DE688331C - Geteilter Flugzeugtragfluegel - Google Patents

Geteilter Flugzeugtragfluegel

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DE688331C
DE688331C DE1937M0139013 DEM0139013D DE688331C DE 688331 C DE688331 C DE 688331C DE 1937M0139013 DE1937M0139013 DE 1937M0139013 DE M0139013 D DEM0139013 D DE M0139013D DE 688331 C DE688331 C DE 688331C
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DE
Germany
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wing
carriers
ribs
fitting
engine
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Expired
Application number
DE1937M0139013
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Willy Messerschmitt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WILLY MESSERSCHMITT DIPL ING
Original Assignee
WILLY MESSERSCHMITT DIPL ING
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C3/00Wings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • General Details Of Gearings (AREA)

Description

  • Geteilter Flugzeugtragflügel Bereits bekannt ist die Anordnung eines Tragflügels, bei dem der Motor oder das Triebwerk im teilbaren Flügel selbst gelagert und auswechselbar ist.
  • Die vorliegende Erfindung bringt eine vorteilhafte Weiterentwicklung des Haupter£indungsgedankens, und zwar dadurch, daß oberhalb und unterhalb des Motors gekrümmte Druck- und Zuggurte lösbar mit den Hohngurten der übrigen Flügelteile verbunden sind, während die Querkräfte über an dem Triebwerk benachbarten Enden der anschließenden Flügelstücke befindliche Rippen und im Bereich der Flügelnase und/oder des Flügelendstückes angebrachte, die Rippen verbindende Träger oder ähnliche Hilfskonstruktionen geleitet werden. In weiterer Ausbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, die Hilfsträger für die Übertragung der Querkräfte in je zwei mit den zugehörigen Rippen verbundene, miteinander lösbar verbundene Träger zu teilen.
  • Der Hauptvorteil der Erfindung liegt darin, daß durch diese Umleitung der Querkräfte im Flügel ein völlig für den Einbau des Triebwerks freier Raum geschaffen wird. Die Ausnutzbarkeit des Haupterfindungsgedank ens wird also durch den vorliegenden Vorschlag wesentlich erweitert.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Fig. i in Perspektive die Anordnung gemäß der Erfindung mit gekrümmten Gurtzwischenstücken und Fig. z eine Draufsicht auf den Flügel nach Fig. i und Fig.3 eine perspektivische Ansicht des Erfindungsgegenstandes mit geraden Gurtzwischenstücken.
  • Die Flügelteile a und b besitzen an den zu verbindenden Enden Rippen c und d, die in bekannter Weise ausgesteift sind: Der Teilholm e des Flügelteiles a besitzt ebenso wie der Teilholm t des Flügelteiles b Anschlüsf zur Anlenkung von Gurtzwischenstückerl Diese sind nach außen gekrümmt und die ilediglich zur Übertragung der Gurtkräff,sind also nur auf Druck und Zug beansprucht. -Alle anderen Kräfte, also vor allem die sog. Querkräfte des Flügels, werden über die Rippen c, d nach vorn zu Hilfsträgern/t,! geleitet, die durch einen Beschlag o. dgl: h lösbar miteinander verbunden sind. Die Trägerb und i sind zweckmäßig als Pyramidendreiecksträger aufgebaut. Es ist möglich, auch an der Flügelhinterkante Träger gleicher Art h' und i' vorzusehen, die dann durch einen Beschlag k' miteinander lösbar verbunden sind; in diesem Falle ist das System natürlich überbestimmt.
  • Die Fig. 3 zeigt eine Ausführungsform, die im wesentlichen der in den Fig: i und z gezeigten Ausführungsform entspricht. Unterschiedlich ist dort, däß die Gurtzwischenstücke g als gerade Träger ausgebildet sind, die mit dem Holm durch Beschläge L' verbunden sind. Diese Ausführungsform kommt bei verhältnismäßig dicken Flügeln in Frage, also dort, wo die Höhe des Motors geringer ist als die Dicke des Flügelschnitts.
  • Bei beiden Ausführungsformen ist es zweckmäßig, den Beschlag k entweder außer Mitte zu setzen, d. h. also die Höhe des Trägers. h kleiner zu wählen als diejenige des Trägers!, oder umgekehrt; man schafft hierdurch Raum für den Durchgang der Luftschraubenwelle vom Motor, der sich zwischen den Gurtzwischenstücken g befindet.
  • Um den Durchgang der Propellerwelle zur Flügelnase zu erleichtern, kann man neben oder an Stelle der seitlichen Außer-Mitte-Anordnung des Beschlags k die Träger h und i so ausbilden, daß der Beschlag k nach oben in die Nähe der Flügelhaut der Flügeloberseite rückt; es ist natürlich auch möglich, den Beschlag k an die Flügeldruckseite zu setzen, jedenfalls aber so, daß genügend a4äpm für den Durchgang der Propellerwelle
    rhanden ist.
    llie J-,rtlnäung beschränkt sich natürlich `iikht auf Flügel mit an der Trennstelle eingebautem Triebwerk. Es können auch andere Aggregate an Stelle des Motors angeordnet sein, wie z. B. Schützenstände oder bei sehr dicken Flügeln Besatzungsräume o. dgl.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Geteilter Flugzeugtragflügel mit an der Trennstelle in den Flügeleingebautem Triebwerk, dadurch gekennzeichnet, daß die oberhalb und unterhalb des Motors gekrümmten Druck- und Zuggurte lösbar mit den Holmgurten der übrigen Flügelteile verbunden sind, während die Querkräfte über an dem Triebwerk benachbarten Enden der anschließenden Flügelstücke (a; b) befindliche Rippen (c, d) und im Bereich der Flügelnase und/oder der Flügelhinterkante angebrachte, die Rippen verbindende Träger oder ähnliche Hilfskonstruktionen geleitet werden.
  2. 2. Geteilter Flugzeugtragflügel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsträger für die Übertragung der Querkräfte in je zwei an die zugehörigen Rippen (c, d) fest angeschlossene, miteinander durch einen Beschlag o. dgl. (k) lösbar verbundene Träger (h, i) geteilt sind.
  3. 3. Geteilter Flugzeugtragflügel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Träger (1i, Z) als Dreieckspyramidenträger ausgebildet sind. q.. Geteilter Flugzeugtragflügel nach Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Beschlag (k) zur Verbindung der Träger (h, i) seitlich und/oder in der Höhe außer Mitte sitzt.
DE1937M0139013 1937-08-24 1937-08-24 Geteilter Flugzeugtragfluegel Expired DE688331C (de)

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