind. Ein Peniszylinder, der durch Gurte gestützt wird, um Druck auf nur eine Blutflussgegend an der Basis des Penis anzulegen, wurde in dem US-Patent 4,724,829 beschrieben, das O. L. Knapps am 16. Februar 1988 erteilt wurde. Eine elastische Schnur, die die Taille umgibt und zwischen den Beinen vom Rücken eines Anwenders durchführt, um ein hartes Bogenelement auf der Oberseite des Penis in Eingriff zu nehmen, um Druck auf nur der Schamblutflussgegend bereitzustellen, wurde durch das US-Patent 4,643,175 gelehrt, das K. Chapman am 17. Februar 1987 erteilt wurde. Eine Penisstützschiene ohne jedwede Klappenmittel wurde in dem US-Patent 4,653,484 beschrieben, das L. J. Cannon am 31. März 1987 erteilt wurde. Keine dieser Vorrichtungen noch irgendeine andere bekannte Vorrichtung beschreibt oder lehrt die durch diese Erfindung bereitgestellte Dreipunkt-Klappensteuerung des Penisblutflusses.
  • Die US-A-440 183 beschreibt eine Penis-Engorgementvorrichtung gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1. Die Vorrichtung umfasst ein U-förmiges Element, das eine zentrale Öffnung aufweist, um den Penis aufzunehmen, wodurch die obere Kante der Öffnung den oberen Abschnitt des Penis in Eingriff nimmt. In einer Ausführungsform ist ein Gürtel, der an die Taille eines Anwenders angepasst werden kann, an der Vorrichtung durch ein drahtartiges Element befestigt, um diese an ihrem Platz zu haften.
  • Impotenz wird typischerweise durch Klappenversagen verursacht, das vom Alterungsprozess, von psychosomatischen Ursachen, kulturellen Hemmungen und verschiedenen Umweltbelastungen herrührt. Einige Fälle von Impotenz werden durch physische Verletzung oder Krankheit verursacht. Impotenz wird üblicherweise durch Altern verstärkt. Unabhängig von der Ursache hat diese jedoch einen größeren nachteiligen Effekt auf eheliche Beziehungen und auf resultierende gesellschaftliche Verhältnisse. Wenn auch diese Erfindung die Ursachen der Funktionsstörung nicht umkehrt, so ist sie doch von abhelfendem Nutzen.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird es als die primäre Aufgabe dieser Erfindung angesehen, eine äußerliche Klappensteuerung des Penisblutflusses bereitzustellen, welche den arteriellen Fluss im männlichen Glied erlaubt, aber den venösen Fluss aus dem Penis einschränkt, um Individuen, die eine Penisklappen-Funktionsstörung haben, beim Erreichen des Penis-Engorgement bzw. der Penisschwellung während des Geschlechtsverkehrs zu helfen.
  • Eine andere Aufgabe besteht darin, eine äußerliche Steuerung des Penisblutflusses mit nach individuellen Bedürfnissen variierbaren Druck bereitzustellen.
  • Eine noch andere Aufgabe besteht darin, ein äußerliches Penisblutflussventil bereitzustellen, das komfortabel, bequem zu verwenden, nicht hinderlich beim Geschlechtsverkehr, ästhetisch nicht beeinträchtigend und billig ist.
  • Ein Aspekt der Erfindung stellt ein Penis-Engorgementventil bereit, das einen schleifenförmigen Stab umfasst, der ein bogenförmig geschlungenes Mittelstück aufweist, das in der Nähe der Schamgegend auf einer oberen Basisaußenfläche eines männlichen Glieds angelegt wird, sowie ein Spannelement, das an dem schleifenförmigen Stab befestigt werden kann, sowie eine Spannverankerung, die am Spannelement und an einem Hüftabschnitt eines Anwenders befestigt werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass sich gegenüberliegende Seitenabschnitte des schleifenförmigen Stabs bogenförmig in einen Hebelbogen an jeder der gegenüberliegenden Seitenabschnitte ausdehnen, wobei jeder Hebelbogen an einer Dammregion des Anwenders an einer gegenüberliegenden Seite einer Dammbasis des männlichen Glieds angelegt werden kann, und dadurch, dass sich ein Hebefarm von jedem Hebelbogen in einer winkligen Anordnung ausdehnt und am Spannelement befestigt ist, das sich in Gebrauch rückwärtig und abwärts von der Dammbasis des männlichen Glieds und zwischen den Beinen des Anwenders befindet, wenn der Anwender eine stehende Haltung einnimmt.
  • Spannung vom Spannelement wird an die Hebelarme angelegt, und zwar in einer Richtung, die hin zum Hüftabschnitt des Anwenders und hinter dem Anwender verläuft. Die Spannung resultiert in Druck auf die Hebelbögen und auf das bogenförmig geschlungene Mittelstück. Blut fließt in Arterien in den Penis und fließt aus dem Penis heraus in Venen auf der Oberseite des Penis in einer Schamgegend, in welcher das bogenförmig geschlungene Mittelstück angelegt ist, und an gegenüberliegenden Unterseiten des Penis in einer Dammregion, in welcher die Hebelbögen angelegt sind. Blutfluss aus dem Penis heraus wird im Verhältnis mehr eingeschränkt als Blutfluss in den Penis hinein durch einen Klappeneffekt, der aus der relativ gesehenen größeren Kollabierbarkeit der Venen im Vergleich zu den Arterien aus dem angelegten Druck resultiert. Dies verstärkt das Penis-Engorgement und die Schwellung aus sexueller Erregung für den Geschlechtsverkehr. Zusätzlich kann sich der Penis von der Mechanik der durch die Erfindung hergestellten Klappenaktion aufrichten, ohne Metall und äußerliche Erregung. Druckanpassung und Polsterung auf dem schleifenförmigen Stab können eingeschlossen sein.
  • Gemäß einem optionalen Merkmal dieses Aspekts der Erfindung kann das Penis-Engorgementventil ferner einen Schambasisfortsatz an einem innenliegenden Rand des bogenförmig geschlungenen Mittelstücks des schleifenförmigen Stabs umfassen, und wobei der Schambasisfortsatz derart zugeschnitten und geformt ist, so dass er die obere Basisaußenfläche des männlichen Glieds berührt. Vorzugsweise ist der Schambasisfortsatz eine S-Kurve, die sich nach innen von dem bogenförmig geschlungenen Mittelstück des schleifenförmigen Stabs ausdehnt.
  • Gemäß einem anderen optionalen Merkmal dieses Aspekts der Erfindung kann der schleifenförmige Stab aus (i) einer Metallfeder, die mit einem Puffermaterial umhüllt ist, bestehen; oder (ii) aus einer Metallfeder, die mit einem Puffermaterial umhüllt ist, das einen Fluid- gefüllten Hohlraum einschließt.
  • Gemäß einem anderen optionalen Merkmal dieses Aspekts der Erfindung besteht das Spannelement aus (i) einem elastischen Band; (ii) einer Vielzahl elastischer Bänder, wobei die Vielzahl der elastischen Bänder durch den Druck, der am Hebelbogen und am bogenförmig geschlungenen Mittelstück des schleifenförmigen Stabs benötigt wird, bestimmt wird; (iii) einem elastischen Riemen; oder (iv) einem elastischen Riemen, der eine Schnalle umfasst, mit der der elastische Riemen in der Länge zwischen der Spannverankerung und den Hebelarmen angepasst wird und mit der der elastische Riemen an der Spannverankerung befestigt werden kann.
  • Gemäß einem anderen optionalen Merkmal dieses Aspekts der Erfindung kann diese ferner einen Spannelementhaken an den distalen Enden der Hebelarme umfassen. Vorzugsweise besteht das Spannelement aus (i) einem elastischen Band, das am Spannelementhaken an den distalen Enden der Hebelarme angelegt ist und an der Spannverankerung befestigt werden kann; (ii) einer ausgewählten Vielzahl elastischer Bänder, die am Spannelementhaken angelegt sind und an der Spannverankerung befestigt werden können, wobei die Vielzahl der elastischen Bänder durch eine Spannung, die benötigt wird, um den gewünschten Druck des Hebelbogens und des geschlungenen Mittelstücks auf die benachbarten Venen und Arterien bereitzustellen, bestimmt wird; oder (iii) einem elastischen Riemen; oder (iv) einem elastischen Riemen, der eine Schnalle zur Längenanpassung umfasst, mit welcher der elastische Riemen in der Länge angepasst und an der Spannverankerung befestigt werden kann.
  • Gemäß einem weiteren optionalen Merkmal dieses Aspekts der Erfindung kann die Spannverankerung ein elastischer Gürtel sein, der an den Hüftabschnitt des Anwenders angelegt werden kann.
  • Gemäß einem noch anderen optionalen Merkmal dieses Aspekts der Erfindung kann diese ferner ein Polster umfassen, das am Hebelbogen zwischen dem schleifenförmigen Stab und der Dammregion des Anwenders angelegt wird.
  • Andere Aufgaben, Vorteile und Brauchbarkeiten der Erfindung werden aus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen ersichtlich sein, die bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung zeigen und in welchen:
  • Fig. 1 eine perspektivische Seitenansicht ist, die das Penis-Engorgementventil in Bezug auf die in gebrochenen Linien gezeigten entsprechenden Körperteile eines Mannes veranschaulichen;
  • Fig. 2 eine perspektivische Ansicht ist, die die Beziehung zwischen dem Ventil und den Arterien und Venen eines Penis veranschaulicht;
  • Fig. 3 eine Draufsicht ist ohne ein Spannelement und eine Spannverankerung;
  • Fig. 4 eine Rückansicht eines Spannverankerungsgürtels und eines Spannelementriemens mit einer Schnalle zur Längenanpassung ist;
  • Fig. 5 eine Rückansicht eines Spannverankerungsgürtels und eines Spannelementgummibands ist; und
  • Fig. 6 eine Unteransicht mit einem optionalen Polster auf einem Hebelbogen des Ventils ist.
  • Bezugnehmend auf die Zeichnungen, in denen gleiche Bezugszeichen entsprechende Teile in den unterschiedlichen Figuren bezeichnen, weist ein schleifenförmiger Stab 1 einen bogenförmigen mittleren Abschnitt 2 auf, der auf der Oberseite eines Penis 3 in der Nähe eines Schamabschnitts 4 eines Anwenders angelegt ist. Von dem bogenförmigen mittleren Abschnitt 2 erstrecken sich gegenüberliegende Seitenabschnitte 5 bogenförmig an gegenüberliegenden Seiten des Penis 3 und in Juxtaposition an einem Hebelbogen 6, an welchem sich ein Hebelarm 7 nach unten und nach hinten in Bezug auf eine Dammregion 8 eines Anwenders in einer stehenden Haltung erstreckt. Die gegenüberliegenden Seitenabschnitte 5 sind in einem ausreichenden Abstand getrennt, um eine bequeme Einführung des Penis 3 und des Scrotum 9 des Anwenders zu erlauben. In der Dammregion zwischen dem Scrotum und dem Anus 10 sind die gegenüberliegenden Seitenabschnitte 5 in den Hebelbogen 6 gewölbt. Ein Spannelement 11 kann an einer Spannbefestigungseinrichtung 12 an einem Anschlussende jedes Hebelarms 7 an einem Ende des Spannelements 11 befestigt werden und kann an einer Spannverankerung 13, wie etwa einem Gürtet, befestigt werden. Die Spannverankerung 13 kann an einem Hüftabschnitt 14 des Anwenders befestigt werden. Die Spannung des Spannelements 11 in einer im wesentlichen rückwärts und aufwärts zeigenden Richtung, die durch den Flächenbereich des Anwenders in der Nähe des Anus 10 gestützt ist, hebelt Druck auf die Hebelbögen 6 und auf das bogenförmige Mittelstück 2 an einer gegenüberliegenden Seite der Hebelbögen 6 von den Hebelarmen 7.
  • Bezugnehmend auf Fig. 1 und 2 werden die Penisvenen 15 geschlossen, während die Penisarterien 16 offengelassen werden, wobei eine gleiche Menge ausgewählten Drucks sowohl an gegenüberliegenden Seiten der Dammregion 8 als auch auf der Oberseite des Penis 3 in der Nähe der Schamgegend 4 aufgebracht wird. Vorzugsweise kann die Druckmenge gemäß dem Spannungsdruck des Spannelements 11 variabel sein, um für verschiedene Individuen am effektivsten zu sein. Der Druck, den die Arterien 16 und Venen 15 erfahren, muss einen Wert zwischen dem venösen und dem arteriellen Druck eines Individuums annehmen. Beträgt der venöse Druck z. B. 5333 Pa (40 mm Hg) und der arterielle Druck 18.665 Pa (140 mm Hg), würde ein Druck zwischen 5333 und 18.665 Pa (40 und 140 mm Hg) auf die Gefäße 15 und 16 eine Klappenwirkung erzeugen. Ein Druck größer als 5333 Pa (40 mm Hg) würde die Venen 15 kollabieren und dadurch den venösen Fluss behindern, während er erlaubt, dass sich der Penis füllt, da die gleiche Druckmenge nicht ausreichen würde, um den arteriellen Fluss durch die Arterien 16 zu blockieren. Je größer der Druck ist, der über der Vene 15 und der Arterie 16 anliegt, wobei dieser bis zu einem ausreichenden Druck geht, um die Arterie 16 zu schließen, aber diesen nicht überschreitet, umso leichter und besser kann eine Erektion aufrecht erhalten werden.
  • Bezugnehmend auf Fig. 3 zeigt eine Draufsicht auf den schleifenförmigen Stab 1 das bogenförmige Mittelstück 2 relativ nahe an den Hebelbögen 6 als ein Ergebnis der relativen Länge der gegenüberliegenden Seitenabschnitte 5 in einer schrägen Lage. Der schleifenförmige Stab 1 kann aus einem metallischen Element 17 bestehen, das durch Puffermaterial 18, wie etwa ein chirurgischer Schlauch, bedeckt ist. Der schleifenförmige Stab 1 kann in verschiedenen Größen für verschiedene Individuen hergestellt werden oder kann ausgeformt werden durch Biegen über einen kritischen Biegepunkt des metallischen Elements 17 hinaus, um es auf entsprechende Individuen abzustimmen.
  • Es mag sein, dass bei bestimmten Individuen der Stab 17 und der Pufferschlauch 18 nicht den gewünschten Komfort für den Anwender bereitstellen können. Daher wird in Erwägung gezogen, dass der Pufferschlauch 18 einen vergrößerten Durchmesser aufweist, um ein Fluidreservoir aufzunehmen, das dem Puffer 18 erlauben würde, sich leichter an die Anatomie des Anwenders anzupassen, während es dennoch den notwendigen Druck durch den dazugehörigen Stab 17 bereitstellt.
  • Bezugnehmend auf Fig. 1 und 4 kann ein elastischer Riemen 19 mit einer Schnalle 20 zur Längenanpassung an der Spannverankerung 13 und an der Spannbefestigungseinrichtung 12 befestigt werden. Dieser stellt eine bequeme Einrichtung zum Ändern der Spannung und des resultierenden Drucks auf die Hebelbögen 6 und auf das bogenförmige Mittelstück 2 bereit. Der Riemen 19 kann in einer optimalen Breite zwischen den Beinen eines Anwenders wie gewünscht hergestellt werden.
  • Bezugnehmend auf Fig. 5 kann ein elastisches Band 21 als ein Spannelement 11 verwendet werden. Eine ausgewählte Vielzahl an elastischen Bändern kann verwendet werden, um den Druck zu erhöhen. Alternativ können die elastischen Bänder unterschiedliche Längen und unterschiedliche Spannkräfte für eine gewünschte Spannung aufweisen.
  • Bezugnehmend auf Fig. 6 kann ein Polster 22 an einer unteren Oberfläche des schleifenförmigen Stabs 1 in der Nähe der Hebelbögen 6 und ihres Zusammentreffens mit den Hebelarmen 7 angelegt werden, um den Komfort, wie er von einigen Individuen gewünscht werden mag, zu erhöhen. Das Polster 22 sollte jedoch nicht so breit und dick sein, dass es den Druck über einen zu breiten Bereich verteilt oder eine Klappenwirkung im Verhältnis zum angelegten Druck reduziert.
  • Es sind verschiedene Modifikationen der Erfindung möglich, ohne den Schutzbereich davon zu verlassen, und es sollen daher nur solche Einschränkungen daran gemacht werden, wie diese durch den Stand der Technik auferlegt sind, und die in den nachstehenden Ansprüchen bekannt gemacht werden.

Claims (9)

1. Ein Penis-Engorgementventil, das umfaßt:
einen schleifenförmigen Stab (1), der ein bogenförmig geschlunges Mittelstück (2) aufweist, das in der Nähe der Schamgegend auf einer oberen Basisaußenfläche eines männlichen Glieds angelegt wird,
ein Spannelement (11), das an dem schleifenförmigen Stab befestigt werden kann,
eine Spannverankerung (13), die an dem Spannelement und an einem Hüftabschnitt eines Anwenders befestigt werden kann,
dadurch gekennzeichnet, daß sich gegenüberliegende Seitenabschnitte (5) des schleifenförmiges Stabs bogenförmig in einen Hebelbogen (6) an jeder der gegenüberliegenden Seitenabschnitte ausdehnen, wobei jeder Hebelbogen an einer Dammregion (8) des Anwenders an einer gegenüberliegenden Seite einer Dammbasis des männlichen Glieds angelegt werden kann, und dadurch, daß sich ein Hebelarm (7) von jedem Hebelbogen in einer winkligen Anordnung ausdehnt und an dem Spannelement befestigt ist, das sich in Gebrauch rückwärtig und abwärts von der Dammbasis des männlichen Glieds und zwischen den Beinen des Anwenders befindet, wenn der Anwender eine stehende Haltung einnimmt.
2. Penis-Engorgementventil nach Anspruch 1, das ferner umfaßt:
einen Schambasisfortsatz an einem innenliegenden Rand des bogenförmig geschlungenen Mittelstücks (2) des schleifenförmigen Stabs, und wobei
der Schambasisfortsatz zugeschnitten und geformt ist, so daß er die obere Basisaußenfläche des männlichen Glieds berührt.
3. Penis-Engorgementventil nach Anspruch 2, wobei der Schambasisfortsatz eine S- Kurve ist, die sich nach innen von dem bogenförmig geschlungenen Mittelstück (2) des schleifenförmigen Stabs ausdehnt.
4. Penis-Engorgementventil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei der schleifenförmige Stab (17) besteht aus:
(i) einer Metallfeder, die mit einem Puffermaterial (18) umhüllt ist; oder
(ii) einer Metallfeder, die mit einem Puffermaterial umhüllt ist, das einen Fluidgefüllten Hohlraum einschließt.
5. Penis-Engorgementventil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei das Spannelement besteht aus:
(i) einem elastischen Band (21);
(ii) einer Vielzahl elastischer Bänder, wobei die Vielzahl der elastischen Bänder durch den Druck, der an dem Hebelbogen (5) und an dem bogenförmig geschlungenen Mittelstück (2) des schleifenförmigen Stabs benötigt wird, bestimmt wird;
(iii) einem elastischen Riemen (19); oder
(iv) einem elastischen Riemen (19), der eine Schnalle umfaßt, mit der der elastische Riemen in der Länge zwischen der Spannverankerung und den Hebelarmen angepaßt wird und mit der der elastische Riemen an der Spannverankerung befestigt werden kann.
6. Penis-Engorgementventil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, das ferner umfaßt:
einen Spannelementhaken (12) an den distalen Enden der Hebelarme.
7. Penis-Engorgementventil nach Anspruch 6, wobei das Spannelement (11) besteht aus:
(i) einem elastischen Band (21), das an dem Spannelementhaken an den distalen Enden der Hebelarme angelegt ist und an der Spannverankerung befestigt werden kann;
(ii) einer ausgewählten Vielzahl elastischer Bänder, die an dem Spannelementhaken (12) angelegt sind und an der Spannverankerung (13) befestigt werden können, wobei die Vielzahl der elastischen Bänder durch eine Spannung, die benötigt wird, um den gewünschten Druck des Hebelbogens (5) und des geschlungenen Mittelstücks (2) auf die benachbarten Venen und Arterien bereitzustellen, bestimmt wird; oder
(iii) einem elastischen Riemen; oder
(iv) einem elastischen Riemen (19), der eine Schnalle (20) zur Längenanpassung umfaßt, mit welcher der elastische Riemen in der Länge angepaßt und an der Spannverankerung (13) befestigt werden kann.
8. Penis-Engorgementventil nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei die Spannverankerung ein elastischer Gürtel ist, der an den Hüftabschnitt des Anwenders angelegt werden kann.
9. Penis-Engorgementventil nach einem der Ansprüche 1 bis 8, das ferner umfaßt:
ein Polster (22), das an dem Hebelbogen zwischen dem schleifenförmigen Stab (1) und der Dammregion des Anwenders angelegt wird.
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