DE689759C - Maschinen - Google Patents

Maschinen

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Publication number
DE689759C
DE689759C DE1936S0121610 DES0121610D DE689759C DE 689759 C DE689759 C DE 689759C DE 1936S0121610 DE1936S0121610 DE 1936S0121610 DE S0121610 D DES0121610 D DE S0121610D DE 689759 C DE689759 C DE 689759C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thread
control
threads
spun
spinning
Prior art date
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Expired
Application number
DE1936S0121610
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Leo Kuhl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG, Siemens Corp filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
Priority to DE1936S0121610 priority Critical patent/DE689759C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE689759C publication Critical patent/DE689759C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • D01H1/14Details
    • D01H1/20Driving or stopping arrangements
    • D01H1/28Driving or stopping arrangements for two or more machine elements possessing different characteristics but in operative association
    • D01H1/30Driving or stopping arrangements for two or more machine elements possessing different characteristics but in operative association with two or more speeds; with variable-speed arrangements
    • D01H1/305Speed control of the spindles in response to the displacements of the ring rail

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

  • Reg.dlein#ichtung'für Spinn-, Zwirn- und ähnliche Maschinen' Bei der Regelung von Spirmmaschinen wird u. a. auch die Fadenspannung benutzt, indem auf einem der zu spinnenden Fäden, dem sog-Steuerfaden, eine Fühlrolle beispielsweiseeines Bolometers läuft und den Faden dabei aus der geraden Richtung herauszieht und entsprechend der Fadenspannung den Antrieb der Maschine so steuert, daß die Fadenspannung, bei allen zu spinnendein Fäden unabhängig von dem ständig wechselnden Durchmesser, an welchem der Faden auflänft, möglichst gleichbleibend ist. Der Steuerfaden ist dabei. im, wesentlich-en durch zwei Zugkräfte beansprucht, und zwar erstens durch die Zu,-kraft 'beim # Bilden des Fadens und zweitens durch die zusätzliche, duxch däs Aufliegen der Fühlrolle hervorgerufene Zugkraft. Die Summe der beiden Zugkräfte belastet den Steuerfaden bis an seine Grenze. Die übrigen nicht durch die Fühlrolle belasteten zu spinnenden Fäden unterliegen im Gegensatz zu dem Steuerfaden nur den Zugkräften beim Bilden des Fadens; es fehlt also die zusätzliche, beim Steuerfaden noch wirksame, durch die Fühlrolle ausgeübte Zugkraft. Die auf die Fäden ausgeübte Zugkraft ist also um das Maß kleiner, welches dex durch die Fühlrolle auf den Steuerfaden ausgeübten Zugspannung entspricht. Die Spinnmaschine.ist demnach mit Bezug auf die gesteuerten Fäden nicht voll ausgenutzt, weil sie nicht unter der großtmöglIchen. Fadenspannung stehen.
  • Dieser Nachteil wird gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, daß die durch, die zusätzliche Belastung des Steuerfadens bedingte Herabsetzung der Spinngeschwindigkeit der zu spinnenden Fäden dadurch vern-deden wird, daß entweder als Steuerfaden -ein Faden höherer Reißfestigkeit genommen wird oder die SpinngeschwindIgkeit des Steuerfadens gegenüber den zu spinnenden Fäden herabgesetzt wird, daß also die zusätzliche" durch den Fühler bzw. die Fulgroll-- entstehende Belastung des -Steuerfadens ausgeglichenwird. Dadurch ist es möglich, die Spinnge-schwindigkeit so hoch zu wählen, als es die Reißfestigkeit der zu spinnenden Fäden zuläßt. Durch die Erfindung wird also die Produktion erhöht. Gemäß der Erfindung k= der Ausgleich der zusätzlichen Belastung beim Steuerfaden da-durch erreicht wexden, daß als Steuerfaden ein Faden von größerer Reißfestigkek genommen wird, z. B. ein Faden mit einer Garrmummer, welche gröber als die Nummer der zu spinnen-den Fäden ist. Man kann zu diesem Zweck aber auch einen Faden aus Fasern längeren Stapels oder einen schon vorgedrehten Faden als Steuerfaden benutzen. Die Erfindung läßt sich außer auf diese Weise auch dadurch verwirklichen, daß die Drehzahl der Steuerspind-el z.B. durch die, Wahl eines Wirtels mit größerem Durchmesser ge,#genüber den Wirteln der anderen Spindeln sowie in gleichem Maße die Liefergeschwindigkeit des Streckwerkes z.B. durch entsprechende Verminderung des Lieferwalzendurchmessers herabgesetzt wird.
  • Zwei Ausführungsbeispiele von Steuereinrichtungeu gemäß der Erfindung sind in iden Fig. i und 2 schematisch dargestellt, von welchen die Fig. i die Benutzung eines Steuerfadens mit gröberer Garnnummer und die Fig. 2 die Verwendung eines Wirtels mit größerem Durchmesser für die Steuerspindel zeigt. .
  • In der Fig. i sind beispielsweise drei Spinnstellen 1 bis 3 dargestellt, von welchen die Spinnstelle 3 zur Steuerung der Spinnmaschine dient. Der an der Steuerspindel verwendete Faden 4 ist stärker als die Fäden 5 und 6, welche auf den Spindeln i und z gesponnen werden. Die Fig. 2 zeigt ebenfalls schematisch drei Spinnstellen 7, 8 und 9, von denen die Spinnstelle 9 zur Steuerung der übrigen Spindeln dient. Der Durchmesser io des Wirtels i i ist größer, als die Durchmesser 12 der Wirtel 13 sind. Die Lieferwalzenpaare sind mit 14 bei allen Spinnstellen bezeichnet.
  • In den Figuren ist die Abwinklung des Fadens 4 durch die Bolometerrülle 15, welche unter Wirkung der Feder 16 steht, erkennbar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH -Reg-,eleinrichtung für Spinn-, Zwirn- und ähnliche Maschinen mit einem auf einem der zu spinnenden Fäden (Stauerfaden) aufliegenden Fühler, da-durch gekennzeichnet, daß die durch die zusätzliche Belastung des Steuerfadens bedingte Herabsetzung der Spinngeschwindigkeit der zu spinnenden Fäden dadurch vermieden wird, daß entweder als Steuerfaden ein Faden höherer Reißfestigkeit genommen wird io#der die Spinngeschwindigkeit des Steuerfadens g#qgeni#bier den zu spinnenden Fäden herabgesetzt wird.
DE1936S0121610 1936-02-19 1936-02-19 Maschinen Expired DE689759C (de)

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