DE690141C - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Haupt- und Unteraemtern - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Haupt- und Unteraemtern

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DE690141C
DE690141C DE1938S0133294 DES0133294D DE690141C DE 690141 C DE690141 C DE 690141C DE 1938S0133294 DE1938S0133294 DE 1938S0133294 DE S0133294 D DES0133294 D DE S0133294D DE 690141 C DE690141 C DE 690141C
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Germany
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relay
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DE1938S0133294
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Inventor
Hans Dreyer
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/58Arrangements providing connection between main exchange and sub-exchange or satellite

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Astronomy & Astrophysics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Haupt- und Unterämtern Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Fernsprechanlagen mit ,Haupt- und Unterämtern, in denen die an das Hauptamt über eine zweiadrige Verbindungsleitung angeschlossenen Unterämter ohne Batterie ausgerüstet sind.
  • Um in diesen Anlagen zwecks Herstellung abgehender Verbindungen einen Anruf zu erzeugen, hat man bei den bekannten Anlagen den zum Hauptamt verlaufenden Anrufstromkreis über Arbeitskontakte von Relais bzw. über in der Ruhelage des Unteramtswählers geschlossene Kontakteinrichtungen im Unteramt für sämtliche Teilnehmer desselben vielfachgeschaltet. Die Relais im Unteramt werden dabei in einem Ruhestromkreis erregt gehalten. Bei Anruf eines Teilnehmers wird durch Stromverstärkung über den Ruhestromkreis der Relais eine Anrufeinrichtung im Hauptamt betätigt, welche den Ruhestromkreis unterbricht, so daß durch Aberregung der Relais bzw. durch eine sich daran anschließende, vom Hauptamt gesteuerte Fortschaltung des Unteramtswählers die Vielfachschaltung aufgetrennt wird.
  • Es sind auch Anordnungen vorgeschlagen worden, in denen die V ielfachschaltung des Anrufstromkreises über Ruhekontakte von Relais im Unteramt erfolgt, die nach Aufnahme eines Anrufes durch Anrufeinrichtungen im Hauptamt erregt werden und dann die Vielfachschaltung auftrennen.
  • Die vorliegende Erfindung beschreitet einen anderen Weg. Dieser kennzeichnet sich dadurch, daß bei Anruf eines Unteramtsteilnehmers in einem über das Hauptamt verlaufenden, für sämtliche Unteramtsteilnehmer vielfachgeschalteten Anrufstromkreis lediglich Gegenwicklungen von Ruhestromrelais im Unteramt beeinflußt werden, so daß diese Ruhestromrelais aberregt werden, und dadurch einen' zur Anschaltung des anrufenden Teilnehmers dienenden Wähler im Unteramt unter den Einfluß des Hauptamts bringen.
  • Der Vorteil der erfindungsgemäßen Anordnung besteht darin, daß im Hauptamt besondere Anrufeinrichtungen erspart werden.
  • Als Ausführungsbeispiel ist eine Fernsprechanlage mit einem Hauptamt FIA und einem Unteramt UA gewählt, in der der Wähler des Unteramtes vom Hauptamt aus über eine zweiadrige Verbindungsleitung gesteuert wird. Eine Batterie ist im Unteramt nicht vorgesehen; die Speisung der Schalteinrichtungen des Unteramtes erfolgt vom Hauptamt aus über die zweiadrige Verbindungsleitung. Der im Unteramt vorgesehene Wähler AS dient im abgehenden Verkehr zur Anschaltung des anrufenden Teilnehmers an die Verbindungsleitung zum Hauptamt und im ankommenden Verkehr zur Auswahl eines gewünschten Unterarntsteilnehmers. Zur Erzeugung eines Anrufes liegen in der Ruhelage der Anlage sämtliche Teilnehmer vielfachgeschaltet an einem zum Hauptarrit verlaufenden Anrufstromkreis. Diese Vielfachschaltung wird über Arbeitskontakte von an der Verbindungsleitung liegenden Ruhestromrelais herbeigeführt. Eines dieser Relais ist im Ausführungsbeispiel als Differenzrelais ausgebildet; eine Wicklung liegt in dem gemeinsamen Anrufsfromkreis, während die andere Wicklung im Ruhestromkreis liegt. Durch Abheben des Hörers kommt eine Erregung der ersten Wicklung über den Anrufstromkreis zustande, so daß beide gegeneinanderwirkende Wicklungen das Differenzrelais zum Abfall bringen; hierdurch wird der Ruhestromkreis unterbrochen und eine Stromstoßsendung über die Verbindungsleitung eingeleitet, durch welche mit dem Drehmagneten Das des Wählers AS der Drehmagnet Dznw eines Schaltwerkes im Hauptamt betätigt wird. Mit der Aufnahme jedes Stromstoßes im Unteramt wird von diesem über die Verbindungsleitung ein Stromstoß zum Hauptamt zurückgegeben, durch den der Drehmagnet Dkw eines zweiten Schaltwerkes im Hauptamt betätigt wird.
  • Im einzelnen erfolgt die Verbindungsherstellung bei abgehenden Verbindungen in folgender Weise: In der Ruhelage der Anlage ist über die a-Ader der Verbindungsleitung folgender Ruhestromkreis geschlossen: Erde, Batterie, Widerstand Wis, Schaltarm nawl in S:tellungo bzw. Kontakte 14b und i7t, Kontakt 13 p, a-Ader der Verbindungsleitung, Kontakt 7 l1, Widerstand Wi5, Wicklung II des Relais L1, Relais L2, L3, Schaltarm as4 in Stellung o, Erde. In diesem Stromkreis sind die Relais L, bis L3 erregt, so daß sich die Kontakte dieser Relais in der in der Figur gekennzeichneten Lage befinden.
  • Hebt ein anrufender Teilnehmer, z:. B. 7'1a5, seinen Hörer ab, so wird die zur Wicklung II des Relais L1 differential geschaltete Wicl.-lung I des Relais L, erregt über: Erde, Batterie, Widerstand Wie, Schaltarm wcwl in Stellung o bzw. Kontakte 14 b und 17 t, Kontakt i3 p, a-Ader der Verbindungsleitung, Kontakt 7l1, Widerstand Wi5, Wicklung I des Relais Ll, Kontakt 5 das des Drehmagneten Das des Wählers AS, Kontakt 31s, Widerstand Wie, Teilnehmer Tn5, Widerstand Wi4, Kontakt 41s, Schaltarm as2 des Wählers AS in Stellung o, Wicklung II des Relais U, Kontakt i i u, Erde. Durch die Erregung der 'Differenzwicklung I des Relais L, wird das Relais L, zum Abfall gebracht, so daß der Kontakt 7l1 geöffnet und der Kontakt i211 geschlossen wird. Durch Öffnen des Kontaktes 711 werden die Relais L2 und L3 stromlos, so daß sie ihre Kontakte öffnen und den getneinsamen Anrufstromkreis auftrennen, während durch Schließen des Kontaktes i211 der Drehmagnet Das des Wählers AS an die b-Ader der Verbindungsleitung angeschaltet wird. Durch diese Anschaltung kommt folgender Stromkreis zustande: Erde, Batterie, Widerstand Will, Kontakte 41 a, 40 p, Wicklung I des Relais K, Schaltarm inw, in Stellung o, Schaltarm kw, in Stellung ö, Kontakte 35 k, 34b, b-Ader der Verbindungsleitung, Kontakt z211, Drehmagnet Das, Kontakt i t u, Erde. In diesem Stromkreis werden das Relais K und der Drehmagnet Das erregt. Durch Erregung des Relais K wird der Drehmagnet Dinw über Kontakt 44k eingeschaltet, so daß die Schaltarme inw um einen Schaltschritt fortbewegt werden. Durch Erregung des Drehmagneten Das wird der Wähler AS um einen Schritt fortgeschaltet. Durch Schließen des Kontaktes 32 dmaw bei Erregung des Drehmagneten Dinw wird das Relais B an die b-,Ader der Verbindungsleitung angeschaltet und über diese zur Erregung gebracht. Das Relais K, das inzwischen über den Kontakt 38diiaw kurzgeschlossen wurde, bleibt nunmehr über den Kontakt 37b kurzgeschlossen. Durch die Erregung des Drehmagneten Das erfolgt außer einer Fortschaltung der Schaltarme as die Betätigung verschiedener Kontakte, so u. a. das Schließen des Kontaktes glas, über welchen folgender Stromkreis"zustande kommt: Erde, Batterie, Wicklung l des Relais A, Kontakte i5 b, 17 t, Schaltarm inw, auf Segment i bis 5 bzw. Kontakt i3p, a-Ader der Verbindungsleitung, Kontakt g düs, Schaltarm ass auf Segment i bis 5, Erde. In diesem Stromkreis wird das Relais A erregt und veranläßt durch Schließen des Kontaktes 46a eine Erregung des Drehmagneten Dkw, welcher die Fortschaltung der Schaltarme kw veranlaßt. Außerdem wird durch Erregung des Relais A am Kontakt 41 a der über die b-Ader der Verbindungsleitung verlaufende Erregerkreis für das Relais B und den Drehmagneten Das unterbrochen, so däß diese stromlos werden. Durch Öffnen des Kurzschlusses des Relais K am Kontakt 37 b erfolgt eine neue Erregung des Relais K, nachdem durch Öffnen des Kontaktes g das das Relais A stromlos geworden ist, über: Erde, Batterie, Widerstand Will, Kontakte 41 a, 40 p, Wicklung I des Relais K, Schaltarm mw, auf Segment i bis 5, Widerstand Wile, Erde. Es setzt nunmehr das gleiche Wechselspiel ein, so, daß wiederum der Wähler AS im Unteramt UA und entsprechend die Schaltarme mw und kw im Hauptamt HA fortgeschaltet werden.
  • Ist der anrufende Teilnehmer Tn5 erreicht, so kommt nach der Erregung des Relais A (9 das), sobald der Kontakt $ das nach Aberregung des Drehmagneten Das geschlossen ist, folgender Stromkreis zustande: Erde, Batterie, Wicklung I des. Relais A, Kontakte 16a, 17t Schaltarm mwl auf Segment i bis 5 bzw. Kontakt 13p, a-Ader der Verbindungsleitung, Kontakt 8 das, Wicklung I des Relais U, Schaltarm asl auf Kontakt 5, Teilnehmer TnS, Schaltarm as, auf Kontakt 5, Wicklung II des Relais U, Kontakt i i u, Erde. In diesem Stromkreis bleibt das Relais A erregt, während das Relais U erregt wird. Letzteres schaltet am Kontakt ii u die Erde ab und am Kontakt iou den Drehmagneten Das kurz, so daß nunmehr folgender Stromkreis geschlossen ist: Erde, -Batterie, Wicklung I des Relais A, Kontakte 16 a, 17 t Schaltarm mwl auf Segment r bis 5 bzw. Kontakt 13p, a-Ader der Verbindungsleitung, Kontakte 8 das, Wicklung I des Relais U, Schaltarm asl auf Kontakt 5, Teilnehmer Tns, Schaltarm as2 auf Kontakt 5, Wicklung II des Relais U, Kontakt io u, b-Ader der Verbindungsleitung, Schaltarm kwl auf Segment i bis 5, Wicklung I des Relais P, Kontakte 23 q, 22 a, 27 t, Relais R, Erde. In diesem Stromkreis werden die Relais P und R erregt, während die Relais A und U erregt gehalten werden. Durch Erregung des Relais P wird u. a. infolge Öffnens des Kontaktes q.0 p eineweitere Stromstoßsendung auch nach späterer Aberregung des Relais A verhindert. Das Relais R veranlaßt bei seiner Erregung in bekannter Weise die Ingangsetzung des Vorwählers VW zum Aufsuchen einer freien Leitung. Ist eine solche gefunden, so kommt das Relais T in entsprechender Weise zur Erregung und schaltet die Adern der Verbindungsleitung durch Schließen der Kontakte i8 t und 28t durch. Das Relais P wird über den Widerstand Wi7, den Kontakt 29p und seine Wicklung II gehalten, während die Relais A und R infolge der Durchschaltung stromlos werden. Das Relais U des Unteramtes bleibt über die nicht gezeigte Speisebrücke eines durch den Vorwähler VW erreichten Gruppenwählers eingeschaltet.
  • Die Auslösung der hergestellten Verbindung erfolgt beim Hörerauflegen, wodurch in bekannter Weise der Vorwähler VW in die Ruhelage gebracht wird. Nach Erreichen der Ruhelage wird über den Schaltarm c die Wicklung II des Relais P kurzgeschlossen, so daß dieses Relais aberregt wird. Es kommt nunmehr nach Schließen des Kontaktes q.op durch Erregung des Relais K die oben bei der Verbindungsherstellung beschriebene Stromstoßsendung zum Unteramt UA zustande, während der der Drehmagnet Dmw und der Drehmagnet Das und in entsprechender Weise der Drehmagnet Dkw betätigt werden. Erreichen der Wähler AS im Unteramt und die genannten Schaltwerke im Hauptamt die Ruhestellung, so kommt folgender Stromkreis zustande: Erde, Batterie, Widerstand Wie, Schaltarm mwl in Stellung o, Kontakt 13p, a-Ader der Verbindungsleitung, Kontakt 6 das, Wicklungen I und II des Relais L1, Relais L2, L3, Schaltarm as4 in Stellung o, Erde. Da sich in diesem Falle die Wicklungen I und II des Relais Ll unterstützen, werden die Relais Ll bis L3 in diesem Stromkreis erregt, so daß ihre Kontakte die in der Figur gezeigte Lage einnehmen, also den Anrufstromkreis wieder für sämtliche Teilnehmer schließen und den Drehmagneten Das des Wählers AS abschalten. Dadurch ist ein weiteres Wechselspiel mit dem Hauptamt HA verhindert. Sind nun z. B. die Schaltarme kw infolge der vorerwähnten abweichenden Einstellung beider Schaltwerke noch nicht in der Ruhelage, so kommt nach der Rückkehr der Schaltarmemw in die Ruhelage für den Drehmagneten Dkw folgender Stromkreis zustande: Erde, Batterie, Drehmagnet Dkw, Schaltarm kw, auf Segment i bis 5, Schaltarm mw5 in Stellung o, Kontakte 48 h, 47 a, q:9 q, Erde. Der Drehmagnet Dkw wird im Wechselspiel mit dem Relais H (Kontakt q.2 dkw) beeinflußt, bis am Schaltarm kw5 eine weitere Betätigungverhindert ist, also die Schaltarme kw ihre Ruhelage erreicht haben.
  • Die Anlage ist nunmehr für den Aufbau anderer Verbindungen freigegeben. Soll beispielsweise eine ankommende Verbindung aufgebaut werden, so wird_ der Leitungswähler LW auf die Adern a, b, c eingestellt. Durch einen über die c-Ader zustande kommenden Stromkreis werden die Relais Q, A, T und P. erregt. Durch Öffnen des Kontaktes 13 p werden die Relais L1 bis Lg im Unteramt UA stromlos, so daß über den Kontakt 12 L1 der Drehmagnet Das an die b-Ader angeschaltet wird, während. durch Öffnen des Kontaktes 40 p das sonst bei abgehenden Verbindungen eintretende Wechselspiel unterbunden-wird. Durch Schließen der Kontakte 22 a und 24 q wird die Wicklung I1 des Relais K in den vom Leitungswähler aus zu betätigenden und über die b-Ader verlaufenden Stromstoßkreis eingeschaltet, so daß durch die ankommenden Stromstöße das Relais K im Hauptamt HA die beiden Schaltwerke (Kontakte 44 k, 45 k) und der Drehmagnet Das im Unteramt den Wähler AS in gleicher Weise fortschalten. Nach dem Erreichen des gewünschten Teilnehmers erfolgt in bekannter Weise vom Leitungswähler aus die Rufstromsendung und beim Melden die Durchschaltung des gewünschten Teilnehmers unter Rufabschaltung.
  • Die Auslösung nach Gesprächsschluß erfolgt vom Leitungswähler aus in hier nicht näher interessierender Weise.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Haupt- und Unterämtern, in denen die an das Hauptamt über eine zweiädrige Verbindungsleitung angeschlossenen Unterämter ohne Batterie ausgerüstet sind, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anruf eines Unteramtsteilnehmers in einem über das Hauptamt verlaufenden, für sämtliche Unterämtsteilnehmer vielfachgeschalteten Anrufstromkreis lediglich Gegenwicklungen (L1 I) von Ruhestromrelais im Unteramt beeinflußt werden, so daß diese Ruhestromrelais (L1) aberregt werden und dadurch einen zur Anschaltung des anrufenden Teilnehmers dienenden Wähler im Unteramt unter den Einfluß des Hauptamtes bringen.
  2. 2. SchaltungsanordnungnachAnspruch i, dadurch gekennzeichnet; daß die Ruhestromrelais (Ll) mit Gegenwicklung nach ihrer Aberregung einen über die Verbindungsleitung verlaufenden Ruhestromkreis und den vielfachgeschalteten Anrufstromkreis unterbrechen.
  3. 3. SchaltungsanordnungnachAnspruch2, dadurch gekennzeichnet, däß durch Unterbrechung des Ruhestromkreises weitere in diesem liegende Ruhestromrelais (L2, L3) zwecks weiterer Auftrennung des vielfachgeschalteten" Anrufstromkreises im Unteramt aberregt werden.
  4. 4. S chaltungsänordnungnach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenwicklungen (L.,I) in einem über die Schleife des anrufenden Teilnehmers verlaufenden. Abzweig zu dem über die Verbindungsleitung verlaufenden Ruhestromkreis beeinflußt werden.
  5. 5. SchaltungsanordnungnachAnspruch2, dadurch gekennzeichnet, daß nur ein Ruhestromkreis (Ll) mit zwei gegeneinandergeschalteten Wicklungen ausgerüstet ist, von denen die eine Wicklung (II) im Ruhestromkreis und »die andere Wicklung (I) in dem für sämtliche Unteramtsteilnehmet vielfachgeschalteten Anrufstromkreis liegt.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei Beeinflussung der im Anrufstromkreis liegenden Wicklung (I) durch den anrufenden Teilnehmer das Ruhestromrelais aberregt wird und die durch die Beeinflussung der anderen Wicklung im Ruhestromkreis veranlaßte Aufrechterhaltung des zur Vielfachschaltung des Anrufstromkreises dienenden Ruhestromkreises aufhebt.
  7. 7. Schaltungsanordnung nachAnspruch6, dadurch gekennzeichnet, daß das Ruhestromrelais bei seiner Aberregung den Schaltmagneten des Unteramtswählers an die zweiadrige Verbindungsleitung anschaltet. B. SchaltungsanordnungnachAnspruch7, dadurch gekennzeichnet, daß durch Anschaltung des Schaltmagneten des Wählers im Unteramt- eine Stromstoßsendung vom Hauptamt aus zur Einstellung des Wählers auf den anrufenden Teilnehmer i eranlaßt wird: g. Schaltungsänordnüngnach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur Wiederherstellung des Ruhestromkreises nach Auslösung einer Verbindung beide Wicklungen des Ruhestromrelais in gleichem Sinne in Reihe erregt werden, worauf über Arbeitskontakte des Ruhestromrelais unter Abschaltung der im Anrufstromkreis liegenden Wicklung der Ruhestromkreis durch Erregthalten der anderen Wicklung geschlossen gehalten wird. io. Schaltungsanordnung nach Anspruch g, dadurch gekennzeichnet, daß die Erregung der beiden in Reihe geschalteten Wicklungen beim letzten Schaltschritt des Unteramtswählers über einen vom Schaltmagneten desselben betätigten Kontakt (6 das) erfolgt. ii. Schaltungsanordnung nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß nach Aberregung des Schaltmagneten des Unteramtswählers infolge Erregung des Ruhestromrelais die eine Wicklung desselben über den vom Schaltmagneten zu betätigenden Kontakt ausgeschaltet und in den Anrufstromkreis eingeschaltet wird.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE822111C (de) * 1949-10-18 1951-11-22 Telefonbau & Normalzeit Gmbh Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Zweieranschluessen
DE907662C (de) * 1951-10-27 1954-03-29 Licentia Gmbh Schaltungsanordnung fuer die Rufstromuebertragung in Fernsprechanlagen mit Haupt- und Unteraemtern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE822111C (de) * 1949-10-18 1951-11-22 Telefonbau & Normalzeit Gmbh Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Zweieranschluessen
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