DE693114C - Einfachfahrleitung fuer elektrische Bahnen - Google Patents

Einfachfahrleitung fuer elektrische Bahnen

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DE693114C
DE693114C DE1938L0095739 DEL0095739D DE693114C DE 693114 C DE693114 C DE 693114C DE 1938L0095739 DE1938L0095739 DE 1938L0095739 DE L0095739 D DEL0095739 D DE L0095739D DE 693114 C DE693114 C DE 693114C
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DE
Germany
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contact wire
contact
contact line
insulator
points
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Expired
Application number
DE1938L0095739
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Rybicki
Max Sueberkrueb
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AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60MPOWER SUPPLY LINES, AND DEVICES ALONG RAILS, FOR ELECTRICALLY- PROPELLED VEHICLES
    • B60M1/00Power supply lines for contact with collector on vehicle
    • B60M1/12Trolley lines; Accessories therefor
    • B60M1/20Arrangements for supporting or suspending trolley wires, e.g. from buildings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Current-Collector Devices For Electrically Propelled Vehicles (AREA)

Description

  • Einfachfahrleitung für elektrische Bahnen Die Bedingungen, denen eine Einfachfahrleitung im Tunnelbau unterworfen ist, gehen dahin, daß auch beim Befahren dieser Fahrleitung mit hohen Geschwindigkeiten weder unzulässig hohe Schwingungen noch harte Punkte entstehen, wobei besonderer Bedacht auf eine geringe Bauhöhe der Tunnel infolge der damit verbundenen Ersparnisse an Unkosten genommen werden muß.
  • Die Wirtschaftlichkeit bei Erstellung der Tunnel hat bisher noch nicht in solchem Umfange eine Rolle spielen können, denn beim Befahren dieser Tunnel von Fahrzeugen mit Dampfbetrieb muß eine gewisse Höhe eingehalten werden, welche eine gut befahrbare Aufhängung des Fahrdrahtes ohne besondere Schwierigkeiten gestattet. Tritt tatsächlich das Problem auf, die Bauhöhe des Tunnels, der von elektrisch betriebenen Bahnen befahren wird, so gering wie möglich zu halten, so kann man sich damit behelfen, daß man an der. Tunneldecke eine dritte Schiene verlegt. Sie muß jedoch von Fahrzeugen mit Stromabnehmern bestrichen werden, die außerhalb der Tunnel an normalen Kettenfahrleitungen arbeiten. Als Beispiel sei ein Bügelstromabnehmer mit Aluminium- oder Kohleschleifstück angeführt. Es besteht mithin im vorliegenden Fall dann die Gefahr, daß der Stromabnehmer infolge des verhältnismäßig geringen Bügeldruckes von der dritten Schiene abspringt bzw. zum Klappern neigt. Berücksichtigt man ferner, daß das Federspiel der Lokomotiven und Triebwagen häufig, ja sogar in den meisten Fällen, verschieden und auch die Gleislage nicht immer waagerecht ist, so kann von- einer ungestörten Stromabnahme an der dritten Schiene nicht mehr gesprochen werden. Außerdem dürfte der Stromabnehmer bei etwas höherer Geschwindigkeit durch das dauernde Aufschlagen einer erheblichen Zerstörung preisgegeben sein.
  • Nun sind zwar schon Fahrdrahtaufhängungen vorgeschlagen worden, bei denen in den Aufhängepunkten zwei in Abstand voneinander angeordnete Fahrdrahtklemmen an einem federnden, vom Fahrdrahthalterisolator aufgenommenen Träger aufgehängt wurden. Diese bekannten Einfachfahrleitungen sind jedoch kaum für hohe Geschwindigkeiten geeignet, da lediglich eine beschränkte Beweglichkeit des Fahrdrahtes in einer durch ihn durchgelegten senkrechten Ebene vorgesehen ist, wobei der Aufhängepunkt immer noch infolge seiner schweren Ausführung einen harten Punkt in der Fahrleitung bildet. Auch hatte man für Grubenbahnen eine Nachgiebigkeit der Fahrleitung dadurch erzielt, daß zwischen der den Fährdraht unmittelbar haltenden Klemme und einer isoliert aufgehängten Traverse eine kurvenförmig gebogene Blattfeder aufgehängt wird, die in der Mitte an der Klemme und an ihren beiden Enden in Schlitzen von der Traverse getragen wird. Zweck dieser Anordnung ist, die stark durchgebogene Feder auch dann nicht mit ihren beiden Enden an der Traverse anliegen zu lassen, wenn der Stromabnehmer nicht gegen den Fahrdraht drückt. Damit wird erzielt, daß der Gebirgsdruck sich nicht auf den Fahrdraht übertragen und die Höhenlage des Fahrdrahtes verändern kann, denn bei Auftreten des Druckes wird lediglich der Abstand zwischen Isolator und Fahrdrahtaufhängung verringert.
  • Eine derartige Anordnung kann sich jedoch ebenfalls nicht für eine Einfachfahrleitung im Tunnel eignen, an welche die eingangs erwähnten Anforderungen zu stellen sind. Ganz abgesehen von der großen Einbauhöhe weist auch diese bekannte Fahrleitung den Nachteil auf, daß sie lediglich in einer Ebene begrenzt beweglich angeordnet ist.
  • Ferner ist bereits eine Einfachaufhängung in Kurven vorgeschlagen worden; bei welcher zwischen Fahrdraht und Halteorgan frei bewegliche "Isolatoren vorgesehen sind. Der Fahrdraht kann bei dieser Ausführung in der senkrecht zu seiner Achse liegenden Ebene in einer zum Isolator beliebigen relativen Lage festgelegt werden. Dieses Mittel ermöglicht, den Fahrdraht unabhängig von der Schräglage der Isolatoren stets derart einzustellen, daß seine Kontaktfläche in den Kurven die gewünschte Lage hat. Naturgemäß hat diese Fahrleitung besondere Bedeutung für schienenlose, elektrisch betriebene Fahrzeuge, deren Gleitschuhstromabnehmer eine einwandfreie Lage der Fahrdrahtkontaktfläche notwendig macht. Für eine Einfachfahrleitung in Tunnel ist diese Ausführung jedoch wenig geeignet, da die räumlichen Verhältnisse die für diese Aufhängungsart notwendige Systemhöhe nicht zulassen.
  • Zusammenfassend ist festzustellen, daß alle bekannten, oben beschriebenen Fahrdrahtaufhängungen keinen Unterschied machen zwischen dem Tragen und der seitlichen Festlegung der Fahrleitung.
  • Mit der Erfindung ist nun eine Tunnelfahrleitung geschaffen, die einmal der Bauhöhe des Tunnels in wirtschaftlicher Weise vollauf Rechnung trägt und gleichzeitig aber allen Anforderungen entspricht, die man an eine Fahrleitung für hohe Geschwindigkeiten stellen muß. Die Fahrleitung ist daher an allen Stellen, sowohl am Aufhängepunkt wie auch zwischen den Aufhängepunkten, gleichmäßig weich befahrbar und vermeidet mit Sicherheit alle Ursachen, die zur Funkenbildung führen können.
  • Die Erfindung hat eine Einfachfahrleitung für elektrische Bahnen im Tunnel zum Gegenstand, bei welcher die zum Tragen der Fahrleitung dienenden Stützpunkte in einer Ebene lotrecht zur Fahrtrichtung frei beweglich aufgehängt und die zur Aufnahme der Zickzack- und Kurvenzüge vorgesehenen seitlichen Festlegungspunkte um ein Vielfaches der Stützpunktabstände voneinander entfernt und in Richtung des Fahrdrahtes nachgiebig angeordnet sind. Damit wird erreicht,. daß die beim Befahren dieser Fahrleitung auftretenden longitudinalen Schwingungen durch die seitliche Festlegung, dagegen die transversalen Schwingungen durch die nur zum Tragen der Fahrleitung dienenden Stützpunkte aufgenommen werden.
  • Nun ist es jedoch keineswegs überflüssig, bei den seitlichen Festlegungen den Isolator in Gleisrichtung schwenkbar anzuordnen. Würde dies unterlassen werden, so müßte der Isolator die vom Fahrdraht herrührenden Kräfte aufnehmen, wenn nicht das Seitenhalterrohr entsprechend lang bemessen wird. Dies jedoch gestatten die beschränkten Raumverhältnisse nicht.
  • In Ausführung des' Erfindungsgedankens ist der Fahrdrahthalter in den Stützpunkten in an sich bekannter Weise von einer oder mehreren sich in Richtung des Fahrdrahtes erstreckenden Blattfedern gehalten, die gleitend von der Isolatorkappe eines etwa an der Tunneldecke angebrachten, um eine parallel zum Fahrdraht verlaufende Achse schwenkbaren Isolators aufgenommen werden, während in den seitlichen Festlegungspunkten der Fahrdraht von einem seitlichen Halter abgefangen ist, der in einem senkrecht zur Fahrdrahtrichtung schwenkbaren Isolator lagert. Der um zwei senkrecht zueinander stehende Achsen schwenkbare Isolator weist an seiner Aufhängekappe je um 9o° versetzte Bolzenansätze auf, die einmal seine Verwendung bei den zum Tragen der Fahrleitung dienenden Stützpunkten, zürn anderen bei den seitlichen Festlegungspunkten gestatten. Die federnde Aufhängung des Fahrdrahtes in den Stützpunkten ist derart angeordnet, daß die Feder im aaigehobenen Zustand -noch den Endungsabstand gegenüber der Tunneldecke hat. Ein AusführungsbeispieLdef Erfindung ist in der Zeichnung veranschaulicht.
  • Abb. i und 2 geben dabei Gründriß und Aufriß der Fahrleitungsanoxdnung wieder; während Abb. 3 den zum Tragen der Fahrleitung dienenden Stützpunkt in Ansicht darstellt. Endlich sei an Hand der Abb. 4 und 5 eine seitliche Festlegung erläutert.
  • Der Grundriß der erfindungsgemäßen Fahrleitungsanordnung im Tunnel nach Abb. z zeigt, wie der im Zickzack verlegte Fahrdraht a in den Stützpunkten b getragen und andererseits von der seitlichen Festlegung c, die lediglich Zickzack- und Kurvenzüge aufnehmen soll, abgefangen ist. Die Strichpunk= tierte Linie d deutet Gleismitte an. Aus der Darstellung ist ersichtlich, daß zwischen zwei aufeinanderfolgende Festlegungen mehrere Stützpunkte einbezogen sind, mit anderen Worten, daß derartige Festlegungen in einem Vielfachen der Stützpunktentfernungen angeordnet sind.
  • Da die Erfindung sich ebenso auf einen fest verlegten wie auch nachgespannten Fahrdraht beziehen kann, zeigt die Abb. 2 in einem Aufriß die Verhältnisse der Fahrleitungen in der Entfernung zweier aufeinanderfolgenden Stützpunkte b einmal bei nachgespanntem Fahrdraht a (ausgezogene Linie) und zum anderen bei fest verlegtem Fahrdraht (gestrichelte Linie). bei einer bestimmten Temperatur. Die angedeuteten Linien geben dabei die extremen Lagen des jeweiligen Fahrdrahtes im befahrenen und rächtbefahrenen Zustand wieder.
  • Aus der Abb. 3 läßt sich die Anordnung eines zum Tragen der Fahrleitung dienenden Stützpunktes b erkennen. Der Fahrdrahta wird in diesem Ausführungsbeispiel in bekannter Weise von zwei aufeinanderliegenden, in Richtung des Fahrdrahtes sich erstreckenden Blattfedern e mit zwei an ihren Enden befestigten gelenkigen Verbindungen f, die die Fahrdrahtklemmen g tragen, derart gehalten, daß die Blattfedern in der. Kappe h des an der Tunneldecke i befestigten Isolators k in Richtung der Fahrdrahtwanderung gleiten können, wie es an sich ebenfalls bekannt ist. Die Aufhängungskappe l des Isolators weist vier je um 9o° zueinander versetzte Bolzenansätze in auf, die paarweise entgegengesetzt gerichtet und in einem Flansch 7a der Befestigungsanordnung drehbar gelagert sind. Strichpunktiert ist die äußerste Lage der-Federn und des durch den Bügeldruck des Stromabnehmers angehobenen Fahrdrahtes angedeutet. Der in den Abb. 4 und 5 gezeigte seitliche Festlegungspunkt unterscheidet sich von den bekannten Anordnungen mit Seitenhalterrohr nur dadurch, daß der Isolator, in dessen unteren Kappe der Seitenhalter o gelagert ist, in seinem Aufhängungspunkt um eine senkrecht zum Fahrdraht liegende Achse schwenkbar ist.
  • Der Vorteil einer solchen Anordnung ist nun der, daß sowohl für die seitliche Festlegung als auch für die Stützpunkte derselbe Isolator verwendet werden kann, nur-daß er je nach den Bedürfnissen entweder um eine in Fahrdrahtrichtung liegende Achse oder senkrecht dazu schwenkbar ist. Naturgemäß liegt es auch im Rahmen der Erfindung, wenn die vorgeschlagene Fahrleitungsart auch bei doppelten Isolationen verwendet wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einfachfahrleitung für elektrische Bahnen im Tunnel, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Tragen der Fahrleitung dienenden Stützpunkte (b) in einer Ebene lotrecht zur Fahrtrichtung frei beweglich aufgehängt und die zur Aufnahme der Zickzack- und Kurvenzüge vorgesehenen seitlichen Festlegungspunkte (c) um ein Vielfaches der Stützpunktabstände voneinander entfernt und in Richtung des Fahrdrahtes (a) nachgiebig angeordnet sind.
  2. 2. Einfachfahrleitung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Fahrdraht (ä) in den Stützpunkten (b) von ein oder mehreren sich in Richtung des Fahrdrahtes erstreckenden Blattfedern (e) gehalten ist, die gleitend von der Isolatorkappe (h) eines an der Tunneldecke (i) angebrachten, um eine parallel zum Fahrdraht (a) verlaufende Achse schwenkbaren Isolators (k) aufgenommen werden, während in den seitlichen Festlegungspunkten (c) der Fahrdraht (a) von einem Seiten-, halter (o) abgefangen ist, der in einem senkrecht zur Fahrdrahtrichtung schwenkbaren Isolator (k) lagert.. .
  3. 3. Einfachfahrleitung nach Anspruch r-und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der um zwei senkrecht zueinander stehende Achsen schwenkbare Isolator (k) an seiner Aufhängekappe (l) je um 9o° versetzte Bolzenansätze (in) aufweist, die einmal seine Verwendung bei. den zum Tragen der Fahrleitung dienenden Stützpunkten (b), zum anderen bei den seitlichen Festlegungspunkten (c) gestatten. .
DE1938L0095739 1938-10-02 1938-10-02 Einfachfahrleitung fuer elektrische Bahnen Expired DE693114C (de)

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