DE691118C - Herstellung einer fuer die Klaerung von obergaerigem Bier geeigneten Hausenblaseloesung - Google Patents

Herstellung einer fuer die Klaerung von obergaerigem Bier geeigneten Hausenblaseloesung

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DE691118C
DE691118C DE1938H0156734 DEH0156734D DE691118C DE 691118 C DE691118 C DE 691118C DE 1938H0156734 DE1938H0156734 DE 1938H0156734 DE H0156734 D DEH0156734 D DE H0156734D DE 691118 C DE691118 C DE 691118C
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beer
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DE1938H0156734
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Theodor Hajek
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THEODOR HAJEK
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THEODOR HAJEK
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    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12HPASTEURISATION, STERILISATION, PRESERVATION, PURIFICATION, CLARIFICATION OR AGEING OF ALCOHOLIC BEVERAGES; METHODS FOR ALTERING THE ALCOHOL CONTENT OF FERMENTED SOLUTIONS OR ALCOHOLIC BEVERAGES
    • C12H1/00Pasteurisation, sterilisation, preservation, purification, clarification, or ageing of alcoholic beverages
    • C12H1/02Pasteurisation, sterilisation, preservation, purification, clarification, or ageing of alcoholic beverages combined with removal of precipitate or added materials, e.g. adsorption material
    • C12H1/04Pasteurisation, sterilisation, preservation, purification, clarification, or ageing of alcoholic beverages combined with removal of precipitate or added materials, e.g. adsorption material with the aid of ion-exchange material or inert clarification material, e.g. adsorption material
    • C12H1/0416Pasteurisation, sterilisation, preservation, purification, clarification, or ageing of alcoholic beverages combined with removal of precipitate or added materials, e.g. adsorption material with the aid of ion-exchange material or inert clarification material, e.g. adsorption material with the aid of organic added material

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Description

  • Herstellung einer für die Klärung von obergärigem Bier geeigneten Hausenblaselösung Zur Klärung obergäriger Biere wird Hausenblase (Isingglas) verwendet, welche in Wasser vorgeweicht, mit Hilfe von wäßrigen Lösungen organischer Säuren, zuweilen unter Zusatz von schwefeliger Säure zwecks Konservierung in Auflösung gebracht und dann dem Bier zugesetzt wird. Sie .scheidet sich im' Bier in kurzer Zeit aus und nimmt beim Zubodensinken die Trübstüffe mit sich.
  • Es ist auch bekannt, .daß zur Lösung der Hausenblase Weinsäure, zuweilen auch MIchsäure verwendet wird. In Staaten, die für die Bierbereitung ein Reinheitsgesetz haben, wie Deutschland, ist die Verwendung technisch hergestellter Säuren unstatthaft. Die Weinsäure ist auch kein natürlicher Bestandteil des Bieres, Durch die Auflösung der Hausenblas.e in wässerigen Verdünnungen organischer Säuren wird auch eine zuweilen unerwünschte Verdünnung des Bieres bewirkt.
  • Alle diese Nachteile werden bei dem erfindungsgemäßen Verfahren vermieden.
  • Es hat sich gezeigt, daß Hausenblase sich gut in biologisch gesäuerter Malzwürze oder in Auszügen aus Sauermalz löst und die Lösung zur Klärung von Bier verwendet werden kann. Das hat dann noch folgende Vorteile Die auf diese Weise bereiteten Lösungsmittel zeichnen sich durch eine außerge-wöhnliche Haltbarkeit, die der konserviexenden; Wirkung der Milchsäure zuzuschreiben ist, aus, daß sich Zusätze von beispielsweise der obenerwähnten schwefeligen Säure erübrigen. Man kann also m einem Verfahrensgang einen größeren' Vorrat des Lösungsmittels machen, von dem je nach Bedarf im Laufe der Zeit entsprechende Mengen zur Bereitung der HausenblaselÖsung ,genommen werden können. , Das Herstellungsverfahren schließt sich eng an die in jeder Brauerei üblichen und notwendigen Arbeitsvorgänge an, so daß sich auch der kleinste Betrieb seine Haus@enblaselösung ohne Zuhilfenahme besonderer Einrichtungen zubereiten kann.
  • Während durch eine Hausenblaselösung, die mit Wasser und einer Säure bereitet wurde, nur diese Stoffe dem Bier zugeführt werden, bringen die mit sauren Malzwürzen bereiteten Hausenblaselösungen zugleich die Muttersubstanzen des Bieres, ,also vergärbare Kohlehydrate, Eiweißkörper, Farbstoffe und Mineralstoffe des Malzes mit ein. Gleichzeitig wird damit der malzige Trunk der Biere vorteilhaft gefördert.
  • Das Verfahren gestaltet sich so, daß X1ie biologisch gesäuerte Malzwürze oder,der Äs= zug aus Sauermalz zur Sterilisierung und-' evtl. nötiger Konzentration erhitzt wird, wobeidie auch bei dem üblichen Kochen der Bierwürze koagulierbaren Stoffe hauptsächlich eiweißartiger Natur unlöslich werden und sich in Form von Trub ausscheiden. Die durch Absitzenlassen oder Filtration geklärte Würze ist dann unmittelbar zur Auflösung der Hausenbl,ase geeignet.
  • Beispiel I Man erzeugt durch milchsaure Gärung von Malzwürze darin einen Milchsäuregehalt von 10,10. Durch Einkochen auf die Hälfte des Volumens erhält man. eine sterile, im Milchsäuregehalt 2 %ige Würze, von welcher roo ccm genügen, um 3 g Haüsenblase zur Lösung zu bringen. Beispiele 2 kg Sauermalzschrot werden mit der vierfachen Menge kalten Wassers, also 81, in ;einem Gefäß .eingemaischt und die Maische r. bis 2 Stunden unter zeitweiligem Umrühren sxehengelassen. Nun filtriert man die Maische durch einen Trubsack möglichst klar ab. Man erhält etwa 5,51 milchsaure Malzwürze, die man auf etwa den vierten Teil einkocht. Man läßt abkühlen, wobei sich der Trub absetzt. In der klaren Flüssigkeit gehen dann 15 bis 25 g Hausenblase in Lösung je nach dem Säuregehalt des Sauermalzes. Das im Trubsack Verbliebene kann mit dem nächsten Biersude mitvermaischt werden, denn es enthält noch die wertvolle, nicht in Lösung gegangene Malzstärke.

Claims (1)

  1. PATRNTANSPRUCIi Die Verwendung von biologisch gesäuerter Malzwürze oder von Sauermalzauszügen zur Herstellung einer für die Klärung von obergärigem Bier geeigneten Hausenblaselösung.
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