DE692823C - Ofen mit fortlaufender Beschickung, insbesondere Emailbrennofen - Google Patents
Ofen mit fortlaufender Beschickung, insbesondere EmailbrennofenInfo
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Description
- Ofen mit fortlaufender Beschickung, insbesondere Emailbrennofen Zusatz zum Patent 656 6i8 Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine weitere .Ausgestaltung eines Ofens mit fortlaufender Beschickung, insbesondere Emailbrennofens ,mit nur einem Brennraum, in dem das fortlaufend bewegte Brenngut umkehrt, und zeigt, wie es möglich wird, sogar für ganz kleine Ofeneinheiten Durchlauföfen verwenden zu können. Dies war bei den bisher bekannten tunnelförmigen Öfen, selbst wenn sie als Doppeltunnelöfen und mit Umkehrung des Brennweges gebaut waren, nicht möglich, weil nur bei einer beträchtlichen Tunnellänge die nötige Brenntemperatur in denselben betriebsmäßig aufrechterhalten werden kann: Ist der Tunnel nicht genügend lang, so kühlt er durch die offenen Ein- und Ausfahrten so sehr ab, daß er nicht mehr die nötige Wärme an das durchfahrende Gut abgeben kann. -Aber äuch wenn der Ofen nach der vorliegenden Erfindung für. größere Leistungen gebaut-wird, bietet er vor den bisher bekannten Öfen folgende Vorteile: viel bessere Zugänglichkeit des Brennraumes, besonders ruhigen Gang in' dem heißesten Teil- des Ofens, geringeren Wärmeverlust durch Strahlung und durch Luftdurchzug, ;bessere Wärmerückgewinnung, bessere - -Vorwäi-mung`-- des Brenngutes auf höhere Temperatur, geringeren Aufwand von Platz und Baustoff. ' Erfindungsgemäß wird dies erreicht durch eine Förderbahn 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, io, die die Werkstücke durch den Ofenvorraum 2 dicht neben ausfahrenden gebrannten Werkstücken in den Brennraum i des Ofens fördert, wo sich die Förderbahn zu einer Schleife erweitert und die Werkstücke im Kreisbogen möglichst weitgehend (über i8o°) um Heizkörper :27,28 (Abb. i) und 16 (Abb. 2) herumführt,, sowie auch durch nur eine im Verhältnis zur Breite des Brennraumes i schmale Öffnung, durch die das einfahrende wie auch das ausfahrende Brenngut in den Brennraum i hinein- und aus demselben herauswandest.
- Die sonst durch gesonderte Brennräume für Hin- und Rückgang erreichte gleichmäßige Bestrahlung der Werkstücke im Brennraum wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, tiaß eine Förderbahn die Werkstücke entweder nacheinander um -# mehrere Heizkörper- 1ö (Abb. 2) herumführt, so -daß die Werkstücke dabei :den Heizkörpern . einmal die eine und das aridere Mal di`e: andre Seite zuwenden, oder aber,-`besonders bei '.kleineren Ofeneinheiten; nur einmal um Heizkörper herumführt;: während -die- -vöü'i>-:Ierkörper:-äbgewäüüte Seite der Werkstücke durch Beheizung der Brennraumwandung erwärmt wird.
- Zur Erläuterung sind einige Ausführungsmöglichkeiten als ,Beispiele in den beiliegen-5 den Zeichnungen dargestellt.
- In Abb. i- soll i den Brennraum des Ofens darstellen, an den der Vorraum oder Wärmeaustäusohraum 2 einseitig verschoben. argebaut ist. Die Bahn der Roste mit dem Brenno gut ist als gestrichelte Linie 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, io angegeben. Die Bahn geht durch den-Vorraum in den Brennraum, sich dort erweiternd, und durch den Vorraum wieder heraus. Außen kann sie, ähnlich wie im Brennraum oder um 5 den Ofen .herum, zu einer geschlossenen Bahn verbunden werden. Die Fördervorrichtung, die die Roste 31 durch den Ofen bewegt, ist eine Hängebahn, die oberhalb der Ofendecke liegt. Die Roste sind mittels Gestänges, das durch einen Schlitz in der Ofendecke wandert, mit der Hängebahn verbunden. Die strichpunktierten Kreise 32 und 33 deuten Tragräder an, die ebenfalls über der Decke gelagert sind. Sie traben die Kette der Förderbahn, ohne daß in der Kreisbahn die Tragrollen der Kette auf Schienen laufen. In der Mitte des Brennraumes ist ein die Brennraumdecke tragender Pfeiler 19 mit kreuzförmigem Querschnitt angegeben. Dieser ist in der Mitte hohl. Der Hohlraum hat unten und oben einen Verbindungskanal zum .Brennraum, so daß die Luft des Brennraumes durch den Hohlraum des Pfeilers streichen kann. Die Rohre 27 und z8 aus Quarzglas oder Siliciumcarbid trennen die Gase der Feuerzüge vom Brennraum i; Bei 28 ist ein Heizkörper als ein von oben gesehenes, frei stehendes [J-Rohr dargestellt, in dessen Innerem ebenfalls das Feuer zieht. Die Beheizung der Brennraumwandung ist in diesem Beispiel durch die Feuerzüge 11, 12, 13 und 14 und diese abdeckende Muffelplatten aus wärmedurchlässigem Baustoff 23, 24.25 und 26 dargestellt. Jede der beiden Türen 29 und 30 kann einzeln geöffnet werden, und es wird dadurch der Brennraum durch kurze, leicht zu bedienende Werkzeuge sehr viel besser zugänglich als lange Brenntunnel. Trotzdem ist der Brennweg zwischen 4 und 8 auch bei diesem Ofen genügend lang. Dadurch, daß der Brennweg der Erfindung gemäß-verläuft, ist für Ein- und Ausfahrt aus dem Brennraum . nur eine schmale: Öffnung vorhanden, rund der Wärmeverlust. durch Zug-Luft ist- auf ein-Mindestmaß Heruntergedrückt-Die Decke des Vorraumes Z. .ist der.- -Hitze weniger ausgesetzt-.als die des Brennraumes, i. Sie kann daher aus -leichiem Baustoff von ge-,, ringer Wärmeleitfähigkeit bestehen. Die.Agf-. hängung des schmalen ;,Teiles .ihrer-. -Mitte macht daher keine besondere Schwierigkei.4 Die Wandungen des,Vgrraumes sind ebenfalls. schlechte Wärmeleiter und werden zweckmäßig an einigen Stellen mit Türen versehen, z. B. für die Entnahme zu richtender Werkstücke. Die beiden Bahnen im Vorraum sind so nahe aneinandergerückt, wie es die Betriebssicherheit zuläßt. Als Absperrung des Vorraumes gegen Zugluft ist eine Irrgartendichtung bei 34 und 35 vorgesehen. Bei 34 ist sie oben und bei 35 unten geschnitten dargestellt. Durch die Schrägstellung der kurzen Zwischenwände soll unten der einströmenden und oben der ausströmenden Luft entgegengewirkt werden.
- Abb. z zeigt ein Beispiel einer Ausführungsmöglichkeit, die auch für weniger hohe Temperaturen geeignet ist.
- An den Brennraum i ist Gier Vor- oder Wärmeaustauschraum z einseitig angebaut: Das zu erwärmende, zu brennende oder zu glühende Gut wandert -auf der Bahn der gestrichelten Linie von 3 über 4, 5, 6 bis 7 durch den Vorraum und zwischen der Außenwand und den Pfeilern mit den Heizkörpern herum. 'Auf diesem Wege wird es vorgewärmt. Sodann wandert es nacheinander um die Pfeiler 13 und 1q: auf dem Wege von 6 über 7, 8 bis 9 herum, wobei es den Heizkörpern der Pfeiler einmal "die -eine und das andere Mal die andere Seite zuwendet. Darauf wandert es über 1o durch den Vorraum wieder hinaus. Türen lassen sich in den urbeheizten Wänden überall leicht anbringen. Die durch die Außenwände des Brennraumes entweichende Wärme ist bei der hier dargestellten Ausführung besonders gering. -
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: - .-i. Ofen mit Beschickung:, insbesondere ExnäiLbrennofen, nach Patent _.._ 656 618, gekennzeichnet durclieine Förderbähn (3, 4, 5)-.6,'7, 8; §,.@O), .die die Werkstücke durch den Ofenvorraum (2) dicht neben , ausfahrenden, . gebrannten Werkstücken in den Brennraum _(i) des Ofens fördert, Wo-sieh die Färderhähn zu einer.Schleife erweitert und die -Werk= stücke: ,im Kreisbogen möglichst- weit--gehend- (über. i8Q°) um Heizkörperl*(27, 28 und z6)- Herumführt. ' z. Ofen,Snach Anspruch i,, gekennzeich= . net .durch .nur eine 'im .Verhältnis zur Breite des Brennraumes '(i)'1. schmäle Öffnung (4, 8)., durch die das einährende"@ve auch->das atzsfalzr nde. B`r@u gut- i'n ' den. _,13@renn@aüm- (z) hinein - uüd"äus"demselben .h#,-rauswaÄdert :., . - - . . _ gl'eich'in4Big#i--,Bp#ffählung `3: 0 fen..,n;a#h h- -'Ai#srtipU , - der , i u W#e-ikgtü&e ild Z: ' -2 - ' nift rf nnra.gm".'g#,k' Fo - r - iie- d#A _Werkstueke.@.entlveder nacheinander `üümehrere Heizköiper «6) herumführt, so daB diese Werkstücke den Heizkörpern einmal die .eine und das andere Mal ihre andere Seite zuwenden, oder aber, besonders bei kleineren Ofeneinheiten, nur einmal um Heizkörper (27, 28) herumgeführt werden, während die dem Heizkörper (27, 28) abgewandte Seite der Werkstücke durch Beheizung der Brennraumwandung (23, 2¢, 25, 26) erwärmt wird.
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