AT282790B - Feuersicherer Abzug - Google Patents

Feuersicherer Abzug

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Marinite Ltd
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Feuersicherer Abzug 
Die Erfindung betrifft einen feuersicheren Abzug mit rechteckigem Querschnitt für Abgase, der aus relativ starren, aus unbrennbarem Material bestehenden Platten aufgebaut ist, die entlang aneinander grenzender Ränder oder Seiten durch Schrauben od. dgl. befestigt sind. Derartige Abzüge können   z. B.   bei Ventilationseinrichtungen verwendet werden, oder auch in Form ausgekleideter Kamine u. ähnl. 



  Konstruktionen für den Abzug von Abgasen in die freie Atmosphäre dienen. 



   Bei mehrgeschossigen Gebäuden ergeben sich durch die Verwendung von Gasbrennstoffen für die Heizung und für Kochzwecke dadurch Probleme, dass die Verbrennungsluft herangeführt und die Abgase abgeführt werden müssen. Ausserdem schreibt die Bauordnung vor, dass in vielen Fällen nicht brennbares Material von bekannter Feuerwiderstandsfestigkeit in den Bauwerken verwendet werden muss. Die geforderten Bedingungen werden nur von Metallen, Beton, Mauerwerk und Asbestisolierplatten erfüllt. 



  Mit Ausnahme von rostfreiem Stahl scheiden die meisten verfügbaren Metalle wegen der Korrosionsanfälligkeit gegen Schwefel und andere Verbrennungsprodukte aus, falls nicht ein kostspieliger Korrosionsschutz auf deren Oberfläche aufgebracht ist. Betonabzüge sind zwar in vorgeformten Einheiten erhältlich, haben aber infolge ihres Gewichtes und der schwierigen Installationen besonders bei Hochhäusern, Nachteile. 



   In jüngster Zeit wurden Versuche angestellt, Asbestisolierplatten zu verwenden, weil diese den Vorteil besitzen, dass sie auf eine bestimmte Grösse zugeschnitten, vorgebohrt und so vorbereitet werden können, dass sie an Ort und Stelle schnell zusammensetzbar sind. In der Praxis wird verlangt, dass Ventilationskanäle luftdichte Verbindungen besitzen müssen. Infolgedessen mussten die Ränder der Asbestisolierplatten sorgfältig bearbeitet und mit einer geeigneten Mastixmasse versehen werden, um die nötige Dichtung zu erreichen. Ziel der Erfindung ist es nun, bei einem Abzug der eingangs erwähnten Art eine wirkungsvolle und einfache Verbindung der Platten untereinander zu erreichen.

   Dieses Problem wird gelöst, wenn gemäss der Erfindung, die Platten eines Satzes an den einander gegenüberliegenden Längsrändern mit einer Ausfalzung versehen sind, in welche die einander gegenüberliegenden Längsränder der Platten des andern Plattensatzes einsetzbar sind, der entlang seiner Ränder mit Gewindebuchsen zur Aufnahme von Befestigungsschrauben versehen ist, wobei vorzugsweise die Stossfuge zwischen aneinanderliegenden Flächen der Platten mit einer Schicht eines unbrennbaren Materials versehen ist, welches an der Ausfalzung angebracht ist. 



   Die Platten können aus Asbestisolierplatten bestehen, welche unter dem   Handelsnamen"Marinit"   verkauft werden. Die Gewindebuchsen für den Einsatz der Befestigungsschrauben sind vorzugsweise nach Art   der "Heli-Coil" Buchsen   von Armstrong ausgebildet, so dass sie in vorbereitete Löcher der Platten eingeschraubt werden können. Wenn zwischen den Kontaktflächen der Platten ein Asbestband angebracht wird, gewinnt man den Vorteil, dass das Band schon in der Fabrik an einer der Platten befestigt werden kann. 



   In den Zeichnungen ist die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispiels dargestellt. In den Zeichnungen zeigt Fig. l einen Querschnitt durch einen stockwerkhohen Abzugsschacht, welcher nach   einem   Ausführungsbeispiel der Erfindung ausgebildet ist, Fig. 2 zeigt eine teilweise perspektivische Ansicht der Platten vor deren Zusammensetzen vor dem Anbringen der Eckstücke. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Der Abzug besteht aus zwei Plattensätzen, wobei der eine Plattensatz--A, A'-- an gegenüberliegenden Rändern mit Löchern versehen ist, welche Gewindebuchsen--C--aus Metall 
 EMI2.1 
 



   Die mit den   Ausfalzungen--D--versehenen   Ränder der Platten--B, B'-- sind durchbohrt, wie bei-E-angedeutet ist, um Löcher für das Durchstecken von   Befestigungsschrauben-F-zu   bilden. Die Mittenabstände der   Löcher--E--und   auch jener Löcher, welche die Gewindebuchsen   --C-- aufnehmen,   werden je nach Plattengrösse verschieden gewählt. Zusätzlich sind Winkelprofile   --H-   vorgesehen, welche nach ihrem Ansetzten über den Rand eines zusammengesetzten Abzugabschnittes vorspringen und als Zentrierstücke für den nächsten vertikal darüberliegenden Abschnitt dienen. 
 EMI2.2 
 Minimum herabgesetzt werden kann. 



   Die Erfindung ist vor allem für den Aufbau von geradlinigen Abzugsschächten bestimmt, welche manchmal als   SE-Abzugsschächte   bezeichnet werden. Diese Abzugsschächte werden aus einstückigen Längsabschnitten zusammengesetzt, die von einem   Geschossboden   zum andern reichen, wobei die Verbindung zwischen benachbarten Längsabschnitten dadurch vervollständigt wird, dass die Enden eines jeden Längsabschnittes in eine vorbereitete kragenartige Vertiefung des Bodens eingesetzt werden. 



   Durch die Erfindung wird die Arbeit an der Baustelle auf ein Minimum herabgesetzt, weil für die Herstellung eines einzelnen Längsabschnittes des Abzuges nur zwei Platten mit Nuten an ihren Längsseiten mit zwei an allen vier Seiten eben abgeschnittenen Platten zusammengesetzt werden müssen. Der Dichtungsstreifen in Form eines Asbestbandes ist vorzugsweise schon vorher in der Nut befestigt, und die luftdichte Verbindung wird allein dadurch hergestellt, dass die Befestigungsschrauben in die vorgebohrten Löcher eingesetzt und festgeschraubt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Feuersicherer Abzug mit rechteckigem Querschnitt für Abgase, der aus relativ starren, aus unbrennbarem Material bestehenden Platten aufgebaut ist, die entlang aneinander grenzender Ränder EMI2.3 dgl.Platten eines Satzes an den einander gegenüberliegenden Längsrändern mit einer Ausfalzung (D) versehen sind, in welche die einander gegenüberliegenden Längsränder der Platten des andern Plattensatzes einsetzbar sind, der entlang seiner Ränder mit Gewindebuchsen (C) zur Aufnahme von Befestigungsschrauben versehen ist, wobei vorzugsweise die Stossfuge zwischen aneinanderliegenden Flächen der Platten mit einer Schicht (T) eines unbrennbaren Materials versehen ist, welche an der Ausfalzung angebracht ist.
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