DE69317946T2 - Blattfilmbehälter mit Filmwechselvorrichtung - Google Patents

Blattfilmbehälter mit Filmwechselvorrichtung

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DE69317946T2
DE69317946T2 DE69317946T DE69317946T DE69317946T2 DE 69317946 T2 DE69317946 T2 DE 69317946T2 DE 69317946 T DE69317946 T DE 69317946T DE 69317946 T DE69317946 T DE 69317946T DE 69317946 T2 DE69317946 T2 DE 69317946T2
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Takeshi C O Kabushiki-Ka Okano
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Blattfilmpack mit einer Vielzahl von übereinander gestapelten Blattfilmen und einen Blattfilmhalter zum Halten des Blattfilmpacks, so daß die Blattfilme nacheinander durch eine mit dem Blattfilmhalter verbundenen Kamera belichtet werden können.
  • Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung einen Blattfilmpack und einen Blattfilmhalter, wobei der Blattfilmpack auswechselbar ist, ohne daß der Blattfilmhalter aus der Kamera entfernt werden muß.
  • Großformatige Kameras, wie Sichtkameras und Studiokameras, werden für das Aufnehmen von Fotografien verwendet, die in einer großen Größe oder einer großen Druckvergrößerung gedruckt werden sollen. Eine derartige Fotografie wird zum Beispiel für einen Katalog verwendet. Die großformatige Kamera verwendet einen Blattfilm oder eine fotografische Platte von 10,16 x 12,7 cm (4 x 5 Zoll) oder größer. Ein derartiges großformatiges fotografisches Medium ist dann besonders leistungsstark, wenn eine große Schärfe des Bildes erforderlich ist.
  • In einigen herkömmlichen großformatigen Kameras wird die Platte oder der Blattfilm nach jeder Belichtung durch die Kamera entfernt, um eine neue Platte oder einen neuen Film zu laden. Dieses Filmladesystem ist unpraktisch, wenn man mehrere Fotografien schnell hintereinander aufnehmen will.
  • Ein verbesserter Filmhalter ist in U.S.P. No, 3 021 772 und in der japanischen offengelegten Gebrauchsmusteranmeldung 50-22020 angegeben, wobei die Verbesserung aus einem Außenrahmen besteht, der an einer Kamera befestigt werden kann, und aus einem Innenrahmen, der an dem Außenrahmen befestigt ist. Ein derartiger Filmhalter wird auch von der Fuji Photo Film Co., Ltd. unter der Warenbezeichnung "4x5 Quickchanger" verkauft. Der Innenrahmen kann mehrere übereinander gestapelte Blattfilme aufnehmen und weist eine Belichtungsöffnung zum Belichten des obersten der gestapelten Filme auf. Ein Gleitdeckel ist vorgesehen, um die Belichtungsöffnung lichtdicht zu schließen. Der Innenrahmen kann in und aus dem Außenrahmen geschoben werden.
  • Indem man alternierend den Deckel und den Außenrahmen relativ zu dem stationär mit der Kamera verbundenen Außenrahmen schiebt, wird nach jeder Belichtung jeweils der oberste Blattfilm zur Unterseite des Außenrahmens bewegt, so daß der nächste Blattfilm zuoberst, d.h. in der Belichtungsposition liegt. Es ist deshalb möglich, mehrere Blattfilme nacheinander zu belichten, indem man einfach den Deckel und den Außenrahmen schiebt, ohne daß der Filmhalter gewechselt werden muß.
  • Da der Innenrahmen des vorstehend beschriebenen Blattfilmhalters nicht vom Außenrahmen getrennt werden kann, ist es jedoch notwendig, eine Vielzahl von derartigen Filmhaltern vorzubereiten, um nacheinander eine Anzahl von Fotografien aufzunehmen, die die in jedem Filmhalter vorhandenen Blattfilme übersteigt. Dementsprechend ist der bekannte Filmhalter für das Fotografieren im Freien, besonders in den Bergen, ungeeignet, wo es notwendig ist, die Kamera und die Filmhalter zu tragen. Auch für das Fotografieren im Studio ist der bekannte Filmhalter in seiner Handhabung unpraktisch, da es notwendig ist, den Außenrahmen des Filmhalters von der Kamera zu lösen, nachdem alle darin vorhandenen Blattfilme belichtet sind, und einen anderen Filmhalter mit der Kamera zu verbinden, um nicht belichtete Blattfilme zu laden.
  • Um diese Probleme zu lösen, ist ein System entwickelt worden, das in der japanischen offengelegten Patentanmeldung 4-234025 vom 21. August 1992 veröffentlicht ist. Das System besteht aus einem Filmpack und einem Packhalter, die jeweils dem Innenrahmen und dem Außenrahmen des bekannten Filmhalters entsprechen, wobei der Filmpack aber aus dem Packhalter entfernt werden kann. Dieses System ermöglicht das Wechseln und die Verwendung einer Vielzahl von Filmpacken in Kombination mit dem einzigen Packhalter, wodurch die Tragbarkeit verbessert und das Laden des Films erleichtert wird.
  • Bei dem vorstehend beschriebenen System ist auch ein Schieben des Filmpacks und des Deckels erforderlich, um jeden Blattfilm zu belichten. Wenn der Deckel oder der Filmpack falsch bedient werden, kann der Blattfilm vor oder nach der gewünschten Belichtung unbeabsichtigt belichtet werden. Um derartige Probleme zu vermeiden, ist der oben beschriebene bekannte Filmhalter mit einem Sperrmechanismus versehen, um ein versehentliches Schieben zu vermeiden. Da der Innenrahmen nicht aus dem Außenrahmen entfernt werden kann, kann der Sperrmechanismus leicht im Filmhalter inkorporiert werden. Der bekannte Sperrmechanismus muß jedoch manuell betätigt werden. Es ist deshalb möglich, die Betätigung des Sperrmechanismus zu vergessen, wodurch eine Schleierbildung oder eine Doppelbelichtung verursacht werden können.
  • Die Filmpack des Systems weist Öffnungen auf, die an einem Ende des Filmpackgehäuses ausgebildet sind, um die belichteten Blattfilme aus dem Filmpackgehäuse auszuwerfen und dieselben wieder in das Filmpackgehäuse aufzunehmen. Die Öffnungen sind jeweils mit Lichtschleusengliedern versehen.
  • Wenn jedoch intensives Licht, wie Sonnenlicht bei klarem Himmel, direkt auf die Öffnungen fällt, kann Licht über die Öffnungen in das Innere des Filmpacks eindringen und einen Schleier auf den Blattfilmen erzeugen.
  • Der Filmpack des Systems weist weiterhin einen Filmzählmechanismus auf, um die Anzahl der darin enthaltenen belichteten Blattfilme zu zählen und anzuzeigen. Selbst wenn der Filmpack gewechselt wird, bevor alle vorhandenen Blattfilme belichtet wurden, ist deshalb die Anzahl der belichteten Filme in den jeweiligen Filmpacken erkenntlich. Der Filmzählmechanismus erhöht jedoch die Herstellungskosten des Filmpacks. Aus diesem Grund ist der Filmpack relativ teuer, wobei das Gehäuse wiederholt verwendet wird. Der Benutzer muß die belichteten Blattfilme in einem Dunkelraum oder in einer lichtdichten Tasche aus dem Filmpack entnehmen und die belichteten Filme in einen lichtdichten Umschlag oder eine lichtdichte Schachtel stecken, wobei die belichteten Filme dann an einen Fotofinisher zum Entwickeln und Drucken gegeben werden.
  • Wenn unbelichtete Blattfilme geladen werden, muß der Benutzer außerdem die unbelichteten Blattfilme einzeln in dünne Filmrahmen einfügen. Danach muß der Benutzer die in die entsprechenden Filmrahmen eingesetzten Blattfilme, die im folgenden als Filmeinheiten bezeichnet werden, in das Filmpackgehäuse einsetzen. Die Operationen für das Laden und Entladen des Filmes sind bei diesem System dementsprechend äußerst aufwendig.
  • US-A-4181418 gibt einen Blattfilmpack an mit: einem Packgehäuse zum Empfangen einer Vielzahl von übereinander gelegten Blattfilmeinheiten, einer an der Oberseite des Packgehäuses gebildeten Öffnung, die eine Bewegung des obersten Blattfilms durch die Öffnung zu einer Belichtungsstation erlaubt, einem Deckel, der relativ zu dem Packgehäuse zwischen einer geschlossenen Position zum lichtdichten Schließen der Öffnung und einer geöffneten Position zum Öffnen der Öffnung gleiten kann, einer Wiederaufnahmeöffnung für die Filmeinheiten, die an einem Hinterende des Gehäuses in Bezug auf die Gleitrichtung des Deckels zu der Öffnungsposition ausgebildet ist, um das Wiederaufnehmen einer belichteten Blattfilmeinheit in das Gehäuse zu ermöglichen, und einer Schließeinrichtung zum lichtdichten Schließen der Wiederaufnahmeöffnung für die Filmeinheiten, wobei die Schließeinrichtung eine Kappe umfaßt, die in Bezug auf das Packgehäuse beweglich ist, um die Wiederaufnahmeöffnung für die Filmeinheiten zu schließen und zu öffnen.
  • Die vorliegende Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe mit dem Deckel verbunden ist, um den Deckel in der geschlossenen Position zu sperren, wenn die Kappe in Bezug auf das Packgehäuse bewegt wird, so daß die Wiederaufnahmeöffnung für die Filmeinheiten geschlossen wird.
  • Die vorliegende Erfindung gibt auch Filmpackanordnungen nach Anspruch 8 und 12 an, insbesondere eine Filmpackanordnung, die einen Filmhalter in Kombination mit einem wie oben erläuterten Blattfilmpack umfaßt, wobei der Blattfilmhalter enthält: einen schachtelförmigen Gleitschacht zum Aufnehmen des Blattfilmpacks, ein Haltergehäuse, in dem der Gleitschacht gleitbar befestigt ist, einer schwenkbar mit dem Haltergehäuse verbundenen Abdeckung, die schwenkbar geöffnet werden kann, um den Filmpack zu laden, eine Belichtungsöffnung in der Abdeckung, die mit der Öffnung im Blattfilmpack ausgerichtet ist, wenn dieser in den Gleitschacht geladen ist, eine durch die Belichtungsöffnung definierte Belichtungsstation, wobei die oberste der Blattfilmeinheiten durch die Öffnung in der Belichtungsstation plaziert wird und flach gehalten wird, indem sie durch den Deckel gegen die Belichtungsöffnung gedrückt wird, wenn eine Fotografie aufgenommen wird, eine erste Einrichtung zum Lösen der Kappe des Blattfilmpacks von dem Deckel und von dem Packgehäuse, eine zweite Einrichtung zum Halten des Kappe, damit diese von dem Packgehäuse in dem Haltergehäuse getrennt werden kann, wobei die erste und die zweite Einrichtung betätigt werden, wenn die Abdeckung nach dem Laden des Blattfilmpacks in den Schacht geschlossen wird.
  • Bei der Verwendung eines derartigen Halters wird der Filmpack in dem Gleitschacht aufgenommen. Die Abdeckung wird schwenkbar geöffnet, um den Blattfilmpack in den Gleitschacht zu laden. Wenn die Abdeckung geschlossen wird, wird die Kappe vom Deckel und dem Packgehäuse gelöst und die Kappe wird im dem Packgehäuse gehalten. Durch das Schieben des Deckels aus und dann wieder in das Haltergehäuse, wird die oberste Blattfilmeinheit in der in der Abdeckung ausgebildeten Belichtungsöffnung positioniert und durch den Deckel gegen diese gedrückt. Durch das Schieben des Deckels aus und dann wieder in das Haltergehäuse wird der Gleitschacht nach dem Fotografieren relativ zu dem Haltergehäuse zusammen mit dem Deckel bewegt, so daß die belichtete Filmeinheit durch die Wiederaufnahmeöffnung des Films zurück zu der Unterseite des Packgehäuses bewegt wird.
  • Da die Kappe des Blattfilmpacks nur in dem Filmpackhalter von dem Packgehäuse getrennt ist, werden die in der Filmpack enthaltenen Balttfilmeinheiten vollständig vom Raumlicht abgeschirmt, auch wenn sich der Blattfilmpack außerhalb des Filmpackhalters befindet. Da der Gleitschacht des Filmpackhalters zum Aufnehmen des Blattfilmpacks in Bezug auf das Haltergehäuse gleitbar ist, ist es übrigens möglich, eine Vielzahl von Blattfilmpacks nacheinander in Kombination mit einem einzigen Filmpackhalter zu verwenden, ohne daß der Filmpackhalter aus der Kamera entfernt werden muß.
  • Da die Belichtungsstation durch die im Filmpackhalter ausgebildete Belichtungsöffnung definiert ist, ist es außerdem nicht nötig, eine Belichtungsöffnung in jedem einzelnen Blattfilmpack zu bilden. Dies trägt dazu bei, die Kosten für den Blattfilmpack zu reduzieren.
  • Ein automatischer Sperrmechanismus kann in dem Filmpackhalter oder in dem Packgehäuse vorgesehen sein, um eine unbeabsichtigte Bewegung des Deckels zu verhindern. Da der Sperrmechanismus nur durch das Schieben des Deckels betätigt wird, können die Blattfilmeinheiten nicht unbeabsichtigt durch Raumlicht belichtet werden.
  • In Übereinstimmung mit einer anderen bevorzugten Ausführungsform, ist eine Zählscheibe im Blattfilmpack befestigt, die mit einem im Filmpackhalter angebrachten Zählfördermechanismus verbunden ist, um die Zählscheibe in Übereinstimmung mit einer entsprechenden Bewegung des Gleitschachts weiterzudrehen. Da der komplizierte Zählfördermechanisums in dem Filmpackhalter befestigt ist und der Blattfilmpack lediglich die Zählscheibe aufweist, können die Kosten des Blattfilmpacks herabgesetzt werden. Da die Anzahl der belichteten Blattfilme auf dem Blattfilmpack angezeigt wird, ist es möglich, die Blattfilmpacks zu wechseln, bevor alle vorhandenen Blattfilme belichtet worden sind.
  • Einige Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden im folgenden beispielhaft mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, wobei:
  • Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Filmpacks und eines Packhalters zum Halten des Filmpacks in Übereinstimmung mit einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist,
  • Fig. 2 eine perspektivische Explosionsansicht des Filmpacks ohne Blattfilmeinheiten ist,
  • Fig. 3 eine Querschnittansicht des Filmpacks und des Packhalters in einer anfänglichen Betriebsposition ist, in der der Filmpack gerade in dem Packhalter plaziert ist, der an dem Belichtungsrahmen einer Kamera angebracht ist,
  • Fig. 4 eine Draufsicht eines Sperrmechanismus und eines Filmzählmechanismus in der Ausgangsposition ist, die Teilweise im Querschnitt entlang der Richtung der Ebene des Filmpacks und des Packhalters genommen ist,
  • Fig. 5 eine Teilquerschnittseitenansicht des Sperrmechanismus von Fig. 4 in der Ausgangsposition ist,
  • Fig. 6 eine ähnliche Ansicht ist wie Fig. 5, die aber den Sperrmechanismus in einer Betriebsposition zeigt, in der ein Deckel völlig aus dem Filmpack gezogen ist.,
  • Fig. 7 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 4 ist, die aber den Sperrmechanismus und den Filmzählmechanismus in einer Position am Beginn der Ziehoperation des Deckels zeigt,
  • Fig. 8 eine ähnliche Ansicht ist wie Fig. 3, die aber den Filmpack und den Packhalter in derselben Position wie der in Fig. 6 gezeigten zeigt,
  • Fig. 9 eine ähnliche Ansicht ist wie Fig. 4, die aber den Sperrmechanismus und den Filmzählmechanismus in derselben Position wie der in Fig. 6 gezeigten zeigt,
  • Fig. 10 eine ähnliche Ansicht ist wie in Fig. 3, die aber den Filmpack und den Packhalter in einer Belichtungsposition zeigt,
  • Fig. 11 eine ähnliche Ansicht wie in Fig. 4 ist, die aber den Sperrmechanismus und den Filmzählmechanismus in einer Betriebsposition zeigt, in der der Deckel zurück in den Filmpack geschoben ist,
  • Fig. 12 eine ähnliche Ansicht ist wie in Fig. 3, die aber den Filmpack und den Packhalter in einer Endposition zeigt, wobei der Filmpack und der Gleitrahmen des Filmhalters aus dem Halterhauptkörper herausgezogen sind.
  • Fig. 13 eine ähnliche Ansicht ist wie in Fig. 4, die aber den Sperrmechanismus und den Filmzählmechanismus in derselben Position wie der in Fig. 12 gezeigten zeigt,
  • Fig. 14 eine ähnliche Ansicht ist wie in Fig. 4, die aber den Sperrmechanismus und den Fumzählmechanismus in einer Betriebsposition zeigt, in der der Gleitrahmen des Packhalters von der in Fig. 12 gezeigten Position zu der Ausgangsposition zurückgebracht ist,
  • Fig. 15 eine perspektivische Ansicht eines Filmpacks und eines Packhalters in Übereinstimmung mit einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist,
  • Fig. 16A bis 16C Querschnittansichten sind, die eine Kappenkonstruktion des Filmpacks in Übereinstimmung mit einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigen, und
  • Fig. 17 eine Querschnittansicht einer anderen Kappenkonstruktion des Filmpacks ist.
  • In einer in Fig. 1 bis 14 gezeigten Ausführungsform besteht ein Filmpack 1 aus einem Packgehäuse 3 mit einer Kappe 2, die entfernbar an einem Hinterende des Packgehäuses 3 angebracht ist, einer Vielzahl von im Packgehäuse 3 gestapelten Blattfilmeinheiten 4, und einer Gleiteinheit 5 zum Öffnen und Schließen einer an der Vorderseite, d.h. der Oberseite in Fig. 1, des Packgehäuses 3 ausgebildeten Öffnung 3a. Die Gleiteinheit 5 weist einen Griff 5a an einem Ende auf, das dem Vorderende des Packgehäuses 3 in einer geschlossenen Position entspricht. Der Deckel 5 kann per Hand entlang der Rillen 3b geschoben werden, die innen an den Längsseitenwänden des Packgehäuses 3 ausgebildet sind, um den Deckel 5 aus dem Filmpack 1 zu ziehen oder ihn wieder in denselben hineinzuschieben. Der Gleitdeckel 5 ist größer als die Blattfilmeinheiten 4. Die Filmpack 1 weist weiterhin eine Zählscheibe 6 zum Anzeigen der Anzahl der belichteten Blattfilmeinheiten 4 auf. Die Zählscheibe 6 ist im Packgehäuse 3 in der Nähe des Vorderendes desselben angeordnet, wie in Fig. 2 gezeigt.
  • Die Kappe 2 weist ein darin enthaltenes Befestigungsglied 7 auf. Das Befestigungsglied 7 weist ein Paar von Greifern 7a und 7b an seiner Oberkante auf.
  • Die Greifer 7a und 7b greifen in die Löcher 5b und 5c ein, die am Hinterende des Deckels 5 ausgebildet sind, um den Deckel 5 mit der Kappe 2 zu verbinden. Das Befestigungsglied 7 weist auch zwei federnde Beine 7c und 7d an seiner Unterseite auf, die das Befestigungsglied 7 nach oben drücken, d.h. zum Deckel 5. Das Befestigungsglied 7 weist weiter ein Paar von Vorsprüngen 7e und 7f auf, die senkrecht zu den Greifern 7a und 7b durch die Löcher 2a und 2b aus der Kappe 2 vorstehen. Die Höhe der Löcher 2a und 2b ist ausreichend größer als die der Vorsprünge 7e und 7f, um die Auf-Ab-Bewegung des Befestigungsglieds 7 zu gestatten. Die Enden der Vorsprünge 7e und 7f in den Löchern 2a und 2b sind mit den Enden der Rippen 2c ausgerichtet, die auf beiden Seiten der Löcher 2a und 2b ausgebildet sind. Auf diese Weise wird ein unbeabsichtigtes Drücken der Vorsprünge 7e und 7f verhindert.
  • Wie weiter unten im Detail beschrieben wird, werden die Vorsprünge 7e und 7f durch ein entsprechendes Paar von auf dem Packhalter ausgebildeten Vorsprüngen nach unten gedrückt, wenn der Filmpack in den Packhalter geladen wird. Das hat zur Folge, daß die Greifer 7a und 7b von den Löchern 5b und 5c des Deckels 5 gelöst werden.
  • Die Kappe 2 enthält weiterhin eine L-förmige Platte 9. Ein Wandteil 9a der Platte 9 umschließt das Befestigungsglied 7 in der Kappe 2, und ein Bodenteil 9b des Platte 9 nimmt das Hinterende der belichteten Blattfilmeinheit 4 auf, die aus dem Packgehäuse 3 ausgestoßen wird. Rund um die Platte 9 sind Zwischenräume relativ zu den Außenwänden der Kappe 2 vorgesehen, um dem Hinterende des Deckels 5 den Zugang zum Befestigungsglied 7 in der Kappe 2 zu gestatten und um zu erlauben, daß ein Kanal-förmiges Hinterendteil 3c des Packgehäuses 3 in die Kappe 2 paßt.
  • Eine Trennwand 3d ist in dem Hinterendteil 3c angeordnet, um die Hinterenden der Blattfilmeinheiten 4 im Packgehäuse 3 zu begrenzen oder auszurichten. Ein Abstand 10 zwischen der Unterkante der Trennwand 3d und einer inneren Bodenoberfläche 3e des Packgehäuses 3 ist als eine Wiederaufnahmeöffnung für die belichteten Blattfilmeinheiten 4 zurück in das Packgehäuse ausgebildet.
  • Der Gleitdeckel 5 weist einen gestuften Teil 5d auf, der, wie in Fig. 3 und 5 gezeigt, an der Rückseite in der Nähe des Griffs 5a gebildet ist. Der gestufte Teil 5d stößt gegen das Vorderende des Packgehäuses 3, wodurch verhindert wird, daß der Deckel 5 sich weiter zur Kappe 2 bewegt. Wenn das Hinterende des Deckels 5 mit der Kappe 2 durch das Befestigungsglied 7 verbunden wird, kann die Kappe 2 deshalb nicht aus dem Packgehäuse rutschen.
  • Die Zählscheibe 6 ist drehbar in einer rechteckigen Vertiefung 3f des Packgehäuses 3 plaziert und wird an der Oberseite durch ein Druckg lied 11 mit einem Federarm gedrückt. Das Druckglied 11 wird entlang einer Rille 39 geführt, die in der Kammer 3f gebildet ist. Da ein Ende 11 a des Federarms des Druckglieds 11 durch die Innenoberfläche des Deckels 5 gehalten wird, steht ein unteres Ende 11b des Druckglieds 11 immer mit einem der Greifer 6a in Kontakt, die am Umfang der Zählscheibe 6 ausgebildet sind, um eine Umkehrung der Drehung der Scheibe zu verhindern.
  • Die Antirückdrehungsgreifer 6a sind individuell mit einem Filmanzahlindex "1", "2", "3", ... "7" oder einer Endmarke "E" vorgesehen. Um den Filmanzahlindex "1", "2", "3", ... "7" oder die Endmarke "E", die auf der Rückseite der entsprechenden Antirückdrehungsgreifer 6a vorgesehen sind, einzusehen, ist ein Anzeigefenster 3h am Boden der Vertiefung 3f vorgesehen. Die mit dem Filmanzahlindex versehenen Antirückdrehungsgreifer weisen eine identische Höhe auf, wobei aber der mit der Endmarke "E" versehene Greifer höher ist als die anderen Greifer 6a und eine flache obere Oberfläche aufweist. Dadurch wird ein oberes Ende 11c des Druckg liedes 11 während des Fotografierens mit einem vorbestimmten Abstand zu der Innenoberfläche des Deckels 5 gehalten. Wenn aber die letzte Blattfilmeinheit belichtet worden ist, wird das Druckglied 11 nach oben bewegt, damit das obere Ende 11c in ein Loch 5f eingreift, so daß der Deckel 5 mit dem Packgehäuse 3 verbunden ist.
  • Knarren 6b sind, wie in Fig. 4 gezeigt, an der Peripherie der Zählscheibe 6 gebildet. Wie weiter unten beschrieben wird, wird die Zählscheibe schrittweise durch eine Sperrklinke, die in Verbindung mit den Knarren gebracht ist, in einer Richtung vorwärts bewegt.
  • Die Blattfilmeinheit 4 besteht aus einem Blattfilm 13a von 10,16 x 12, 7 cm (4 x 5 Zoll) und einem Rahmen 13b, der aus einer Metailpiatte hergestellt ist, den Blattfilm 1 3a auf einer Basisoberfläche stützt und an den Rändern umgefaltet ist, um die vier Kanten des Blattfilms 13a zu bedecken. Der Rahmen 13b kann aus einer Kunstharzplatte hergestellt sein, solange er dabei hilfreich ist, den Blattfilm 13a gerade zu halten, und solange er eine ausreichende Stärke aufweist.
  • Wie in Fig. 3 gezeigt, hält das Packgehäuse 3 eine Vielzahl von derartigen Blattfilmeinheiten, zum Beispiel sieben Blattfilmeinheiten 4a, 4b, ... 4g, die übereinander gelegt bzw. gestapelt sind. Die Blattfilmeinheiten 4a bis 4g werden durch eine Plattenfeder 12, die mit einem Ende an der Rückwand 3e des Packgehäuses 3, d.h. dem Boden des Gehäuses 3 in d Fig. 3 befestigt ist, zu der Vorderseite des Packgehäuses 3 gedrückt, d.h. zu der Oberseite in Fig. 3. Dadurch wird die oberste oder die vorderste Blattfilmeinheit 4a gegen die Innenoberfläche des Deckels 5 gedrückt. Ein Lichtschleusenglied oder Plüsch 17 ist vorgesehen, um zu verhindern, daß Raumlicht durch einen Zwischenraum zwischen dem Deckel 5 und einer Führungsoberfläche 18 zum Führen des Deckels 5 eindringt.
  • Der Packhalter 8 setzt sich aus einem Haltergehäuse 16, einer Abdeckung 21, die schwenkbar über ein Scharnier 20 mit einem Hinterende 16a des Haltergehäuses 16 befestigt ist, und einem Gleitrahmen oder -schacht 22, der im Haltergehäuse gleiten kann, zusammen. Ein Lichtschleusenplüsch 19 ist vorgesehen, um zu verhindern, daß Raumlicht durch einen Zwischenraum zwischen dem Gleitschacht 22 und der Innenoberfläche des Haltergehäuses 16 eindringt.
  • Wie in Fig. 3 gezeigt, weist die schwenkbare Abdeckung 21 eine Belichtungsoberfläche 23 mit einer kleineren Größe als die Blattfilmeinheit 4 auf. Die Ränder der Belichtungsoberfläche 23 bilden Aufnahmeoberflächen zum Aufnehmen der Vorderoberfläche der obersten Blattfilmeinheit 4a und zum Positionieren der Blattfilmeinheit 4a in einer Belichtungsposition. Wie in Fig. 1 gezeigt, sind vier Blattfedern 26 auf der schwenkbaren Abdeckung 21 befestigt, wobei ein jeweils Ende derselben in Längsrillen befestigt ist, die außerhalb der Aufnahmeoberflächen 24 gebildet sind. Wenn die Abdeckung 21 geschlossen wird, nachdem der Filmpack 1 in den Packhalter 8 geladen ist, drücken die Blattfedern 26 den Filmpack 1 in dem Packhalter 8 nach hinten, d.h. in den Zeichnungen nach unten. Die Blattfedern dienen auch dazu, eine der Blattfilmeinheiten 4 gegen die Rückwand des Haltergehäuses 16 zu drücken, wenn die eine Blattfilmeinheit 4 aus dem Packgehäuse 3 ausgestoßen wird, wie weiter unten ausführlicher beschrieben wird.
  • Die Abdeckung 21 weist weiterhin eine laterale Rippe 27 und ein Paar von Vorsprüngen 28 in Nachbarschaft des Scharniers 20 auf. Die Rippe 27 wird in Verbindung mit einer auf der Oberseite der Kappe 2 ausgebildeten lateralen Rille 2d gebracht, wenn der Filmpack 1 geladen ist und die Abdeckung 21 geschlossen ist. Dadurch wird die Kappe 2 im Packhalter 8 gesperrt. Die Vorsprünge 28 drücken die Vorsprünge 7e und 7f des Befestigungsglieds 7 auch dann nach unten, wenn die Abdeckung 21 geschlossen ist. Dadurch werden die Greifer 7a und 7b von den Löchern 5b und 5c des Gleitdeckels 5 gelöst.
  • Eine Kammer 31, die in einem Vorderendteil des Gleitschachts 22 gebildet ist, hält einen Sperrmechanismus zum Steuern der Bewegung des Gleitschachts 22 relativ zum Haltergehäuse 16 und einen Zählfördermechanismus zum Steuern des schrittweisen Fortschritts der Zählerscheibe 6 des Filmpacks 1.
  • Fig. 4 und 5 stellen den Sperrmechanismus und den Zählfordermechanismus in einer Ausgangsbetriebsposition dar, d.h. in einem Zustand, indem der Filmpack 1 gerade in den Packhalter 8 geladen ist. Ein streifenförmiger Gleithebel 32 ist an der Innenseite einer Längsseitenwand des Gleitschachts 22 vorgesehen und kann entlang dieser Seitenwand gleiten. Ein Vorderende 32a des Gleithebels 32 ist senkrecht zu der Gleitrichtung des Hebels 32 gebogen. In der Ausgangsposition ist der gebogene Teil 32 a zwischen einem Bein 21a der Abdeckung 21 und einem Vorderohr 22a des Gleitschachts 22 eingeklemmt, so daß seine Position fixiert ist.
  • Der Gleitschacht 22, der Gleithebel 32 und eine an der Längsseitenwand des Haltergehäuses 16 befestigte Platte 34 weisen jeweils die Löcher 22b, 32b und 34a auf, die durch diese hindurch ausgebildet sind. Die Löcher 22b, 32b und 34a sind in einer anfänglichen Position miteinander in einer Linie ausgerichtet, wobei ein Ende eines zylindrischen Hebels 35 in diese Löcher 22b, 32b und 34a eingesteckt ist, um den Gleitschacht 22 und den Gleithebel 32 in Verbindung mit dem Haltergehäuse 16 zu sperren. Der Hebel 35 wird durch eine Federkraft gegen die Platte 34 gedrückt. Der Gleithebel 32 ist über einen Stift 36, der an dem Gleithebel 32 fixiert ist, mit einem Ende 37a eines gegenläufigen Hebels 37 verbunden. Der Zählförderungshebel 37 ist um eine Achse 38 schwenkbar, und das andere Ende 37b des Hebels 37 bildet eine gegenläufige Sperrklinke, die in die Knarren 6b eingreift, um die Zähischeibe 6 vorwärts zu bewegen.
  • Ein über dem Zählförderungsbebel 37 angeordneter Hebel 40 kann um eine Achse 41 geschwenkt werden und wird dazu gezwungen, sich gegen den Uhrzeigersinn zu drehen. Der Hebel 40 ist in einem Mittelteil geschwungen, um einen Höhenunterschied zwischen dem linken Teil und dem rechten Teil des Hebels 40 in Fig. 4 vorzusehen. Ein Hebel 42 ist gleitbar am rechten unteren Teil des Hebels 40 angeordnet. Der Hebel 42 wird durch eine Feder 44, die zwischen einem Vorderende 42a des Hebels 42 und einem auf dem Hebel 40 vorgesehenen Stift 43 angebracht ist, zu dem zylindrischen Hebel 35 gedrückt.
  • Ein Sperrhebel 46 mit einer wie in Fig. 5 gezeigten L-Form ist schwenkbar an der Rückseite des linken, höheren Teils des Hebels 40 befestigt. Der Sperrhebel 46 steht an einem Ende 46b mit einem Greifer 42b des Hebels 42 in Verbindung, um den Hebel 42 in der in Fig. 5 gezeigten Ausgangsposition zu sperren. Eine Feder 47 zwingt den Sperrhebel 46 dazu, sich aus der Perspektive von Fig. 5 im Uhrzeigersinn zu drehen. Das andere Ende 46a des Sperrhebels 46 erstreckt sich senkrecht zu der Schwenk- oder Drehrichtung des Hebels 46. Wenn das Ende 46a durch einen Arm 50a eines Hebels 50 geschoben wird, wird der Sperrhebel 46 aus der Perspektive von Fig. 5 gegen den Uhrzeigersinn gedreht, wodurch der Hebel aus der Sperre gelöst wird.
  • Der Hebel so ist mit dem Hebel 35 verbunden, so daß er um den Hebel 35 schwenkt. Eine Feder 51 zwingt den Hebel 50 dazu, sich aus der Perspektive von Fig. 5 im Uhrzeigersinn zu drehen. Ein Greifer 50b des Hebels 50 steht durch ein Loch 31a der Kammer 31 nach außen vor, so daß der Greifer 50b die Innenoberfläche des Deckels 5 durch ein Loch 3i des Packgehäuses 3 kontaktiert (siehe Fig. 2), wenn der Filmpack 1 in den Packhalter 8 geladen ist. Wenn danach der Deckel 5 herausgezogen wird, um die Öffnung 3a des Packgehäuses 3, wie in Fig. 6 gezeigt, vollständig zu öffnen, greift der Arm 50b des Hebels 50 in das Loch Sc des Deckels 5 ein. Dadurch begrenzt der Greifer 50b das Ziehen des Deckels 5 aus dem Packgehäuse 3. Wenn der Deckel 5 weiter herausgezogen wird, wird der Hebel 50 aus der Perspektive von Fig. 6 im Uhrzeigersinn gedreht.
  • Der Hebel 35 weist ein Paar von Stiften 54 und 55 auf, die auf diesem, wie in Fig. 4 gezeigt, angebracht sind. Der Hebel 35 ist mit einem Hebel 56 über das Eingreifen des Stiftes 55 in ein schiefes Loch 56a des Hebels 56 verbunden. Der Hebel 56 kann um eine Achse 57 geschwenkt werden und weist einen Endteil 56b auf. Eine gefärbte Fahne, zum Beispiel eine rot gefärbte Fahne 59, ist fest an dem gebogenen Endteil 56b angebracht. Die Fahne 59 erscheint in einem Fenster 61a das, wie in Fig. 1 gezeigt, mit einer halbkreisförmigen Fläche in einem Mittelteil des Vorderendes des Gleitfachs 22 gebildet ist, um anzuzeigen, daß eine Belichtung vorgenommen werden kann. Zu diesem Zeitpunkt greift ein an einem Hinterende des Hebels 42 gebildeter Greifer 42d in den Stift 54, um den Hebel aus der Perspektive von Fig. 4 nach rechts zu drehen, so daß der Hebel 35 aus den Löchern 22b, 32b und 34a herausgezogen wird.
  • Der Hebel 42 weist auch einen Greifer 42c auf, der in einen auf der Oberseite des gegenläufigen Hebels 37 gebildeten Stift 62 greift, wenn der gegenläufige Hebel 37 gedreht wird, um eine Zählförderungsoperation vorzubereiten. Dadurch wird der Hebel 42 zu der Ausgangsposition zurück bewegt. Die Vorsprünge 64 und 65 sind, wie in Fig. 5 gezeigt, einstückig an Innenoberflächen des Deckels 5 gebildet. Der Vorsprung 64 schiebt das Vorderende 40a des Hebels 40, um den Hebel 40 zu drehen, wenn der Deckel 5, nachdem er herausgezogen worden ist, zurück zur geschlossenen Position bewegt wird. Der Vorsprung 65 steht über einen Ausschnitt 3j in Verbindung mit dem gebogenen Endteil 56b, damit der Deckel 5 und der Gleitschacht 22 zusammen aus dem Haltergehäuse 16 gezogen werden können.
  • Wie in Fig. 3 gezeigt, ist der Packhalter mit einer großformatigen Kamera verbunden, so daß die Belichtungsöffnung 23 der Abdeckung 21 des Packhalters 8 in engem Kontakt zu einem Belichtungsrahmen 66 der Kamera steht. Um den Packhalter 8 zu positionieren, sind Rippen 21b und 21c an der Außenoberfläche der Abdeckung 21 vorgesehen. Ein Griff 67 ist zum Handhaben der Abdeckung 21 vorgesehen. Eine Sperrscheibe 68 ist vorgesehen, um die Sperrung des Gleitdeckels 5 mit dem Gleitschacht 22 sicherzustellen, wenn der mit dem Filmpack 1 geladene Packhalter 8 getragen wird. Die Sperrscheibe 68 kann per Hand gedreht werden, so daß ein bogenförmiger Rand der Scheibe 68 in einen Schlitz 5e des Deckels 5 eingreift. Anzeigefenster für die Anzahl der Filme sind im Haltergehäuse 8 und im Gleitschacht ausgebildet, die jeweils mit dem Zählerfenster 3h ausgerichtet sind, wobei diese Fenster aber in den Zeichnungen nicht dargestellt sind. Ein Stift 69 ist an dem Gleithebel an einem Hinterendteil desselben angebracht. Der Stift 69 greift in einen Längsschlitz 22b ein, der wie in Fig. 13 gezeigt, an einem Hinterendteil des Gleitschachts 22 ausgebildet ist.
  • Die oben beschriebene Ausführungsform arbeitet wie folgt:
  • Wenn der Filmpack 1 nicht in den Packhalter 8 geladen ist, steht der Greifer 50b des Hebels 50 von der Kammer 31 durch ein Loch 31a vor, wobei aber das Ende 46a des Sperrhebels 46 den Arm SOA des Hebels, wie in Fig. 4 gezeigt, nicht berührt, um ein unbeabsichtigtes Lösen der Sperrung des Hebels 42 zu verhindern. Der Hebel 40 wird nicht gedreht, da das Vorderende 40a gegen den Vorsprung 64 stoßt.
  • Wenn die Abdeckung 21 geschlossen wird, nachdem der Filmpack 1 in den Packhalter 8 geladen ist, greift die Rippe 27 in die Rille 2c ein, um die Kappe 2 zwischen dem Haltergehäuse 16 und der Abdeckung 21 zu halten (siehe Fig. 3). Gleichzeitig werden die Vorsprünge 7e und 7f durch die Vorsprünge 28 nach unten gedrückt, um die Greifer 7a und 7b aus den Löchern Sb und Sc des Deckels 5 zu lösen, wodurch die Sperrung des Deckels 5 gelöst wird.
  • Wenn der Deckel 5 aus dem Packhalter 8 herausgezogen wird, der mit dem Belichtungsrahmen 66 der großformatigen Kamera verbunden ist, wird zuerst der Hebel 40 von dem Vorsprung 64 gelöst und zu einer in Fig. 7 gezeigten Position gedreht, wodurch das Ende 46a des Hebels 46 in eine Position gebracht wird, in der das Ende 46a den Arm 50a berühren kann.
  • Wenn der Deckel 5 weiter zu einer in Fig. 6 und 8 gezeigten Position herausgezogen wird, ist die Öffnung 3a des Haltergehäuses 3 vollständig geöffnet, so daß die oberste Blattfilmeinheit 4a durch die Plattenfeder 12 gegen die Aufnahmeoberfläche 24 des Packhalters 8 gedrückt wird, der durch die Öffnung 3a ausgestoßen wird. Zu diesem Zeitpunkt greift der Greifer 50b, wie in Fig. 6 gezeigt, in das Loch 5c ein, so daß der Fotograf ein kleinen Widerstand beim weiteren Herausziehen des Deckels 5 von dieser Position zu einer etwas weiter entfernten Endposition verspürt. In der Endposition kann der Deckel 5 nicht mehr weiter herausgezogen werden. Wie in Fig. 7 gezeigt, hält der Hebel 35 weiterhin den Gleitschacht 22 und den Hebel 32 am Haltergehäuse 8, um zu verhindern, daß der Gleitschacht 22 und der Hebel 32 zusammen mit dem Deckel 5 relativ zu dem Haltergehäuse 8 bewegt werden. Deshalb kann das Haltergehäuse 3 nicht zusammen mit dem Deckel 5 herausgezogen werden.
  • Der Hebel 50 wird im Uhrzeigersinn gedreht, während der Deckel 5 herausgezogen wird, nachdem der Greifer 50b in das Loch 5c eingreift. Der Arm 50a drückt dann das Ende 46a des Hebels 46 nach unten, um den Sperrhebel 46 gegen den Uhrzeigersinn zu drehen. Das hat zur Folge, daß der Hebel 42 vom Sperrhebel 46 gelöst wird und durch die Kraft der Feder 44 zum Hebel 35 bewegt wird, so daß der Greifer 42d des Hebels 42, wie in Fig. 9 gezeigt, den Stift 54 des Hebels 35 berührt.
  • Wenn danach der Deckel 5, wie in Fig. 10 gezeigt, nach hinten zur Ausgangsposition zurück bewegt wird, wird der Deckel 5 zwischen die erste Blattfilmeinheit 4a und die nächste Blattfilmeinheit 4b gefügt. Dadurch wird die Blattfilmeinheit 4a in der Belichtungsstation gerade gehalten. In diesem Zustand drückt der Vorsprung 64 das Vorderende 40a des Hebels 40, um den Hebel 40, wie in Fig. 11 gezeigt, im Uhrzeigersinn zu drehen. Da der Hebel 42 sich zusammen mit dem Hebel 40 dreht, wird der Stift 54 durch den Greifer 42d, wie in Fig. 11 gezeigt, nach rechts geschoben, so daß der Hebel 35 aus den Löchern 22b, 32b und 34a gelöst wird. Gleichzeitig dreht der Stift 55 den Hebel 56 gegen den Uhrzeigersinn, um die Fahne 59 im Fenster 61a anzuzeigen und um anzugeben, daß die nächste Belichtung vorgenommen werden kann. Zu diesem Zeitpunkt wird der gebogene Endteil 56b aus dem Projektionspfad 65 genommen. In diesem Zustand kann der Verschluß einer großformatigen Kamera gelöst werden, um die erste Blattfilmeinheit 4a zu belichten.
  • Nach der Belichtung der ersten Blattfilmeinheit 4a, werden der Deckel 5, das Haltergehäuse 3, der Gleitschacht 22 und der Hebel 32 alle zusammen aus dem Haltergehäuse 8 gezogen, indem der Griff 5a gezogen wird, da der Vorsprung 65 den gebogenen Endteil 56b berührt. Wie in Fig. 12 gezeigt, bleibt nur die Kappe 2 im Hinterendteil des Packhalters 8. Dabei wird die belichtete erste Blattfilmeinheit 4a durch die Kanten der Aufnahmeoberfläche in derselben Position gehalten. Das hat zur Folge, daß die belichtete Blattfilmeinheit 4a durch einen Zwischenraum zwischen der Aufnahmeoberfläche und der oberen Kante des Trennwand 3d aus dem Packgehäuse gezogen wird. Die Blattfilmeinheit 4a wird dann durch die Blattfedern 26 zum Boden des Haltergehäuses 16 gedrückt. Da der Deckel 5 die Öffnung 3a des Packgehäuses 3 schließt, werden die Blattfilmeinheiten 4 im Packgehäuse 3 auch dann vom Raumlicht abgeschirmt, wenn die Filmpack 1 aus dem Packgehäuse 8 gezogen wird.
  • Wenn das Packgehäuse 3 zu der in Fig. 12 gezeigten Position herausgezogen wird, stößt der Stift 69 des Hinterteils des Gleithebeis 32, wie in Fig. 13 gezeigt, gegen das Vorderende der Platte 34. Das hat zur Folge, daß die Position 32 relativ zum Gleitschacht 22 verschoben wird, wenn das Packgehäuse 3 weiter herausgezogen wird, da nur der Gleitschacht 22 zusammen mit dem Packgehäuse 3 um eine Strecke des Längsschlitzes 22b herausgezogen werden kann. Dadurch wird der Stift 36 auf dem Vorderteil des Hebels 32 relativ zu dem Hebel 35 bewegt. Das hat zur Folge, daß der gegenläufige Hebel 37 gegen den Uhrzeigersinn in Vorbereitung auf eine gegenläufige Bewegung gedreht wird. Da das Unterende 11b des Druckg liedes 11 gegen den Antirückdrehungsg reifer 6a der Zählscheibe 6 drückt, wird auch dann verhindert, daß die Zählscheibe 6 sich gegen den Uhrzeigersinn dreht, wenn die gegenläufige Sperrklinke 37b während der Drehung des gegenläufigen Hebels 37 im Uhrzeigersinn leicht gegen die Knarre 6b der Zählscheibe drückt. Gleichzeitig schiebt der Stift 62 den Greifer 42c des Hebels 42 gegen die Kraft der Feder 44 vom Packhalter 8 nach vorne, d.h. in Fig. 13 nach unten, um den Hebel 42 zu der Ausgangsposition zurückzusetzen. In der Ausgangsposition wird der Hebel 42 durch den Sperrhebel 46 gehalten.
  • Wenn danach der Filmpack 1 zusammen mit dem Gleitschacht 22 unter Handhabung des Griffs 5a in das Haltergehäuse 16 geschoben wird, wird die belichtete Blattfilmeinheit 4a, deren Hinterende durch die L-förmige Platte 9 begrenzt wird, durch die Wiederaufnahmeöffnung 10 zwischen der Trennwand 3d und der Rückwand 3e des Packgehäuses zurück in das Packgehäuse 3 geführt. Die durch die Wiederaufnahmeöffnung hindurchgehende Blattfilmeinheit 4a reitet auf der Plattenfeder 12, so daß sie am Boden der gestapelten Blattfilmeinheiten 4 plaziert wird.
  • Wenn der Filmpack 1 auf diese Weise wieder vollständig zurück in das Haltergehäuse zurückgeführt ist, wird der Gleithebel 32 zu seiner Ausgangsposition zurückgebracht, in der das gebogene Vorderende 32a gegen die Kante des Beines 21a stößt. Dabei wird der Stift 36 zu seiner Ausgangsposition zurückgesetzt, während der gegenläufige Hebel sich gegen den Uhrzeigersinn dreht. Die gegenläufige Sperrklinke 37b greift dann in die Knarre 6b ein, um die Zählscheibe um eine Einheit zu drehen. Das hat zur Folge, daß die Filmanzahl "2" im Zählerfenster 3h angezeigt wird. Gleichzeitig wird die Fahne 59 aus dem Fenster 61a gezogen und die Sperrung des Deckels 5 durch den gebogenen Endteil 56b wird gelöst.
  • Außerdem sind die Löcher 22b, 32b und 34a wieder miteinander in einer Linie ausgerichtet, so daß der Hebel 35 in diese Löcher eingesetzt wird, um den Gleitschacht 22 fest mit dem Haltergehäuse zu verbinden. Auf diese Weise werden der Filmpack 1 und der Packhalter 8 in die in Fig. 3 und 4 Ausgangsposition zurückgebracht, wobei aber die Position der gestapelten Blattfilmeinheiten 4a bis 49 sich verändert hat, da nun die zweite Blattfilmeinheit 4b in Kontakt mit der Innenoberfläche des Deckels 5 steht. In der oben beschriebenen Weise werden die belichteten Blattfilmeinheiten durch die nächste nicht belichtete Blattfilmeinheit ersetzt, so daß mit dem Fotografieren einfach durch das Schieben des Deckels 5 fortgefahren werden kann. Die im Zählerfenster 3h angezeigte Filmzahl kann durch die im Haltergehäuse 16 und im Gleitschacht 22 ausgebildeten Fenster abgelesen werden.
  • Wenn die letzte Blattfilmeinheit 49 belichtet worden ist und von der Belichtungsposition in der oben beschriebenen Weise zum Boden des Stapels der Blattfilmeinheiten 4a bis 49 gebracht worden ist, sind alle belichteten Blattfilmeinheiten 4a bis 49 im Packgehäuse 3 von oben nach unten in der Reihenfolge, in der sie aufgenommen wurden, übereinander gestapelt. Der Deckel 5 schließt die Öffnung 3a in der in Fig. 3 gezeigten Weise. Das Zählerfenster 7h zeigt die Endmarke "E" an, und das Druckg lied 11 wird gehoben, damit das obere Ende 11c in das Loch 5f eingreift. Dadurch wird verhindert, daß der Deckel herausgezogen wird. Gleichzeitig wird ein Antisperrmechanismus (nicht gezeigt) der schwenkbar befestigten Abdeckung 21 betätigt, um die Sperrung der Abdeckung 21 zu lösen. Dadurch kann die Abdeckung 21 geöffnet werden, um den verwendete Filmpack 1 unter Betätigung des Griffes 67 aus dem Packhalter 8 zu entnehmen.
  • Wenn die Abdeckung 21 geöffnet ist, werden die Vorsprünge 7e und 7f vom Druck der Vorsprünge 28 befreit, so daß das Befestigungsglied 7 durch die Kraft der federnden Beine 7c und 7d nach oben springt. Dadurch greifen die Greifer 7a und 7b in die Löcher 5b und 5c ein, so daß die Kappe 2 mit dem Deckel 5 verbunden wird. Da der gestufte Teil 5d des Deckels 5 das Vorderendteil des Packgehäuses 3 berührt, wird die Kappe 2 auf diese Weise fest mit dem Packgehäuse 3 verbunden. Auch der Druck der Rippe 27 auf die Kappe 2 wird gelöst, so daß der Filmpack 1 aus dem Packhalter 8 herausgenommen werden kann. Dabei ist zu beachten, daß die schwenkbar befestigte Abdeckung 21 durch die Betätigung des Griffs 67 geöffnet werden kann, solange sich der Filmpack in der in Fig. 3 gezeigten Ausgangsposition befindet. Es ist deshalb möglich, den Filmpack 1 zu wechseln, bevor alle vorhandenen Blattfilmeinheiten belichtet wurden, um zum Beispiel alternierend Farbfotografien und Schwarzweißfotografien aufzunehmen. Das Wechseln des Filmpacks 1 mit den darin enthaltenen belichteten und nicht belichteten Blattfilmeinheiten 4 kann problemlos vorgenommen werden, da die Zählscheibe 6 in einer Position stoppt, die die aktuelle Zahl der belichteten Blattfilmeinheiten anzeigt.
  • Fig. 15 stellt einen Packhalter und einen Filmpack in Übereinstimmung mit einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dar. Wenn der Filmpack 90 geladen wird, wird ein Gleitschacht 92 des Packhalters 91 aus einem Haltergehäuse 94 herausgezogen, wobei der Filmpack diagonal in den Gleitschacht 92 eingeführt wird. Um das Einführen zu erleichtern, ist eine geneigte Oberfläche 93 an einem Vorderende in der Zugrichtung des Gleitschachts 92 ausgebildet. Andererseits weist der Filmpack 90 einen gestuften Teil 90a auf, der an einem unteren Teil eines Endes des Filmpacks 90 ausgebildet ist und der geneigten Oberfläche 93 entspricht. Eine Rippe 96 ist vorgesehen, um den Filmpack 90 und den Gleitschacht 92 durch Einrasten miteinander zu verbinden.
  • Eine Kammer 97 ist, wie in Fig. 16A bis 16C gezeigt, unter der geneigten Oberfläche 93 ausgebildet, um einen Filmzählermechanismus und einen Sperrmechanismus zum Halten des Gleitschachts 92 im Haltergehäuse 94 aufzunehmen.
  • Fig. 16A bis 16C stellen auch eine Ausführungsform einer Kappe des Filmpacks 90 dar, die eine andere Konstruktion als die oben beschriebenen Ausführungsformen aufweist. Insbesondere enthält die Kappe einen linearen Verschluß 98, der in einer Linie bewegt werden kann, und durch eine Federkraft dazu gezwungen wird, eine Wiederaufnahmeöffnung 90a der Filmpack 90 zu schließen.
  • In einer in Fig. 16A gezeigten Ausgangsposition, in der der Filmpack 90 gerade in den Packhalter 91 geladen ist, wird der Verschluß 98 durch ein an einer innersten Ecke des Haltergehäuses 94 ausgebildetes Ohr 94a nach oben geschoben. Gleichzeitig wird der Deckel 95 durch einen nicht gezeigten Mechanismus gelöst. Wenn der Deckel 95, wie in Fig. 168 gezeigt, herausgezogen wird, wird die oberste Blattfilmeinheit 4a zu einer Belichtungsposition bewegt. Danach wird der Deckel 95 zurückgeschoben und zwischen die erste Blattfilmeinheit 4a und eine nächste weiter innen liegende Blattfilmeinheit 4b geschoben. In diesem Zustand kann eine Fotografie aufgenommen werden.
  • Nach der Belichtung der ersten Blattfilmeinheit 4a, werden der Filmpack 90 und der Gleitschacht 92 zusammen mit dem Deckel 95 aus dem Haltergehäuse herausgezogen, indem am Deckel 95 gezogen wird, da der Deckel 95 mit dem Filmpack 90 zusammengesperrt ist.
  • Wenn der Filmpack 90 und der Gleitschacht 92 eine vorbestimmte Strecke aus dem Haltergehäuse 94 gezogen werden, wird die belichtete Blattfilmeinheit 4a nach unten zum Boden des Haltergehäuses 94 bewegt. Wenn danach der Filmpack 90 und der Gleitschacht 92 in das Haltergehäuse 94 geschoben werden, drückt die belichtete Blattfilmeinheit 4a gegen eine spitz zulaufende Endoberfläche 98a des Verschlusses 98, um den Verschluß 98 zu öffnen, wobei der Filmpack 90 auf diese Weise zwischen eine oberste Blattfilmeinheit 4h und eine Plattenfeder 99 geschoben wird.
  • Fig. 17 stellt eine andere Ausführungsform einer Kappe dar, die einen schwenkbar um eine Achse 101 befestigten Verschluß 100 an Stelle des linearen Verschlusses 98 aufweist.
  • Der Verschluß 98 ist dabei an dem in Fig. 15 gezeigten Filmpack befestigt, wobei der Verschluß 98 oder 100 an jedem anderen geeigneten Typ von Filmpack befestigt sein kann.
  • Es ist deutlich, daß die vorliegende Erfindung, wenigstens in ihren bevorzugten Ausführungsformen, einen Packhalter angibt, der das Laden und Entladen eines Filmpacks mit einer Vielzahl von darin enthaltenen Blattfilmeinheiten erleichtert und eine schnell aufeinanderfolgende Belichtung einer großen Anzahl von Blattfilmen erlaubt. Weiterhin sind ein verläßliches lichtdichtes Glied für einen Filmpack, ein automatischer Sperrmechanismus, der für eine fehlerfreie Gleitoperation eines Deckels und eines Gehäuses des Filmpacks sorgt, und eine kostengünstige Einrichtung zum Anzeigen der Anzahl der im Filmpack belichteten Blattfilme angegeben.

Claims (16)

1. Blattfilmpack (1; 90) mit:
einem Packgehäuse (3) zum Aufnehmen einer Vielzahl von übereinander gelegten Blattfilmeinheiten (4),
einer an der Oberseite des Packs gebildeten Öffnung (3a), die erlaubt, daß die oberste Blattfilmeinheit (4a) durch diese Öffnung zu einer Belichtungsstation bewegt wird,
einem Deckel (5; 95), der relativ zu dem Packgehäuse zwischen einer geschlossenen Position zum lichtdichten Schließen der Öffnung und einer offenen Position zum Öffnen der Öffnung gleiten kann,
einer Wiederaufnahmeöffnung (10; 90a) für die Filmeinheiten, die an einem Hinterende des Gehäuses in Bezug auf die Gleitrichtung des Deckels zu der Öffnungsposition ausgebildet ist, um das Wiederaufnehmen einer belichteten Blattfilmeinheit in das Gehäuse zu ermöglichen, und
einer Schließeinrichtung (2; 98; 100) zum lichtdichten Schließen der Wiederaufnahmeöffnung für die Filmeinheiten, wobei die Schließeinrichtung eine Kappe (2; 98; 100) umfaßt, die in Bezug auf das Packgehäuse (3) beweglich ist, um die Wiederaufnahmeöffnung (10) für die Filmeinheiten zu schließen und zu öffnen,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe mit dem Deckel (5) verbunden ist, um den Deckel in der geschlossenen Position zu sperren, wenn die Kappe in Bezug auf das Packgehäuse bewegt wird, so daß die Wiederaufnahmeöffnung für die Filmeinheiten geschlossen wird.
2. Blattfilmpack nach Anspruch 1, wobei die Kappe (2) beweglich mit dem Hinterende des Packgehäuses (3) verbunden ist.
3. Blattfilmpack nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Kappe (2) sich entlang der gesamten Breite des Packgehäuses (3) erstreckt.
4. Blattfilmpack nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Kappe eine Verschlußeinrichtung (98) umfaßt, die verschoben werden kann, um die Wiederaufnahmeöffnung (90a) für die Blattfilmeinheiten zu öffnen und zu schließen.
5. Blattfilmpack nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Kappe eine schwenkbar befestigte Einrichtung (100) umfaßt, die schwenken kann, um die Wiederaufnahmeöffnung für die Blattfilmeinheiten zu öffnen und zu schließen.
6. Blattfilmpack nach einem der vorstehenden Ansprüche, der weiterhin einen Filmzähler (6) zum Zählen und Anzeigen der Anzahl der belichteten Blattfilmeinheiten umfaßt.
7. Blattfilmpack nach einem der vorstehenden Ansprüche, der weiterhin einen Sperrmechanismus zum Sperren des Deckels (5) mit dem Packgehäuse (3) und zum Sperren des Packgehäuses mit einem Filmpackhalter (8) umfaßt, um den Filmpack zu halten.
8. Filmpackanordnung mit einem Filmpackhalter (8) und einem Blattfilmpack (1) nach Anspruch 1, wobei der Filmpackhalter weiterhin enthält:
einen schachtelförmigen Gleitschacht (22) zum Aufnehmen des Blattfilmpacks,
ein Haltergehäuse (16), in dem der Gleitschacht (22) verschiebbar befestigt ist,
einer Abdeckung (21), die schwenkbar mit dem Haltergehäuse befestigt ist und schwenkend geöffnet werden kann, um den Blattfilmpack zu laden,
einer in der Abdeckung gebildeten Belichtungsöffnung (23), die mit der Öffnung (3a) des Blattfilmpacks ausgerichtet ist, wenn dieser in den Gleitschacht geladen ist,
einer durch die Belichtungsöffnung definierten Belichtungsstation (24), wobei die oberste durch die Öffnung (3a) in der Belichtungsstation plazierte Blattfilmeinheit (4a) flach gehalten wird, indem sie durch den Deckel (5) gegen die Belichtungsöffnung gedrückt ist, um auf diese Weise die oberste der Blattfilmeinheiten (4) zu belichten,
einer ersten Einrichtung (28) zum Lösen der Kappe 82) des Blattfilmpacks von dem Deckel und von dem Packgehäuse (3), und
einer zweiten Einrichtung (27) zum Halten der Kappe (2), damit diese von dem Packgehäuse in dem Haltergehäuse getrennt werden kann,
wobei die erste und die zweite Einrichtung betätigt werden, wenn die Abdeckung nach dem Laden des Blattfilmpacks in den Schacht geschlossen wird.
9, Anordnung nach Anspruch 8, wobei die oberste Blattfilmeinheit (4a) in der Belichtungsstation (24) positioniert ist, indem der Deckel (5) aus der geschlossenen Position zu der offenen Position und dann von der offenen Position zurück zu der geschlossenen Position geschoben wird.
10. Anordnung nach Anspruch 9, die weiterhin eine dritte Einrichtung (9,10, 26) aufweist, um die belichtete oberste Blattfilmeinheit (4a) aus dem Blattfilmpack (1) auszuwerfen und sie dann wieder durch die Filmwiederaufnahmeöffnung (10) zurück in den Filmpack zum Boden des Packgehäuses (3) zurückzuführen, indem der Gleitschacht (22) aus dem Haltergehäuse (16) heraus und dann wieder in dasselbe zurück geschoben wird.
11. Anordnung nach Anspruch 10, die weiterhin einen Sperrmechanismus zum Sperren des Gleitschachts (22) im Haltergehäuse (16) aufweist, wenn der Deckel (5) sich in der offenen Position befindet.
12. Filmpackanordnung mit einem Filmpackhalter (8) und einem Blattfilmpack (1) nach Anspruch 1, wobei der Filmpackhalter enthält:
ein Haltergehäuse (16, 94) mit einer durch dieses hindurch gebildeten Belichtungsöffnung (23, 91a),
einen auf dem Haltergehäuse befestigten Gleitschacht (22; 92), der in einer ersten Richtung relativ zu dem Haltergehäuse gleiten kann, wobei der Gleitschacht den entfernbaren Blattfilmpack hält,
wobei der Deckel (5) des Blattfilmpacks in einer ersten Richtung geschoben werden kann, um eine der in dem Blattfilmpack enthaltenen Blattfilmeinheiten (4) in einer Belichtungsstation zu plazieren, die durch die Belichtungsöffnung gegeben ist, und um die Blattfilmeinheit dann gegen die Belichtungsöffnung zu drücken, und
einem Filmwechselmechanismus (9, 10, 26; 90 94a, 98) zum Auswerfen der einen gegen den Deckel gedrückten Blattfilmeinheit aus dem Blattfilmpack, wenn der Gleitschacht nach einer Belichtung aus dem Haltergehäuse gezogen wird, und zum Zurückführen der ausgeworfenen Blattflmeinheit durch die Wiederaufnahmeöffnung für die Filmeinheiten zu der dem Deckel gegenüberliegenden Seite des Blattfilmpacks, wenn der Gleitschacht zurück in das Haltergehäuse bewegt wird.
13. Anordnung nach Anspruch 12, wobei die eine der Blattfilmeinheiten (4) in der durch die Belichtungsöffnung (23) gegebenen Belichtungsstation (24) positioniert wird, indem der Deckel (5) aus dem Haltergehäuse und dann in das Haltergehäuse zurück geschoben wird, um die Blattfilmeinheit auf der Oberseite des Deckels zu positionieren.
14. Anordnung nach Anspruch 12 oder 13, wobei das Haltergehäuse (16) weiterhin eine schwenkbar befestigte Abdeckung (21) umfaßt, die schwenkbar geöffnet werden kann um den Blattfilmpack (1) in dem Gleitschacht (22) zu positionieren oder aus diesem zu entfernen.
15. Anordnung nach Anspruch 12 oder 13, wobei der Gleitschacht (92) aus dem Haltergehäuse (94) zu einer ersten Position herausgezogen werden kann, die das Entfernen des Blattfilmpacks (90) aus dem Gleitschacht zum Auswechseln des Blattfilmpacks gestattet.
16. Anordnung nach Anspruch 15, wobei der Blattfilmpack (90) bei der ersten Position diagonal im Gleitschacht (92) plaziert wird oder aus diesem herausgenommen wird.
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