AT115437B - Verfahren zur Herstellung von plattenförmigen Gleitschutzkettengliedern. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von plattenförmigen Gleitschutzkettengliedern.

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Peter Thielmann
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von plattenförmigen Gleitschutzkettengliedern. 



   Unter den bekannten   Gleitschutzkettenausführungen   sind solche, bei denen die Gleitsehutzkettenglieder plattenartig ausgebildet sind und untereinander durch normale Kettenglieder verbunden werden. Zu diesem Zweck versieht man die   Gleitschutzkettenglieder   an der   Unterfläche,   die der Bereifung zugekehrt ist, mit Hammerköpfen, in welche man die normalen Verbindungskettenglieder einhakt. Bei der Herstellung der bekannten Gleitschutzkettenglieder mit nach unten gerichteten Hammerköpfen verfuhr man derartig, dass man zunächst in einem Gesenk die Platte schmiedete, wobei im gleichen Arbeitsgange die beiden nach aussen ragenden Hammerköpfe mitgeschmiedet wurden, sodann wurden die beiden   Hammerköpfe   senkrecht nach unten abgewinkelt. 



   Es war also bei den bisher   bekanntgewordenen Ausführungen erforderlich,   das für die Herstellung des Schmiedestückes erforderliche   Material grösser zu wählen,   als die eigentlichen Ausmasse des Gleitschutzkettengliedes. weil beim Gesenkschmieden die beiden   Hammerköpfe   am Aussenrande nach aussen ragend mitgesehmiedet wurden.   Diese Massnahme   hatte im befolge, dass das Schmiedegesenk grösser gehalten werden musste, als die   Ausmasse   des fertigen Gleitsehutzkettengliedes.

   Es ist aber bekannt, dass die Grösse bzw. die Oberfläche des   Schmiedegesenkes bestimmend für   die für den Schmiedevorgang erforderliche Kraft ist. so dass man bei den bisher bekannten Verfahren   Maschinenkräfte   anwenden musste, die grösser waren als es für die Herstellung des eigentlichen Kettengliedes nötig war. 



   In Erkenntnis dieser   Übelstände   wird gemäss der Erfindung ein Verfahren zur Herstellung von Gleitschutzkettengliedern geschaffen, die mit nach unten gerichteten rechtwinkelig abgebogenen Hammerköpfen versehen sind. Gemäss der Erfindung werden die   Hammerköpfe   aus einer Aussparung des Gleitschutzkettengliedes beim Schmieden im Gesenk herausgearbeitet und sodann in bekannter Weise nach unten abgebogen.

   Dadurch, dass man die Hammerköpfe aus einer Aussparung, die innerhalb der äusseren Umrisse des Gleitschutzkettengliedes liegt, heraubildet. so dass sie also nicht mehr wie bisher, nach aussen, sondern vielmehr nach innen gerichtet sind. tritt nicht nur eine Materialersparnis ein, sondern auch die für den Schmiedevorgang erforderliehen Kräfte können herabgesetzt werden, weil die Oberfläche des für diese Herstellungsweise erforderlichen Gesenkes nicht mehr so gross   gehalten   werden braucht, wie bisher. Dabei kann das   Gleitschutzkettenglied   als solches auf seiner   Oberfläche in beliebiger   Weise mit Stollen. Rippen od. dgl. versehen werden. 



   In der Zeichnung ist die beispielsweise Ausführung eines nach dem Verfahren gemäss der Erfindung 
 EMI1.1 
 nach dem Schmiedevorgang. Fig. 2   Querschnitt A#B nach Fig. 1, Fig. 3 Querschnitt durch das   Kettenglied mit nach unten abgebogenen Hammerköpfen. Fig. 4 eine Seitenansicht des Gleitschutzkettengliedes mit nach unten abgebogenen Hammerköpfen, Fig. Ï die schaubildliche Darstellung einer Kraftwagenbereifung mit darauf befestigter mit den neuen gleitschutzkettengliedern versehener Gleit-   schutzkette.   



   Im wesentlichen besteht das Gleitschutzkettenglied aus einer Platte a. die auf ihrer   Oberfläche   in bekannter Weise mit Stollen b, Stützen oder andern   Erhebungen oder Vertiefungen versehen   sein 
 EMI1.2 
 

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Zum Zwecke der Verbindung der einzelnen   Gleitschutzkettenglieder   werden normal geformte Kettenglieder e mit den Hammerköpfe in bekannter Weise verbunden, so dass dadurch die Gleitsehutzketten die in der Fig. 5 dargestellte Form erhalten. Man kann natürlich die Oberfläche des Gleitsehutzkettengliedes abweichend von der in Fig. 1 gezeigten Ausführung in jeder beliebigen zweckentsprechenden andern Art ausbilden, wobei stets der Gedanke leitend sein muss, die beiden Hammerköpfe aus einer Aussparung des Kettengliedes herauszuarbeiten.

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  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von plattenförmigen Gleitschutzkettengliedern mit rechtwinkelig EMI2.1 einer Aussparung (c) des Gleitschutzkettengliedes (a) herausgebildet, und in bekannter Weise nach unten abgebogen werden. EMI2.2
AT115437D 1928-12-24 1928-12-24 Verfahren zur Herstellung von plattenförmigen Gleitschutzkettengliedern. AT115437B (de)

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