DE6919081U - Fassaden-klinker-element - Google Patents

Fassaden-klinker-element

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DE6919081U
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clinker
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Description

Die Erfindung "bezieht sich auf neuartige Fassaden-Klinker-Elemente.
Bisher wurden Fassaden z.B. aus Klinkern dadurch hergestellt, daß ganze Häuserfronten die z.B. schadhaft und unschön im Aussehen geworden waren, ganz mit Stein z.B. Klinkerstein übermauert wurden. Diese Klinkersteine sind relativ schwer und entsprechend teuer wegen ihres Gewichts, ließen sich auch nioht an jeder Form von Fassade (z.B. einer
T.ltfon (OiII) 281507 ■ Ttltgr.-Adr. Patenlmouthi Bank ι D(UtIdIt Bank, Frankfurt a.M., Nr. 61/8207 - Poitichtcki Frankfurt/M. 34000
mit Latten versehenen Fassade) ohne große Schwierigkeiten anbringen.
Es bestand daher die Nachfrage nach Klinker-Elementen, die einmal einfacher anzubringen sind, bei denen mehr als eine Steinbreite aufeinmal angebracht werden konnte, und die nicht so schwer waren und trotzdem das Aussehen und die vorzüglichen Eigenschaften von Klinkersteinen hatten.
Gemäß der Erfindung zeichnet sich die Neuerung dadurch aus, daß die Elemente an einer verdünnten Kopfseite mehrere Löcher zum Eindübeln aufweisen, daß sie in der gleiohen Richtung, etwa der Breite'eines normalen Klinkersteines entsprechend, mit 1,2 oder mehr Nuten versehen sind, und daß sie an ihrer Rückseite mit Einbuchtungen zum Anbringen von Mörtel, an normalem oder schadhaft gewordenen Bauwerken oder Bauwerkteilen, versehen sind.
Gemäß einer weiteren Form zeichnet sioh die Erfindung dadurch aus, daß in Draufsicht gesehen, die Seiten der Klinker-Elemente einen Winkel α mit der Senkrechten bildet. Diese zweite Ausführungsform mit α = 90° eignet sioh besonders zur Verwendung mit Stoßfuge.
G-emäß einer weiterei Ausführungsform zeichnet sich die Erfindung dadurch aus, daß die Elemente abgeschrägte Seitenflächen haben, und sich dadurch zur Verarbeitung ohne Stoßfuge zum trocknen Verlegen eignen.
Gemäß einer weiteren Ausfuhrungsform der Erfindung, sind die FassadenTElemente nicht etwa aus einzelnen Reihen in Steinbreite zusammengesetzt, sondern in großen Elementen vorgefertigt, wie z.B. für eine ganze Fensterbankplatte oder für eine ganze Balkonbrüstung .
Eine erfindungsgemäße Ausbildung der Nuten der Elemente in Schwalbenschwanzausführung dient dazu, einen in den Nuten angebrachten Putz besser halten zu können.
Erfindungsgemäß brauchen auch die Elemente nicht nur waagerecht durch Nuten unterteilt zu sein, sondern können ebensogut senkrechte Nuten aufweisen.
Es wurde festgestellt, daß die erfindungsgemäßen Fassaden-Klinker-Elemente bei äußerst günstigem Preis atmungsaktiv sind, eine gute Schalldämmung haben und eehlagregendicht und frostbeständig sind.
Der Architektur liefern sie durch ihre verschiedene Formgebung,und dadurch, daß sie aus Klinkern in Verschiedenen Farben, selbst Fehlfarben,hergestellt und miteinander abgewechselt werden können, eine vielseitige
nacht Gestaltungsmöglichkeit. Es ist'nur möglich, die Elemente für äußere Fassaden zu verwenden, sondern sie auch für Zwecke der Innenarchitektur zu benutzen. Die Oberflächenausführung, wie an sich bei Klinkern bekannt, kann sowohl glatt als auch z.B. in einem Baumrindenmuster gewalzt sein.
In den Figuren sind einzeln Ausführungeformen der neuartigen Fassaden-KLinker-Slemente dargestellt, an deren Hand auch ihre Verwendung beschrieben wird.
In der Fig. 1 ist ein Fassad-en-Blement geftügt» date aus zwei Streifen 1 und 2. zusammengesetzt ist· $&» Nut 3. zwischen diesen beiden Elementen * 1 uaöt ^*Ί£Β& , durch üblichen Putz, Kunststoff oäer- Äg3.. ausgef|H% sein, sie braucht aber auch gar kein« besondere Aus» führung zu zeigen. Dieses Klinker-laasaden-Slwgra&t wird mit Hilfe der oben gezeigten Löcher wi~7^ an die Xaasmäs angedübelt. Hier erweist es sich dann allerdings als nützlich, über der Verdübelung einmPutz z.B, eis«B neuartigen Kunststoffputz aus einer Spritzpistole sasttbringen, was sehr leicht und schnell gesca«hen k&azu
691908J5
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An der Rückseite des Fassaden-Elements befinden sioh zwei Rillen (8 und 9i» die üblicherweise mit der zu der verkleidenden Fassade vermörtelt werden. Hierdurch ergibt sioh eine besonders gute Haftung an üblichen Fassaden.
Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf Fig. 1, wobei der Winkel α angezeigt ist, den die Seitenwände mit der Senkrechten einnehmen können. Hieraus ist erklärbar, daß bei einem Winkel α 45°, die Verarbeitung ohne Stoßfuge £um trockenen Verlegen verwendet werden können, wobei die Befestigung allein durch die Verdübelung und/oder die Rüokseitenvermurtelung erfolgt.
In Fig. 3 ist ein Element gezeigt, das aus drei Streifenelementen besteht. Im übrigen unterscheidet es sich nicht von dem Element der Fig. 1.
In Fig. 4 ist im Querschnitt gezeigt, wie die neuartigen Fassaden-Klinker-Elemente z.B. für die Auskleidung unter einer Fensterbankplatte 10 benutzt werden können. Hier sind die Fassaden-Elemente jeweils «ta nur aus zwei Streifen bestehend gezeigt, wobei nur ein Element ganz, und eines teilweise dargestellt ist.
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Diese einzelnen Elemente können aber ebensogut aus einem einzigen Groß-lement bestehen, das in der Höhe vom Fußboden bis zu der Fensterbankplatte reicht und beliebig viele Streifenteile besitzen.
In Pig. 5 ist ein mindest 3-teiliges Fassaden-Element dargestellt, für das eine besondere Absohlußplatte zum Verdecken der Verdübelung vorgesehen ist.
Sie eohwalbensohwanzförmige Ausbildung der Nuten läßt sioh am besten bei den Nuten 12 und 13 in Fig. 4 und erkennen.

Claims (6)

• ·» I· trrt «ι r · I 1 I 1 I · · 1 · I ·■ t t Sohut zansprüohe
1. Fassaden-Kllnker-Elemente, "bestehend aus einer bestimmten Länge von Fassadenstreifen, dadurch gekennzeichnet , daß die Elemente an einer verdünnten Kopfseite mehrere Löcher zum Elndübeln aufweisen, dal sie in der gleiohen Richtung, etwa der Breite eines normalem Künkereteinea entsprechend, mit 1, 2 oder mehr Nuten versehen sind, und daß sie an ihrer Rückseite mit Einbuchtungen zum Anbringen von Mörtel, an normalem oder schadhaft gewordenen Bauwerken oder Bauwerkteilen, versehen sind.
2. Fassaden-Klinker-Elemente nach Anspruoh 1, dadurch gekennzeichnet, daß in Draufsicht gesehen, die Seiten der Klinker-Elemente einen Winkel α mit der Senkrechten bildet.
3. Fassaden-Klinker-Elemente nach Anspruch 2, dadurch gekeiinzeiohnet, daß der Winkel α 90° beträgt.
4. Fassaden-Klinker-Elemente nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Winkel α etwa 45° entspricht.
5. Fassaden-Klinker-Elemente nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß diese in Großformaten angefertigt sind.
6. Faeeftden-Hlnker-Slenente naoh einem der 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, AaA die 7&e9«d*n-Illnker-Elemente nioht nur Nuten in Hiohtung einer Dttbelleel^- reihe, sondern auch quer dazu aufweisen.
6, daduroQ gekennzeiennet, deJ Al· den einzelnen Elementen der Imssademstreifea Bohwanzförmig ausliebildet sind.
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