DE68795C - Thonreiniger - Google Patents
ThonreinigerInfo
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- DE68795C DE68795C DENDAT68795D DE68795DA DE68795C DE 68795 C DE68795 C DE 68795C DE NDAT68795 D DENDAT68795 D DE NDAT68795D DE 68795D A DE68795D A DE 68795DA DE 68795 C DE68795 C DE 68795C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28C—PREPARING CLAY; PRODUCING MIXTURES CONTAINING CLAY OR CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28C1/00—Apparatus or methods for obtaining or processing clay
- B28C1/10—Apparatus or methods for obtaining or processing clay for processing clay-containing substances in non-fluid condition ; Plants
- B28C1/14—Apparatus or methods for obtaining or processing clay for processing clay-containing substances in non-fluid condition ; Plants specially adapted for homogenising, comminuting or conditioning clay in non-fluid condition or for separating undesired admixtures therefrom
- B28C1/20—Apparatus or methods for obtaining or processing clay for processing clay-containing substances in non-fluid condition ; Plants specially adapted for homogenising, comminuting or conditioning clay in non-fluid condition or for separating undesired admixtures therefrom for separating undesired admixed bodies, e.g. stones
- B28C1/203—Apparatus or methods for obtaining or processing clay for processing clay-containing substances in non-fluid condition ; Plants specially adapted for homogenising, comminuting or conditioning clay in non-fluid condition or for separating undesired admixtures therefrom for separating undesired admixed bodies, e.g. stones by forcing the clay through screens or slots, e.g. having exchangeable screens or slots
- B28C1/206—Apparatus or methods for obtaining or processing clay for processing clay-containing substances in non-fluid condition ; Plants specially adapted for homogenising, comminuting or conditioning clay in non-fluid condition or for separating undesired admixtures therefrom for separating undesired admixed bodies, e.g. stones by forcing the clay through screens or slots, e.g. having exchangeable screens or slots on cylindrical or conical surfaces, e.g. on rotating drums
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Dispersion Chemistry (AREA)
- Cleaning In General (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der durch die Zeichnung veranschaulichte Thonreiniger soll dazu dienen, aus- Thon, der
bereits eine Vorbereitung erfahren hat, etwa noch in ihm enthaltene kleinere Beimengungen,
wie Steinbrocken, Metallstücke u. dergl. auszuscheiden. An das hintere Ende eines liegend
montirten Behälters A ist ein Cylinder B angeschlossen (Fig. ι und 3), dessen Wandung
aus Stäben α besteht, und dessen Boden einen in waagrechter Richtung beweglichen
Schieber C bildet, der gleichfalls aus Stäben b zusammengesetzt ist. In der Achse des Behälters
A ist eine Schneckenwelle d angeordnet, welche sich bis an den Schieber C erstreckt,
und deren Schnecke so grofs gewählt ist, dafs zwischen ihren Kanten und dem Cylinder B
nur ein sehr geringer Abstand ist.
Der in das vordere Ende des Behälters A eingebrachte Thon wird von der Schnecke d
nach hinten befördert. Unter dem Druck derselben gelangt die Thonmasse zum Austritt
aus den Spalten des Cylinders B, Fig. 4 und 5, während die durch die geringe Weite dieser
Spalten zurückgehaltenen Fremdkörper bis nach dem Schieber C weiterbewegt werden.
Die Stäbe b desselben sind, wie aus Fig. 2 und 6 ersichtlich, so profilirt, dafs sie auf der
inneren Seite Furchen von dreieckigem Querschnitt bilden, in welche die Festkörper eindringen,
während der mit ihnen eintretende Thon durch die Spalten nach aufsen gelangt.
Die Festkörper werden aus dem durch Kurbel und Zugstange langsam hin- und hergeführten
Schieber durch Vorrichtungen entfernt, die verschieden angeordnet sind, je nachdem
die Stäbe des Schiebers (und mit ihnen die Furchen desselben) horizontal oder vertical
gerichtet sind.
Im ersteren Falle dient als Reinigungsvorrichtung ein Kamm e, Fig. 7, dessen Zähne in
die Furchen eingreifen und aus diesen beim Voreilen des Schiebers die Steinfüllung herausdrücken.
Im letzteren Falle kommt die durch Fig. 9 verdeutlichte Vorrichtung in Anwendung.
Diese, besteht aus einem Messer g, welches in
die Verticalfurchen eingreift und beim Vorrücken des Schiebers auf der Keilfläche die
Furche aufsteigt und die Füllung derselben herausschabt, dann in die nächste Furche einspringt,
hier die Füllung herausschabt u. s. w.
Um diesen Arbeitsgang des Messers zu erzielen, ist dasselbe an dem Querhaupt h eines
Hebels i befestigt, der auf einer Sohlplatte I bei m um eine verticale. Achse η drehbar gelagert
ist und unter der Einwirkung einer Spiralfeder 0 steht, welche bei dem erwähnten
Aufsteigen des Messers gespannt wird.
Zu dem Thonreiniger gehören zwei Schabevorrichtungen , wie vorstehend beschrieben,
deren Messer abwechselnd arbeiten, wenn der Schieber sich von ihnen entfernt, und welche
auszuschalten sind, wenn der Schieber sich nähert, und wieder einzuschalten sind, wenn
der Schieber seine Bewegungsrichtung umkehrt. Um das Ausklinken des Messers zu bewirken, setzt sich die geneigte Fläche der
letzten Furche in eine erhöhte Leiste ρ des Schiebers fort, so dafs das aufsteigende Messer
über die Schieberfläche gelangt. Es greift alsdann eine an dem Querhaupt h angebrachte
Nase q hinter der Nase r an eine Flach-
feder s, welche an der Sohlplatte befestigt ist, und hält das Messer in seiner gehobenen
Stellung fest. Unmittelbar vor dem Habwechsel des Schiebers trifft ein Knaggen u an
demselben auf einen Anschlag t an der über ihm gelagerten Feder und hebt diese so weit
an, dafs die oben erwähnten Nasen q und r aufser Eingriff mit einander kommen, so dafs
das Messer wieder vorschnellt.
Um die Wirkungsweise der Schabemesser, wie sie vorstehend beschrieben ist, zu ermöglichen,
sind die Verticalfurchen des Schiebers auf den beiden Hälften der Schieberfläche entgegengesetzt
gerichtet, wie Fig. 8 verdeutlicht.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι . An einer Vorrichtung zum Ausscheiden der festen Beimengungen der Thonmasse, bestehendin einem Behälter (A) mit Schneckenwelle (d) und geschlitztem Cylinder (B), ein vor der Mündung von A angeordneter Schieber (C) mit horizontal oder vertical gerichteten Furchen, in welche die festen Beimengungen unter dem Druck der Schneckenwelle eintreten, um bei der Hin- und Herbewegung des Schiebers nach aufsen zu gelangen.
- 2. In Verbindung mit dem durch Anspruch ι. gekennzeichneten Schieber:a) bei horizontaler Anordnung derFurchen ein fester Kamm (e), dessen Zähne in die Furchen eingreifen;b) bei vertical gerichteten Furchen ein unter Federdruck stehendes Messer (g), welches, auf der geneigten Fläche der Messer aufsteigend,, von Furche zu Furche springt und bei der letzten Furche durch die überhöhte Leiste (p) am Schieber so weit gehoben wird, dafs es durch eine Flachfeder (s) unter Vermittelung des Naseneingriffs (r q) festgehalten wird, um bei der Rückkehr des Schiebers in die frühere Bewegungsrichtung durch Aufheben des Naseneingriffs mittelst des Anschlags (t u) wieder zum Eingriff in die Schieberfläche gebracht zu werden (Fig- 9)·Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE68795C true DE68795C (de) |
Family
ID=342312
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT68795D Expired - Lifetime DE68795C (de) | Thonreiniger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE68795C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE883873C (de) * | 1952-01-19 | 1953-07-20 | Josef Roehrl | Sieb-Tonreiniger |
-
0
- DE DENDAT68795D patent/DE68795C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE883873C (de) * | 1952-01-19 | 1953-07-20 | Josef Roehrl | Sieb-Tonreiniger |
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