DE692425C - Steuerschalter zum Schalten von hochinduktiven Feldstroemen elektrischer Maschinen - Google Patents

Steuerschalter zum Schalten von hochinduktiven Feldstroemen elektrischer Maschinen

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DE692425C
DE692425C DE1938A0086018 DEA0086018D DE692425C DE 692425 C DE692425 C DE 692425C DE 1938A0086018 DE1938A0086018 DE 1938A0086018 DE A0086018 D DEA0086018 D DE A0086018D DE 692425 C DE692425 C DE 692425C
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DE
Germany
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switching
control switch
switch
contacts
electrical machines
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Expired
Application number
DE1938A0086018
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English (en)
Inventor
Albert Beschnitt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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Publication of DE692425C publication Critical patent/DE692425C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
    • H01H9/30Means for extinguishing or preventing arc between current-carrying parts
    • H01H9/42Impedances connected with contacts

Landscapes

  • Slide Switches (AREA)

Description

  • Steuerschalter zum- Schalten von hochinduktiven Feldströmen elektrischer Maschinen Es tritt häufig die Aufgabe auf; hochinduktive Ströme zu schalten, bei deren Unterbrechung lebhaftes .Schaltfeuer entsteht. Es gibt verschiedene Mittel, um das Schalten derartiger Ströme zu vereinfachen bzw. den Schaltlichtbogen zu vermeiden. Bekannt ist unter anderem das Verwenden von Kondensatoren parallel zur Unterbrechungsstelle. Diese Anordnung besitzt jedoch den Nachteil, daß beim Durchschlag der Kondensatoren ein Kurzschluß entsteht. In dieser Hinsicht ist es besser, besondere Funkenlöschvorrichtungen oder Schnellschaltungen anzuwenden. Diese bewirken jedoch, beispielsweise auf Schiffen, magnetische Störungen in den Kompaßeinrichtungen und sind für den Schiffsbetrieb nicht genügend 'geräuscharm. Es ist auch an sich bekannt, hochinduktive Ströme mit Hilfe eines Widerstandes und eines Schalters mit Mehrfachunterbrechung zu schalten. Bevor die Unterbrechung vorgenommen wird, erfolgt ein Vorschalten des Widerstandes, und der geringe Reststrom wird dann durch einen besonderen Schalter unterbrochen.
  • Die Erfindung; welche sich auf den an letzter Stelle erwähnten Schaltgrundsatz bezieht, besteht darin, daß der bewegliche Teil des den Widerstand schaltenden und die Stromunterbrechung vornehmenden Steuerschalters zwecks Ansteuerung der Maschine, z. B. der Schiffsrudermaschine, in der einen oder anderen Laufrichtung von der Mittellage aus in zwei Richtungen ausschwingbar ist und gemeinsame Schaltkontakte bzw. -firiger für beiderseits dieser Mittellage angeordnete feinstufige und zweckmäßig an gemeinsame Widerstände angeschlossene Kontaktbahnen besitzt, und daß für jede Schaltrichtung ein besonderer Unterbrechungsschaltervorgesehen ist. Der mit einer größer Stufenzahl versehene Widerstand wird zweckmäßig mittels einer geradlinigen Kontaktbahn geschaltet, über die ein Gleitkontakt läuft. und die Unterbrechungsschalter sind a1; Nockenschalter ausgebildet und Werder ebenso wie der Gleitkontakt von dem Steuerschalter und vorzugsweise derselben Nocken-Scheibe angetrieben. Um ein zu rasches Schalten und ein Schalten. über die Nullstellung hinaus beim Loslassen des Steuerschalters zu verhüten, ist eine Dämpfungsvorrichtung beliebiger Bauart vorgesehen, die mit dem unter Wirkung einer Mittelstellungsfeder stehenden Steuerschalter verbunden ist.
  • Die besonderen Vorteile der erfindungsgemäßen Einrichtung bestehen darin, daß nur eine geringe Abnutzung der kostspieligeren Kontaktglieder (Feinstufer) und der Trennkontakte erfolgt, ferner daß die Gleitkontakte leicht auswechselbar sind, nur eine geringe Funkenbildung stattfindet und umständliche Übertragungsgetriebe vermieden werden. Die geringe Abnützung der Kontakte des Feinstufers ergibt sich mit Rücksicht auf die große Stufenzahl und die lange Lebensdauer der Trennkontakte mit Rücksicht darauf, daß der Unterbrechungsschalter in doppelter Anordnung vorgesehen ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Abb. i zeigt die mechanische Anordnung der Schaltvorrichtung und Ab@b. 2 die zugehörige Schaltung.
  • Gemäß Abb. i ist ein dreiarmiger, um die Achse .4 drehbarer Steuerhebel i vorgesehen, der mittels nicht abgebildeter Federn in der gezeigten Lage gehalten bzw. in diese zurückgezogen wird. Die Bedienung erfolgt durch Druck auf die Knöpfe 2 oder 3, die an den waagerecht liegenden Hebelarmen angebracht sind. Mit dem Hebel i ist eine Nockenscheibe 5 verbunden, durch die Nockenhebel 6 oder 7 je nach Drehrichtung bedient werden. Die Nockenhebel dienen zurr Steuern von Kontaktvorrichtungen 8 und 9. An dem dritten Hebelarm io des Steuerhebels ist ein Kontaktfinger i i vorgesehen, der beirr Verstellen des Hebels i über die Kontaktbahn 12 oder 13 bewegt wird. Die zu beschleifende Fläche liegt auf der Unterseite der Kontaktbahnen 12 und 13, damit durch die Kontaktreibung etwa entstehende Späne und Staub herabfallen können. Aus diesem Grunde ist auch der Kopf des Kontaktfingers i i dachförmig mit abfallenden Flächen ausgebildet. An dem Hebelarm io können mehrere Kontaktfinger i i angebracht sein, die dann über mehrere hintereinanderliegende Kontaktbahnen laufen.
  • In Abb. 2 -sind die Unterbrechungsschalter wieder mit 6 und 7 bezeichnet, und jeder dieser Schalter besitzt mehrere Kontaktpaare, über-die der zu schließende oder zu öffnende Stromkreis in Hintereinanderschaltung verläuft. Der bewegliche Kontakt i i gleitet über zwei Kontaktbahnpaare, deren einzelne Kontakte mit Anzapfungen der Widerstände 17 und 18 verbunden sind. Die Anzapfungen des Widerstandes 17 sind mit den Kontakten der Kontaktbahnen 13 und i 2 verbunden, einfachheitshalber-sind jedoch nur die Verbindungen zu der Kontaktbahn 13 eingezeichnet. Ebenso liegen die Verhältnisse beim Widerstand- 18 und den Kontaktbahnen 14 sowie 15. Es ist gleichgültig, in welcher Richtung der Kontaktfinger i i bewegt wird; stets werden bei einer Bewegung des Fingers aus der Mittellage heraus die in Reihe geschalteten Widerstände 17 und 18 allmählich kurzgeschlossen. Beim 'Bewegen des Steuerschalters i in einer Richtung, beispielsweise der des Uhrzeigers, wird der Schalter 7 geschlossen, und dann werden durch Gleiten des Kontaktfingers i i :über die Kontaktbahnen i2 und 14 die Widerstände kurzgeschlossen: Bei der anderen Schaltrichtung wird der Schalter 6 geschlossen, und der Finger i i gleitet über =die Kontaktbahnen 13 und i5. Beim Zurückbewegen des Hebels i in die Mittellage bzw. bei Loslassen desselben werden die Widerstände allmählich vorgeschaltet, und danach findet ein COffhen des zuvor geschlossenen Unterbrechungsschalters statt. In Abb. z ist mit 16 die Feldwicklung einer Schiffsrudermaschine bezeichnet, die bei der einen Drehrichtung des Steuerhebels in der einen Richtung und bei der anderen Drehrichtung des Steuerhebels in der entgegengesetzten Richtung vom- Erregerstrom durchflossen wird: Der vom positiven Netzpol P zum negativen Endpol N führende Stromverlauf kann aus Abb.2 ohne weiteres abgeleitet .werden-, wobei zu ersehen ist, daß der verbleibende Reststrom an mehreren Stellen des jeweils geschlossenen Schalters unterbrochen wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Steuerschalter zum Ein- und darauffolgenden Ausschalten von hochinduktiven Feldströmen elektrischer Maschinen, insbesondere Schiffs.rudermaschinen, - mit feinstufig, vorgeschalteten Widerständen und den Reststrom trennendem Schalter mit Mehrfachunterbrechung, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Teil des Steuerschalters zwecks Ansteuerung der Maschine für die eine oder andere Laufrichturig von einer Mittellage .(Ausschaltstellung) aus ausschwingbar ist und gemeinsame Schaltkontakte für beiderseits der Nullage angeordnete feinstufige, an gemeinsame Widerstände angeschlossene Kontaktbahnen besitzt und daß für jede Schaltrichtung ein besonderer Unterbrechungsschalter.vorgesehen ist.
  2. 2. Steuerschalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontakte für die Widerstandsstufenschaltung in Gestalt eines geradlinigen Kollektors mit nach unten gewandter Schleifbahn ausgebildet sind, über die ein dachförmiger Gleitkontakt- läuft, und daß als Unterbrechungsschalter Nockenschalter dienen.
  3. 3. Steuerschalter nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerhebel mit einer Dämpfuhg verbunden ist, die ein zu schnelles Schalten und ein Überschalten in die andere Richtung beim Loslassen verhütet.
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