DE6901397U - Fensterumschlag fuer den postversand und versandvorrichtung fuer post- oder drucksachen - Google Patents

Fensterumschlag fuer den postversand und versandvorrichtung fuer post- oder drucksachen

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

Dipl..ing. RAINER VIETHEN 5 köln-lindenthal 14. Januar 1969
Patentanwalt Badiemer Straße 55
Telefon: (0221) 41 7756
Anmelder:
Alexandre BLONDEAU
17 Quai de la Marne
94 JOINVILLE LE PONT
Frankreich
Fensterumschlag für den Postversand und Versandvorrichtung für
Post- oder Drucksachen
Die vorliegende Erfindung befaßt sich mit Umschlägen für den Postversand und betrifft insbesondere sogenannte Fensterumschläge großen Formates, die man zum Versand von Drucksachen verwendet.
Zahlreiche Drucksachen, insbesondere Werbefaltprospekte, die häufig ein verhältnismäßig großes Format haben, versendet man zusammen mit Antwortkarten, die als Bestellkarte dienen können, deren Porto vom Adressaten beglichen wird und die gewissen Angaben antworten bzw. genügen müssen.
Diese Antwortkarten, die allgemein als T-Karten bezeichnet werden, haben insbesondere ein kleines Format, d.h. ein Format, das sehr viel kleiner ist als die Drucksache, dem sie beil. »- gen.
Folglich muß die Adresse des Empfängers der Werbedrucksache auf dieser Drucksache angebracht werden, damit sie im durch-
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sichtigen Fenster des Umschlages erscheint und auch bleibt.
Die Antwortkarte bleibt wegen ihres kleinen Formates nicht hinter dem Fenster des Umschlages liegen.
Die Notwendigkeit, die Adresse des Empfängers ein erstes Mal auf die Drucksache und ein zweites Mal auf die Antwortkarte zu schreiben, bedeutet für den Absender eine doppelte und folglich kostspielige Arbeit.
Wenn andererseits der Empfänger erst seinen Namen und seine Anschrift auf eine Antwortkarte schreiben muß, dann schreckt ihn dieser Umstand von der Benutzung der Karte ab und die Karte bleibt folglich unbenutzt.
Die Erfindung soll diesen Mängeln und Nachteilen abhelfen.
Zu diesem Zweck betrifft die Erfindung einen Fensterumschlag, dessen Besonderheit gemäß der Erfindung insbesondere darin besteht, daß er auf der Innenseite seiner das Fenster aufweisenden Wand in einem gewissen Abstand um das Fenster auf wenigstens zwei Seiten desselben angeordnete Halteeinrichtungen zum Halten einer Karte kleineren Foitrates als der Umschlag vox dem Fenster aufweist.
Die Erfindung betrifft desgleichen eine Versandvorrichtung für Post- oder Drucksachen, insbesondere Werbedrucksachen, die insbesonc re dadurch gekennzeichnet ist, daß sie aus einem Fensterumschlag besteht, dessen das Fenster aufweisende Wand auf einem Teil ihrer dieses Fenster umgebenden Fläche doppelwandig ist, um so eine auf drei Seiten geschlossene innere kleine Tasche zu bilden, deren Öffnung mit der des Umschlages
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zusammenfällt, sowie in Kombination hiermit aus einer zur Beschriftung und Bearbeitung in Büromaschinen und Datenverarbeitern geeigneten Antwortkarte, aus der ein die Anschrift tra- f
s gender Teil zu einer späteren Wiederverwendung der Anschrift heraustrennbar ist, wobei das Format der Antwortkarte dem Format der kleinen Innentasche entspricht und kleiner ist als dasjenige des Umschlages.
Weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen sowie aus der folgenden Beschreibung einiger AusfUhrungsbeispiele, wobei auf die beiliegenden Zeichnungen Bezug genommen wird. In den Zeichnungen zeigt:
Fig. 1 eine Ansicht eines Umschlages gemäß der Erfindung, wobei dieser zur Darstellung der kleinen Innentasche teilweise aufgebrochen ist,
Fig. 2 eine mehrflügelige Antwortkarte von der zur Beschriftung und Bearbeitung in Büromaschinen und Datenverarbeiteri). geeigneten Art, die zur Verwendung in Kombination mit dem in Fig. 1 dargestellten Umschlag geeignet ist,
Fig. 3 eine perspektivische Darstellung mit Blick auf die das Fenster tragende Seite einer anderen Ausführungsform des Umschlages gemäß der Erfindung,
Fig. 4 eine entsprechende Darstellung der in Fig. 3 gezeigten anderen Ausführungsform, wobei man hier jedoch auf die dem Fenster gegenüberliegende Seite des Umschlages schaut und ein Teil des Umschlages weggebrochen ist, um die Antwortkarte zu zeigen, die in der für sie vor-
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gesehenen kleinen Tasche angeordnet ist,
Fig. 5 eine perspektivische Darstellung einer dritten Ausführungsform des Umschlages gemäß der Erfindung,
Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie 6 - 6 in Fig. 5,
Fig. 7 eine der Fig. 6 entsprechende Darstellung einer anderen Ausführungsform dieses Umschlages und
Fig. 8 eine perspektivische Darstellung einer weiteren Ausführungsform des Umschlages gemäß der Erfindung.
Bei dem in den Figuren 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel weist ein herkömmlicher Fensterumschlag 1 großen Formates ein Fenster 2 und eine FaIt- oder Verschlußklappe 3 auf.
Ein rechteckiges Papierblatt 4 ist auf drei Seiten 5* 6 und 7 an der das Fenster 2 aufweisenden Wand des Umschlages 1 festgeklebt, so daß dieses Papierblatt 4 die betreffende Wand des Umschlages auf einem Teil ihrer Fläche um das Fenster 2 herum r doppelwandig macht, was aus Fig. 1 ersichtlich ist.
Die Seite 8 des Blattes 4, die nicht an der Wand des Umschlages festgeklebt ist, verläuft parallel zur öffnung des Umschleges 1.
Man erkennt, daß das Blatt 4 mit der Wand des Umschlages 1, an der es festgeklebt ist, eine kleine Innentasche bildet, die von der Öffnung des Umschlages 1 her zugänglich ist und von der Verschlußklappe 3 zugleich mit dem Umschlag 1 verschlossen wird.
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Ein Blatt oder eine Karte 10, die die Anschrift des Empfängers trägt und kleinere Abmessungen als der Umschlag 1 aufweist, kann so in diese kleine Innentasche eingeführt werden, wobei diese Innentasche die Karte 10 vor dem Fenster 2 hält, was in Fig. 1 durch eine strichpunktierte Linie 10a angedeutet ist.
Das Blatt 4 kann durch ein U-förmiges Band aus kräftigem Papier ersetzt werden, das auf einem Teil seiner Breite festgeklebt ist, um so mit der Wand des Umschlages eine Art Führungsnute oder Gleitbahn zu bilden, in die man das die Anschrift des Empfängers tragende Blatt oder die Karte 10 einführen kann.
Man beachte, daß das Blatt 4 durch wenigstens zwei mit ihren Enden quer zum Fenster, parallel zur Seite 5 des in Fig. 1 dargestellten Blattes 4 angeklebte Bänder ersetzt werden kann.
Fig. 2 zeigt eine Antwortkarte 10, die zur Verwendung beim Umschlag gemäß der Erfindung geeignet ist*
Diese Antwortkarte 10 weist im dargestellten Ausführungsbeispiel mehrere voneinander trennbare, einander entsprechende Q Flügel auf, sie kann jedoch selbstverständlich je nach Bedarf auch aus nur einem Flügel bestehen.
Diese Antwortkarte 10 ist von der in Büromaschinen und Datenverarbeitern verwendbaren Art und kann als fortlaufendes Band hergestellt werden, wobei dieses Band Verschwächungsiinien 11 aufweist, so daß man vom Band die gewünschte Anzahl von Flügeln oder Einzelkartsn abtrennen kann. Die Karte weist Löcher oder Perforationen 12 bekannter Art und den bei 13 dargestellten Buchstaben T auf, der anzeigt, daß ihre Frankierung zu Lasten des Absenders geht.
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Um einen Teil 14 der Karte 10 herum ist eine Perforationslinie 15 vorgesehen, entlang welcher dieser Teil der Karte 10 herausgetrennt werden kann.
Dieser Teil 14 ist zur Aufnahme der Anschrift des Empfängers des Umschlages bestimmt.
Bei Verwendung einer solchen Karte kann der Absender Perforationen 12 vorsehen, die von einem Datenverarbeiter gelesen werden können und in Form von Kodes beispielsweise den Namen oder ■, die Anschrift des Empfängers angeben, sowie Angaben über die Erzeugnisse, Mengen, Rechnungsbezüge oder dergleichen enthalten.
Die Karte 10 wird so in die kleine Innentasche des Umschlages eingeführt, daß der Teil 14 vor dem Fenster 2 zu liegen kommt, und eine Werbedrucksache kann in den eigentlichen Umschlag gesteckt werden.
Wenn der Empfänger die Sendung erhält, braucht er nur die Antwortkarte so wie sie ist zur Post zu geben, die, wenn sie an ihren Versandort zurückkehrt, in einem Datenverarbeiter verwen-) det werden kann.
Anschließend oder auch gleichzeitig wird der Teil 14 der Karte 10 entlang der ihn umgebenden Perforationslinie 15 herausgetrennt und kann ein zweites Mal als Etikett zum Versand eines Paketes benutzt werden, das durch Rücksendung der Antwortkarte bestellt worden ist.
Die Antwortkarte kann sehr leicht von Hand in die kleine Innentasche des oben beschriebenen Umschlages eingesteckt werden.
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Wenn man jedoch eine sehr große Zahl derartiger Versandvorrichtungen beispielsweise für eine Werbekampagne benutzen will, ist das Einstecken der Antwortkarten in die kleinen Innentaahen und der Werbedrucksachen in den Umschlag im Handbetrieb zu zeitraubend und folglich zu teuer.
Wenn man diesen Vorgang mit Maschinen durchführt, ergibt sich die Schwierigkeit, daß, da die Öffnungen der kleinen Innentasche und des eigentlichen Umschlages nebeneinander und parallel zueinander liegen, die derzeitigen Maschinen zwischen diesen zwei nebeneinander liegenden Einstecköffnungen nicht unterscheiden können.
Die Folge ist, daß die Karte in den eigentlichen Umschlag statt in die kleinere Innentasche eingeführt wird und folglich die die Anschrift des Empfängers tragende Antwortkarte nicht im Fenster des Umschlages erscheint.
Die in den Figuren 3 bis 7 dargestellten Ausführungsformen beitigen diesen Nachteil.
In den Figuren 3 und 4 ist der als Ganzes mit lf bezeichnete Umschlag ein herkömmlicher Umschlag mit einem Fenster 2 und einer Verschlußklappe 3.
Gemäß der Erfindung ist das Fenster 2 an einer der zwei an der Öffnung des Umschlages liegenden Ecken vorgesehen, so daß, wenn man eine Antwortkarte 4 in dem Umschlag gegenüber dem Fenster 2 anordnet, eine der Kanten dieser Karte von der Seitenfalte 5' des Umschlages festgehalten wird, während eine der anschließenden Kanten der Karte parallel zur öffnung des Umschlages verläuft und mit den Rändern dieser öffnung zusammen- -
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fällt.
Wenn sich die Karte 4 in dieser Stellung befindet, werden ihre zwei anderen Kanten c'iurch zwei Kleberlinien 6' und 71 festgehalten, die rechtwinklig zueinander und parallel zu den anderen Kanten des Umschlages verlaufen und so eine zweite Tasche 8' im Umschlag 1' begrenzen.
Es liegt jedoch auf der Hand, daß man das Fenster 2 auch derart anordnen kann, daß es sich in gleichem Abstand von der Seitenfalte 5' und der gegenüberliegenden Seitenfalte des Umschlages befindet; in diesem Falle wird eine dritte Kleberlinie rechtwinklig zur Öffnung des Umschlages vorgesehen, um die die Antwortkarte tragende Innentasche zu begrenzen.
Die Kleberlinien 6* und 7' werden vorteilhafterweise aus einem Trockenkleber hergestellt, der durch Druckanwendung zum Kleben gebracht wird und als "Selbstkleber" bekannt ist.
Dieser Kleber wird entlang den Kleberlinien 6', 71 auf den Innenseiten der Wände des Umschlages angebracht.
Dank dieser Anordnung kann man in den Umschlag I1 mit einer Maschine irgend ein Schriftstück einführen, dessen Format demjenigen Teil des Umschlages entspricht, der nicht von der zur Aufnahme der Karte bestimmten Tasche 8' eingenommen wird.
Man preßt dann die Wände des Umschlages 1* zusammen, um sie entlang den Kleberlinien 61 und 7' miteinander su verkleben, und dann kann man von Hand oder mit einer Maschine eine Antwortkarte 4 in die Tasche 81 einführen.
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Bei diesem Ausführungsbeispiel liegt das Fenster 2 parallel zur Öffnung des Umschlages; dieses Fenster kann jedoch auch rechtwinklig zur öffnung dieses Umschlages angeordnet werden, wobei man dann die Karte 4 in Längsrichtung in die Tasche einführt.
Desgleichen kann man die Kleberlinien 6', 7' nach Wunsch auch aus einem herkömmlichen Kleber herstellen und die Wände des Umschlages schon bei dessen Herstellung endgültig miteinander verkleben.
In den Figuren 5 und 6 ist eine andere Ausführungsform dargestellt, bei der der Umschlag aus einem Papierblatt besteht, das zweimal in entgegengesetzter Richtung gemäß der Darstellung bei 20 und 21 (Fig. 6) auf sich selbst umgefaltet ist, wobei die beiden Enden des Blattes die zwei Verschlußklappen 23, 24 bilden.
Ein Fenster 22 ist in einem der Winkel nahe einer der Verschlußklappen in der gleichen Lage wie bei der zuvor beschriebenen Ausführungsform vorgesehen uni während der Herstellung ('") des Umschlages werden zugleich mit der Verklebung der seitlichen Längsränder 28 und 29 zwei der benachbarten Wände des Umschlages bei 26 und 27 um das Fenster 22 miteinander verklebt.
Wie aus Fig. 6 zu ersehen ist, weist der so hergestellte Umschlag dank dieser Anordnung zwei durch eine gemeinsame Wand 30 voneinander getrennte Kammern oder Taschen auf, wobei di eine dieser Taschen 31 die Abmessungen des Umschlages hat und zur Aufnahme eines oder mehrerer Papiere großer Abmessungen geeignet ist, während die andere Tasche 32 zur Aufnahme der Karte 4' von den Kleberlinien 26 und 27 begrenzt wird.
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Bei einer in Fig. 7 dargestellten Variante dieses Umschlages ist die Falte 21', die der Falte 21 des in Fig. 6 dargestellten Umschlages entspricht, an der Stelle der Kleberlinie 26 (Fig. 6) ausgebildet, während man die Verschlußklappe 241 so lang macht, daß sie noch etwas über die Falte 21' hinausreicht.
Man vermeidet so die Doppellage der Wand 30 und erzielt eine Materialersparnis, ebenso wie sich die entsprechende Kleberlinie erübrigt.
Bei einer weiteren in Fig. 8 dargestellten Variante ist das Fenster 42 in der Verschlußklappe 43 vorgesehen und die Halte-
< einrdichtungen für die Antwortkarte bestehen aus drei Kleberlinien 46, 47 und 48, die durch Aufbringung eines "Selbstklebenden11 Trockenklebers oder eines herkömmlichen Klebers entweder auf der Innenseite der Verschlußklappe 43 oder auf der entsprechenden Außenseite der Wand des Umschlages oder auch auf beiden Seiten hergestellt werden; diese Kleberlinien 46, 47 und 48 umschließen so mit der Falte der Verschlußklappe eine Aufnahme oder Tasche 49 für die Antwortkarte, wobei diese
Tasche zugleich mit dem Umschlag verschlossen wird.
In ^ig. 8 ist in strichpunktierten Linien die Lage der Verseheßklappe 43 in der Schließstellung dargestellt.
Bei dieser Ausführungsform ist die Verschlußklappe 43 breit genug, um die Karte zu bedecken.
Man erkennt, daß man dank der beschriebenen und dargestellten Ausführungsformen die Antwortkarte automatisch in ihrer Tasche anordnen kann, ohne daß die benutzte Maschine Einrichtungen aufweisen müßte, mit denen sie zwei mit ihren Öffnungen neben-
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elnanderllegende Abteilungen oder Taschen voneinander unterscheiden kann.
Selbstverständlich kann man nach Wunsch die Umschläge aus einem Papier oder einem anderen transparenten Werkstoff oder auch, wie es in Fachkreisen bekannt ist, aus einem Papier herstellen, das örtlich mit einem das Papier durchsichtig machenden Erzeugnis behandelt werden kann, wobei das Viereck des Fensters durch eine dunkelfarbige Umrahmungslinie begrenzt wird, so daß man kein Fenster aus dem Papier auszuschneiden braucht.
Bei den in den Zeichnungen dargbstellten Ausführungsbeispielen liegen die Taschen zur Aufnahme der Antwortkarten parallel zu einer der kurzen Seiten des Umschlages; es liegt jedoch auf der Hand, daß man diese Taschen ebensogut auch derart anordnen kann, daß sie sich rechtwinklig zu den kleinen Seiten des Umschlages erstrecken, so daß die Fenster parallel zu den langen Seiten des Umschlages liegen.
Ebenso kann man nach Wunsch den Umschlag auch derart ausbilden, Γ daß seine öffnung und seine Verschlußklappe an einer der langen Seiten des Umschlages liegen, wobei die öffnung der Tasche für die Antwortkarte und das Fenster parallel zu dieser langen Seite angeordnet werden, so daß man gegebenenfalls die Antwortkarte mit ihrer breiten Seite einschieben kann.
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Claims (15)

Schutzansprüche
1. Fensterumschlag für den Postversand, dadurch
gekennzeichnet, daß er auf der Innenseite seiner das Fenster
i.2'4 22, 42) aufweisenden Wand in einem gewissen Abstand um
das Fenster auf wenigstens zwei Seiten desselben angeordnete
Halteeinrichtungen zum Halten einer Karte (10, 41) kleineren
Formates als der Umschlag vor dem Fenster aufweist.
2. Umschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteeinrichtungen aus einem rechteckigen Papierblatt (4) bestehen, das auf drei Seiten (5, 6, 7) um das Fenster (2) herum angeklebt ist, wobei die vierte, nicht angeklebte Seite (8) parallel zur öffnung des Umschlages (1) verläuft, um auf diese Weise im Umschlag eine zusätzliche Innenkammer oder Innentasche zu bilden.
3. Umschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteeinrichtungen aus einem U-förmigen Band aus starken Papier bestehen, das auf einem Teil seiner Breite angeklebt ist, um mit der Wand des Umschlages eine Gleitführung
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oder Aufnahmenute zu bilden.
4. Umschlag nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteeinrichtungen aus wenigstens zwei im Abstand voneinander angeordneten, parallelen Bändern bestehen, die an ihren Enden quer zur Längsrichtung des Fensters (2) angeklebt sind.
5. Umschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die auf wenigstens zwei Seiten des Fensters (2) um dieses herum vorgesehenen Halteeinrichtungen aus Kleberlinien (6', 7') zum Verkleben der zwei Innenseiten der Wände des Umschlages ( 1 ') miteinander bestehen.
6. Umschlag nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kleberlinien (61, 7') aus einem sogenannten "seibstkiebenden" Trockenkieber hergestellt sind.
7. Umschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das den Umschlag bildende Blatt aus Papier oder anderem Material zweimal im entgegengesetzten Sinne derart auf
~) sich selbst umgefaltet ist, daß eine der Falten eines der Haltemittel bildet und zwei übereinanderliegende und eine gemeinsame Wand (30) aufweisende Kammern oder Taschen (31, 32) entstehen, die sich zu den zwei Enden des Umschlages hin öffnen, daß die zwei freien Enden des Blattes jeweils eine Verschlußklappe (23, 24, 23', 24') bilden und daß die anderen Haltemittel von den miteinander verklebten Seitenrändern (28, 29) des Blattes gebildet werden.
8. Umschlag nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Fenster (22) in einer der Außenwände des Umschla-
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ges in einer Ecke desselben und nahe der einen seiner beiden öffnungen vorgesehen ist und daß diese Außenwand mit der gemeinsamen Wand (30) durch mindestens zwei Kleberlinien (26, 27) auf wenigstens zwei Seiten des Fensters verklebt ist, um mit wenigstens einer der Seitenkanten (28) des Umschlages eine Tasche zur Aufnahme der Karte (41) zu umgrenzen.
9. Umschlag nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kleberlinien (26, 27) mit einem herkömmlichen Kleber hergestellt sind.
10. Umschlag nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß er aus einem Blatt aus Papier oder anderem Werkstoff besteht, das zweimal im entgegengesetzten Sinne auf sich selbst umgefaltet ist und zwei übereinanderliegende Abteilungen oder Taschen verschiedener Abmessungen aufweist, wobei eine der Wände der kleineren Abteilung oder Tasche einen Teil einer der ^T'inde der anderen Abteilung oder Tasche bildet, während der ^-»rige Teil dieser Wand von einer Verschlußklappe (24*) gebildet wird.
11. Umschlag nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Fenster in gleichem Abstand von den Längs- oder Querrändern des Umschlages angeordnet ist.
12. Umschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abteilung oder Tasche zur Aufnahme der Karte (10, 41) und das Fenster dieser Tasche sich parallel oder rechtwinklig zur Öffnung dieses Umschlages erstrecken.
13. Umschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung des Umschlages und seine Verschlußklappe
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an einer der langen Seiten des Umschlages vorgesehen sind und daß das Fenster der Tasche sich parallel zu dieser langen Seite erstreckt, wobei die öffnung dieser Tasche mit der des Umschlages zusammenfällt.
14. Umschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Fenster (42) in der Verschlußklappe (43) vorgesehen ist, wobei die Kleberlinien (46, 47, 48) aus einem "selbstklebenden" Trockenkleber hergestellt sind, der auf der Innenseite der Verschlußklappe angeordnet ist.
15. Versandvorrichtung für Post- oder Drucksachen, insbesondere Werbedrucksachen, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einem Fensterumschlag nach den Ansprüchen 1 bis 14 in Verbindung mit einer zur Beschriftung und Bearbeitung in Büromaschinen und Datenverarbeitern geeigneten Antwortkarte (10, 4') besteht, aus der ein die Anschrift tragender Teil (14) zu einer späteren Wiederverwendung der Anschrift heraustrennbar ist, wobei das Format der Antwortkarte dem Format der von den Halteeinrichtungen begrenzten Tasche im Umschlag entspricht.
DE19696901397 1968-01-30 1969-01-14 Fensterumschlag fuer den postversand und versandvorrichtung fuer post- oder drucksachen Expired DE6901397U (de)

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