DE690968C - Feuerungsrost - Google Patents
FeuerungsrostInfo
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- DE690968C DE690968C DE1937R0099527 DER0099527D DE690968C DE 690968 C DE690968 C DE 690968C DE 1937R0099527 DE1937R0099527 DE 1937R0099527 DE R0099527 D DER0099527 D DE R0099527D DE 690968 C DE690968 C DE 690968C
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23H—GRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
- F23H9/00—Revolving-grates; Rocking or shaking grates
Landscapes
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Incineration Of Waste (AREA)
Description
- Feuerungsrost Es ist bekannt, bei Rosten, die als Ganzes in der Rostebene hin und her bewegt werden, eine Daumenwelle als Antrieb zu verwenden.
- Die, Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung der Erfindung nach-Patent 673 911, bei der ein aus Vorwärm- und Verbrennungs= rost bestehender und in der Rostebene ruckartig bewegter Feuerungsrost zur Verfeuerung gasarmer Brennstoffe verwendet wird, damit der Brennstoff neben der Erwärmung auf Zündtemperatur auf dem Vörwärmrost derart entmischt wird, daß das Feinkorn nach unten und das Grobkorn nach oben gelangt und der Brennstoff unter Beibehaltung dieser Schichtung auf dem Verbrennungsrost bei zonenweiser Luftzufuhr verbrannt wird. Die zusätzliche Erfindung befaßt sich mit der Antriebseinrichtung für die Erzeugung der Schwingbewegung derartiger Feuerungsroste und besteht darin, daß der in einer nach hinten geneigten Ebene liegende Vorwärm- und Verbrennungsrost auf einer schrägen Führungs-, insbesondere Rollenbahn gelagert ist und durch eine Daumenwelle-die Rollenbahn nach aufwärts bewegt und nach Ausschaltung der Antriebseinrichtung bei Erreichung der höchsten Stelle durch das Eigengewicht in die Ausgangsstellung zurückgeführt wird und hierbei gegen einen Anschlag rollt. Dieselbe Wirkung tritt auch ein, wenn die Rollenbahn durch mechanische, hydraulische oder pneumatische Antriebsvorrichtungen angetrieben und die-Antriebsvorrichtung ausgeklinkt wird, nachdem der Rost seinen höchsten Punkt erreicht hat und durch sein Eigengewicht in die Ausgangsstellung zurückfällt. Die Geschwindigkeit, mit der der Rost in seine ursprüngliche Stellung zurückgeht, kann durch Federn oder Gewichtsbelastung beschleunigt werden. Gegebenenfalls kann dein Rost durch die Antriebseinrichtung, nachdem er den höchsten Punkt erreicht hat, ein Anstoß erteilt.werden, durch den der zurückfallende Rost von vornherein eine Anfangsgeschwindigkeit erhält.
- Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt. Hierin besteht der Feue runzsrost aus dem Vorwärmrost a und
in einer nach hinten geneigt liegenden Ebei auf einem gemeinsamen Rahmen c angeordnet sind. Die vordere Rostfläche a ist durch Plätten d luftdicht abgedeckt und der nachgeschaltete Rostteil b aus üblichen, auf Querträgern 1a aufgereihten Roststäben e zusammengesetzt. Unterhalb der Rostfläche sind eine Mehrzahl von Windkästen f angeordnet, welche durch seitliche Stutzen g mit Unterwind versorgt werden. Der Vorrost und Verbrennungsrost laufen auf einer schrägen Rollenbahn i und werden beispielsweise durch den Nockenantrieb k in Verbindung mit der Rostquerwelle l die Rollenbahn hinaufgezogen. Nach jeweiliger Ablösung des Nockens von der Ouerwelle bewegt sich der Rost infolge seines Gewichtes beschleunigt die Rollenbahn abwärts und prallt gegen einen geeigneten Anschlag. Die Bewegung des Rostes wird auf diese Weise plötzlich beendet, und der auf dem Rost liegende Brennstoff verrutscht um eine gewisse Strecke in Richtung des Rostendes. Hierbei werden auf die groben Brennstoffteile stärkere Massenkräfte ausgeübt als auf die feinen Teilchen, so daß sich bei der Brennstoffwanderung das Grobkorn nach oben bewegt und allmählich die feinen Brennstoffteilchen bedeckt. Durch. diesen Entmischungsvorgang wird eine gleichmäßige Durchzündung der Brennstoffschicht auf dem Vorwärmrost und durch die Aufrechterhaltung dieser Schichtung auf dem Verbrennungsrost ein -gleichmäßiger Ausbrand des Brennstoffes erhalten. Diese Brennstoffbewegung läßt sich auch durch Lagerung des Rostes auf Federn oder Gelenken erreichen, wobei in allen Fällen wesentlich ist, daß "der Brennstoff bei der Vorwärtsbewegung nicht vom Rost abgehoben und die sich einstellende Schichtung des ;ennstoffes nicht zerstört wird.nachgeschalteten Verbrennungsrost b, we'_ - ,:,'bie Geschwindigkeit, mit welcher der $rennstoff über das Rostbett gefördert wird, kann geregeltwerden. Dieses ist möglich durch in senkrechter Richtung verstellbare Lagerung der Gleitrollen zur Verstellung der Rostneigung oder durch Veränderung der Hublänge bei entsprechender Auswechslung der Nokken:größen. Außerdem kann die Hubzahl veränderlich gestaltet und die Abwärtsbewegung des Rostes durch Feder oder Gewicht beschleunigt werden. Als Antriebsmittel für die Aufwärtsbewegung des Rostes kommen außer dem Nockenantrieb andere mechanisch, hydraulisch oder pneumatisch betriebene Einrichtungen in Frage, bei denen sich außer der Hubzahl durch unmittelbare Beeinflussung des Antriebes. auch die Hublänge selbst beeinflussen läßt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Feuerungsrost mit einem dem Verbrennungsrostvorgeschalteten, in der Rostebene hin und her bewegten Rost ohne kostspalten nach Patent 673 9 11, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Verfeuerung gasarmer Brennstoffe dienende, auf einer schrägen Führungs-, insbesondere Rollenbahn (i) gelagerte Rost (rx, b) mit einer an sich bekannten Antriebseinrichtung, z. B. einer Daumenwelle (k), ausgerüstet ist, die den Rost entlang der Führungsbahn aufwärts bewegt und dann nach selbsttätiger Ausschaltung des Antriebes unter der Wirkung des Eigengewichtes oder einer Feder ruckartig nach abwärts gleiten läßt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1937R0099527 DE690968C (de) | 1937-06-04 | 1937-06-04 | Feuerungsrost |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1937R0099527 DE690968C (de) | 1937-06-04 | 1937-06-04 | Feuerungsrost |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE690968C true DE690968C (de) | 1940-05-11 |
Family
ID=7420181
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1937R0099527 Expired DE690968C (de) | 1937-06-04 | 1937-06-04 | Feuerungsrost |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE690968C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE805413C (de) * | 1948-10-02 | 1951-05-17 | Steinmueller Gmbh L & C | Schuettelrost mit selbsttaetiger Beschickung |
| DE841616C (de) * | 1948-10-02 | 1952-06-16 | Steinmueller Gmbh L & C | Planrost, insbesondere Schraegrost |
| DE949763C (de) * | 1951-07-13 | 1956-09-27 | Hans G Nissen | Vorschubrost fuer Feuerungen |
-
1937
- 1937-06-04 DE DE1937R0099527 patent/DE690968C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE805413C (de) * | 1948-10-02 | 1951-05-17 | Steinmueller Gmbh L & C | Schuettelrost mit selbsttaetiger Beschickung |
| DE841616C (de) * | 1948-10-02 | 1952-06-16 | Steinmueller Gmbh L & C | Planrost, insbesondere Schraegrost |
| DE949763C (de) * | 1951-07-13 | 1956-09-27 | Hans G Nissen | Vorschubrost fuer Feuerungen |
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