DE69071C - Zahnärztlicher Hammer mit verstellbarer Schlagstärke - Google Patents

Zahnärztlicher Hammer mit verstellbarer Schlagstärke

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DE69071C
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Germany
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hammer
spindle
spring
impact force
stroke
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Expired - Lifetime
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DENDAT69071D
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English (en)
Original Assignee
J. WEBER und h. hampel in Berlin, Invalidenstr. 38
Publication of DE69071C publication Critical patent/DE69071C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C3/00Dental tools or instruments
    • A61C3/08Tooth pluggers or hammers

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 30: Gesundheitspflege.
Die vorliegende Erfindung betrifft hauptsächlich die für zahnärztliche Zwecke benutzten mechanischen Hämmer. Die bekannten Werkzeuge dieser Art sind mit dem Mangel behaftet, dafs die Schlagstärke stets dieselbe bleibt bezw. schwer einstellbar ist, was beim Gebrauch mit Rücksicht auf die Verschiedenheit der Operationen oft unbequem ist. Ferner sind die bekannten Hammer insofern unzweckmäfsig eingerichtet, als bei ihnen die Schlagbewegung der Hammerspindel durch einen sich drehenden Daumen, die Rückbewegung derselben jedoch durch eine Feder bewirkt wird. Dies ist aber im Grundgedanken falsch, weil Daumen zur Erzielung besonders plötzlicher und schneller Bewegungen nicht geeignet sind und nur da Verwendung finden können, wo ein nur mäfsig beschleunigter Rückhub erzielt werden soll.
Den aufgeführten Mangeln wird durch die vorliegende Erfindung dadurch abgeholfen, dafs man, wie die beiliegende Zeichnung erkennen läfst, die die Hammerspindel b vorbewegende Stofsspindel α innerhalb einer besonderen, im Werkzeuggehäuse c axial verschiebbaren Hülse d führt, gegen deren Boden e sich das eine Ende der mit ihrem anderen Ende gegen den Führungsbund f der Stofsspindel anliegenden Schlagfeder g stöfst. Am hinteren Ende trägt die Spindel α einen am besten nur innerhalb etwa 60 bis go° nach jeder Spindelseite drehbaren Mitnehmer h, gegen den sich der Kurbelzapfen i bei seiner Drehbewegung legt und dadurch die Spindel α unter Spannung der Feder g nicht, wie früher, vorschnellt, sondern zurückzieht. Die Drehungsrichtung der Kurbel ist gleichgültig, da sich, wie erwähnt, der Mitnehmer nach beiden Seiten entsprechend weit bis zu einem Anschlag verdrehen läfst; die Berührung der Kurbel i mit dem Mitnehmer findet jedoch nur während der zum Rückhub erforderlichen halben Umdrehung statt, worauf die Spindel α durch die Feder g gegen die Hammerspindel b selbstthätig vorgeschnellt wird und dieselbe ebenfalls gegen den Zahn schleudert. Die Veränderung der Schlagstärke wird nun dadurch bewirkt, dafs man der Büchse d eine federnde Klinke k giebt, welche gewöhnlich in eine am Gehäuse c unverrückbar befestigte Sperrverzahnung I greift und mittelst eines Knopfes m zu dem Zwecke ausgeklinkt werden kann, der Feder g unter Rückbewegung der Büchse d im gewissen Grade freie Ausdehnung zu gestatten.
Wünscht man geringe Schlagstärke, z. B. bei einer seitlich liegenden Füllung an Schneidzähnen, so läfst man die Büchse d in zuletzt bemerkter Weise in die gezeichnete Stellung zurückgehen, so dafs die Kurbel i nur eine nahezu spannungslose Feder um ihren Hub zusammendrückt; wird dagegen ein kräftigerer Schlag gewünscht, so verschiebt man die Büchse d mittelst des Knopfes m in der Richtung nach der Hammerspindel zu, so dafs die Kurbel i nunmehr eine bereits im gewissen Grade gespannte Feder um ihre Hublänge noch weiter anspannt, woraus natürlich beim Freiwerden der Feder trotz gleicher Hubhöhe der Kurbel ein entsprechend stärkerer Schlag resultiren mufs. Der Knopf in ist so angeordnet, dafs der Arzt während der Behandlung den Schlag des Hammers in Bezug auf seine Stärke selbst regeln kann, ohne sich in der Arbeit zu
stören, was bei den gebräuchlichen Werkzeugen dieser Art nicht erreicht werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Ein zahnärztlicher Hammer mit während der Bethätigung verstellbarer Schlagstärke, gekennzeichnet durch einen den Widerlagsdruck der die Hammerspindel zum Schlage vorschnellenden Feder g aufnehmenden Boden e, welcher mittelst einer Klinke k und Verzahnung / derart in der Bewegungsrichtung der Hammerspindel eingestellt werden kann, dafs die Feder g ihre Länge ändert und dadurch auch in ihrer Ruhelage gegen den Bund der Hammerspindel drückt, bezw. bei gleichem Spindelhub mit veränderlicher Anfangs- und Endspannung arbeitet.
    Zur Spannung der unter i. angegebenen Feder g ein nach jeder Seite der Schlagspindel α drehbarer, an dieser letzteren geeignet befestigter Mitnehmer h, gegen welchen eine Kurbel oder dergleichen bei jeder Drehrichtung nur während des Rück- oder Spannungshubes wirkt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT69071D Zahnärztlicher Hammer mit verstellbarer Schlagstärke Expired - Lifetime DE69071C (de)

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