DE687315C - Verfahren zum Aufrechterhalten eines hohen Gleitreibungswertes zwischen Laufrad und Schiene - Google Patents

Verfahren zum Aufrechterhalten eines hohen Gleitreibungswertes zwischen Laufrad und Schiene

Info

Publication number
DE687315C
DE687315C DE1937M0139827 DEM0139827D DE687315C DE 687315 C DE687315 C DE 687315C DE 1937M0139827 DE1937M0139827 DE 1937M0139827 DE M0139827 D DEM0139827 D DE M0139827D DE 687315 C DE687315 C DE 687315C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rail
sliding friction
impeller
maintaining
high level
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1937M0139827
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Wilhelm Mueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mitteldeutsche Stahlwerke AG
Original Assignee
Mitteldeutsche Stahlwerke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mitteldeutsche Stahlwerke AG filed Critical Mitteldeutsche Stahlwerke AG
Priority to DE1937M0139827 priority Critical patent/DE687315C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE687315C publication Critical patent/DE687315C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C15/00Maintaining or augmenting the starting or braking power by auxiliary devices and measures; Preventing wheel slippage; Controlling distribution of tractive effort between driving wheels
    • B61C15/08Preventing wheel slippage
    • B61C15/10Preventing wheel slippage by depositing sand or like friction increasing materials
    • B61C15/105Preventing wheel slippage by depositing sand or like friction increasing materials with gravity activated sanding equipment

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Description

Bei Schienenfahrzeugen muß zwischen den Lauf rädern und der Lauffläche der Schienen stets ein bestimmter Gleitreibungsmindestwert vorhanden sein, damit beim Abbremsen die Laufräder nicht auf den Schienen gleiten. Es hat sich gezeigt, daß bei Schienenfahrzeugen mit hohem Raddruck, beispielsweise Tagebaugeräten, sich nach einer gewissen Betriebszeit die Laufflächen der Schienen und Lauf- räder härten und derart glätten, daß der Gleitreibungswert erheblich sinkt. Dies kann zur Folge haben, daß insbesondere bei Schienenfahrzeugen mit großen Abmessungen durch Einwirkung äußerer Kräfte, beispielsweise Windkräfte, ein ungewolltes Gleiten der Fahrzeugräder auf den Schienen auch bei festgebremsten Rädern auftritt, was gerade bei Tagebaugeräten mit ihren hohen Eigengewichten große Gefahren in sich birgt.
Es ist bereits bekannt, Schienenfahrzeuge mit einer Vorrichtung zum Bestreuen der Schienenlauffläche mit Sand zu versehen, um beispielsweise in besonderen Fällen eine möglichst kurze Bremsstrecke zu erzielen. Damit der Streusand nicht durch Wind verweht werden kann, ist ferner bekannt, den Streusand mit Harz, Pech ο. dgl. zu vermischen. Auch hier ist das Streumittel unmittelbar zum Erhöhen des Gleitreibungswertes zwischen Laufrad und Schiene erforderlich.
Außerdem sind Schienen und Laufräder bekanntgeworden, in deren Laufflächen zur Aufnahme von mit Asphalt oder Zement gebundenem Bremssand besondere V-förmig gestaltete Nuten eingebracht sind. Diese Ausbildung hat, abgesehen von den hohen Gestehungskosten, den Nachteil, daß das zum Erhöhen des Gleitreibungswertes ebenfalls
unmittelbar notwendige Mittel schon nach ganz kurzer Betriebszeit nicht mehr zur Geltung kommt, weil der Bremssand beim Befahren der Schiene mit einem schweren Gerät derart in die Nuten eingepreßt wird, daß er: die Laufflächen der Schienen bzw. Räder nic&fi mehr überragt.
Diesem Bekannten gegenüber kennzeichnet sich das Verfahren nach der Erfindung dadurch, daß auf die Laufflächen der Schienen ein flüssiges Mittel aufgebracht wird, welches auch nach Verbrauch desselben eine Feinrauhigkeit der Laufflächen hinterläßt.
Hierdurch wird auf einfache Weise die gewünschte Feinrauhigkeit der Laufflächen geschaffen, die infolge der großen Härte durch die Verwendung von festen Mitteln, wie Quarz oder Sand, nicht in genügendem Maße erzielt werden kann. Das chemische Mittel erzeugt durch seinen intensiven Angriff auf die Laufflächen eine derartige Feinrauhigkeit, daß auch beim Befahren der Schiene mit sehr schweren Geräten wie Bagger, Förderbrücken
o. dgl. das Aufrechterhalten eines ausreichenden Gleitreibungswertes zwischen Schiene .und Laufrad für eine verhältnismäßig lange Betriebsdauer gewährleistet ist.
^Zur Ausübung des erfindungsgemäßen Ver-■fahrens kann die Vorrichtung zum Aufbringen des Aufrauhmittels auf die Lauffläche der Schiene unmittelbar am Schienenfahrzeug angebracht sein. Natürlich kann das Aufrauhmittel auch unter Berücksichtigung der jeweiligen Verhältnisse auf andere Weise aufgebracht werden, beispielsweise von Hand oder mittels einer besonderen fahrbaren Einrichtung.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zum Aufrechterhalten eines hohen Gleitreibungswertes zwischen Laufrad und Schiene, dadurch gekennzeichnet, daß auf die. Laufflächen der Schienen ein flüssiges Mittel aufgebracht wird, welches auch nach Verbrauch desselben eine Feinrauhigkeit der Laufflächen hinterläßt.
DE1937M0139827 1937-11-17 1937-11-17 Verfahren zum Aufrechterhalten eines hohen Gleitreibungswertes zwischen Laufrad und Schiene Expired DE687315C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1937M0139827 DE687315C (de) 1937-11-17 1937-11-17 Verfahren zum Aufrechterhalten eines hohen Gleitreibungswertes zwischen Laufrad und Schiene

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1937M0139827 DE687315C (de) 1937-11-17 1937-11-17 Verfahren zum Aufrechterhalten eines hohen Gleitreibungswertes zwischen Laufrad und Schiene

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE687315C true DE687315C (de) 1940-01-26

Family

ID=7334425

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1937M0139827 Expired DE687315C (de) 1937-11-17 1937-11-17 Verfahren zum Aufrechterhalten eines hohen Gleitreibungswertes zwischen Laufrad und Schiene

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE687315C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102014017515A1 (de) Verfahren zur Steuerung einer Notbremsvorrichtung eines Fahrzeugs
DE102006000269A1 (de) Gewindefurchende Schraube
DE687315C (de) Verfahren zum Aufrechterhalten eines hohen Gleitreibungswertes zwischen Laufrad und Schiene
DE818280C (de) Verbindung eines Metalls mit einem anderen Stoff mittels eines Klebemittels
DE1680487A1 (de) Spike fuer Kraftfahrzeugreifen und Verfahren zu seiner Herstellung
DE19624598C1 (de) Verfahren zur Herstellung von Flächen für Preßsitzverbindungen für Radsätze
AT336664B (de) Profilierte leitschiene
DE10040260B4 (de) Verfahren zum Beschichten eines Untergrundes, Fußbodenbelag und Wandbelag
DE60306589T2 (de) Kalt aufgebrachtes Mischgut und Deckschicht eines Strassenbelages mit solchem Mischgut
AT148202B (de) Elastisches Gummilager für Schienen.
DE528117C (de) Verfahren zum Aufrauhen von bituminoesen Strassendecken, insonderheit Asphaltdecken
DE615310C (de) Sandstreuer, insbesondere fuer Schienenfahrzeuge
CH385906A (de) Schienenrad
DE3220603C1 (de) Rutschfester Druckluftreifen
DE102004007389A1 (de) Verfahren zum Herstellen eines Formteils aus Beton und/oder Mörtel mit einem zumindest bereichsweisen Oberflächenschutz und Verwendung desselben
DE422579C (de) Verfahren zum Befestigen von sandigem Boden
DE944123C (de) Plattenartiger Reibungsbelag fuer den Einbau in Schloesser von Ausbauelementen
DE915700C (de) Mehrteilige Zungenvorrichtung, insbesondere fuer Rillenschienenweichen
DE658379C (de) Zwischenlage fuer Tragblattfedern, insbesondere von Kraftfahrzeugen
DE651185C (de) Fuehrungsanlage fuer Kraftfahrzeuge mit fest verlegten Schienen
DE2556351A1 (de) Bremssand fuer schienenfahrzeuge
DE516037C (de) Antriebsvorrichtung fuer die Gleisketten von Kraftfahrzeugen
DE524275C (de) Einrichtung zum Schutz der Flanken von Weichen, Kreuzungen u. dgl. gegen Verschleiss durch anlaufende Spurkraenze
AT115437B (de) Verfahren zur Herstellung von plattenförmigen Gleitschutzkettengliedern.
DE748805C (de) Elektromagnetische Schienenbremse, insbesondere fuer Strassenbahnen