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Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Fahrzeug mit Schiebetür und im
besonderen auf eine untere Schiene zur Aufnahme einer Tür und zur Führung der Tür
nach hinten entlang dem Karosserieseitenteil.
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Bei einer herkömmlichen, mit einer oberen Schiene versehenen Fahrzeugschiebetür, wie
sie beispielsweise in GB-A-2126173 beschrieben wird, sind eine mittlere und eine
untere Schiene für das Dachblech, das hintere Heckblech, die Seitentürschwelle usw.
vorhanden, die zusammen das Karosserieseitenteil des Fahrzeugs bilden, wobei die Tür
am Karosserieseitenteil entlang geführt werden kann.
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Hierbei ist die untere Schiene so angebracht, daß sie zur Außenwand der
Seitentürschwelle freiliegt.
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Da die Seitentürschwelle sich im unteren Teil des Türöffnungsbereichs befindet und
außerhalb der Regenleiste angeordnet ist, dient die Seitentürschwelle zur Aufnahme des
an der Regenleiste herunterfließenden Regenwassers. Dadurch dringt das Regenwasser
bei der Konstruktionsausführung, wo die untere Schiene so angebracht ist, daß sie an
der Türschwelle vorsteht, durch die Bohrungen der Befestigungsbolzen usw. in die
Seitentürschwelle, wodurch das Problem ungelöst bleibt, d.h. die untere Schiene selbst
ist für Rostbildung anfällig.
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Des weiteren kann nicht verhindert werden, daß sich die untere Schiene quer zum
Einstiegsbereich der Fahrgäste befindet, wodurch bei ihrem freiliegenden Zustand
infolgedessen die Gefahr besteht, daß sie durch äußere Einwirkungen der Füße beim
Einsteigen usw. beschädigt oder verformt wird, so daß dementsprechend die untere
Schiene Verschmutzungen ausgesetzt ist.
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Die untere Schiene ist hierbei zum Schließen der Tür an der Oberseite nach innen
gebogen. Infolgedessen entsteht an der Seitentürschwelle ein Öffnungsbereich, so daß
der obere gebogene Bereich der unteren Schiene eingeführt werden kann. Im
Öffnungsbereich ist der Gehäusekasten im Öffnungsbereich der Seitentürschwelle
angeschweißt, um den oberen gebogenen Bereich der unteren Schiene aufzunehmen
und zu tragen und das Eindringen von Regenwasser usw. in die Seitentürschwelle zu
verhindern.
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Die Montage der unteren Schiene erfolgt an der Seitenwand der Seitentürschwelle an
deren geradlinigen Teil und an der Seitenwand des Gehäusekastens sowie durch
entsprechende Befestigungsbolzen im oberen gebogenen Bereich. Zur Erleichterung der
Montage sind Arbeitsöffnungen an den Bodenseitenblechen vorgesehen.
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Wenn die Tür beim Fahrzeug mit Schiebetür geschlossen wird, dann konzentriert sich
deren Belastung im oberen gebogenen Bereich der unteren Schiene, wobei außerdem
während des Schiebens eine Schwingbelastung entsteht. Dementsprechend sind im
Befestigungsbereich eine ausreichende Festigkeit und Steifigkeit erforderlich.
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Es besteht jedoch bei der Befestigungsausführung der oben genannten unteren Schiene
eine gewisse Unsicherheit in bezug auf die Festigkeit, weil der obere gebogene Bereich
der unteren Schiene mit Bolzen an der Seitenwand des Gehäusekastens befestigt ist
(d.h. anders ausgedrückt an der Seitenwand, die sich in einem freistehenden Zustand
befindet), der im Öffnungsbereich der Seitentürschwelle angeschweißt und befestigt ist.
Zur Erhöhung der Steifigkeit ist es deshalb erforderlich, entweder die Blechdicke der
Seitentürschwelle und des Gehäusekastens größer zu wählen oder Verstärkungsteile
hinzuzufügen.
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Jede dieser Gegenmaßnahmen führt jedoch zur Erhöhung der Kosten und zu Nachteilen
in der Wirtschaftlichkeit.
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Inzwischen besitzt die Schiebetür einen unten befestigten Arm und ist ein Rollenträger
durch Zapfen an diesem Arm drehbar gelagert.
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Die Rolle des Rollenträgers läuft auf der unteren Schiene, wodurch die Schiebetür an der
Seitentürschwelle gehalten wird.
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Bei der Tragkonstruktion der oben erwähnten Schiebetür werden die Zapfen sowohl in
den Rollenträger als auch in den Arm eingesetzt; diese werden durch Stauchen der
Zapfenenden miteinander verbunden. Die Innenhöhe des oben erwähnten
Schienengehäusekastens wird entsprechend der Höhe beider Zapfenlängen mit
geeignetem Abstand gewählt.
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Zur Erhöhung der Tragfestigkeit der Schiebetür ist es bei dieser Tragkonstruktion
notwendig, den Kopplungsbereich des Arms und der Rollenträger zu erweitern, d.h. die
Zapfenlängen zu vergrößern, so daß infolgedessen die Innenhöhe des Gehäusekastens
größer zu wählen ist.
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Wenn die Innenhöhe des Gehäusekastens größer gewählt wird, dann muß zur
Verstärkung des Gehäusekastens dickeres Blech verwendet werden, wodurch für einen
Fahrgast das Ein- und Aussteigen durch die höhere Seitentürschwelle unbequemer wird.
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Die oben erwähnte untere Schiene ist am hinteren Ende mit Blattfedern und Anschlägen
versehen, durch die die Schiebetür im geöffneten Zustand gehalten bzw. ein
Herausgleiten der Schiebetür aus der unteren Schiene verhindert wird. Diese Blattfedern
und Anschläge werden im voraus mit Halterungen befestigt und an den vorgesehen
Stellen an der unteren Schiene angeschraubt.
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Inzwischen werden beim oben erwähnten Fahrzeug lange Halterungen mit Blattfedern
durch die Öffnung am hinteren Ende der unteren Schiene eingeführt und auf die untere
Schiene gesetzt. Die Montagearbeiten sind dadurch kompliziert worden.
ZIEL UND ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Die vorliegende Erfindung soll ein Fahrzeug mit Schiebetür, bei der die Schienen sicher
gehalten und geschützt werden, mit einer weiteren Erleichterung des Ein- und
Aussteigens zur Verfügung stellen.
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Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Fahrzeug mit Schiebetür
zur Verfügung zu stellen, bei der die Anbringung des Anschlags an der Schiene
vereinfacht worden ist.
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Um die oben erwähnten Ziele zu erreichen, sieht die vorliegende Erfindung bei dem
Fahrzeug mit Schiebetür vor, daß ein Teil der Seitentürschwelle an der Oberseite der
Schiene als Abdeckung gemäß dem charakterisierenden Teil von Anspruch 1 vorsteht.
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Durch eine solche Konstruktion kann die Festigkeit der Seitentürschwelle erhöht und so
die Schiene fest gehalten werden. Außerdem schützt der vorstehende Teil der
Seitentürschwelle die Schienen vor Regenwasser usw., und behindert darüber hinaus
die Schiene den Fahrgast beim Ein- und Aussteigen nicht.
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Die Seitentürschwelle besteht aus dem unteren Blech, das unten am unteren Rand des
Bodenseitenbleches befestigt ist, und dessen mittlerer Bereich die oben erwähnte
Schiene trägt sowie aus dem oberen Blech, das oben am oberen Rand des oben
erwähnten Bodenseitenbleches befestigt ist. Es ist außerdem möglich, eine
Schienenabdeckung dadurch zu erhalten, daß der obere Rand des oben erwähnten
unteren Bleches mit dem unteren Rand des oben erwähnten oberen Bleches überlappt,
die überlappten Bereiche über die oben erwähnte Schiene gebogen und die
umgebogenen Bereiche miteinander befestigt werden.
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Des weiteren ist es möglich, die Festigkeit der Seitentürschwelle dadurch zu erhöhen,
daß eine Verstärkungsplatte am oben erwähnten unteren Blech und am oben erwähnten
oberen Blech angebracht und befestigt wird.
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Was das Fahrzeug mit Schiebetür gemäß der vorliegenden Erfindung betrifft, so wird
eine Öffnung im vorderen Bereich der oben erwähnten Seitentürschwelle hergestellt und
der Schienengehäusekasten von der Öffnung zur Innenseite der Seitentürschwelle
angeordnet, wobei der obere Teil der oben erwähnten Schiene gebogen und im Kasten
untergebracht wird, außerdem werden der obere Teil der oben erwähnten Schiene, der
oben erwähnte Schienengehäusekasten und das Bodenseitenblech gemeinsam mit
Bolzen und Muttern verbunden.
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Durch diese Konstruktion wird die Schiene nicht nur vom Schienengehäusekasten,
sondern auch vom Bodenseitenblech gehalten, so daß sich infolgedessen die
Tragfestigkeit erhöht. Die Rolle wird darüber hinaus von den Rollenträgern getragen, und
die Rollenträger wiederum werden von einem Arm gehalten, der durch einen Zapfen
drehbar gelagert ist, und es ist dann, wenn der Arm an der oben erwähnten Tür
befestigt ist, möglich, die Höhe des Gehäusekastens dadurch zu verringern, daß in der
unteren Wand des Gehäusekastens im Bewegungsbereich des oben erwähnten Zapfens
eine Nut vorgesehen, das untere Ende des oben erwähnten Zapfens in deren Richtung
zeigt und eine Rolleneinheit angebracht wird.
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Zur Anwendung einer solchen Konstruktion kann die Festigkeit des Gehäusekastens
erhöht werden. Es ist möglich, die Höhe der Seitentürschwelle zu verringern, wodurch
ein Fahrgast bequemer ein- und aussteigen kann.
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Das hintere Ende der oben erwähnten Schiene ist bei dem Fahrzeug mit Schiebetür
gemäß der vorliegenden Erfindung offen und besitzt hinten an der oberen Wand eine
Blattfedereinführungsöffnung sowie eine Schraubeneinsatzbohrung. Außerdem besitzt
die oben erwähnte Schiene eine Blattfeder mit Schraubeneinsatzbohrung, die von der
oben erwähnten Blattfedereinführungsöffnung entlang der oben erwähnten Schiene
angeordnet ist, um die oben erwähnte Tür dadurch abzubremsen, daß diese mit der
oben erwähnten Rolle in Berührung kommt, eine Abdeckung mit
Schraubeneinsatzbohrung, die die Blattfedereinführungsöffnung der oben erwähnten
Schiene verschließt und eine Halterung mit Bohrung für eine Schraube am oberen Teil,
bei der auf einer Seite ein Anschlag vorgesehen ist und der Anschlag nach innen in die
Öffnung am hinteren Ende der oben erwähnten Schiene eingeführt wird.
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Es werden Schrauben durch die Schraubeneinsatzbohrungen der oben erwähnten
Abdeckung, Blattfeder und Schiene eingeschraubt, die mit der Bohrung für die Schraube
der oben erwähnten Halterung zur Deckung gebracht sind, und anschließend werden die
oben erwähnte Abdeckung, Blattfeder und Halterung mit der oben erwähnten Schiene
verbunden.
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Entsprechend dieser Konstruktion kann die Blattfeder von oben in die untere Schiene
eingesetzt werden, wobei darüber hinaus die Befestigung mit Schrauben von der oberen
Seite der unteren Schiene vorgenommen werden kann, wodurch die Montagearbeit
stark vereinfacht werden kann.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
In den Zeichnungen zeigen:
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Fig. 1 eine Seitenansicht des Fahrzeugs mit Schiebetür, bei der die vorliegende
Erfindung angewendet wird, wobei die Figur insbesondere eine Ansicht der
Fahrzeugkarosserie zeigt, nachdem die Schiebetür entfernt worden ist,
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Fig. 2 eine perspektivische Ansicht der Seitentürschwelle des Fahrzeugs,
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Fig. 3 einen Querschnitt der Seitentürschwelle entlang der Linie III-III, der den
Einstellzustand der Seitentürschwelle an der Schiene zeigt,
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Fig. 4 einen Querschnitt eines Beispiels zur Erhöhung der Festigkeit der in Fig. 3
gezeigten Seitentürschwelle,
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Fig 5 einen Querschnitt des Fahrzeugs in Fig. 1 entlang der Linie V-V zur
Veranschaulichung der Montagekonstruktion des Schienenoberteils,
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Fig 6 einen diagonalen Querschnitt des Bereichs in Fig. 5 bei Betrachtung aus der
Richtung A,
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Fig. 7 einen Querschnitt des Fahrzeugs in Fig. 1 entlang der Linie VII-VII,
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Fig. 8 eine diagonale Ansicht des am hinteren Ende der Schiene angebrachten
Anschlags im auseinandergenommen Zustand und
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Fig. 9 einen Querschnitt, der den Zustand zeigt, wenn der Anschlag an der Schiene
angebracht ist.
AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN ANWENDUNGSFORMEN
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Das in Fig. 1 gezeigte Fahrzeug ist mit einem Dachblech 1, einem hinteren Heckblech 2,
einer Seitentürschwelle 3, einer oberen Führungsbahn 4, einer mittleren Führungsbahn 5
und einer oberen [sic!] Führungsbahn 6 versehen, außerdem sind in den oberen,
mittleren, unteren Führungsbahnen des Türinnenbleches 8 der Schiebetür 7 die
Rolleneinheiten 9, 10 bzw. 11 eingesetzt.
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Die obere Führungsbahn 4 enthält die Vierkanthohlschiene (obere Schiene) 13, an deren
Unterseite der Schlitz 12 vorhanden ist, und die Schiene 13 führt vom vorderen Rand
des Deckenbleches 1 bis zu einer Stelle zwischen dem mittleren Holm 14 und dem
hinteren Holm 15. Zwischen dem mittleren Holm 14 des Dachbleches 1 und dem
hinteren Holm 15 befindet sich die Zierleiste (Seitenzierleiste) 16, wobei die Zierleiste
16 einen Teil der oben erwähnten Schiene 3 abdeckt.
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Die mittlere Führung 5 enthält die Vierkanthohlschiene (mittlere Schiene) 18, an deren
Seitenfläche der Schlitz 17 vorhanden ist. Diese Schiene 18 ist in der Gehäusenut 19
der mittleren Schiene installiert, die über die gesamte Länge des hinteren Heckbleches 2
führt. Die Zierleiste (mittlere Zierleiste) 20 ist für die Gehäusenut 19 der mittleren
Schiene vorgesehen, wobei die Zierleiste 20 den Bereich abdeckt, in dem die Schiene
18 der Gehäusenut 19 der mittleren Schiene nicht vorhanden ist.
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Die untere Führungsbahn 6 enthält die Vierkanthohlschiene (untere Schiene) 22, an
deren Seitenfläche der Schlitz 21 vorhanden ist. Diese Schiene 22 führt über die
gesamte Länge der Seitentürschwelle 3, und der Anschlag 23 ist am hinteren Ende der
Schiene 22 angebracht.
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Die Fahrzeugkonstruktion dieser unteren Führungsbahn 6 entsprechend Fig. 2 und Fig. 4
soll jetzt ausführlich beschrieben werden. Die Seitentürschwelle 3, an der die untere
Schiene 22 befestigt ist, besteht aus dem oberen Seitentürschwellenblech 24 und dem
unteren Seitentürschwellenblech 25. Das obere Seitentürschwellenblech 24 besteht aus
dem flachen Bereich 24a, der am oberen flachen Bereich 26a des Bodenseitenbleches
angeschweißt und befestigt ist, und der Abdeckung 24b, deren Rand sich soweit
erstreckt daß der obere Bereich der unteren Schiene 22, die am flachen Bereich 24a
befestigt ist, abgedeckt wird. Andererseits besteht das untere Seitentürschwellenblech
25 aus dem flachen Bereich 25a, bei dem ein Rand an der unteren Seitenwand 26b des
Bodenseitenbleches 26 angeschweißt und befestigt ist, sowie aus der Abdeckung 25c,
die dadurch entsteht, daß der obere Rand des vertikalen Bereichs 25b umgebogen wird.
Die untere Fläche des oberen Randes des Abdeckungsbereichs 24b des oben erwähnten
oberen Seitentürschwellenbleches 24 ist an der oberen Fläche des oberen Randes des
Abdeckungsbereichs 25c des unteren Seitentürschwellenbleches 25 angeschweißt und
befestigt, wodurch das Bodenseitenblech 26, das obere Seitentürschwellenblech 24 und
das untere Seitentürschwellenblech 25 ein geschlossenes Profil und darüber hinaus die
Abdeckung 27 bilden, die den oberen Bereich der unteren Schiene 22 abdeckt. Der
geradlinige Bereich 22a der unteren Schiene 22 der Schiebetür 7 ist am vertikalen
Bereich 25b des unteren Seitentürschwellenbleches 25 mit Hilfe des Bolzens 28 und der
Mutter 29 angeschraubt und befestigt.
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Das Anziehwerkzeug der Mutter 29 wird von der am Seitenblech 26 vorgesehenen
Öffnung 30 aus eingesetzt wobei diese Öffnung 30 mit dem Bodenbelag 31 auf dem
Fahrzeugboden abgedeckt wird. Wenn eine höhere Festigkeit bei der Seitentürschwelle
3 erforderlich ist, dann wird deren Steifigkeit so, wie es in Fig. 4 gezeigt wird, dadurch
erhöht, daß die Verstärkungsplatte 32 zwischen dem vertikalen Bereich 25b des unteren
Bleches 25 und dem flachen Bereich 24a des oberen Bleches 24 angeschweißt wird.
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Der obere Teil der unteren Schiene 22 ist im Innern der Seitentürschwelle 3 gebogen,
um so die Schiebetür 7 so zu schließen, wie es in Fig. 5 gezeigt wird. Die Öffnung 33
wird deshalb an der Seitentürschwelle 3 so hergestellt, daß der obere gebogene Bereich
22b der unteren Schiene aufgenommen werden kann. Der Gehäusekasten 34 wird am
Öffnungsbereich 33 der Seitentürschwelle angeschweißt und befestigt um den oberen
gebogenen Bereich 22b der unteren Schiene aufzunehmen und zu tragen und zu
verhindern, daß Regenwasser usw. in die Seitentürschwelle 3 eindringt.
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Die Tragfläche 35, die in der Montagestellung des oberen gebogenen Bereichs 22b der
unteren Schiene nach innen gewölbt ist, befindet sich am Bodenseitenblech 26. Diese
Tragfläche 35 ist so ausgeführt, daß sie mit der hinteren Rückseite der Seitenwand des
Gehäusekastens 34 in Berührung kommt und in diesem Bereich das Seitenbodenblech
26, der Gehäusekasten 34 und der obere gebogene Bereich 22b der unteren Schiene
mit Hilfe der oben erwähnten Befestigungsbolzen 36 und der Mutter 37 miteinander
verbunden werden.
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Andererseits wird im Hinblick auf die Rolleneinheit 9 der oberen Führungsbahn dieses
Fahrzeugs die Rolle 38 am Arm 39 montiert und der Arm 39 am Türinnenblech 8
befestigt.
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Was die Rolleneinheit 10 der mittleren Führungsbahn betrifft, so wird die Rolle 41 über
den Rollenträger 40 am Türinnenblech 8 befestigt. Darüber hinaus wird im Hinblick auf
die Rolleneinheit 11 der unteren Führungsbahn, wie es in Fig. 5 und Fig. 7 gezeigt wird,
der Arm 42 am Türinnenblech 8 befestigt, wobei der Arm 42 mit Hilfe des Zapfens 43
mit dem Rollenträger 44 verbunden ist. Sowohl die Hauptrolle 45 als auch die
Nebenrolle 46 sind am Rollenträger 46 angebracht.
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Die entsprechenden Rollen 38, 41, 45 und 46 der oben erwähnten, so ausgeführten
Rolleneinheiten 9, 10 und 11 werden in die Schienen 13, 18 und 22 der
entsprechenden Führungen 4, 5 und 6 eingesetzt wodurch die Schiebetür 7 an der
Fahrzeugkarosserie gehalten wird. Zudem ist am vorderen Ende der unteren
Führungsbahn 6, wie in Fig. 7 gezeigt, die Nut 34b im gesamten Bewegungsbereich des
oben erwähnten Zapfens 43 an der unteren Wand 34a des Gehäusekastens 34
vorhanden. Der Abstand zwischen dem oberen Ende des Zapfens 43 und der
Deckenwand 34c des Gehäusekastens 34 wird dadurch sichergestellt, daß das untere
Ende des Zapfens 43 in der Nut 43b untergebracht wird.
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Die Anschlagsvorrichtung 23 enthält, wie in Fig. 8 gezeigt sowohl die Blattfeder 47 als
auch den Anschlag 48. Die Blattfeder 47 wird an der Rückseite der Abdeckung 49
entweder angeschweißt oder angeklebt. Der Anschlag 48 trägt ein Polstermaterial und
wird durch ein Klebemittel oder dergleichen an der Halterung 50 befestigt. Andererseits
ist an der hinteren oberen Wand der Schiene 22 die Öffnung 51 mit einer Länge, die der
oben erwähnten Blattfeder 47 entspricht, vorhanden.
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Nach dem Einsetzen der entsprechenden Rolleneinheiten 9, 10 und 11 auf die
entsprechenden Schienen 13, 18 und 22 der Seitenschiene gewährleistet die
Anschlagsvorrichtung 23, daß die Blattfeder 47 durch die Öffnung 51 der Schiene 22 in
die Schiene 22 eingesetzt wird, wodurch sie außerdem die Öffnung 51 mit Hilfe der
Abdeckung 49 abdeckt, und der Anschlag 48 im Innern der Schiene 22 dazu führt, daß
die Halterung 50 in der Öffnung an der Oberfläche des hinteren Endes der Schiene 22
anliegt. Als nächstes führt die Anschlagsvorrichtung die Schraube 52 in die
hergestellten Bohrungen von 49a, 47a und 22c in der Abdeckung 49, der Blattfeder 47
und der Schiene 22, die dann durch Einschrauben der Schraube 52 in die Bohrung für
die Schraube 50a der Halterung 50 zusammengesetzt werden.
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Fig. 9 zeigt die geometrische Beziehung zwischen der so zusammengesetzten
Anschlagsvorrichtung 23 und der Rolleneinheit 11.
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Die Rollen 45 und 46 laufen im Innern der Schiene 22, und wenn die Rolle 45 ein Ende
der Schiene 22 erreicht, dann kommt die Rolle 46 mit der Blattfeder 47 in Berührung
und wird durch die Kraft der Blattfeder in dieser Stellung gehalten. Wenn die Schiebetür
7 heftig geöffnet und anschließend die Rolle 46 nicht an der Blattfeder 47 zum Halten
gebracht wird, dann schlägt der Rollenträger 44 gegen den Anschlag 48 und wird durch
den Anschlag 48 angehalten.
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Bei dem oben erwähnten Beispiel werden die Blattfeder 47 und die Abdeckung 49
getrennt hergestellt und zusammengeschweißt. Es ist auch möglich, die Blattfeder 47
und die Abdeckung 49 in einem Stück herzustellen.