DE690237C - Ziegelstreichpresse - Google Patents
ZiegelstreichpresseInfo
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- DE690237C DE690237C DE1938N0041752 DEN0041752D DE690237C DE 690237 C DE690237 C DE 690237C DE 1938N0041752 DE1938N0041752 DE 1938N0041752 DE N0041752 D DEN0041752 D DE N0041752D DE 690237 C DE690237 C DE 690237C
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Classifications
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- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28B13/00—Feeding the unshaped material to moulds or apparatus for producing shaped articles; Discharging shaped articles from such moulds or apparatus
- B28B13/02—Feeding the unshaped material to moulds or apparatus for producing shaped articles
- B28B13/0215—Feeding the moulding material in measured quantities from a container or silo
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
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- B28B3/02—Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor wherein a ram exerts pressure on the material in a moulding space; Ram heads of special form
-
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- B28B3/00—Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor
- B28B3/20—Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor wherein the material is extruded
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Description
- Ziegelstreichpresse Die vorliegende Erfindung betrifft eine Ziegelstreichpresse.
- Bei der Verarbeitung von Ton unterscheidet man zwei grundsätzlich verschiedene Arten von Pressen, nämlich erstens Ziegelstrangpressen, mit denen man Ton von solcher Beschaffenheit verarbeitet, daß er auch bei verhältnismäßig geringem Wassergehalt einen genügenden Zusammenhalt aufweist, um mittels .einer Schnecke zu einem endlosen Strang gepreßt zu werden, und zweitens Ziegelstreichpressen, mit denen auch Ton verarbeitet werden kann, der für die Stranggpressen zu weich ist: In einer Ziegelstreichpresse, die den Ton in Formkästen drückt, wird der Ton mit ,einem verhältnismäßig hohen Wassergehalt verarbeitet, wobei der Ton vorher in einem Tonmischer zubereitet und dann in eine Preßkammer übergeführt wird. In dieser Kammer wird der Ton mittels auf .einer Welle angeordneter Förderschaufeln oder -schrauben in die Nähe eines Preßkörpers gebracht, der bei seinem Niedergang jeweils eine gewisse Menge Ton durch Öffnungen in dem Boden der Preßkammer in die Ziegelformen eines Formkastens drückt. Sobald der . Druckkörper wieder hoch geht, wird von einem der genannten Förderorgane oder von einem besonderen Streicharm eine neue Menge Ton unter den Preßkörper geschoben. In der Preßkammer herrscht im allgemeinen atmosphärischer Druck.
- U m den Zusammenhaft des Tons zu steigern, können beide Arten von Pressen mit einer Vorrichtung zum Entlüften des Tons ausgerüstet werden. Bei der Strangpressie hat man schon in Vorschlag gebracht, die Entlüftungskammer zwischen einem Misch- und einem Preßraum einzuschalten, während bei den bekannten Ziegelpressen die Kammer, in der der gemischte Ton gesammelt und aus der er in die Form gedrückt wird, entlüftet wird. Der Unterdruck in dieser Kammer macht besondere Maßnahmen erforderlich, um ein Eintreten von Luft an den Stellen, an denen der Ton in die Kammer tritt bzw. wo er herausgedrückt wird, zu verhindern.
- Durch die vorliegende Erfindung wird es nun ermöglicht, die Anwendung solcher besonderen Maßnahmen bei einer Ziegelstreichpresse auszuschalten, und zwar dadurch, daß die Preßkammer unter Überdruck steht und der Ton in einer zwischen Misch- und Preßkammer liegenden Kammer entlüftet wird. Wegen der grundsätzlich in der Arbeitsweise herrschenden Unterschiede zwischen Ziegelstrang- und Ziegelstreichpressen lag es für den Fachmann keineswegs auf der Hand, Maßnahmen, die man bereits bei Strangpressen in Vorschlag gebracht hat, nun auch auf Ziegelstreichpressen anzuwenden.
- Durch die erfindungsgemäße Vorrichtung wird die Luft zum Teil aus dem Ton herausgepreßt. Eine weitergehende Entlüftung kann durch Anschluß der Entlüftungskammer an eine Luftpumpe erzielt werden.
- Der Ton in der Preßkammer kann nunmehr unter solchem Druck gehalten werden, daß er, nachdem eine Menge Ton aus der Kammer in die Formen gepreßt worden ist und der Druckkörper wieder hoch geht, den Raum unterhalb dieses Körpers von selbst, also ohne Hilfe eines Förder- oder Streichorgans, von neuem füllt. Arbeitet die Fördervorrichtung in der Entlüftungskammer ununterbrochen, so muß die Preßkammer wegen der intermittierenden Wirkung des Preßkörpers dementsprechend ausgeführt sein, indem z. B. ein Teil von der-en Wandung als Kolben oder Membran beweglich angeordnet ist oder indem in dieser Wand eine oder mehrere durch Federdruck geschlossene. Öffnungen vorgesehen sind, durch die Ton aus der Preßkammer austreten und durch eine Leitung oder ein Förderband nach der Einlaßseite des Mischers zurückgeführt werden kann.
- Eine Ziegelpresse gemäß der Erfindung ist beispielsweise in der Zeichnung im Längsschnitt dargestellt. Die Presse umfaßt drei Abteilungen i, 5 und io, deren erste, der Mischer, einen Einfülltrichter z und eine Welle 3 mit Messern 4 aufweist; die Welle setzt sich in der zweiten Abteilung 5 fort und trägt da eine Förderschnecke 6. Dieser Raum 5, die Entlüftungskammer, hat eine Erhöhung 7 mit Anschluß 8 für eine Unterdruckleitung und ist durch ein Gitter 9 von der Mischkammer i getrennt. Dieses Gitter, durch das der Ton hindurchgedrückt wird, bedingt gemeinsam mit dem Ton einen ausreichenden Abschluß der Entlüftungskammer 5 von der Außenluft.
- Das Gefäß io bildet eine Preßkammer, die aus dem Raum 5 ununterbrochen mit Ton gespeist wird und aus der- der Ton mittels eines auf und nieder gehenden Preßkörpers i i durch Öffnungen i z in die Formen eines auf einem Tisch 14 liegenden Kastens 13 gedrückt wird.
- Die Tonzufuhr zur Preßkammer i o ist im wesentlichen unveränderlich, der Austritt ist jedoch intermittierend. Mit Rücksicht auf die jeweiligen Unterschiede zwischen Zufuhr und Austritt ist auf der Kammer i o ein zylindrischer Aufsatz 15 angebracht, an dem gegebenenfalls eine Leitung 17 zur Erzeugung eines gewissen Luftdruckes in dem Aufsatz 15 angeschlossen sein kann. Ein in dem Aufsatz frei auf und ab bewegbarer Kolben 16 liegt auf dem Ton, dessen Oberfläche dadurch ungefähr horizontal gehalten wird. Wenn erforderlich, kann. der Kolben 16 zwecks Führung mit einer abgedichteten Stange versehen werden.
- Der Kolben 16 kann auch selbst die Aufgabe des Preßkörpers erfüllen, wobei der Kolben zwischen zwei Preßhüben vom Triebiverk entkuppelt werden muß, damit er sich frei einstellen kann. In diesem Fall ist der Preßkörper i i entbehrlich.
- Wird in der Entlüftungskammer kein Unterdruck erzeugt, so ist das Gitter g überflüssig. Die Luft, die in diesem Falle aus dem Ton gedrückt wird, tritt durch die Öffnung 8 oder durch Anheben des Deckels dieser Abteilung ins Freie.
- Die Mischkammer kann ebenso wie bei gewissen, namentlich amerikanischen Bauarten der Strangpresse auch oberhalb der Entlüftungskammer angeordnet sein, wobei der zubereitete Ton durch Eigengewicht in die Entlüftungskammer fällt.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Ziegelstreichpresse mit einer Misch-und einer Preßkammer sowie einem in dieser Kammer angeordneten Preßkörper, der den zubereiteten Ton durch öffnungen im Boden der Kammer periodisch in Ziegelformen drückt, dadurch gekennzeichnet, daß die Preßkammer unter Überdruck steht. und der Ton in einer zwischen Misch- und Preßkamm-er liegenden Kammer entlüftet wird. a. Ziegelstreichpresse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Teil der Preßkämmerwand als Druckkörper für den Ton dient und zu diesem Zweck mit einem Triebwerk periodisch gekuppelt werden kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL690237X | 1937-03-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE690237C true DE690237C (de) | 1940-04-19 |
Family
ID=19806157
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1938N0041752 Expired DE690237C (de) | 1937-03-12 | 1938-03-08 | Ziegelstreichpresse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE690237C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1161198B (de) * | 1961-05-26 | 1964-01-09 | Ernst Brueckner | Kombinierte Schnecken- und Kolbenstrangpresse |
-
1938
- 1938-03-08 DE DE1938N0041752 patent/DE690237C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1161198B (de) * | 1961-05-26 | 1964-01-09 | Ernst Brueckner | Kombinierte Schnecken- und Kolbenstrangpresse |
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