DE688723C - Entschlaemmungssieb fuer Steinkohle o. dgl. - Google Patents

Entschlaemmungssieb fuer Steinkohle o. dgl.

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Publication number
DE688723C
DE688723C DE1936H0148972 DEH0148972D DE688723C DE 688723 C DE688723 C DE 688723C DE 1936H0148972 DE1936H0148972 DE 1936H0148972 DE H0148972 D DEH0148972 D DE H0148972D DE 688723 C DE688723 C DE 688723C
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DE
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sieve
coal
liquid
screen surface
container
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Application number
DE1936H0148972
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Kloeckner Humboldt Deutz AG
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Kloeckner Humboldt Deutz AG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D35/00Filtering devices having features not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00, or for applications not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00; Auxiliary devices for filtration; Filter housing constructions
    • B01D35/28Strainers not provided for elsewhere

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

  • Entschlämmungssieb für Steinkohle 0. dgl.
  • Die Erfindung bezieht sich auf Siebe zur Reinigung von durch Schlammwasser oder durch Suspension verunreinigten Steinkohlen o. dgl.
  • Im allgemeinen wurde die Reinigung von Steinkohle o. dgl. in der Weise vorgenommlen, daß man die Kohle auf ein in lebhafter Bewegung befindliches Sieb aufgab und mit Frischwasser abbrauste. Die Bewegung des oft engmaschigen Siebes hatte dann die Aufgabe, - die Flüssigkeit leicht durch die Siebmaschen hindurchzuschlagen, ein Verstopfen der Maschen zu verhüten und die Abführung der auf dem Sieb verbleibenden Stoff sicherzustellen. Besonders bei scharfkantigen oder harten Feststoffen waren derartige Siebe einem raschen Verschleiß unterworfen.
  • Es wurde auch schon ein feststehendes Entschlämm ungssieb vorgeschlagen, dessen Siebfläche zunächst in schwacher Neigung nach unten abfällt und dann in einen mehr waagerechten Teil übergeht. Diesem Sieb haftet der Nachteil an, daß das nicht abgesiebte Gut auf dem zweiten Siebteil nicht weitergefördert wird und sich dort anstaut.
  • Es ist auch ein derartiges Sieb bekannt, das angetrieben wird und dadurch die Weiterleitung des auf dem Sieb zurückbleibenden Gutes bewerkstelligt. Ein solches Sieb weist aber den im vorstehenden Abschnitt erwähntcn i:bclstand auf.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die Sieb fläche auf ihrem ersten Teil steil abfallend geformt ist und dann in stetiger Krümmung in einen etwa waagerechten Teil übergeht, wobei über diesem zweiten Teil eine Brauseeinrichtung derart geneigt angeordnet ist, daß die Flüssigkeitsstrahlen gegen die rückwärtige Böschung des auf dem Sieb angehäuften Gutes gerichtet sind. Ohne die Siebfläche zu bewegen, bewirkt diese Ausgestaltung eine Förderung des Gutes. Das auf dem ersten Siebteil steil abfallende Gut verursacht ein Verschieben der auf dem zweiten Siebteil liegenden Anhäufung, wobei diese Förderung noch durch die Einwirkung der Brause unterstützt wird. Infolge der steilen SiebSächenneigung wird außerdem die Gefahr einer Verstopfung der Siebmaschen vermindert und die Offenhaltung des Gewebes weiterhin noch dadurch begünstigt, daß sich auf der Unterseite dieses Siebfiächenteils ein Flüssigbeitsscllleier bildet, der die in die Maschen hineingedrungenen Körner von etwa Maschengröße wieder aus diesen heraustreibt.
  • An Hand der Zeichnung soll im folgenden die Erfindung bei der Reinigung einer aus einem Schwimm- und Sinkverfahren stammenden Steinkohle erläutert werden: Das Scheidegefäß a, in welches aus einem Tnchter b das Gut aufgegeben wird, ist mit einer Schzverefliissigbeit gefüllt, in der die Kohlen aufschimmen, während die schwcren Bestandteilc, die Berge, untersinken. Dic Kohlen werden über den überfall ausgetragen, an den sich ein Behälter d und weitcr ein Behälter e anschließen. Über dem Behälter d ist das erfindungsgemäße Sieb / angeordnet, dessen Zulaufkantc g wesentlich höher liegt als die Austragkanteh. Die aus dem Behälter a auf das Sieb f überlaufende Flüssigkeit schwemmt die in ihr treibenden Kohlen heraus, die dann auf dem zunächst steil abfallenden Siebteil bis dorthin gelangen, wo der größte Teil der Flüssigkeit durch die Siebmaschen nach unten in den Behälter d abgelaufen ist. Für gewöhnlich ist dies der mehr waagerecht verlaufende Teil, in den die Siebfläche in stetiger Krümmung übergeht.
  • Die aus dem Behälter a nachschwemmende Masse drückt dann gegen die im Verlauf des Absiebens sich bildende Anhäufung j und sucht den freien Durchgangsraum für die Flüssigkeit zu besetzen und zu verengen. Die Flüssigkeit, die infolge der Verengung des von I bis II zur Verfügung stehenden Durchgangsquerschnittes nicht mehr genügend abfließt, staut sich vor der Anhäbfung i und schafft sich Raum, indem sie diese Anhäufungi in der Richtung zum Behälter e weiterschiebt. Eine ständige Abflußmöglichkeit der mitausgetragenen Flüssigkeit ist durch das steil abfallende Siebteil gegeben, da infolge der starken Strombewegung und infolge des Flüssigkeitsschleiers auf der Unterseite eine Verstopfung der Siebmaschen vermieden wird.
  • Das Verschieben der Anhäufung i auf den zweiten Sieb teil wird noch wirksam durch eine Brauseeinrichtung k unterstützt, die eine der Waschflüssigkeit des Behälters e entsprechende Flüssigkeit gegen die sich aufstauende Kohle schleudert und eine zu dichte und feste Lagerung der Kohlekörner, welche die Weiterführung erschweren, verhindert.
  • Auch diese Brause, verbunden mit der Bewegung der auf dem Sieb verbleibenden Kohle, läßt Verstopfungen des Siebes nicht aufkommen Weiterhin dient die Brause zum Abschwemmen der an der Kohle anhaftenden Beschwerungsmittel, um diese wieder zu gewinnen.
  • In gleicher Weisc wie die Reinigung der aus einem Schwimm- und Sinkverfahren stammenden Steinkohle läßt sich das erfindungsgemäße Sieb auch vorteilhaft anwenden auf Steinkohle, die stark durch Schlämme verunreinigt und mit Schlammwasser auf das Sieb geführt wird.
  • Wenn auch eingangs davon gesprochen wurde, daß bei dem Gegenstand der Erfindung eine Förderung des Gutes ohne eine besondere Bewegungserteilung des Siebes erfolgt, so ist diese doch nicht auf stillstehende Siebe begrenzt. Es ist ohne weiteres ebenfalls möglich, dem Sieb eine Bewegung zu erteilen. In den Fällen, wo man auf Verschleiß nicht zu sehen braucht, wird dies zweifellos nützlich sein, da man dann die Siebfläche noch kleiner haIten kann, als es sonst nötig ist. Unter Umständen gelingt es dann auch, mit so kleinen SiebBächen auszukommen, daß der schnellere Verschleiß der teuren Feingewebe durch Ersparnis größerer Flächen sowie durch Vereinfachung des Aufbaues und durch gleichmäßigere Abnutzung kostenmäßig durchaus ausgeglichen wird. Auch kann bei der Kleinheit der Siebfläche gegebenenfalls härteres und teueres Siebmaterial Verwendung finden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Entschlämmungssieb für Steinkohle o. dgl. mit konkav gekrümmter Siebfläche, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Reinigung einer durch Schlammwasser oder durch Suspension verunreinigten Steinkohle die Siebfläche auf ihrem ersten Teil steil abfallend geformt ist und dann in stetiger Krümmung in einen etwa waagerechten Teil übergeht, wobei über diesem zweiten Teil eine Brauseeinrichtung derart geneigt angeordnet ist, daß die Flüssigkeitsstrahlen gegen die rückwärtige Böschung des auf dem Sieb angehäuften Gutes gerichtet sind.
DE1936H0148972 1936-09-26 1936-09-26 Entschlaemmungssieb fuer Steinkohle o. dgl. Expired DE688723C (de)

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DE (1) DE688723C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1037381B (de) * 1953-12-24 1958-08-28 Stamicarbon Klassierverfahren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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