DE690632C - Kompressionskaeltemaschine - Google Patents

Kompressionskaeltemaschine

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DE690632C
DE690632C DE1937S0126189 DES0126189D DE690632C DE 690632 C DE690632 C DE 690632C DE 1937S0126189 DE1937S0126189 DE 1937S0126189 DE S0126189 D DES0126189 D DE S0126189D DE 690632 C DE690632 C DE 690632C
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DE
Germany
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liquid ring
compressor
liquid
refrigeration machine
compression refrigeration
Prior art date
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Expired
Application number
DE1937S0126189
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Hintze
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG, Siemens Corp filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
Priority to DE1937S0126189 priority Critical patent/DE690632C/de
Priority to SE80138A priority patent/SE98745C1/xx
Priority to DE1939S0135760 priority patent/DE695071C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE690632C publication Critical patent/DE690632C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B31/00Compressor arrangements
    • F25B31/02Compressor arrangements of motor-compressor units
    • F25B31/026Compressor arrangements of motor-compressor units with compressor of rotary type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Compressor (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Kompressionskältemaschine Aus denn Bestreben, in der Herstellung möglichst billige Kleinkälbemaschinen zu schaffen, die zum Einbau in Haushaltkühlschränke bestimmt sind, ergibt .sich das Bedürfnis nach ganz einfachen, betriebssicheren Kompressoren, die möglichst wenig Einzelteile besitzen und deren Einzelteile auch möglichst wenig Bearbeitung erfordern. Man hat schon die verschiedensten Wege gewählt, um einen betriebssicheren und in der Herstellung billigen Kompressor zu bauen. Die Tatsache, daß bei den bisher bekannten Kälbemaschinenkompressoren jedoch sehr viele Einzelteile mit vielen genauem Passungen; erforderlich sind und daß bisher die Einzelteile bei der Bearbeitung .erhebliche Kosten machen, hat es bisher verhindert, einen Kühlschrank auf den Markt zu bringen, der hinsichtlich des Anschaffungspreises für weiteste Bevölkerungskreise geeignet ist.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine mit einer Flüssigkeitsringpumpe als Kompressor arbeitende Kompressionskältemaschine, bei deren Herstellung wesentlich weniger genaue Passungen erforderlich sind als bei den bekanntenKompreissioxiskälbemaschinen, wodurch die Herstellung wesentlich vereinfacht und verbilligt wird. Erfindungsgemäß sind in einer .druckdicht nach außen abgeschlossenen Kapsel die Flüssigkeitsringpumpe und ein zu ihrem An-trieb dienender Elektromotor eingebaut, wobei der untere Teil der Kapsel als Sammelraum für die Arbeitsflüssigkeit dient, aus dem sie beim Anlassen in den Arbleitsraum des Kompressors igefördert wird. Ein isolcher Flüssigkeitsringkompressor benötigt keine @genauen Pasisung,en,erfordert also in der Fabrikation nur wenig Bearbeitung und bringt den großen Vorteil, daß er ohne Anwendung von zusätzlichen Schaltmitteln ein unbelastetes Anlaufen des ihn antreibenden Elektromotors exmöiglicbt. Das wird dadurch erreicht, daß der untere Teil der die Fliüsisigkeitsaingpumpe und ihren Antriebsmotor enthaltenden Kapsel beim Stillstand der Maschine als Sammelraum für die Arbeitsflüssigkeit dient. Die Arbeitsflüssigkeit befindet sich also beim Stillstand nicht in dem Arbeitsraum des Kompressors, so daß dieser beim Anlassen zunächst unbelastet anlaufen kann: Erst während des Anlaßvorganges wird die _ Arbeitsflüssigkeit aus dem in der Kapselbe = findlichen Sammelraum in den Arbeitsraum, des Kompressors' gefördert. Erst wenn der Anlaßvorgang beendet ist und die Arbeitsflüssigkeit in den Arbeitsraum des Kompressors hochgedrückt ist, arbeitet der Kompressor voll belastet. Die Arbeitsflüssigkeit wird bei der Erfindung vorzugsweise gleich als Schmiermittel für die in die druckdicht abgeschlossene Kapsel eingebauten rotierenden Teile der Kältemaschine verwendet.
  • Die bisher bekannten elektromotorisch angetriebenen Flfissiglkeitsringpump:en, auch diejenigen, welche als Kompressoren für Kältemaschinen vorgeschlagen worden sind, waren bisher so ausgebildet, daß die Antriebswelle des Elektronn,otors mit Hilfe einer Stopfbuchse durch die Pumpenkapsel hindurchgeführt ist. Bei der Erfindung werden im Gegensatz dazu Stopfbuchsen überhaupt nicht benötigt, da hier der antreibende Elektromotor zusammen mit der als Kompressor dienenden Flüssiigk eitsringpumpe in eine druckdicht nach ,außen. abgeschlossene Kapsel eingebaut ist. Das Problem, ein einfaches Mittel zur Anla.ßerleichterung bei Flüssigkeitsringpu@mpen zu schaffen, wurde bei den b.ehanntien Anordnungen überhaupt noch nicht behandelt.
  • Bei einer bekannten Flüssigkeitsringpumpe befindet sich die Arbeitsflüssigkeit im Ruhezustand im unteren Teil eines drehbar angeordneten Behälters. Beim Anlaßvorgang muß dieser .gesamte Behälter zusammen mit der Arbeitsflüssigkeit gedreht -werden. Zur Übertragung der Drehbewegung dient dabei ein Lenker. Es muß also hier beim Anlaßvorgang die ganze Masse des Behälters und der Arbeitsflüssigkeit über das ungleichmäßig wirkende Moment des Lenkertriebes in Bewegung gesetzt werden. Im Gegensatz dazu ist bei der Erfindung ein sehr gleichmäßiges Anlaufen möglich, ohne daß überhaupt ein Lenker :erforderlich ist. Hier braucht nicht sofort die gesamte Arbeitsflüssigkeit in Drehung versetzt zu werden; denn die Flüssigkeit wird erst während des Anlaßvorganges aus der Kapsel in den Arbeitsraum gefördert.
  • Die bisher bekannten, ineiner druckdichten Kapsel eingebautem Kälteanaschinenkompressoren benötigen meist besondere zusätzliche Mittel, wie Druckentlastungsventile o. dgl., um den Anla.ßvorgang zu erleichtern. Solche zusätzlichen Mittel sind bei der Erfindung nicht erforderlich, da hier -die Arbeitsflüssigkeit jedesm,al beim Stillsetzen des Kompressors in den unten in der Kapsel befindlichen Sammelraum fließt, so daß beim nachfolgenden Einschalten der Kompressor zunächst unbelastet anlaufen kann, da er erst dann belastet wenn die Arbeitsflüssigkeit sich im Ar-:beitsraum des Kompressors selbst befindet.
  • :: "Man kann die Anordnung gemäß der weiteten Erfindung vorzugsweise so durchbilden, daß die Flüssigkeitsringptunpe im unteren Teil der Kapsel oberhalb des Sammelraumes der Arbeitsflüssigkeit und der Antriebsimotor mit senkrecht stehender Welle innerhalb der Kapsel darüber angeordnet ist. Der Antriebsmotor wird vorzugsweise direkt mit dem als Zylinderstern ausgebildeten Flügielrad des Flüs!sigkeitsringkompressors verbunden, und der den Flüssigkeitsring aufnehmende Behälter wird dabei drehbar gelagert, so daß er durch die Reibung der Flüssigkeit vom Flügelrad mitgenommen wird. Der untere Teil des drehbar.angeordneten Behälters wird vorzugsweise selbst als Pumpvorrichtung ausgebildet und so angeordnet, daß er in die im Sammelraum befindliche Flüssigkeit eintaucht. Durch die Rotation des Behälters kann man während des Anlaßvorgan ges die Arbeitsflüssigkeit aus dem Sammelraum in den darüberliegenden Arbeitsraum des Kompressors hochpumpen, so da.ß erst nach Beendigung des Anlaßvorganges die zur vollen Belastung des Kompressors erforderliche Menge der Arbeitsflüssigkeit hochgepumpt ist. Auf diese Weise gelingt es also mit der Anordnung gemäß der Erfindung, einen unbelasteten Anlauf des Kompressors zu erreichen. Man kann die Flüssigkeitsringpumpe und deren Antriebsmotor in eine feststehende, unter Verdampferdru* stehende Kapsel einbauen; es ist aber auch möglich, die Kapsel unter Kondensatordruck zu betreiben.
  • In den Figuren sind schematisch zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. In Fig. i ist mit das feststehende Gehäuse des Kompressors bezeichnet. Dieses Gehäuse @enthält in seinem oberen Teil den den Kompressor antreibenden Elektromotor und in seinem unteren Teil den Kompressor. Der Stator a des Elektromotors ist in einem Träger 3 :eingesetzt, welcher den Aufnahmeraum. q. des Kompressors von dem oberen, den Elektromotor enthaltenden Teil abtrennt. Der Läufer 5 des Elektromotors sitzt auf einer Welle 6, welche in dem Tragkörper 3 gelagert ist. Ani unteren Ende der Welle 6 ist das als Zylinderstern ausgebildete Flügelrad des Flüssigkeitsringkompressors befestigt.
  • In Fig. z ist die Ausbildung dieses Zylindersternes dargestellt. Mit $ ist der den Flüssigkeitsiring irre Betrieb aufnehmende Behälter bezeichnet; dieser ist in dem Zapfen 9, welcher mit dem Boden io des Gehäuses, i fest verbunden ist, drehbar gelagert. Der Behälter 8 besitzt eine Nabe i i, in welcher Bohrungen 12 vorgesehen sind. Der Stern des, Flügelrades besitzt acht Kammern 13, von denen Kanäle 14 nach oben führen. Diese Kanäle 14 arbeiten beim Betrieb des Kompressors mit der im unteren Teil des Halters- 3 hefindlichen Saugöffnung 15 bzw. Drucköffnung 16 zusammen. Mit 17 ist ein in der Druckleitung des Kältemittels befindliches Rückschlagventil bezeichnet.
  • Beim Stillstand der Maschine ist das Gehäuse i bis zur Höhe hl mit Öl gefüllt. Beim Anlassen des Elektromotors sind also die Kammern 13 des Flüssigkeitsringkompressors noch nicht durch den Flüssigkeitsring abgeschlossen; sie stehen vielmehr zunächst alle in offener Verbindung finit der Saugleitung 18 der Kältemaschine. Der Motor kann infolgedessen unbelastet anlaufen. Durch die Rotation des Motors wird die Flüssigkeit im. Ge-' häuse 8 infolge der Fliehkraft nach außen geschleudert, und durch die Leitungen 12 wird dauernd neue Flüssigkeit nach oben gepumpt. Das setzt sich so lange fort, bis der Flüssigkeitsring die Kammer 13 völlig abschließt. Danach ist der Motor voll belastet. Das Kältemittel wird durch die Leitung 18 in den Raum. 4 angesaugt, gelangt vors dort durch die Leitungen 19 und 15 jeweils in diejenige Kammer 13 des Zylindersternes, welche auf der rechten Seite in Fig. i dargestellt ist. Bei der Rotation um i8 o° wird .dieses angesaugte Kältemittel komprimiert infolge des vom Flüssigkeitsring auf die Kammer 13 ausgeübten Druckes. Sobald diese Kammer also nach ihrer Rotation um i8o° auf die linke Seite der Anordnung gekommen ist, wird das 'komprimierte Kältemittel durch die Leitung 14 über das Rückschlagventil 17 in die Druckleitung 2o gedrückt. Das Kältemittel gelangt von dort in den Kondensator 21 und tritt nach der Verflüssigung durch das Regelventil 22 in den Verdampfer 23 der Kältemaschine ein.- Von dort wird es durch die Saugleitung 18 wieder in die Kammer 4 des Kompressors gesaugt.
  • Fig.3 zeigt ein anderes Ausiführungs,b,eispiel der Erfindung, bei welchem das Komp-ressorg,ehäuse unter Kondensatordruck steht. Soweit die einzelnen Teile dieser Ausführungsforen mit denen in Fig. i übereinstimmen, .sind die gleichen Bezugszeichen verwendet. Bei dieser Ausführungsform. ist die vom Verdampfter her kommende Saugleitung 18 direkt an die Saugöffnung 15 angeschlossen, welche in den Halter 3 eingebaut ist. Das komprimierte Kältemittel wird durch die Drucköffnung 16 über da(s Rückschlagventil 1,7- in diesem Falle @in das. Gehäuse i des Kompressors, gefördert, so daß dieses C,ehäuse unter kondensatordruck steht. An dieses Gehäuse ist die zum Kondensator 21 fÜhrende Leitung 20 angeschlossen. Hier wirkt das Gehäuse i als Ölabscheider, @da die durch die Druckleitung 16 ausgestoßenen, mit Öl vermischten Kältemitteldämpfie sich beim Aufschlagen an die Gehäusewand von denn Öl trennen: können. Das Öl fließt in den Wänden@ des Gehäuses i nach unten ab, während die Dämpfe durch die Leitung 2o zum Verflüssiger gelangen. Als Kältemittel kann man in der Kältemaschine gemäß der Erfindung Dichlormethan oder -andere mit niedrigem Verflüssigungsdruck verwenden.
  • Gegebenenfalls kann man auch eine mehrstufige Anordnung von Flüssigkeitsringkomp,ressoren verwenden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mit .einer Flüssigkeitsringpumpe als Kompressor arbeitende #Compressi«nskältemaschine, .dadurch gekennzeichnet, daß in .einer druckdichten, nach außen abgeschlossenen Kapsel die Flüssigkeitsringpumpe und ein zu ihrem Antrieb dienender Elektromotor eingebaut sind und daß der untere Teil der Kapsel als Sammelraum für die Arbeitsflüssigkeit dient, aus denn sie beim Anassen in den Arbeitsraum des Kompressors gefördert wird.
  2. 2. Koxnpressioniskältemaschine nach Anspruch i, deren. Antriebsmotor mit senkrecht stehender Welle die darunter angeordnete Flüssigkeitsringpump,e antreibt, dadurch gekennzeichnet, @daß der den Flüssigkeitsring aufnehmende Behälter drehbar gelagert ist und durch die Reibung der Flüssigkeit vom Rotor der Flüssigkeits.ringpumpe mitgenommen wird.
  3. 3. Kompressionskältemaschine nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor @direkt mit dem als Zylinderstern ausgebildeten Flügelrad der Flüssigkeitsringpumpe verbunden ist.
  4. 4. Kompressionskältemaschine nach Ansprach i oder einem der folgenden, dadurch ,gekennzeichnet, daß der untere Teil des drehbar angeordneten, den Flüssigkeitsring aufnehmenden. Behälters in den Sammelraum der Flüssigkeit eirntaucht und als Pumpvorrichtung ausgebildet ist.
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