DE691204C - Feuersichere Schutzabdeckung gegen Brandgeschosse, insbesondere fuer Dachboeden - Google Patents

Feuersichere Schutzabdeckung gegen Brandgeschosse, insbesondere fuer Dachboeden

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DE691204C
DE691204C DE1934H0139825 DEH0139825D DE691204C DE 691204 C DE691204 C DE 691204C DE 1934H0139825 DE1934H0139825 DE 1934H0139825 DE H0139825 D DEH0139825 D DE H0139825D DE 691204 C DE691204 C DE 691204C
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DE
Germany
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protective cover
fire
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attics
layers
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Expired
Application number
DE1934H0139825
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English (en)
Inventor
Hermann Stolz
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HUETTENWERKE SIEGERLAND AKT GE
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HUETTENWERKE SIEGERLAND AKT GE
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/62Insulation or other protection; Elements or use of specified material therefor
    • E04B1/92Protection against other undesired influences or dangers
    • E04B1/94Protection against other undesired influences or dangers against fire
    • E04B1/941Building elements specially adapted therefor
    • E04B1/942Building elements specially adapted therefor slab-shaped

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description

  • Feuersichere Schutzabdeckung gegen Brandgeschosse, insbesondere für Dachböden Die Erfindung bezieht sich auf eine .feuersichere Schutzabdeckung gegen Brandgeschosse für Decken und Böden, insbesondere für Dachböden.
  • Es wurde bereits eine Schutzvorrichtung gegen Bomben auf Dachböden vorgeschlagen, die aus einzelnen federnden kastenförmigen Teilen aus dünnem Eisenblech oder Maschendraht besteht, die, mit hochschmelzendem elastischem Baustoff ,gefüllt, federnd aufgehängt oder aufgestellt werden. Abgesehen davon, daß zur Anbringungdieser Schutzmatratzen umständliche Vorarbeiten nötig sind, bieten sie nur einen geringen Schutz, da sie zusammenhanglos angebracht sind; auf allen Seiten des Kastens kann z. B. die Brandflüssigkeit zwischen den Kästen hindurchdringen und Brände hervorrufen.
  • Ferner ist die Anordnung von zwei übereinanderliegenden Metallflächen, zwischen denen Wasser, Stroh, Beton oder ähnliches eingebracht wird, bekannt. Es handelt sich hierbei aber um tragende Decken, die ganz anderen Bedingungen unterliegen als Schutzdecken. Einsen besonderen Schutz gegen Brandgeschosse bieten diese Bauteile außerdem nicht. Ebenso sind auch schon Dächer und ganze Häuser aus Stahllamellen gebaut worden; doch sind auch diese Teile alle tragend und in* einfacher Ausführung benutzt worden, ohne dabei die Wirkung von Brandgeschossen zu berücksichtigen.
  • Die Erfindung geht nun davon aus, einen Schutz von Wohn- und anderen Gebäuden zu erzielen durch Verhinderung der Ausbreitung eines Brandes und der Ausbreitung von Giftgasen. Zu diesem Zweck wird auf vorhandene Decken, insbesondere Dachböden, eine Schutzabdeckung aufgebracht,- die feuersicher und gasdicht ist. Die Schutzabdeckung besteht aus zwei Lagen U-förmiger Stahllamellen bekannter Art, deren. Lage zueinander besonders ausgebildet ist. Die unteren Lamellen der Abdeckung sind durch nach oben ,gerichtete Stehfalze miteinander verbunden. Dadurch wird eine zusammenhängende geschlossene Metallage erzielt, die einmal zur Aufnahme einer Zwischenschicht dient, " zum anderen verhindert, daß bei etwaiger Beschädigung der oberen Metallage Giftstoffe aus Brandgeschossen o. dgl. in die darunterliegenden Räume eindringen. Die oberen Lamellen sind im Gegensatz zu den unteren Lamellen nicht verfalzt, d. h. lose, und sind ,gegen die untere Lage um etwa eine halbe Lamellenbreite versetzt. Sie greifen dabei mit in den stirnseitigen Schenkeln eingeschnittenen Schlitzen über die Stehfalze der unteren Lamellenlage hinüber. Dadurch wird erreicht, daß bei. Beschädigung der oberen Metallage diese in ihren einzelnen Teilen leicht auswechselbar ist und daß sich eine solch Beschädigung auf der unteren Metallage höch^-, stens auf eine 'halbe Lamellenbreite auswirken` @ kann. Der zwischen den beiden Lamellenlagen befindliche Hohlraum ist in bekannter Weise mit einer feuersicheren Füllung versehen. Zusätzlich sind die beiden Lamellenlagen durch federnde Glieder gegeneinander abgestützt. Gegen die Umfassungsmauern ist die Schutzabdeckung durch Z-förmige Blechstreifen abgedichtet, die ein Eindringen von Brand- und Giftstoffen in die Barunterliegenden Räume an diesen Stellen verhindern sollen. Auch in die Fugen zwischen den Lamellen der oberen Lage ist Dichtungsstoff eingesetzt.
  • Eine solche Decke kann ohne weiteres von jedem Balihandwerker verlegt werden, da die Gesamtfläche des Bodens einmal in einzelne Lamellen aufgeteilt ist, die leicht heranzubringen und leicht zu handhaben sind, zum anderen besteht in der Verbindung der einzelnen Teile keinerlei Schwierigkeit, da die Teile lediglich ineinandergelegt werden ohne umständliche Schweiß-, Löt- oder Schraubarbeit. Zudem bringt diese Aufteilung den weiteren Vorteil mit sich, daß bei kleinflächigen Zerstörungen die einzelnen Lamellen mit geringerem Arbeitsaufwand ausgewechselt werden können. Vorteilhaft ist bei dieser Bauweise ferner die in der oberen Lamellenschicht auftretende Federwirkung, die die Wucht jeden Aufschlages herabmindert. Unterstützt wird diese Wirkung noch durch das Einsetzen von federnden Stützelementen zwischen die Lamellenschichten. Die Brandgeschosse, gegen die die Decke einen Schutz bilden soll, können beide Schichten nicht durchschlagen, so daß jede Brandflüssigkeit aufgehalten wird und wirkungslos bleibt. Das gleiche gilt für Giftgase; auch diese können infolge der Abdichtung gegen das Mauerwerk und der Abdichtung der Fugen nicht in die unter dem Boden liegenden Wohnräume o. dgl. gelangen und leicht unschädlich gemacht werden. Die Schutzdecke kann in jedem Gebäude vorgesehen und also auch in vorhandene Gebäude leicht eingebaut werden.
  • Eine Ausführungsform des Erfindungsgedankens ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen: Abb. i einen Querschnitt durch die neue Schutzabdeckung nach der Linie I-I der Abb. z, Abb.2 eine Draufsicht auf die Abdeckung nach Abb. i, Abb.3 einen Längsschnitt nach der Linie III-III der Abb. 2. Die untere Metallage besteht aus den Stahllamellen i, deren eine Längskante einen einfachen Bördele besitzt, während die andere Längskante als Doppelbördel3 ausgebildet ,st, der den .einfachen Bördel der benach-"barten Lamellen übergreift, so daß eine falzartige Verbindung entsteht. In der Längsrichtung überdecken sich die Lamellen i in der mit q. angedeuteten Weise. Die offenen Stirnenden der Lamellen sind durch Verschlußleisten 5 abgeschlossen, die winkelförmig verlaufen und eine obere waagerechte, nach außen gehende Abbiegung 6 besitzen, die zum Anschluß an oder in das Mauerwerk dient. Die Abschlußleisten können mit den Lamellen aus einem Stück bestehen oder als besondere Körper ausgebildet sein. Der zwischen dieser unteren Metallage und der oberen Metallage gebildete Raum ist mit Sand, Schlackenwolle oder einem ähnlichen Stoff 7 angefüllt. Er hat die Aufgabe, bei .einem Durchschlagen der oberen Metallage die Brandflüssigkeit bzw. das Gas an einer weiteren Ausbreitung zu hindern.
  • Als oberer Abschluß der Decke bzw. als obere 1VIetallage dienen die Lamellen 8, die allseitig, d. h. an allen vier Kanten, einfach etwa senkrecht abgebogen sind. Sie sind unter sich und gegenüber den Lamellen der unteren Lage versetzt angeordnet, so daß auch sämtliche entstehenden Fugen versetzt zueinander lieg-en. Die Lamellen 8 besitzen in ihren Querseiten Schlitze 9, mit denen sie über die falzartigen Verbindungen der unteren Lamellen i greifen. Die zwischen den Lamellen 8 verbleibenden Fugen io sind gleichfalls mit Sand o. dgl. ausgefüllt und können durch ein zusätzliches Dichtungsmittel flüssiger oder fester Art auf der Oberseite geschlossen werden.
  • Um die Festigkeit der membranartig federnden oberen Lamellen im Rahmen der Schutzdecke zu erhöhen, können zwischen den beiden Metallagen weitere Stützelemente i i vorgesehen sein, die zweckmäßig gleichfalls aus Metall, insbesondere Stahl, bestehen.
  • Falls Durchlässe infolge des Vorhandenseins von Schornsteinen oder Treppenaufgängen vorhanden sind, so können die Lamellen in einfacher Weise durch entsprechende Ausschnitte und Abkantungen diesen Durchlässen an,gepaßt werden, so daß auch an diesen Stellen die Abdichtung wie an den Fugen vorgenommen werden kann.

Claims (3)

  1. PATENTANspRÜcHE: i.
  2. Feuersichere Schutzabdeckung gegen Brandgeschosse, insbesondere für Dachböden, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzabdeckung, aus zwei Lagen U-förmiier Stahllamellen bekannter Art in der Weise gebildet ist, daß die unteren Lamellen (i) durch nach oben gerichtete Stehfalze (z, 3) miteinander verbunden sind, während die oben en' unverfalzten Lamellen (8) mit ihren nach unten gerich= toten Schenkeln lose und gegen die untere Lage um etwa eine halbe Lamellenbreite versetzt aufgelegt sind und mit in den stirnseitigen Schenkeln eingeschnittenen Schlitzen (9) über die Stehfalze der-unteren Lamellenlage greifen; der zwischen beiden Lamellenlagen befindliche Hohlrauen ist in bekannter Weise mit einer feuersicheren Füllung versehen. z.- Schutzabdeckung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Lamellenlagen durch federnde Glieder (i i) .gegeneinander abgestützt sind.
  3. 3. Schutzabdeckung nach den Ansprüchen i und a, dadurch gekennzeichnet, daß sie durch Z-förmige Blechstreifen (6) ,gegen die Umfassungsmauern und die Fugen ( i o) zwischen den Lamellen der oberen Lage durch Dichtungsmittel abgedichtet ist.
DE1934H0139825 1934-04-20 1934-04-20 Feuersichere Schutzabdeckung gegen Brandgeschosse, insbesondere fuer Dachboeden Expired DE691204C (de)

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