DE6932034U - Stoepsel zum verschliessen von becken, badewannen od. dgl. - Google Patents
Stoepsel zum verschliessen von becken, badewannen od. dgl.Info
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47K—SANITARY EQUIPMENT; ACCESSORIES THEREFOR, e.g. TOILET ACCESSORIES
- A47K1/00—Wash-stands; Appurtenances therefor
- A47K1/14—Stoppers for wash-basins, baths, sinks, or the like
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Public Health (AREA)
- Sink And Installation For Waste Water (AREA)
Description
DR. E. WIEGAND DIPL-ING. W. NIEMANN DR. M. KÖHLER DIPL-ING. C. GERNHARDT
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w.23878/69 Vh
Sven W i k , Hamburg
Stöpsel zum Verschließen von Becken, Badewannen od.dgl.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Stöpsel bzw. einen Verschlußteil für die Ablauföffnungen von Becken, z.B. Waschbecken,
Badewannen, Bidets usw.
Die bekannten Verschlußstöpsel bestehen zumeist aus einem Hartgummi, der in etwa Zylinderform hat und der an
seiner Oberseite mit einer öffnung zur Aufnahme einer Kette versehen ist, durch die der Stöpsel in der Nichtgebrauchslage
irgendwo hingehängt oder hingesteckt wird, beispielsweise bei Badewannen in die Überlauföffnung.
Solche Stöpsel haben den Nachteil, daß nach vergleichsweise kurzer Zeit die Ketten reißen, weil die Stöpsel aus
einem elastischen Material und die Kette aus verschiedenen Materialien sind, die sich schlecht miteinander verbinden
lassen und bei denen die Verbindung vergleichsweise leicht abreißen kann.
Diesen Nachteil hat man erkannt und hat Verschlußstöpsel entworfen, welche unabhängig von der Kette in den Ablaufteil
eingesetzt werden und sich mit ihren am Rand zuspitzenden Flanschteilen dichtend gegen die Ablauföffnung
legen.
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Der Vorteil solcher Art Stöpsel, der unabhängig von einer Kette ist, hat andererseits den Nachteil, daß er,
da er nicht mit einer Kette fest verbunden ist, leicht verlorengehen kann bzw. einen besonderen Aufbewahrungsort
erfordert.
Der vorliegenden Erfindung liegt in erster Linie die Aufgabe zugrunde, einen Verschlußstöpsel der vorgekennzeichneten
Art zu schaffen, der durch seine neue Ausbildung eine bequeme Aufbewahrungsmöglichkeit, insbesondere auch im Bereich
eines Beckens, einer Badewanne od.dgl., ha,t.
Die vorliegende Erfindung beruht auf dem Raumgedanken, einen solchen Verschlußstöpsel für Waschbecken, Badewannen
od.dgl. mit einem Saugnapf zu kombinieren, durch den der Stöpsel an einer beliebigen Stelle in der Badewanne im
Waschbecken oder in einem Bereich außerhalb des Waschbeckens durch einfachen Druck befestigt wird und für den nächsten
Verschlußvorgang bereitsteht.
Eine solche Ausbildung hat einmal den Vorteil, daß der Stöpsel nicht verlegt werden kann, zum anderen den Vorteil,
daß er für seine Zweckverwendung sofort zur Verfügung steht, und schließlich den Vorteil, daß in der technischen Ausbildung
des Stöpsels als solchen keine technisch schwierigen Formvorgänge notwendig sind.
Es liegt im Rahmen der Erfindung, auch dem Verschlußstöpsel selbst in Kombination mit dem Sauger eine besondere
Formgebung zu erteilen, und beispielsweise ist nach einer Ausführungsform der Stöpsel an seinem Außenrand mit einem
überstehenden Randflansch versehen, der sich im-Querschnitt zu seiner Außenperipherie verjüngt. Die Ausführung ist zweck
mäßig dabei so zu wählen, daß dieser Flansch stark elastisch ist dergestalt, daß im eingesetzten Zustand des Stöpsels die
ser sich nach außen hin im Querschnitt verjüngende Flansch mit zur Abdichtung des Beckens od.dgl. hingezogen wird, da
das auf den Flansch von oben her drückende Wasser zur Abdichtung des Ablaufes mit beiträgt.
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Es liegt im Rahmen der Erfindung, in Kombination mit dem Sauger statt der Abdichtung des Ablaufes durch einen
etwas konischen Sitz diese Abdichtung allein durch den vorerläuterten, elastischen, sich nach außen verjüngenden
Flansch vorzunehmen. Eine solche Ausbildung hat den besonderen Vorteil, daß der Stöpsel ohne Schwierigkeit für
Abläufe verschiedenster Größenabmessungen verwendet werden kann, ohne daß es erforderlich ist, die Dimensionierung
des Stöpsels in Anpassung an die Dimensionierung des Durchmessers des Flüssigkeitsablaufes vorzunehmen. Natür-
«£> lieh kann im Rahmen der Erfindung die Form des Stöpsels so
gewählt werden, daß neben der Abdichtung im Ablauf die zusätzliche
Abdichtung durch den seitlich überragenden Flansch erreicht wird.
Nach einer praktischen Ausführungsform der Erfindung, bei welcher der Verschlußstöpsel aus einem Gummimaterial
oder einem elastischen Kunststoffmaterial oder Mischung
e aus beiden bestehen kann, ist die Möglichkeit gegeben, die
sen Saugverschluß entweder an der Unterseite des Stöpsels, also in der Verschlußrichtung anzubringen, jedoch ist nach
einer weiteren Ausführungsform der Erfindung die Möglichkeit
gegeben, diesen Saugverschluß an der Oberseite des Stöpsels anzubringen und ihn zugleich gegebenenfalls als
tp Handhabe zum Einsetzen des Stöpsels in den Ablauf einzu
setzen.
Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist
der Sauger mit dem eigentlichen Verschlußkörper einstückig ausgebildet, so daß der kombinierte Gegenstand, bestehend
aus Sauger und dem eigentlichen Verschlußkörper, in einem einzigen Arbeitsgang angefertigt werden kann.
Es liegt im Rahmen des vorerläuterten Raumgedankens, insbesondere dann, wenn der Sauger sich an der Unterseite
des Stöpsels befindet, Handhabemittel an der Oberseite vorzusehen,
die einmal ein leichtes und bequemes Einsetzen des Stöpsels in die Gebrauchslage ermöglichen, auf der anderen
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Seite aber ein bequemes Abziehen des Stöpsels aus der Nichtgebrauchslage
garantieren. Zu diesem Zweck kann nach einer Ausführungsform der Erfindung an der Oberseite des Stöpsels
eine Handhabe in Form eines Winkelarmes vorgesehen sei, durch den bei Unterfassen mittels eines Fingers der Stöpsel
aus der Nichtgebrauchslage herausgezogen werden kann. Andere Ausführungsmöglichkeiten einer solchen Handhabe liegen
im Rahmen der Erfindung.
Es ist nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung
auch die Möglichkeit gegeben, einen solchen Stöpsel mit dem Sauger in Verbindung mit einer Kette oder einem anderen
Verbindungsmittel zu versehen. Dies gilt insbesondere bei solchen Becken, Badewannen od.dgl. bei denen ein Aufbewahrungsschlitz
für den Stöpsel nicht vorgesehen ist. Der Stöpsel kann dann einfach durch Druck an der Wand der Badewanne,
des Waschbeckens od.dgl. festgelegt werden.
Die Erfindung hat des weiteren den Vorteil, daß einerlei, wie der Verwendungszweck ist, der Stöpsel jederzeit
beim Gebrauch im Bereich der Ablauföffnung zur Verfugung steht und auf einfache Weise in die Gebrauchslage und in
die Nichtgebrauchslage gebracht werden kann.
Als Material für den Stöpsel ist vorzugsweise ein sol-P)
ches zu wählen, das nicht altert.
In der beigefügten Zeichnung ist eine Ausführungsform
der Erfindung beispielsweise zur Darstellung gebracht.
Fig. 1 zeigt einen senkrechten Längsschnitt durch den
Stöpsel gemäß der Erfindung.
Fig. 2 zeigt einen senkrechten Längsschnitt einer abgewandelten Ausführungsform mit einer an der
Oberseite angeordneten Handhabe.
Fig. 5 zeigt eine Ausführungsform des Stöpsels gemäß
der Erfindung mit Mitteln zum Verbinden mit einer Kette, einem Band od.dgl.
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Pig. 4 zeigt eine Ansicht von oben eines Verschlußstöpsels
gemäß Fig. 1.
Fig. 5 zeigt eine Unteransicht des Verschlußstöpsels.
Der Verschlußstöpsel weist einen Körper 6 aus Kautschuk
oder Kunstkautschuk oder einem Kunstharz auf, dessen Seitenwände 7 gegebenenfalls etwas konisch dargestellt
sind, um den Stöpsel an den Ausguß eines Waschbeckens oder einer Badewanne od. dgl. anpassen zu können.
Dies ist jedoch nicht unbedingte Voraussetzung. Der Verschlußstöpsel ist an seinem oberen Ende mit einem seitlich
vorstehenden Ringflansch 8 einstückig versehen, der an seinem Außenende 9 spitz zuläuft und der im Vergleich zur
mittleren Achse des Verschlußstöpsels in einem Schrägwinkel angeordnet ist. Mit dem Verschlußstöpsel einstückig
ausgebildet ist ein an seiner Unterseite vorgesehener Sauger 10 an sich bekannter Ausführung, durch den der Verschlußstöpsel
an einer beliebigen und gewünschten Stelle durch Atmosphärendruck festgelegt werden kann. Zweckmäßig hat
der Sauger eine sich nach außen erweiternde Seitenwand 11 und im Inneren sind für solche Sauger bekannte Hohlräume
12.
Der Verschlußstöpsel kann so ausgebildet sein, daß an seiner Oberseite ein mit 13 bezeichneter Hohlraum
entsteht, in dem eine Handhabe 14 am Boden einstückig mit dem Material des Verschlußstöpsels ausgebildet sein
kann. Diese Handhabe iat bei der dargestellten Ausführungsform
als ein mit 15 bezeichneter Winkelhebel ausgebildet,
der unterfaßt werden kann, um einmal den Verschlußstöpsel aus dem Ausguß herauszunehmen und zum anderen ihn unter
Aufhebung der Saugkraft von einer Aufbewahrungsstelle entfernen zu können. Die Handhabe 14 kann mit einem Loch l6
versehen sein, das zur Aufnahme eines Bandes geeignet ist, um den Stöpsel abziehen zu können.
Die Ausführung gemäß der Erfindung kann so getroffen werden, daß der Sauger 10 bis 12 anstatt an der Unterseite
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an der Obersexte des Verschlußstöpsels ausgebildet ist, bo daß er dann in umgekehrter Lage an einer gewünschten
Stelle festgelegt werden kann.
Claims (13)
1. Verschlußstöpsel für Waschbecken, Badewannen od.dgl., dadurch gekennzeichnet, daß er mit einem Saugnapf
kombiniert ist.
2. Verschlußstöpsel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Saugnapf einstückig mit dem Material
des Verschlußstöpsels ausgebildet ist.
3. Verschlußstöpsei nach einem der Ansprüche 1 oder
2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stöpsel an seinem Außen- . , rand mit einem überstehenden Randflansch versehen ist, der
sich im Querschnitt zu seiner Außenperipherie verjüngt.
4. Verschlußstöpsel nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß der Außenrand spitz zulaufend ausgebildet ist.
5· Verschlußstöpsel nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der Körper des Saugers außen als konischer Abdichtungssitz ausgebildet ist.
6. Verschlußstöpsel nach einem der Ansprüche 1 bis 5*
gekennzeichnet durch eine Kombination der Merkmale der Ansprüche 2 bis 5.
7· Verschlußstöpsel nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß der Sauger an der Unterwand ( ; des Stöpsels angeordnet ist.
8. Verschlußstöpsel nach einem der Ansprüche 1 bis 7*
dadurch gekennzeichnet, daß der Sauger an der Oberseite des Stöpsels angeordnet ist.
9. Verschlußstöpsel nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß an der Oberseite des Stöpsels
Handhabemittel zum bequemen Einsetzen und Herausnehmen des Stöpsels vorgesehen sind.
10. Verschlußstöpsel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß der Sauger mit einer Handhabe zum Einsetzen des Stpsels kombiniert ist.
11. Verschlußstöpsel nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
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dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußstößsel
Sauger als I?instück ausgebildet ist;*
12. Verschlußstöpsel nach Anspruch 11,, dadurch gi
zeichnet, daß an der Oberseite des Stöpsels ein
vorgesehen ist.
13. Verschlußstöpsel nach einem der Ansprüche 1 bis '
12, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberwand des Stöpsels mit Teilen zur Aufnahme weiterer Verbindungsmittel versehen
ist.
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32034
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE6932034U DE6932034U (de) | 1969-08-13 | 1969-08-13 | Stoepsel zum verschliessen von becken, badewannen od. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE6932034U DE6932034U (de) | 1969-08-13 | 1969-08-13 | Stoepsel zum verschliessen von becken, badewannen od. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE6932034U true DE6932034U (de) | 1970-05-06 |
Family
ID=34124144
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE6932034U Expired DE6932034U (de) | 1969-08-13 | 1969-08-13 | Stoepsel zum verschliessen von becken, badewannen od. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE6932034U (de) |
-
1969
- 1969-08-13 DE DE6932034U patent/DE6932034U/de not_active Expired
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