DE691746C - Kolbenfluessigkeitsmesser - Google Patents
KolbenfluessigkeitsmesserInfo
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- DE691746C DE691746C DE1934SC104438 DESC104438D DE691746C DE 691746 C DE691746 C DE 691746C DE 1934SC104438 DE1934SC104438 DE 1934SC104438 DE SC104438 D DESC104438 D DE SC104438D DE 691746 C DE691746 C DE 691746C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B67—OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
- B67D—DISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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- B67D7/06—Details or accessories
- B67D7/08—Arrangements of devices for controlling, indicating, metering or registering quantity or price of liquid transferred
- B67D7/16—Arrangements of liquid meters
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Description
- KolbenflÜssigkeitsmesser Die Erfindung bezieht sich auf einen Kolbenflüssigkeitsmessex mit zweiseitig beaufschlagtem, von der -unter Druck zugeführten Flüssigkeit hin und her bewegtem Kolben und selbsttätiger Umschaltung der Flüssig" keitszu- und -ableitung und mit einer Einrichtung zur Stillsetzung des Messers nach Abgabe einer bestimmten Menge.
- Die bekannten Kolbenflüssigkeitsmesser dieser Art besitzen einen geräuschvollen Gang und benötigen viele m#echgni#che Einzelteile zu ihrer Steuerung, welche die Meßgenauigkeit ungünstig beeinflussen. Diese Nachteile werden bei dem Erfindungsgegenstand dadurch vermieden, !daß bei an sich bekannter Steuerung der Flüssigkeitszu-- und -ableitung durch einen von einem Hilfsschieber gesteuerten Hauptschiel#er, dessen Steuerbewegungen so lange verzögert sind, bis der Meßkolben seine Endlage erreicht hat, der gesamte Meßvorgang entweder durch das Ab- sperren der Schaltflüssigkeit von der Hilfsschieberkammer oder durch Verrlegelung des Hilfsschiebers dadurch zum Abschluß ge- bracht wird, daß z. B. durch ein Mengenvoreinstellwerk am Schlusse des Meßvorganges ein in der zur Hilfsschieberkammer führenden Leitung vorgesehener Schalthahn oder ein Verblockungsriegel, der mit einem Bund des Hilfsschiebers zusammenarbeitet, in die Abschluß- bzw. SperrsteRung gebracht wird.
- Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den'Unteransprüchen., Der.Gegenstand der Erfindung ist in den Figuren in einem, Ausführungsbeispiel näher erläute » rt, und zwar zeigen: Fig. i einen senkrechten Querschnitt durch den Erfindungsgegenstand, Fig. -- bis 4 Einzelteile des Erfind-ungsgeggenstandes, ebenfalls im senkrechten.Querschnitt. - Mit io ist der aus Glas. bestehende Meßzylinder bezeichnet, in welchem der mit Ledermanschetten abgedichtete Kolben i i sich befindet. Zur Führung des Kolb eas i i dient eine Kolbenstangie ii, die in dem an dem Fuß 13 des Kolbrenmessers angebrachten Führungsrohr 14 gleitet.
- Die Steuerungsvorrichtung ist in dem Steu-erkopf 15 angeordnet und besteht aus dem'Hauptschieber 16, der durch den in einem besonderen Steuerzylinder 17 gleitenden Kolben 18 unter Vermittlung der mit An.schlägen40 und 41 versehenen Kolbenstajngeig den Hauptschieber 16 steuert.
- Die Bewegung des - Steuerkolbens 18 erfolgt durch den Druck der zugeführten Flüssigkeit, die durch einen besonderen Hilfsschieber2o zugeführt wird. Die Steuerung des Hilfsschiebers 2o erfolgt durch die Steuerstange 2 1, die mit einem Führungsstück in der hohlen Kolbenstange 12 des Meßkolbens gleitet und jeweils kurz vor Erreichen der Totpunkte um den Steuerweg mit nach oben oder unten gdschob,en wird.
- Fig. i stellt das Meßgerät in der Steuerstellung nach Erreichen des unteren Totpunktes dar. Der Meßkolben hat die Steuerstange 2 1 nach unten gezogen und damit den Hilfsschieber 2o in die gezeichnete Stellung gebracht. In dieser Stellung kann die FlUtssigkeit durch die LCitUllg22, die von dem. oberen Verbindungskana123 des Hauptschie-' bers abzweigt, über die Eindrehung42 d#e Schiebers 2o und die Leitung 24 in den Zylinderraum 17 links vom Kolben i8 eintreten und den Kolben 18 in die gezeichnete Stellung drücken. Der Verbindungsraum 23 ist, in der Figur nicht dargestellt, mit der Hauptzuflußleitung verbunden. Die rechts vom Kolben 18 befindliche Flüssigkeit verläßt den Schaltzylinder durch die Leitung 25 lind den Zwischenraum zwischen Hilfsschieber 2o und SchaltStange 21 und gelangt durch die Rücklaufleitung 26 in den Vorratsbehälter zurück. Durch den Steuerkolben ist gleichzeitig der Steuerschieber 16 in die in Fig. i dargestellte Stellung gebracht worden. Die Drdcl,-flüssilkeit gelangt vom Verteilerkanal 23 in den auf der linken Seite des Schiehers liegenden Raum, an den die Leitung28 angeschlossen ist, die zum Raume unter dem Meßkolben.ii führt. Der Kolbenii wird hochgeschoben und drückt die im oberen Zylinderraum befindliche Flüssigkeitsmenge durch den Kanal 38, die EindrehUi-Ig27 des Schiebersi6, den Kana129 und das Schaugglas3o in den Zapfschlauch 3 9 - Kurz vor Erreichen des oberen Totp-unktes ,vird die Steuerstange2i durch den Meßkolbenii etwas hochgeschoben, die Druckleitung22 kommt mit der Leitung25 in Verbindung- und die Leitung24 mit der Rückflußleitung 2 6. Der Steuerkolben 18 wird nach links verschoben und nimmt nach Zurücklegung des Leerweges den Hauptschleber16 mit nach links, wodurch der Raum unter dem Kolben jetzt über die EindrehUXIg 27 des Schiebers 16 mit dem Abflußkanal 29 und der Raum über dem Kolben mit der Druckleitung 2 3 nunmehr rechts am Schieber 16 vorbei in Verbindung kommt und der Kolben wieder nach unten getrieben wird.
- Die Begrenzung des HubralLimes erfolgt -oben durch Anschlag des Meßkolbens am Steuerkopf und unten durch Anschlag des unteren Endes des Führungsrohres 12 an der Stellschraube 3 1 - Alle Zufluß- und Abflußkanäle des Meßgerätes liegen oberhalb der Meß- und Steuerorgane, so daß #evtl. abfallende Flüssigkeit keinen Einfluß auf die nächstfolgende, Messung hat. Die Mitnahme des Steuerschiebers 16 durch den Steuerkolb en 18 erfolgt durch die Anschläge40 und 41 der Kolbenstange ig, die so angeordnet sind, daß der Steuerkolben 18 zunächst einen Leerweg zurücklegt, währenddem der Meßkolben i i Zeit hat, den Weg vom Beginn des Überschncidens der Steuerkanäle des Hilfsschiebers bis zum vollständigen überdecken derselben zurückzu-Erst nachdem der Meßkolb#ii i i seine -b .*schlagstellung erreicht hat, wird der Haupt--#i#euerschieber geschaltet.
- Zum Anhalten des Meßkolbens i i an sei nem unteren oder oberen Totpunkt ist. in die Leitun 2 2 nicht ein einfacher Kükenhahn oder ein einfaches Ventil, sondern ein Dreiwegebahn32 (s. Fig.2 und 3) eingebaut, der sich sehr leicht schalten läßt, was be- sonders wichtig ist, wenn er durch ein Mengenvoreinstellwerk geschaltet ivird.
- Es ist schwierig, ein benzindichtes Ab- sperrorgan zu schaffen, das leicht zu betätigen ist. Ist es leicht zu betätigen, so tritt, insbesondere bei Förderung mit Motorpumpen, leicht der Fall ein, daß nach einer kleinen Pause, während der durch das für den leichten Gang erforderliche Spiel des Ab- sperrorgans in seinem Sitz eine genügende Menge Schaltflüssigkeit ausgetreten ist, das Meßgerät plötzlich weiterarbeitet. Um dies zu verhindern, ist der Schalthahn 3 2 mit Dreiwegebohrung versehen, der in der in Fig. 2 gezeichneten Stellung die Druckflüssigkeit zum Schieber leitet -und in der ' Stillstandstellung (Fig. 3) die Druckflüssigkeit durch die. Rohrleitung 33 in den Rücklauf fördert, so daß sich ein Schaltdruck in der Steuerkammer 17 nicht ausbilden kann.
- Gleichzeitig wird hierdürch der meist vor das Meßgerät geschaltete- Windkessel entlastet, sobald die Mes§ung beendet ist.
- Eine andere Ausführung zum Anhalten des Kolbens an seinen Totpunkten ist in Fig. 4 dargestellt. Hier ist der Hilfsschieb er 3 4 nicht direkt mit der Steuerstange21 verbunden, sondern liegt zwischen den beiden Federn 35, 36. Der Schieber34 ist nach oben verlängert und besitzt einen Bund 43, der durch einen vom Einstellzählwerk zu betätigenden. Stift37 gesperrt werden kann. Wird in der in Fig.4 gezeichneten Stellung die Schaltstange, 2 1 nach oben verschoben, so bleibt der Schieber in seiner Stellung stehen, -und es wird ledi-lich die untere Feder 3 5 zusammen-ZD 13r -t. ach Lösen des Sperrbolzens-"edrück Na 37 schnellt- der Schieber unter Wirkung der Feder35 nach oben und gibt so der Sclialtflüssigkeit den Weg zum nächsten Stcuerhul) frei.
Claims (2)
- PATENTAN SPRÜCHE -. i. Kolbenflüssigkeitsmesser mit zweiseitig beaufschlagtem, von der unter Druck zugeführten Flüssigkeit hin und her be--wegtem Kolben und selbsttätiger Umschaltung der FlÜssigkeitszu- und -al)leittiii-und mit einer Einrichtung zur Stills#etzung des Messers nach Abgabe -ein-er bestimmten Menge, dadurch gekennzeichnet, daß bei an sich bekannter Steuerung der Flüssigkeitszu- und -ableitung durch einen von .einem Hilfsschieber (2o) gesteuerten Hauptschitber (16) dessen Steuerbewegungen so lange verzögert sind, bis der Meßkolben (11, 12) seine Endlage erreicht hat, der gesamte Meßvorgang #ent-ZD t> weder durch das Absperren der Schaltflüssigkeit von der Hilfsschieberkammer(42) oder durch Verriegelung des Hilfsschiehers (34) dadurch zum Abschluß gebracht wird, daß z,B. durch ein MengeinvoreinstelLverk am Schlusse' des hIeßvorganges ein in der zur *Hilfsschieberkammer (422) führenden Leitung (22) vorgeschenex Schalthalin (,12) oder ein Verblockungsricgel (37), der mit einem Bund (43) des Hilfsschiebers zusammenarbeitet, in die Abschluß- bzw. SperrsteUnng gebracht wird.
- 2. Kolbenflüssigkeitsmesser nach Anspruchi, dadurch gekennzeichnet, daß in die Abzweigleitung (22) für. die Zuführung der Schaltflüssigkeit zum Hilfsschieber (2o bzw. 34) ein vom Mengenvoreinstellwerk gesteuerter Dreiwegehahn (32) eingebaut ist, der je nach seiner Stellung die Schaltflüssigkeit dem Hilfsschieber zuführt oder aber dieselhe hi eine Rückfüh- rungsleitung (33)- eintreten läßt. 3. Kolbenflüssigkeitsmesser nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der H:üfsschieb8-r (34) für die Steuerung der Schaltflüssigkeit zwischen zwei Federn (35, 36) lose auf der Kolbenstange (21) des Meßkolbens (ii) sitzt und eine mit ein-cm Bund (42) versehene Verlängerung aufweist, welche mit einem vom IMengenvor-#einstellwerk gesteuerten Spierrbolzen (37) derart zusammenarbeitet, daß bei einer Verscliiebung der Kolbenstange (21) kurz vor Erreichung einer Endlage des Meßkolbens (ii) die Feder (35 bzw. 36) zusammengedrückt wird, bisnach Freigabe des Schieberg (34) durch den Sperrbolzen (37) unter der Einwirkung der jeweils sich entspannenden Feder (35 bzw. 36) der Schieber in die entgegengesetzte Schaltstellung übergeführt -wird. 4. Kolbenflüssigkeitsmesser nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptschieber (16) lose zwischen zwei den Schieberkörper sowie einen Leerweg einschließenden Anschlägen (4o, 41) sitzt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1934SC104438 DE691746C (de) | 1934-06-09 | 1934-06-09 | Kolbenfluessigkeitsmesser |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE1934SC104438 DE691746C (de) | 1934-06-09 | 1934-06-09 | Kolbenfluessigkeitsmesser |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE691746C true DE691746C (de) | 1940-06-05 |
Family
ID=7447700
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1934SC104438 Expired DE691746C (de) | 1934-06-09 | 1934-06-09 | Kolbenfluessigkeitsmesser |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE691746C (de) |
-
1934
- 1934-06-09 DE DE1934SC104438 patent/DE691746C/de not_active Expired
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