DE692001C - Rauchabzugskamin fuer Lokomotivschuppen - Google Patents
Rauchabzugskamin fuer LokomotivschuppenInfo
- Publication number
- DE692001C DE692001C DE1937L0092625 DEL0092625D DE692001C DE 692001 C DE692001 C DE 692001C DE 1937L0092625 DE1937L0092625 DE 1937L0092625 DE L0092625 D DEL0092625 D DE L0092625D DE 692001 C DE692001 C DE 692001C
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- Germany
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- chimney
- smoke duct
- bracing
- plates
- smoke vent
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- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23J—REMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES
- F23J11/00—Devices for conducting smoke or fumes, e.g. flues
- F23J11/02—Devices for conducting smoke or fumes, e.g. flues for conducting smoke or fumes originating from various locations to the outside, e.g. in locomotive sheds, in garages
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Tents Or Canopies (AREA)
Description
- Rauchabzugskamin für Lokomotivschuppen Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Einzelrauchabzugsschacht für Lokomotivschuppen. Der Erfindungsgegenstand betrifft einen freistehenden Kamin, dessen Ausbildung so erfolgt, da.ß zwischen vier durchlaufenden senkrechten Eckträgern, die durch Verspannbolzen gegeneinander verspannt werden, mit Gehrung versehene Platten von oben her eingeschoben sind, die durch die an den Mittelfeldern angreifende Windverspannung selbsttätig aufeinandergepreßt werden. Die Bauart hat den Vorteil, däß im Innenraum des senkrecht stehenden Kamins zum Halben und Befestigen der Platten keinerlei metallischeElemente verwendet werden, so daß. der Rauch im Innern keine Angriffsflächen findet und Korrosionen und Zerfressungen nicht zu befürchten sind. *Andererseits wird. die Beweglichkeit des, Schornsteins nicht gehindert. Dadurch, daß die Windverspannung an dep Mittelfeldern angreift, sucht sie die Platten stets aufeinanderzupressen, so daß Schwundu. dgl. Erscheinungen, z. B. Klaffen, selbsttätig verhindert werden. Durch die Möglichkeit des Nachgebens wird aber auch kein Sprengen der Platten eintreten. Die Platten sind im Schornstein frei beweglich, soweit dieses die Windverspannung zuläßt.
- Es sind Gasabzugsrohre bekannt, bei welchen eine Innenauskleidung .eines Schornstein@-mauerwerks vorgesehen ist, die ähnlich dem Erfi.ndungsgegenstandausgebildet sind; jedoch handelt es sich hier nicht um einen freistehenden, sondern um einen liegenden Kamin. Hier sind jedoch die Beanspruchungen und Bedingungen vollkommen andere und können mit dem Erfindungsgegenstandnicht verglichen werden. Durch das Auf-Gehrung-schneiden der Platten halten diese sich gegenseitig und können nicht in das Innere des Kamins hineinfallen. Sie brauchen daher keine Befestigung.
- Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung in beispielsweiser Ausführungsform veranschaulicht, und zwar zeigt -Fig. i eine Seitenansicht, Fig.2 eine Vorderansicht, Fig.3 einen Querschnitt durch den Kamin, Fig. q. einen Querschnitt durch eine Holzverkleidung.
- Der Grundriß des Kamins ist rechteckig, quadratisch. Er kann von diesem Querschnitt in jeden beliebigen anderen trichterartig erweiterten übergehen, ohne hierbei den Grundgedanken vorliegender Erfindung, die Verwendung keiner im Rauch liegenden Eisenteile, zu verlassen. Bei geknickten Ausführungen können Beschläge, Knotenbleche oder ähnliche Einrichtungen verwendet werden, die ebenfalls außerhalb der Einwirkung der Rauchgase liegen. Durch Anstrichmittel können die Holzteile schwer entflammbar gemacht werden. Auch können an Stelle der Seitenwände Asbestschieferplatten oder ähnliche Kunstmassen verwendet werden.
- Das Gerüst der Rauchabzugsanlage wird aus den durchlaufenden, lotrechten Eckträgern i gebildet, die winkelartig ausgekehlt oder in Formeines Winkels ausgebildet sind. In diese werden die Platten 2 eingesetzt, die auf Gehrung oder Nutzeng bearbeitet sind und sich dadurch gegenseitig verklammern, so daß sie nicht in das Innere hineinfallen können und einen festen Sitz erhalten. Die Träger i werden durch Bolzen oder Stäbe 3 gegeneinander verspannt und zwischen den Eckträgern gehalten. Außerdem kann die Winkelnut der Leisten i abgesetzt gefräst werden, so daß jeweils .eine bestimmte Anzahl von Platten 2 sich auf den Absatz der gefrästen Nut aufsetzen. Die Platten 2 können aus Holz oder Kunstmasse bestehen. Die Möglichkeit der Erweiterung des. so gebildeten Kamins. in gleicher Weise ist jederzeit gegeben. Die hierzu zu verwendenden Beschläge sind dabei ebenfalls außerhalb des Kamins vorgesehen und so der Einwirkung der Rauchgase entzogen. In der Holzverkleidung werden schräg zum Holz verlaufende Einfräsungen q. vorgesehen, zu denen eine weitere, zweckmäßigerweise kürzere 5 verläuft. Dadurch wird erreicht, da-ß die Isollermassesich in der Form eines Widerhakens. ausgebildeten Einfräsung sehr gut verankert und in jeder Stellung, auch in der vollkommen lotrechten, vorzüglich hält.
- Ein Schwinden des Holzes in Längsrichtung kann durch die Bolzen 3 ausgeglichen werden. Das Schwinden des Holzes in Querrichtung wird dadurch ausgeglichen, daß an den Seitenwänden 2 die Windverspannung befestigt wird, die die einzelnen Bretter der Seitenwände dauernd bei jeder Bewegung des Kamins im Luftzug nach abwärts zieht und damit für einen Ausgleich des Schwundes sorgt. Durch in den Windkabeln vorgesehene Spanneinrichtungen, wie Spannschlösser u. dgl., kann der Zug zu jeder Zeit geregelt werden.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Einzelrauchabzugsschacht für Lokomotivschuppen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen vier .durchlaufenden lotrechten Eckträgern, die durch Verspannbolzen gegeneinander verspannt werden, mit Gehrung versehene Platten von oben her eingeschoben sind und durch die an den Mittelfeldern angreifende Windverspannung aufeinandergep-reßt werden.
- 2. Einzelrauchabzugsschacht nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannbolzen (g) eine Verspannung des Gerippes in Längsrichtung der eingeschobenen Bretter gestatten und so das Schvwinden der Füllung in Längsrichtung ausgleichen. .
- 3. Einzelrauchabzugsschacht nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bretter auf der Innenseite winkelförmige Nuten besitzen, durch welche die Verankerung der auf der Innenseite der Planken aufgetragenen Isoliermasse ermöglicht wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1937L0092625 DE692001C (de) | 1937-05-28 | 1937-05-28 | Rauchabzugskamin fuer Lokomotivschuppen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1937L0092625 DE692001C (de) | 1937-05-28 | 1937-05-28 | Rauchabzugskamin fuer Lokomotivschuppen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE692001C true DE692001C (de) | 1940-06-10 |
Family
ID=7287519
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1937L0092625 Expired DE692001C (de) | 1937-05-28 | 1937-05-28 | Rauchabzugskamin fuer Lokomotivschuppen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE692001C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT1608U1 (de) * | 1996-08-22 | 1997-08-25 | Tonwerk Venus Gmbh | Stützbewehrung für vorgefertigte kaminstränge |
-
1937
- 1937-05-28 DE DE1937L0092625 patent/DE692001C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT1608U1 (de) * | 1996-08-22 | 1997-08-25 | Tonwerk Venus Gmbh | Stützbewehrung für vorgefertigte kaminstränge |
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