DE690955C - Luftgekuehlte Kondensationsanlage fuer Turbinenlokomotiven - Google Patents

Luftgekuehlte Kondensationsanlage fuer Turbinenlokomotiven

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Publication number
DE690955C
DE690955C DE1937A0084132 DEA0084132D DE690955C DE 690955 C DE690955 C DE 690955C DE 1937A0084132 DE1937A0084132 DE 1937A0084132 DE A0084132 D DEA0084132 D DE A0084132D DE 690955 C DE690955 C DE 690955C
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DE
Germany
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air
fan
cooling
condensation system
structural unit
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Expired
Application number
DE1937A0084132
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Karl Schmer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C5/00Locomotives or motor railcars with IC engines or gas turbines
    • B61C5/02Arrangement or disposition of intakes and apparatus for supplying, circulating, and filtering air for combustion and engine-cooling purposes
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28BSTEAM OR VAPOUR CONDENSERS
    • F28B1/00Condensers in which the steam or vapour is separate from the cooling medium by walls, e.g. surface condenser
    • F28B1/06Condensers in which the steam or vapour is separate from the cooling medium by walls, e.g. surface condenser using air or other gas as the cooling medium

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Luftgekühlte Kondensationsanlage für Turbinenlokomotiven Die Erfindung betrifft eine luftgekühlte Kondensationsanlage für Turbinenlokomotiven, deren Fahrgestellrahmen teilweise zu einem Kondensatbehälter ausgestaltet ist, der die mit dem Lüfterschacht zu einer in sich starren Konstruktionseinheit zusammengefaßten Kühlelemente trägt. In Weiterführung dieses bekannten Gedankens der Zusammenfassung einzelner Teile der Kondensationseinrichtung zu einer eigenstarren Baueinheit wird nach der Erfindung vorgeschlagen, den elektrischen Lüftermotor als ein tragendes Glied in die Konstruktionseinheit einzubeziehen und an ihm angebrachte Trag- und Versteifungsglieder als Leitschaufeln für den Lüfter auszubilden. Hierdurch ist erreicht, daß möglichst sämtliche Teile der Kondensationseinrichtung sich gegenseitig abstützen, tragen oder halten, und zwar unter weitgehendem Fortfall solcher Teile, die ausschließlich zum Zwecke der gegenseitigen Verankerung der einzelnen Vorrichtungen der Kondensationseinrichtung dienen müssen. Infolge des Fortfalles solcher besonderer Tragglieder ist den beschränkten Raumverhältnissen einer Lokomotive Rechnung getragen.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Anlage nach der Erfindung ist auf der Zeichnung schematisch dargestellt.
  • Abb. i, z und 3 zeigen einen Teil des Turbinenfahrzeuges im senkrechten Querschnitt durch die luftgekühlte Kondensationsanlage, im Grundriß bzw. in Seitenansicht.
  • Abb. q. zeigt den Kondensatbehälter mit einigen Kühlrohrelementen im senkrechten Schnitt und größerem Maßstab. Abb. 5 zeigt -den Luftführungsschacht mit Lüftermotor im Querschnitt.
  • Abb. 6. zeigt im größeren Maßstab del# Lüftermotor und dessen Lagerung im @ ift= führungsschacht in Seitenansicht und `Z@= weisem senkrechten Schnitt.
  • Gemäß Abb. i sind die die senkrechten Seitenwände eines Teils der Turbinenlokomotive bildenden Kühlelemente i der Kondensationsanlage auf den teilweise zu Kondensatbehältern z ausgebildeten Kastenträgern des Fahrgestellrahmens gelagert. Zwischen je zwei gemäß Abh.2 und 3 einander gegenüberliegenden Kühlelementen i ist auf einem Traggerüst 3 (Abb. i und 6) ein Lüftermotor 4 gelagert. Dieses Traggerüst 3 und der Motor 4 bilden, wie insbesondere Abb. i erkennen läßt, zusammen mit den Kühlelementen i und den Kondensatbehältern 2 eine Konstruktionseinheit, in die der Motor als ein tragendes Glied in der weiter - unten beschriebenen Weise einbezogen ist.
  • Das Traggerüst 3 begrenzt seitlich und hinten die beiden einander gegenüberliegenden Luftführungsschächte 5, die vorn durch je ein Kühlelement i, unten durch je einen Kondensatbehälter 2 und oben durch den Lüftermotor 4 und dessen Trag- und Versteifungsglieder sowie durch den Lüfter 6 selbst derart abgeschlossen sind, daß der Luft der durch die Pfeile gemäß Abb. i angedeutete Weg vorgeschrieben ist.
  • Die Trag- und Versteifungsglieder für den Lüftermotor 4 bestehen gemäß Abb. 5 aus an das Motorgehäuse angegossenen Tragpratzen 7, von denen drei Stück gleichmäßig am Umfang des Motorgehäuses verteilt sind. Diese Pratzen 7 tragen gemäß Abb. 5 einen inneren Tragring 8, der über einzelne Versteifungsrippen 9, die gemäß Abb. 5 gleichmäßig am Innenring verteilt sind, einen äußeren Tragring io hält, an dem das Wandblech ii des Luftführungsschachtes 5 befestigt ist. Die Versteifungsrippen g zwischen dem Innenring 8 und dem Außenring io bilden die Leitschaufeln für den von dem Motor q. angetriebenen Lüfter 6. Hierdurch ist eine starre Verbindung des Luftführungsschachtes 5 einerseits mit dem Fahrzeugrahmen, andererseits mit der von dem Motor 4 und dem Traggerüst 3 gebildeten Konstruktionseinheit hergestellt. Infolgedessen kann der Lüfter mit kleinstem Spiel und bestem Wirkungsgrad in den Luftführungsschacht eingebaut werden, da der Motor gegenüber den Ventilatorflügeln starr abgestützt ist.
  • Das Motorgehäuse ist gemäß Abb.6 mit einem Kühlmantel 12 umgeben, in den ein dem Hauptkühlstrom der Kondensationsanlage entnommener Teilkühlluftstrom zur Kühlung des Motors 4 strömt. Dieser Teil--lcühlluftstrom gelangt durch Zuluftstutzen 13 in das Innere des Kühlmantels 12, der den `#xIotor 4 vor -der Einwirkung des Warmluftstromes der Kondensationsanlage schützt. Gemäß den in Abb.6 eingetragenen Pfeilen durchströmt dann die Kühlluft das Gehäuse des Motors und tritt am oberen Motorschild durch Öffnungen wieder in den Hauptluftstrom zurück. Um auch den Motor q. von außen zu kühlen, sind in dem Deckelring des Kühlmantels 12 Öffnungen 14 vorgesehen, so daß nicht die gesamte Kühlluft durch das Motorgehäuse hindurchzuströmen braucht.
  • Anstatt wie bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel die Kühlluft mittels des Lüfters durch den Kondensator hindurchzusaugen und oben am Wagendach ins Freie zu blasen, kann man die Luft auch oben ansaugen und durch den Kondensator hindurchdrücken. Dies kann in manchen Fällen für die Raumausnutzung durch Vereinfachung der Luftführung vorteilhaft sein.
  • Der Abdampf der nicht dargestellten Turbine der Turbinenlokomotive wird dem Kondensator durch eine Rohrleitung 15 zugeführt, die über Anschlußstutzen 16 mit dem Oberteil 17 (Abb.4) jedes Kühlelementes in Verbindung steht. Die Kühlrohre 18 des Elementes sind fest in die Decke des Kondensatwasserbehälters 2 eingebaut, z. B. eingewalzt, eingenietet usw. Um zusätzliche Wärmespannungen im Kondensator zu vermeiden, ist zweckmäßig der Oberteil 17 so ausgebildet, daß die Rohre nach oben ein gewisses Spiel haben, wie es durch den Spalt x angedeutet ist. Die Führung des oberen Sammelbehälters, der nur klein zu sein braucht, gegenüber dem Kondensatorrahmen i9 kann dabei über Schraubenbolzen erfolgen, die zwischen der Spannmutter und dem Bolzen Federn aufweisen. An der Stelle 2o sind die Kondensatorrohre 18 in den oberen Behälterteil 17 eingewalzt. Durch diese Ausbildung des Kondensators ist die Wagenseitenwand von zusätzlichen Kräften und Gewichten vollkommen entlastet, und es genügt, zwischen ihr und dem Kondensatorrahmen nur eine luftdichte Abdichtung vorzusehen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Luftgekühlte Kondensationsanlage für Turbinenlokomotiven, deren Fahrgestellrahmen teilweise zu einem Kondensatbehälter ausgestaltet ist, der die mit dem Lüfterschacht zu einer in sich starren Konstruktionseinheit zusammengefaßten Kühlelemente trägt, dadurch gekennzeichnet, daß der -elektrische Lüftermotor (d.) als ein tragendes Glied in die Konstruktionseinheit einbezogen-und an ihm angebrachte Trag- und Versteifungsglieder (7 bis io) als Leitschaufeln (9) für den Lüfter (6) ausgebildet sind.
  2. 2. Anlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlelemente (i, 18) zusammen mit dem oberen Sammelkasten (i7) innerhalb der Tragkonstruktion frei nach oben ausdehnbar angeordnet sind. g. Anlage nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß-der Lüftermotor (q.) mittels eines gesonderten Luftkühlmantels (i2) für die Frischluftkühlung vom Hauptluftstrom der Kondensationslüftung abgetrennt ist.
DE1937A0084132 1937-09-05 1937-09-05 Luftgekuehlte Kondensationsanlage fuer Turbinenlokomotiven Expired DE690955C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE744188C (de) * 1941-07-11 1944-01-12 Friedrich Neesen Dr Ing Dampflokomotive
DE1026340B (de) * 1952-07-25 1958-03-20 Elisabeth Ferdinande Happel Ge Luftkondensator fuer ortsfeste Gross-Dampfkraftanlagen
US5566745A (en) * 1993-05-10 1996-10-22 General Electric Company Shuttered radiator system with control

Cited By (4)

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