DE3526012A1 - Briefumschlag mit sichtfenster - Google Patents

Briefumschlag mit sichtfenster

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MAYER ERNST BRIEFHUELLEN
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MAYER ERNST BRIEFHUELLEN
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D27/00Envelopes or like essentially-rectangular containers for postal or other purposes having no structural provision for thickness of contents
    • B65D27/04Envelopes or like essentially-rectangular containers for postal or other purposes having no structural provision for thickness of contents with apertures or windows for viewing contents

Description

  • BESCHREIBUNG
  • Briefumschlag mit Sichtfenster TECHNISCHES GEBIET Die Erfindung betrifft einen Briefumschlag mit einem Sichtfenster in der Vorderfläche, das durch ein Blatt transparenten Materials abgedeckt ist, das entlang der Ränder des Sichtfensters mit der Innenseite der Vorderfläche verklebt ist.
  • STAND DER TECHNIK Die gebräuchlichsten Briefumschläge mit Sichthüllen sind Briefhüllen des Formates DIN lang, d.h. mit einer Abmessung von etwa 221 mm auf 110 mm. Das Sichtfenster weist eine Größe von etwa 90 mm auf 41 mm auf. Sein linker Rand befindet sich etwa 21 mm entfernt vom linken Rand der Briefhülle, während sich sein unterer Rand etwa 14 mm über dem unteren Rand der Briefhülle befindet. Entsprechend ist die Große und Anordnung des Sichtfensters bei einer Briefhulle des r-ormates DIN C 5, d.h. mit einer Größe von etwa 15 mm auf 114 mm. Bei Versandtaschen sind solche des Formates DIN C 5, d.h. mit einer Größe von etwa 152 mm auf 229 mm bekannt. Das Sichtfenster weist dieselbe Größe auf wie bei den Briefhüllen und auch der Abstand vom linken Rand ist oleich groß.
  • Der Abstand des oberen Randes des Sichtfensters vom oberen Rand der C 5-Versandtasche beträgt etwa 50 mm.
  • In allen Fällen bildet der Briefumschlag ein einziges Fach, in das ein adressiertes Schriftstück i.d.R. zusammen mit anderem Versandgut eingefüllt wird. Zwischen dem Sichtfenster und dem Schriftstückfach, und damit dem adressierten Schriftstück, besteht eine solche geometrische Schriftstückfach- Sichtfenster-Beziehung, daß die Adresse des in den Umschlag eingelegten adressierten Schriftstückes durch das Sichtfenster hindurch sichtbar ist.
  • Bei Umschlägen vom Format C n, d.h. mit einer Größe von etwa 323 mm auf 252 mm, oder bei noch größeren Umschlägen, ist es nicht mehr möglich, ein Sichtfenster in der Vorderfläche an derjenigen Stelle auszusparen, an der sich die Adresse eines eingeschobenen adressierten Schriftstückes befindet. In diesem Fall würden die Adreßzeilen nämlich parallel zu einer kurzen Seite des Umschlages verlaufen, was für durch Sichtfenster hindurch erkennbare Adressen nicht zulässig ist. Die Adresszeilen müssen parallel zu den langen Kanten des Umschlages verlaufen.
  • DARSTELLUNG DER ERFINDUNG Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Briefumschlag mit Sichtfenster anzugeben, der so aufgebaut ist, daß es bei allen Formaten möglich ist, die Adresse auf einem in den Umschlag eingeführten Schriftstück mit parallel zu den langen Kanten des Umschlags verlaufenden Adresszeilen durch das Sichtfenster hindurch zu erkennen.
  • Die Erfindung ist durch die Merkmale des Hauptanspruchs gegeben. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand von Unteransprüchen. Merkmale der Ansprüche können in beliebiger gleise miteinander kombiniert werden, insoweit sie sich nicht offensichtlich gegenseitig ausschließen.
  • Der erfindungsgemäße Briefumschlag zeichnet sich dadurch aus, daß er zwei Fächer zum Aufnehmen von Versandout aufweist, welcher Aufbau durch Einkleben eines taschenbildenden Blattes erzeugt ist. Das taschenbildende Blatt ist unter Einhalten der oben angegebenen Schriftstück-Sichtfenster-Beziehung auf die Innenseite der Vorderfläche geklebt. Wird ein adressiertes Schriftstück in das durch das taschenbildende Blatt gebildete Fach ganz eingeschoben, ist die Adresse auf dem Schriftstück durch das Sichtfenster hindurch erkennbar.
  • Das restliche Versandgut wird in das von den übrigen Bestandteilen des Briefumschlages gebildete Umschlagsfach einneschoben.
  • Der erfindungsgemäße Briefumschlag bringt den Vorteil mit sich, daß es auch bei größeren Formaten von Umschlägen möglich ist, die auf einem Schriftstück angegebene Adresse zugleich zum Adressieren des Umschlages zu verwenden. Dadurch ist gewährleistet, daß ein Schrifstück auch tatsächlich an den gewünschten Adressaten geht, und nicht etwa auf den Umschlag eine Adresse aufgeschrieben wird, die mit der Adresse auf dem Schriftstück nicht übereinstimmt. Die Adressangabe durch ein Sichtfenster hindurch gewährleistet also sicheres und schnelles Arbeiten. Dies sind die Vorteile, die bereits seit langem bei Briefumschlägen mit Sichtfenster kleinerer Formate erzielt werden, weswegen im geschäftlichen Verkehr fast ausschließlich Umschläge mit Sichtfenster verwendet werden, soweit sie in entsprechender Größe angeboten werden.
  • Der erfindungsgemäße Aufbau kann mit allen Größen von Briefumschlägen und Schriftstückfächern hergestellt werden. So kann das Schriftstückfach auch nur so gro3 sein, daß eine z.
  • B. durch einen Rechner ausgefüllte Adresskarte dort eingeschoben werden kann. Den weitaus größten Vorteil bieten erfindungsgemäße Umschläge aber dann, wenn es sich um Umschläge etwa des Formates A4 oder B4 handelt und das Schriftstückfach die Größe C5 oder DIN lang oder auch CE aufweist.
  • Dann können nämlich ohne weiteres zur Adressanaabe Schriftstücke verwendet werden, wie sie im Schriftverkehr allgemein üblich sind.
  • Ein besonders einfacher Aufbau eines erfindungsgemäßen Briefumschlages ergibt sich dann, wenn das taschenbildende Blatt nur an zwei seiner Ränder mit der Innenseite der Vorderfläche verklebt wird, während die zwei freien Ränder nahe parallel zu Faltkanten verlaufen. Der eine freie Rand verläuft dabei parallel zur Verschlußfaltkante. Dort befinden sich die Einfülloffnungen für das Umschlagsfach und das Schriftstückfach. Beide F.--her werden nach dem Einfüllen entsprechenden Gutes durch Umlegen der Verschlußklappe verschlossen.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN Es zeigen: Fig. 1 eine perspektivische ,lsicht einer Versandtasche mit Sichtfenster und eingeklebtem taschenbildendem Blatt; und Fig. 2 eine Draufsicht auf einen teilweise durchbrochenen Zuschnitt für die Versandtasche gemäß Fig. 1.
  • WEGE ZUM AUSFUHREN DER ERFINDUNG Die Versandtasche 10 gemäß Fig. 1 sowie der zugehörige Zuschnitt 11 gemäß Fig. 2 weisen eine Vorderfläche 12, eine Rückfläche 13, eine Verschlußklappe 14, eine lange Seitenklappe 15 und eine kurze Seitenklappe 16 auf. An die Vorderfläche 12 schließt die Verschlußklappe 14 über eine Verschlußfaltkante 17 und die lange Seitenklappe 15 über eine Seitenfaltkante 18 an.
  • In der Vorderfläche 12 ist ein Sichtfenster 19 ausgespart, das durch ein Blatt 20 transparenten Materials abgedeckt ist, das entlang der Ränder des Sichtfensters mit der Innenseite der Vorderfläche über Klebenähte 21 verklebt ist.
  • Weiterhin ist auf die Innenseite der Vorderfläche 12 ein taschenbildendes Blatt 22 mit Aussparungen 28 über Klebestreifen 23 entlang zweier seiner Ränder aufgeklebt. Der kurze noch unverklebte Rand verläuft nahe parallel der Verschlußfaltkante 17, während der lange unverklebte Rand nahe parallel zur Seitenfaltkante 18 verläuft. Wenn der Zuschnitt 11 zur Versandtasche 10 gefaltet ist, ist zwischen dem taschenbildenden Blatt 22 und der Innenseite der Vorderfläche 12 ein Schriftstückfach gebildet, das durch eine Fachöffnung 24, die parallel zur Verschlu3faltkante 17 verläuft, zuaänglich ist. Zwischen der VorderrPl.che 12 und der Rückfläche 13 I ist darüberhinaus ein Umschlagfach gebildet, das durch die ebenfalls parallel zur VerschluSfaltkante 17 verlaufende Umschlagöffnung befüllbar ist.
  • Das Sichtfenster 19 und das taschenbildende Blatt 22 sind so in bezug aufeinander angeordnet, daß eine übliche Schriftstück-Sichtfenster-Beziehung eingehalten ist. Wird dann ein Schriftstück durch die Fachöffnung 24 ganz in das Schriftstückfach eingeführt, ist schließlich eine auf dem Schriftstück angegebene Adresse durch das Sichtfenster 19 hindurch erkennbar. Nach dem Einfüllen des Schriftstückes wird das taschenbildende Blatt 22 etwas nach unten gedrückt, was durch eine Griffaussparung 26 in der Oberkante 27 der Rückfläche 13 erleichtert ist. Dadurch kann weiteres Versandout leicht durch die Umschlagöffnung 25 eingefüllt werden. Abschließend wird die Verschlußklappe 14 umgelegt, wodurch das Schriftstückfach und das Umschlagsfach verschlossen werden.
  • Dadurch ist auch gewährleistet, daß das Schriftstück sicher positioniert ist, so daß die Adresse, die es trägt, immer durch das Sichtfenster hindurch erkenbar bleibt. Beim Entnehmen des eingefüllten Gutes ist sowohl durch das Sichtfenster hindurch wie auch durch die Aussparungen 28 im taschenbildenden Blatt 22 hindurch leicht erkennbar, ob sich noch ein Schriftstück im Schriftstückfach befindet. Dadurch ist gewährleistet, daß der Entnehmer auf das Schriftstück aufmerksam wird und auch dieses entnimmt.
  • In den Figuren ist als Ausführungsform eines Briefumschlages eine Versandtasche dargestellt, d. h. ein Umschlag mit der Verschlußfaltkante an einer kurzen Kante. Die Erfindung ist aber ohne weiteres auch bei einer Briefhülle anwendbar, also einem Umschlag, bei dem sich die VerschluklUppe an einer langen Seite befindet. Auch dann ist es wieder von Vorteil, nur zwei Ränder des taschenbildenden Blattes 22 über Klebestreifen 23 mit der Innenseite der Vorderfläche 12 des Umschlages zu verkleben und die anderen, nicht verklebten Ränder nahe parallel zu Faltkanten verlaufen zu lassen, von denen die eine die Verschlußfaltkante 17 ist. Das Verkleben entlang nur von zwei Rändern hat offensichtlich Vorteile in der Herstellung. Es bringt aber auch Vorteile in bezug auf gute Positionierbarkeit des Schritstückes. Faltkanten lassen sich nämlich mit erheblich geringeren Toleranzen fertigen als Klebestreifen.
  • Am günstigsten ist die Kombination eines Briefumschlages etwa der Größe A4 oder B4 mit einem Schriftstückfach der Größe C5 oder DIN lang. Bei diesen Abmessungen ist eine vernünftige Größe des Schriftstückfaches erzielt, und es läßt sich leicht realisieren, daß die Adresszeilen auf dem Schriftstück parallel tu den langen Kanten des Umschlages verlaufen.
  • Das taschenbildende Blatt 22 muß nicht die Größe des Schriftstückfaches besitzen. So kann die Ausführungsform gemäß den Figuren 1 und 2 z.B. dahingehend abgewandelt werden, daß das taschenbildende Blatt 22 in Richtung der Verschlußfaltkante 17 nur halb so breit ist wie das dargestellte Blatt, wobei aber die Lage der Klebestreifen 23 unverändert bleibt.
  • Ein eingeschobenes Schriftstück wird dann nach wie vor durch den langen Klebestreifen, die Verschlußfaltkante 17, die Seienfaltkante 18 und den nunmehr nur noch halb so langen kurzen Klebestreifen gehalten. Auch in Richtung der Seitenfaltkante 18 kann das taschenbildende Blatt 22 verkleinert werden, wobei aber wiederum die Lage der Klebestreifen 23 unverändert bleibt. Die Klebestreifen 23 müssen aber jeweils so lang ausgebildet sein, daß ein in das Schriftstückfach eingeschobenes Schriftstück noch sicher positioniert bleibt und nicht etwa verkippen kann.
  • Allgemein gesprochen kann das taschenbildende Blatt so verkleinert sein, daß es von einem festliegenden Klebestreifen aus nicht mehr ganz bis zu der zum Klebestreifen parallel verlaufenden Faltkante läuft, die das Schriftstückfach begrenzt. Ein derartiges Verkürzen ist also auch dann möglich, wenn drei statt nur zwei Klebestreifen wie im dargestellten Ausführungsbeispiel vorliegen.
  • L e e r s e i t e

Claims (6)

  1. ANSPRÜCHE E Briefumschlag mit Sichtfenster 1. Briefumschlag (10) zun Aufnehmen von Versandgut, darunter eines Schriftstückes, das an einer vorgegebenen Stelle eine Adresse trägt, mit einem SIchtFenster (19) in der von Faltkanten begrenzten Vorderflache (12), das durch ein Blatt (20) transparenten Materials aijU ekt ist, das entlang der Ränder des Sichtfensters mit der Innenseite der Vorderfläche verklebt ist, und das unter Ei rhal ten einer geometrischen Schriftstück-Sichtfenster-Bezi@hung so angeordnet ist, daß die Adresse des in den Umschlag eingelegten adressierten Schriftstückes durch das Sichtfenster sichtbar ist, welcher Umschlag über eine Verschlußklappe (14) verfügt, die gegenüber der Vorderfläche um eine Verschlußfaltkante (17) zum Verschließen des Umschlages umlegbar ist, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß ein taschenbildendes Blatt (22) zum Bilden der das adressierte Schriftstück aufnehmenden Tasche unter Einhalten der geometrischen Schriftstück-Sichtfenster-Beziehung entlang zwei oder drei seiner Ränder mit der Innenseite der Vorderfläche (12) verklebt ist, wobei ein nicht verklebter Rand nahe parallel zur Verschlußfaltkante (17) verläuft.
  2. 2. Umschlag nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t " daß im Fall von zwei verklebten Rändern der zweite nicht verklebte Rand nahe parallel zu einer rechtwinklig an die Verschlußfaltkante (17) anschliessenden Faltkante (18) verläuft.
  3. 3. Umschlag nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß er eine Größe von etwa 325 mm auf 231 mm und daß durch das eingeklebte taschenbildende Blatt (29) gebildete Schriftstückfach eine Innengröße von etwa 215 mm auf 150 mm oder von etwa 215 mm auf 100 mm aufweist, wobei die langen Seiten des Umschlag, des taschenbildenden Blattes und des Sie;lileìlsters (19) alle parallel zueinander verlaufen.
  4. 4. Umschlag nach einem djr Ansprüche 1, 2 oder 3, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß er eine Versandtasche (10) mit eine ur Vorderfläche (12) parallel liegenden Rückfläche (13) ist, die an ihrer parallel zur Verschlußfaltkante (17) verlaufenden Oberkante (27) eine Griffaussparung (26) trägt, unter der ein Randbereich des taschenbildenden Blattes (22) lieyt.
  5. 5. Umschlag nach einem der vonsleilenden Ansprüche, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß das taschenbildende Blatt (22) mindestens eine Aussparung (28 aufweist.
  6. 6. Umschlag nach einem der vorstehenden Anspruche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß das taschenbildende Blatt (22) kleiner ist als das durch das Blatt und die Innenseite der Vorderfläche (12) gebildete Schriftstückfach, und zwar so, daß mindestens ein verklebter Rand kürzer ist als der Abstand des rechtwinklig zu diesem Rand stehenden verklebten zweiten Randes von der parallel zu diesem zweiten Rand verlaufenden, das Schriftstückfach begrenzenden Faltkante.
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