DE660643C - Pendelnde Aufhaengung fuer Einfachfahrleitung, insbesondere fuer gleislose Fahrzeuge - Google Patents

Pendelnde Aufhaengung fuer Einfachfahrleitung, insbesondere fuer gleislose Fahrzeuge

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Publication number
DE660643C
DE660643C DES120337D DES0120337D DE660643C DE 660643 C DE660643 C DE 660643C DE S120337 D DES120337 D DE S120337D DE S0120337 D DES0120337 D DE S0120337D DE 660643 C DE660643 C DE 660643C
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DE
Germany
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suspension
pendulum
contact wire
contact line
contact
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DES120337D
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English (en)
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60MPOWER SUPPLY LINES, AND DEVICES ALONG RAILS, FOR ELECTRICALLY- PROPELLED VEHICLES
    • B60M1/00Power supply lines for contact with collector on vehicle
    • B60M1/12Trolley lines; Accessories therefor
    • B60M1/20Arrangements for supporting or suspending trolley wires, e.g. from buildings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Current-Collector Devices For Electrically Propelled Vehicles (AREA)

Description

  • Pendelnde Aufhängung für Einfachfahrleitung, insbesondere für gleislose Fahrzeuge Der Steigerung der Fahrgeschwindigkeit steht in erster Linie die Schwierigkeit einer gleichmäßigen Stromabnahme aus den Fahrleitungen im Wege. Die Fahrleitung hängt zwischen den einzelnen Aufhängungspunkten mehr oder weniger durch, und es ergeben sich an den Befestigungsstellen des Fahrdrahtes am Aufhängungspunkt Knicke, die beim Befahren dieser Fahrleitungspunkte zu Funkenbildungen oder zu einem Abklappen des Stromabnehmers führen. Außerdem ist der Fahrdraht an den Aufhängungspunkten durch das Gewicht von Fahrdrahtklemmen o. dgl. zusätzlich belastet und kann daher dem Druck des Stromabnehmers nicht in dem gleichen Maße folgen wie der Fahrdraht zwischen den Aufhängungspunkten. Es kommt darauf an, den Stromabnehmer ohne plötzliche Richtungsänderungen von einem auf das andere Feld hinüberzuleiten, dem Fahrdraht auch an den Befestigungspunkten eine Ausweichmöglichkeit zu lassen und dadurch harte Punkte in der Fahrleitung zu vermeiden.
  • Man hat bereits auf die verschiedenste Art versucht, eine gute Stromabnehmerführung an den Befestigungspunkten des Fahrdrahtes zu erreichen. So wurde beispielsweise bei einer bekannten Anordnung ein Hilfsseil zwischen Aufhängung und Fahrdraht eingeschaltet und der Fahrdraht zu beiden Seiten der Queraufhängung an zwei Klemmen befestigt. Hierdurch wurde zwar die Umlenkung des Stromabnehmers auf zwei Punkte verteilt, da der anlaufende Stromabnehmer zunächst durch die erste Klemme vom Durchhang in einem Feld in horizontaler Richtung umgelenkt und alsdann von der zweiten Klemme zum Durchhang im nächsten Feld übergeleitet wurde. Knicke in der Fahrleitung wurden jedoch bei dieser Aufhängung ebensowenig vermieden wie bei einer anderen bekannten Anordnung, die an Stelle des einen Hilfsseils zwei Hilfsseile mit je zwei Klemmen zum Tragen des Fahrdrahtes vorsah. Bei der zuletzt genannten Anordnung hatte der Fahrdraht am Aufhängungspunkt einen polygonartigen Verlauf mit vier Fahrdrahtknicken. Schließlich hat man auch bereits bei einer weiteren bekannten Anordnung bei Einfachaufhängungen am Befestigungspunkt ein in Richtung des Fahrdrahtes sich erstreckendes Zwischenglied vorgesehen, an dessen Enden je eine Fahrdrahtklemme angeordnet wurde; unterhalb des Aufhängungspunktes des Zwischengliedes war hierbei eine Feder angeordnet, die beim Befahren der Aufhängungsstelle mit Rolle oder Bügel ein Ausweichen des Fahrdrahtes um einen geringen Betrag zuließ. Auch hierbei wurde zwar die Umlenkung des Stromabnehmers von einem auf das andere Feld auf zwei Punkte verteilt, nämlich auf die Befestigungspunkte der beiden Fahrdrahtklemmen, jedoch war auch bei dieser Anordnung die Belastung des Stromabnehmers in dem Augenblick besonders groß, in dem der Stromabnehmer unter die erste Klemme der Aufhängung gelangte. Der Stromabnehmer erlitt hierbei eine etwa dem halben Gewicht des stabförmigen Zwischengliedes und der' Klemme entsprechende z sätzliche Belastung, woraus sich unter ,r-'m günstigen Verhältnissen stoßartige BeA spruchungen von Fahrleitung und Stromaljj nehmer ergeben konnten.
  • Die Nachteile der geschilderten bekannten Anordnung machen sich insbesondere dann geltend, wenn es sich um Fahrleitungsanlagen für gleislose Fahrzeuge handelt, die nicht zwangsläufig genau unterhalb des Fahrdrahtes auf Schienen geführt sind, sondern um mehr oder minder große Beträge nach der Seite ausschwenken können. An den Fahrdrähten solcher Leitungen müssen die Stromabnehmerrollen oder Gleitschuhe auch dann sicher geführt werden, wenn das Fahrzeug sich nicht genau unter der Fahrleitung befindet, sondern beispielsweise beim Ausweichen von der Fahrtrichtung abweicht.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einerseits einen gleichmäßigen Verlauf des Fahrdrahtes am Aufhängungspunkt herbeizuführen und andererseits eine Aufhängung zu schaffen, die auch den besonderen Anforderungen genügt, die an Fahrleitungen von gleislosen Fahrzeugen gestellt werden müssen. Nach der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß an den Befestigungspunkten der Fahrleitung an den Klemmen mindestens zwei sich in Richtung des Fahrdrahtes erstreckende, gelenkig miteinander verbundene stabförmige Zwischenglieder vorgesehen sind, deren jedes an seinen Enden je eine Fahrdrahtklemme trägt und von einem Pendel getragen wird, das am Aufhängungspunkt allseitig beweglich angelenkt ist.
  • Zwei Ausführungsbeispiele für die Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt. Die Fig. i zeigt in Ansicht eine Ausführungsform, die man sich von der Mittellinie aus nach links der rechten Hälfte spiegelbildlich ergänzt denken muß. Der Isolator i ist am (Querdraht 2 oder einem Ausleger befestigt. In der Öse 3 des Isolatorklöppels ist ein Pendel q. eingehängt. Am unteren Ende des Pendels sind zwei Ösen 5 und 6 vorgesehen. Das stabförmige Zwischenglied 7 ist durch die Öse 6 hindurchgeschoben, während in die untere Öse 5 das Zwischenglied 8 eingehängt ist. An den beiden Enden der Zwischenglieder 7 und 8 sind Fahrdrahtklemmen g und io mit Spiel befestigt, die den Fahrdraht i i tragen. Das Zwischenglied 7 ist als elastischer Stab ausgebildet und kann sich in der Öse 6 verschieben. Auf diese Weise wird sichergestellt, daß der Stromabnehmer keine harten Widerstände in der Fahrleitung findet, sondern daß der Fahrdraht auch am Aufhängungspunkt der Bewegung des Stromabnehmers folgen kann. Insbesondere ist durch die Aufhängung nach der Erfindung auch die yöllig knickfreie Überleitung des Stromabnehmers von einem auf das andere Feld :4ehergestellt.
  • @=@ Wie die Seitenansicht des Pendels q. (Fig.2) zeigt, ist der Einbau der Aufhängung außerordentlich einfach und läßt sich durch Verdrehen des Klöppels um go° ohne Schwierigkeit erreichen.
  • Die Aufhängung hat schließlich noch den Vorteil, daß man mit ihrer Hilfe die Spannweiten vergrößern kann, ohne dabei die ordnungsmäßige Stromabnahme zu gefährden.
  • Ist man gezwungen, die Spannweiten der einzelnen Felder noch, größer zu wählen oder ist der Durchhang zwischen den einzelnen Festpunkten aus anderen Gründen besonders groß, so bietet das in der Fig. 3 dargestellte Ausführungsbeispiel die Gewähr für eine einwandfreie Stromabnahme.
  • Der Fahrdraht i i wird hierbei von zwei Klemmenpaaren 12, und 13 getragen, die ihrerseits an den stabförmigen Zwischengliedern 1q. und 1 5 verschiebbar befestigt sind. Als Verbindung der stabförmigen Teile mit dem am Isolator 16 befestigten Pendel 17 dient ein weiteres stabförmiges Zwischenglied 18, das vorzugsweise aus nachgiebigem Werkstoff hergestellt ist und über die Tragklemmen i9, 2o und 21 einerseits mit den Stäben 1q. und 15 und andererseits mit dem Pendel 17 in Verbindung steht. Mit Hilfe der Schrauben 22 können die Angriffspunkte des Zwischengliedes an den Stäben eingestellt und auf diese Weise ein gleichmäßiger Fahrdrahtverlauf am Aufhängungspunkt erzielt werden. Die Sicherungsschrauben 23 an den Enden des Stabes 18 verhindern ein Abgleiten der Befestigungsteile i9 und 2o beim Federn des Stabes 18.
  • Bei beiden Aufhängungen kann das seitliche Ausschwingen des Pendels durch Anschläge 24 begrenzt werden, die, wie in der Fig. 2 dargestellt ist, am Zwischenglied 8 angeordnet sind und in entsprechende Aussparungen 25 im Pendel q. eingreifen.
  • Durch Verwendung von nachgiebigem Werkstoff für die Zwischenglieder läßt sich eine besonders weiche Aufhängung des Fahrdrahtes erzielen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Pendelnde Aufhängung für Einfachfahrleitung, insbesondere für gleislose Fahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß an den Befestigungspunkten der Fahrleitung an den Fahrdrahtklemmen mindestens zwei sich in Richtung- des Fahrdrahtes erstreckende, gelenkig miteinander verbundene stabförmige Zwischenglieder (7, 8; 1q., 15, 18) vorgesehen sind, deren jedes an seinen Enden je eine Fahrdrahtklemme (9, 1o; 13) trägt und von einem Pendel (q.; 17) getragen wird, das am Aufhängungspunkt (3) allseitig beweglich angelenkt ist.
  2. 2. Pendelnde Aufhängung für Einfachfahrleitung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eines der Zwischenglieder (7) aus nachgiebigem Werkstoff besteht.
  3. 3. Pendelnde Aufhängung für Einfachfahrleitung nach Anspruch a, mit zwei Zwischengliedern, dadurch gekennzeichnet, daß die an dem nachgiebigen Zwischenglied (7) angebrachten Fahrdrahtklemmen (g) einen größeren Abstand vom Aufhängungspunkt (3) haben als die Fahrdrahtklemmen (io) am anderen Zwischenglied (8). q..
  4. Pendelnde Aufhängung für Einfachfahrleitung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenglieder (14, 15) in Richtung des Fahrdrahtes hintereinander angeordnet und an einem Stab (18) befestigt sind, der seinerseits am Aufhängungspunkt (3) angelenkt ist.
  5. 5. Pendelnde Aufhängung für Einfachfahrleitung nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß der Stab (18), an dem' die Zwischenglieder (l4, 15) befestigt sind, aus nachgiebigem Werkstoff besteht.
  6. 6. Pendelnde Aufhängung für Einfachfahrleitung nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung (i9, 2o, 2l, a2) des Pendels an den Zwischengliedern einstellbar ist.
DES120337D 1935-11-03 1935-11-03 Pendelnde Aufhaengung fuer Einfachfahrleitung, insbesondere fuer gleislose Fahrzeuge Expired DE660643C (de)

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DE (1) DE660643C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0262607A3 (de) * 1986-09-26 1989-07-26 Deutsche Eisenbahn Consulting GmbH Oberleitungsstützpunkt insbesondere zur Anbringung in eingleisigen Tunneln

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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