DE3872011T2 - Fluegelzellenpumpe. - Google Patents

Fluegelzellenpumpe.

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DE3872011T2 DE8888302022T DE3872011T DE3872011T2 DE 3872011 T2 DE3872011 T2 DE 3872011T2 DE 8888302022 T DE8888302022 T DE 8888302022T DE 3872011 T DE3872011 T DE 3872011T DE 3872011 T2 DE3872011 T2 DE 3872011T2
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    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F04C11/00Combinations of two or more machines or pumps, each being of rotary-piston or oscillating-piston type; Pumping installations
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Kraftstoffpumpvorrichtung zur Zuführung von Kraftstoff zu einem Dieselmotor mit einer Hochdruckpumpe, die im Betrieb synchron mit einem zugehörigen Motor angetrieben wird und eine Vielzahl von Auslässen aufweist, die im Betrieb mit den Einspritzdüsen des Motors verbunden sind, und einer Niederdruckpumpe zur Zuführung von Kraftstoff zur Hochdruckpumpe, wobei die Niederdruckpumpe und die Hochdruckpumpe in einem Gehäuse angeordnet sind und deren rotierende Teile im Betrieb mit einem rotierenden Teil des Motors über seine Antriebswelle verbunden sind und wobei die Niederdruckpumpe vom Radialschieberpumpentyp ist und einen Rotor, der mit der Antriebswelle gekoppelt und zwischen einem Paar von Seitenplatten und einem umgebenden Stator angeordnet ist, eine Vielzahl von Schlitzen im Rotor und in den Schlitzen angeordnete Radialschieber umfaßt, deren Außenflächen im Betrieb mit der Innenfläche des Stators in Eingriff stehen und dazu dienen, Kraftstoff durch eine Einlaßöffnung zu ziehen und durch eine Auslaßöffnung auszustoßen, wenn der Rotor gedreht wird.
  • Eine derartige Vorrichtung ist bekannt (FR-A-2 432 616). Die Einlaßöffnung ist an einen Kraftstoffzuführtank und die Auslaßöffnung an den Kraftstoffeinlaß der Hochdruckpumpe angeschlossen. Im Betrieb der Vorrichtung sammelt sich Kraftstoff im Gehäuse der Vorrichtung aufgrund von Leckagen, und der überschüssige Kraftstoff wird zum Versorgungstank zurückgeführt. In vielen Fällen läßt man absichtlich eine kleine Menge an Kraftstoff vom Auslaß der Niederdruckpumpe in das Gehäuse fließen, da hierdurch die Luftmenge reduziert werden kann, die der Hochdruckpumpe zugeführt wird.
  • Wenn der Kraftstoffversorgungstank leer ist, werden große Luftvolumina der Hochdruckpumpe zugeführt, und der zugehörige Motor stoppt, da er keinen Kraftstoff mehr erhält. Um den Motor nach dem erneuten Füllen des Kraftstofftanks wieder zu starten, kann dieser durch den Anlasser angekurbelt werden, wobei hierdurch jedoch der Anlasser und die Lichtmaschine hohen Belastungen ausgesetzt sind.
  • Es wurde bereits vorgeschlagen, das im Gehäuse verbleibende Kraftstoffvolumen auszunutzen, damit der zugehörige Motor mit einer niedrigen Drehzahl betätigt werden kann, um auf diese Weise die auf den Anlasser und die Lichtmaschine ausgeübte Belastung zu reduzieren und den Prozeß der Abführung von Luft aus der Vorrichtung zu beschleunigen. Solche Vorschläge basieren in einigen Fällen auf druckbetätigten Ventilen und in anderen Fällen auf der Kraftstoffverteilung im Gehäuse, um sicherzustellen, daß zuerst der Fahrzeuglenker weiß, daß der Motor keinen Kraftstoff mehr aufweist, und daß als zweites der Fahrzeuglenker das im Gehäuse befindliche Kraftstoffvolumen nicht zur Aufrechterhaltung des Betriebes des Motors verwenden kann.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der vorstehend beschriebenen Art in einer einfachen und zweckmäßigen Form zu schaffen.
  • Erfindungsgemäß ist eine Vorrichtung dieser Art dadurch gekennzeichnet, daß die Außenflächen der Radialschieber so geformt sind, daß sie ein Paar von Rändern zum nacheinander erfolgenden Eingriff mit der Innenfläche des Stators bei der Drehung des Rotors umfassen, daß jeder Radialschieber mit einem Kanal versehen ist, der sich von einem Punkt zwischen den Rändern bis zur Innenfläche des Radialschiebers erstreckt, und daß eine Öffnung in einer der Seitenplatten vorgesehen ist, die sich in das Innere des Gehäuses an einer Stelle öffnet, die unter dem Niveau des darin befindlichen Kraftstoffs liegt, und die sich ferner auf die Seitenfläche des Rotors an einer Stelle öffnet, um nacheinander mit den inneren Enden der darin befindlichen Schlitze in Verbindung zu treten, wobei diese Öffnung so angeordnet ist, daß sie der Einlaßöffnung in Drehrichtung des Rotors folgt.
  • Ein Ausführungsbeispiel einer Kraftstoffpumpvorrichtung gemäß der Erfindung wird nunmehr in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
  • Figur 1 eine Seitenansicht einer einen Teil der Vorrichtung bildenden Radialschieberpumpe, wobei aus Klarheitsgründen ein Teil entfernt ist;
  • Figur 2 einen Schnitt durch einen Abschnitt der in Figur 1 dargestellten Pumpe;
  • Figur 3 eine perspektivische Ansicht eines Teiles der in den Figuren 1 und 2 gezeigten Pumpe; und
  • Figur 4 in schematischer Form eine Kraftstoffeinspritzpumpvorrichtung, die die Pumpe enthält.
  • Wie in der Zeichnung dargestellt, umfaßt die Radialschieberpumpe einen Rotor 10, der drehbar um eine Achse 11 montiert ist. Im Rotor sind bei dem speziellen Ausführungsbeispiel vier radial angeordnete Schlitze 12 angeordnet. Den Rotor umgibt eine Auskleidung 13 mit einer zylindrischen Innenfläche 14, die relativ zum Rotor exzentrisch angeordnet ist. Der Mittelpunkt, von dem die Fläche 14 erzeugt wird, ist bei 15 dargestellt.
  • In jedem Schlitz befindet sich ein Radialschieber 16. Die Radialschieber sind gleitend innerhalb der Schlitze montiert und werden durch Schraubenfedern elastisch nach außen vorgespannt, wie in Figur 2 gezeigt. Die Federn sind teilweise in einer Ausnehmung 18 angeordnet, die in der inneren Endfläche des Radialschiebers ausgebildet ist. Es versteht sich, daß auch andere Ausführungsformen von Federn, d.h. Blattfedern, verwendet werden können. Die Außenfläche eines jeden Radialschiebers ist so geformt, daß sie zwei Ränder 19A zum nacheinander erfolgenden Eingriff mit der Fläche 14 bei Drehung des Rotors aufweist. Bei dem speziellen Ausführungsbeispiel ist die Außenfläche eines jeden Radialschiebers mit einer Nut 19 versehen, die sich über die Länge des Radialschiebers erstreckt, wie in Figur 3 gezeigt. Von der Nut bis zur inneren Endfläche des Radialschiebers erstreckt sich ein Kanal 20. Der Radialschieber kann eine ebene Außenfläche besitzen, in welchem Fall das Ende des Kanales, das auf die Fläche mündet, versenkt sein kann.
  • Die Pumpeneinheit wird durch ein Paar von Endplatten vervollständigt, wobei die Seitenfläche einer der Platten bei 9 gezeigt ist. Die Platten dienen dazu, den Raum 21, der zwischen der Außenfläche des Rotors und der zylindrischen Fläche 14 gebildet ist, zu schließen. In üblicher Weise besitzt der Rotor mit den Endplatten und auch mit den Seitenflächen der Radialschieber ein kleines Arbeitsspiel.
  • In der Auskleidung 13 sind Einlaß- und Auslaßöffnungen 22, 23 ausgebildet. Es versteht sich, daß die Öffnungen, falls erforderlich, auch in den vorstehend erwähnten Endplatten ausgebildet sein können.
  • Die Drehrichtung des Rotors ist durch den Pfeil 24 angedeutet. Wenn sich der Rotor dreht, fließt Strömungsmittel durch die Einlaßöffnung 22 in den Raum 21 und wird in der üblichen Weise einer Radialschieberpumpe aus dem Raum durch die Auslaßöffnung 23 ausgestoßen. Die Kanäle 20 innerhalb der Radialschieber stellen sicher, daß die vom Strömungsmitteldruck, der auf die Radialschieber einwirkt, erzeugten Kräfte im wesentlichen ausgeglichen werden. Daher sind die die Radialschieber nach außen drückenden Kräfte zum größten Teil auf die Wirkung der Federn 17 zurückzuführen. Bei der Einwärtsbewegung der Radialschieber wird, wenn sich diese im Bereich des Auslasses 23 bewegen, Strömungsmittel aus den Räumen 12A an den inneren Enden der Schlitze durch die Kanäle 20 verdrängt. Wenn sich die Radialschieber in der Nähe der Einlaßöffnung 22 bewegen, kann Strömungsmittel in entsprechender Weise aufgrund der Kanäle 20 in die inneren Enden der Schlitze fließen.
  • Die Verdrängung des Strömungsmittels durch die Bewegung der Radialschieber innerhalb der Schlitze trägt zur Gesamtausgangsleistung der Pumpe bei. Hierdurch wird eine Pumpe geschaffen, die eine wesentlich höhere Ausgangsleistung besitzt als eine Pumpe, bei der die Radialschieber nicht mit den Kanälen 20 versehen sind. Darüber hinaus wird im Vergleich zu einer herkömmlichen Pumpe eine Pumpe geschaffen, bei der die Leckagewege innerhalb der Pumpe reduziert sind. Dies ist darauf zurückzuführen, daß bei der Pumpe nach dem Stand der Technik die inneren Enden der Schlitze üblicherweise über eine Nut in der Endfläche oder den Endflächen des Rotors miteinander verbunden und darüber hinaus oft an den Auslaß angeschlossen sind. Diese Nuten tragen zur Leckage innerhalb der Pumpe bei. Darüber hinaus ist es für die Radialschieber, die an ihren äußeren Enden einem hohen Druck ausgesetzt sind, nur erforderlich, daß sie an ihren inneren Enden einen hohen Ausgleichsdruck besitzen. In dem Fall, in dem die inneren Enden der Schlitze miteinander verbunden und an den Auslaß angeschlossen sind, werden die Radialschieber, die im Bereich der Einlaßöffnung arbeiten, nicht nur durch die Federkraft, sondern auch durch den hohen Druck nach außen gepreßt, was zu einem hohen Kontaktdruck und einem unnötigen Verschleiß sowie einer unnötigen Reibung führt. Bei der beschriebenen Pumpe sind die Radialschieber mehr oder weniger druckausgeglichen, so daß es lediglich die Federkraft ist, die für den Kontaktdruck zwischen den Radialschiebern und der Fläche 14 sorgt.
  • Die Zahl der Radialschieber kann natürlich erhöht werden. Die minimale Anzahl der Radialschieber beträgt 3. Wenn die Zahl der Radialschieber und/oder die Radialschieberdicke erhöht wird, steigt die Ausgangsleistung der Pumpe an. Die Fläche 14 kann anstelle der kreisförmigen Ausführungsform des Ausführungsbeispiels so modifiziert sein, daß sie eine sogenannte "konstante Sehnenform" oder konstante Radialschieberbeschleunigungsform etc. aufweist.
  • In Figur 4 ist die beschriebene Niederdruckpumpe mit 28 bezeichnet. Die Pumpe kann im Gehäuse 29 einer Kraftstoffeinspritzpumpvorrichtung zur Zuführung von Kraftstoff zu einer Brennkraftmaschine montiert sein. Der Einlaß der Pumpe 28 ist über eine Rohrleitung 35 an den Versorgungstank 33 angeschlossen. Die Pumpe 28 führt Kraftstoff einer Hochdruck- Kolbenpumpe 30 zu, die einen Teil der Vorrichtung bildet. Bei einem Ausführungsbeispiel ist der Rotor 10 mit einer Keilöffnung versehen, die um eine Antriebskeilwelle 31 der Vorrichtung montiert ist. Die Hochdruckpumpe 30 wird in Intervallen während einer jeden Umdrehung der Antriebswelle mit Kraftstoff versorgt, wobei die Zahl der Intervalle von der Zahl der Motorzylinder abhängt. Wenn der Motor beispielsweise vier Zylinder und die beschriebene Pumpe 28 vier Radialschieber besitzt, ist es möglich, die beiden Pumpen so in der Phase einzustellen, daß die Druckspitzen oder Impulse, die an der Auslaßöffnung 23 auftreten, mit den Füllintervallen der Hochdruckpumpe zusammenfallen, um ein Füllen derselben sicherzustellen.
  • Bei einer Kraftstoffpumpvorrichtung für einen Motor bildet das Gehäuse 29 der Vorrichtung einen Raum 32, in dem sich Kraftstoff im Betrieb sammelt, der über ein Rohr 34 zum Kraftstoffversorgungstank 33 abgeführt wird. Der sich in diesem Raum sammelnde Kraftstoff kann auf eine Leckage der Hochdruckpumpe zurückzuführen sein, ist jedoch oft darauf zurückzuführen, daß Kraftstoff von den druckbetriebenen Vorrichtungen innerhalb des Gehäuses entweicht, manchmal auch auf einen beabsichtigten Austritt von Kraftstoff aus der Pumpe, wie beschrieben. Dieses Kraftstoffvolumen kann ausgenutzt werden, um zu einem schnellen Wiederstarten des Motors beizutragen, wenn Luft in das Kraftstoffsystem eingedrungen ist, wenn man beispielsweise das Entleeren des Kraftstoffversorgungstanks zugelassen hat.
  • Um diese Aufgabe zu lösen, ist es von wesentlicher Bedeutung, daß die Niederdruckpumpe 28 vor dem Stoppen des Motors aufgrund des Fehlens von Kraftstoff keine beträchtliche Kraftstoffmenge aus dem Raum abzieht. Darüber hinaus ist es bei einem Versuch des Wiederstartens des Motors wesentlich, daß die Niederdruckpumpe 28 mit dem Abziehen von Kraftstoff von dem wiederaufgefüllten Versorgungstank beginnt, sobald eine Drehung des Rotors stattfindet.
  • Eine Modifikation der beschriebenen Niederdruckpumpe kann diesen Anforderungen gerecht werden. Wenn ein kleines Loch in einer der Endplatten 28A vorgesehen ist, das Loch so angeordnet ist, daß es nacheinander mit den Räumen 12A an den inneren Enden der Schlitze 12 in Verbindung tritt und das Loch mit dem erwähnten Raum 32 vorzugsweise so in Verbindung tritt, daß die Endplatte eine Wand des Raumes bildet, dann kann Strömungsmittel durch das Loch in den Schlitz fließen, wenn ein Schlitz 12 in Deckung mit dem Loch tritt.
  • In Figur 1 ist ein Loch bei 25 angedeutet, und zwar in der Situation, in der der Kraftstoffversorgungstank 33 leergelaufen ist und die Pumpe keine Saugwirkung an der Einlaßöffnung 22 erzeugt. Wenn ein Schlitz 12 in Deckung mit dem Loch 25 gebracht wird, strömt sehr wenig Kraftstoff durch das Loch, da darüber hinaus die Größe des Lochs absichtlich klein gehalten wurde. Wenn jedoch der Kraftstofftank wieder aufgefüllt wird, dann wird am Einlaß 22 eine Saugwirkung erzeugt, da das Rohr 35 abgedeckt wird, was zur Folge hat, daß dann, wenn ein Schlitz 12 das Loch 25 passiert, etwas Kraftstoff durch Saugwirkung durch das Loch in den Raum 12A gezogen und dieser Kraftstoff der Auslaßöffnung 23 zugeführt wird, wenn der Radialschieber einwärts bewegt wird, so daß der Kraftstoff der Hochdruckpumpe 30 zugeführt wird. Wenn der Schlitz nicht in Verbindung mit dem Loch steht, wird durch den Betrieb der Pumpe ein Saugdruck auf das Kraftstoffversorgungsrohr 35 ausgeübt, so daß Kraftstoff vom Versorgungstank abgezogen wird.
  • Das Loch 25 dient ferner dazu, die Teile der Pumpe anzufeuchten, um das Ansaugenlassen zu verbessern. Unter der Voraussetzung, daß sich der zugehörige Radialschieber an der Einlaßöffnung 22 vorbeibewegt hat, wird das Ansaugverhalten der Pumpe nicht verschlechtert, wenn der Kraftstoff im Raum der Vorrichtung entleert worden ist. Wenn beispielsweise das Loch 25 weiter im Uhrzeigersinn angeordnet ist, kann es dem Schlitz ausgesetzt werden, bevor sich der Radialschieber im Schlitz an der Einlaßöffnung vorbeibewegt hat. In diesem Fall wird Kraftstoff noch durch die von der Pumpe entwickelte Saugwirkung durch das Loch abgezogen. Wenn jedoch kein Kraftstoff mehr im Raum 32 vorhanden ist, besteht die Gefahr, daß die im Versorgungsrohr entwickelte Saugwirkung verlorengeht.
  • Das Loch kann gegen den Uhrzeigersinn bewegt werden. Unter der Voraussetzung, daß es, wie bei 26 gezeigt, geschlossen wird, bevor der Radialschieber 16 die Auslaßöffnung 23 erreicht, arbeitet die Pumpe in der beschriebenen Weise. Wenn das Loch so angeordnet ist, daß es mit dem Schlitz in Deckung tritt, nachdem der Radialschieber sich am Eintritt zum Auslaß 23 vorbeibewegt hat, kann der Kraftstoff in den Schlitz strömen, den Radialschieber befeuchten und das Saugverhalten verbessern. Im Normalbetrieb der Pumpe geht jedoch Kraftstoff durch das Loch 26 zu dem Raum innerhalb der Vorrichtung verloren. Das Saugverhalten der Pumpe wird nicht verschlechtert. Durch den verbesserten Wirkungsgrad der Pumpe wird mehr als der Verlust ausgeglichen, der in einigen Fällen nützlich sein kann, um zum Beseitigen von Luft aus der Pumpe beizutragen.
  • Das Loch kann am niedrigsten Punkt angeordnet sein, wie bei 27 gezeigt, um den in dem Raum der Vorrichtung enthaltenen Kraftstoff vollständig auszunutzen.
  • Dsa Volumen des durch das Loch gezogenen Kraftstoffs ist so festgelegt, daß hiermit der Motor lediglich im Leerlauf betrieben werden kann. Anderenfalls könnte der im Raum 32 vorhandene Kraftstoff verbraucht sein, bevor der Motor nach der Kraftstoffentleerung stoppt. Dieses kleine Kraftstoffvolumen reicht aus, um ein partielles Wiederstarten des Motors zu erreichen, d.h. der Motor läuft möglicherweise durch Unterstützung vom Anlasser mit einer Drehzahl unterhalb seiner normalen Leerlaufdrehzahl. Wenn der Motor mit einer Drehzahl über seiner Anlaufdrehzahl läuft, kann die Niederdruckpumpe 28 Kraftstoff aus dem wiederaufgefüllten Kraftstofftank 33 schneller abziehen. Durch die Tatsache, daß die verschiedenen Flächen der Pumpe mit Kraftstoff angefeuchtet sind, wird die Pumpwirkung verbessert.

Claims (3)

1. Kraftstoffpumpvorrichtung zur Zuführung von Kraftstoff zu einem Dieselmotor mit einer Hochdruckpumpe (30), die im Betrieb synchron mit einem zugehörigen Motor angetrieben wird und eine Vielzahl von Auslässen aufweist, die im Betrieb mit den Einspritzdüsen des Motors verbunden sind, einer Niederdruckpumpe (28) zur Zuführung von Kraftstoff zur Hochdruckpumpe, die in einem Gehäuse (29) angeordnet ist und deren rotierende Teile im Betrieb mit einem rotierenden Teil des Motors über eine Antriebswelle (31) verbunden sind, wobei die Niederdruckpumpe vom Radialschieberpumpentyp ist und einen Rotor (10), der mit der Antriebswelle gekoppelt und zwischen einem Paar von Seitenplatten (28A) und einem umgebenden Stator (13) angeordnet ist, eine Vielzahl von Schlitzen (12) im Rotor und in den Schlitzen angeordnete Radialschieber (16) umfaßt, deren Außenflächen im Betrieb mit der Innenfläche (14) des Stators in Eingriff stehen und dazu dienen, Kraftstoff durch eine Einlaßöffnung (22) zu ziehen und durch eine Auslaßöffnung (23) auszustoßen, wenn der Rotor gedreht wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenflächen der Radialschieber so geformt sind, daß sie ein Paar von Rändern (19A) umfassen, die sich von einer Seitenfläche des Rotors zur anderen Seitenfläche erstrecken und nacheinander mit der Innenfläche (14) des Stators in Eingriff treten, wenn sich der Rotor dreht, jeder Radialschieber mit einem Kanal (20) versehen ist, der sich von einem Punkt zwischen den Rändern bis zur Innenfläche des Radialschiebers erstreckt, und daß eine Öffnung (25, 26, 27) in einer der Seitenplatten vorgesehen ist, die sich in das Innere (32) des Gehäuses an einer Stelle öffnet, die unter dem Niveau des darin befindlichen Kraftstoffs liegt, un die sich ferner auf die Seitenfläche des Rotors an einer Stelle öffnet, um nacheinander mit den inneren Enden der darin befindlichen Schlitze (12) in Verbindung zu treten, wobei diese Öffnung so angeordnet ist, daß sie in Drehrichtung des Rotors der Einlaßöffnung (22)folgt, d. h. nach derselben vorgesehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ränder (19A) durch eine in der Außenfläche des Radialschiebers ausgebildeten Nut (19) begrenzt sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung (27) am untersten Punkt in der Endplatte angeordnet ist.
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