DE687231C - Magnetische Spannplatte fuer Werkzeugmaschinen, insbesondere Schleifmaschinen - Google Patents

Magnetische Spannplatte fuer Werkzeugmaschinen, insbesondere Schleifmaschinen

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DE687231C
DE687231C DE1939J0063496 DEJ0063496D DE687231C DE 687231 C DE687231 C DE 687231C DE 1939J0063496 DE1939J0063496 DE 1939J0063496 DE J0063496 D DEJ0063496 D DE J0063496D DE 687231 C DE687231 C DE 687231C
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clamping plate
clamping
magnetic clamping
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machine tools
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DE1939J0063496
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KARL JUNG MASCHINENFABRIK
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KARL JUNG MASCHINENFABRIK
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q3/00Devices holding, supporting, or positioning work or tools, of a kind normally removable from the machine
    • B23Q3/15Devices for holding work using magnetic or electric force acting directly on the work
    • B23Q3/154Stationary devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

Gegenstand des Hauptpatents ist eine magnetische Spannplatte für Werkzeugmaschinen, insbesondere Schleifmaschinen, welche in besonderer Weise an dem Maschinentisch befestigt ist. Nach dem. Kennzeichen des Hauptpatents soll eine Durchbiegung der Spannplatte in der Mitte des Tisches infolge ungleichmäßiger Erwärmung dadurch vermieden werden, daß Festspannmittel in der Mitte der Längsabmessung der Spannplatte in Verbindung mit nachgiebigen, eine Wärmeausdehnung zulassenden, Andrückmitteln an den Enden der Platte vorgesehen sind.
Für die Befestigung der Spannplatte ist nun in dem Hauptpatent ein durch die Mitte der Platte durchgehender Bolzen vorgeschlagen, welcher in eine in der Tischführung liegende Mutter eingeschraubt ist. Entsprechend einer abgeänderten Ausführungsform wird der mittlere Teil der Spannplatte mittels eines unmittelbar in der Tischführung liegenden Bolzens festgezogen, der über Kegelräder durch eine im Längstisch gelagerte Spindel betätigt wird. Die hierbei verwendeten Befestigungsmittel haben arbeitstechnische Nachteile, da die eigentliche Spannfläche durch Schraubenköpfe unterbrochen ist, oder sie bedingen eine besondere Ausbildung des Maschinentisches.
Durch die Zusatzerfindung werden nun verbesserte Spannmittel für den mittleren Teil der Spannplatte dadurch geschaffen, daß erfindungsgemäß ein oder mehrere in den Führungen des Maschinentisches längs verschiebbare Spannstücke vorgesehen sind, welche an der Spannplatte unter Vermittlung von Keilflächen 0. dgl. angreifen und die Platte gegen den Maschinentisch pressen. Vorteilhaft befindet sich an der Unterseite der magnetisehen Spannplatte eine Aussparung, in welcher die Haltemittel für das verschiebbare. Spannstück sich befinden. Durch eine derartige ' Ausbildung der Befestigungsmittel kann die Spannplatte an sämtlichen in Frage kommenden Werkzeugmaschinentischen ohne irgendwelche baulichen Abänderungen angebracht werden. Jeder Tisch mit den üblichen Spannuten in T-Form ist für eine solche Spannplatte verwendbar, wobei die
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Befestigungsmittel nach außen abgedeckt sind und die wirksame magnetische Spannfläche in. vollem Umfang erhalten bleibt.
In der Zeichnung sind beispielsweise Ausführungsförmen des Erfindungsgedankens dargestellt, und zwar zeigen.
Fig. ι und 2 eine Spannplatte mit einem längs verschiebbaren Spannstück im Längsund Querschnitt,
ίο Fig. 3 ist ein Schnitt längs der Linie 3-3 von Fig. i,
Fig. 4 und 5 zeigen im Längs- und Querschnitt eine Spannplatte mit einer abgeänderten Ausführungsform eines Spannstückes. In der Zeichnung ist 1 der Tisch der Werkzeugmaschine, also vorzugsweise einer Schleifmaschine, welcher mit Spannuten 2 in T-Form versehen ist. Auf dem Tisch befindet sich das Spannfutters, welches an seinen beiden Enden Ansätze 3a aufweist, die mittels Spannschrauben 4 unter Zwischenschaltung nachgiebiger Unterlagen 5 an dem Tisch ι befestigt sind. Die Spannschrauben greifen in die beiden äußeren T-Nuten des mit drei Nuten versehenen Maschinentisches ein.
In der Mitte der Spannplatte 3 befindet sich an deren Unterseite eine längliche Aussparung 6, in welche ein Einsatzstück 7 eingeschraubt ist, das eine T-förmige Längsführung 8 aufweist, deren untere beiderseitige Längskanten 9 schwach ansteigen. Das eigentliche Spannstück 10 besitzt doppel T-förmiges Profil und ist in der Führung 2
'35 des Maschinentisches längs verschiebbar. Der obere Kopfteil des Spannstückes 10 kann in die T-förmige Führung 8 des Einsatzes 7 eingreifen, wobei die Unterkanten gegen die Keilflächen 9 anliegen und dadurch eine Anpressung der Platte 3 gegen den Maschinentisch 1 herbeiführen. Die mit den Keilflächen 9 in Berührung gelangenden Ansätze des Kopfstückes sind ebenfalls keilförmig ausgebildet. Das Spannstück 10 kann nach der Einführung in die Aussparung 6 der magnetischen Spannplatte mittels einer von außen in die Längsführung 2 eingeschobenen Hüfsstange festgedrückt werden. Das Lösen des Spannstückes erfolgt in einfacher Weise durch Einwirkung der Hüfsstange von der entgegengesetzten Seite her.
Bei der in Fig. 4 und 5 dargestellten abgeänderten Ausführungsform ist der Kopfteil ι r des Spannstückes 10 hakenförmig ausgebildet und an der Unterseite des Hakens keilartig abgeschrägt. Dementsprechend befindet sich in dem Einsatzstück 7 eine Querachse 13 mit einer Führungsrolle 14, welche den Haken übergreift, wobei seine keilförmige Unterseite bei Bewegung des Spannstückes in der einen Richtung die Anpressung der Rolle und somit der mit dieser über das Einsatzstück und die Querachse verbundenen Spannplatte 3 verursacht. Das Festziehen und Lösen des Spannstückes kann in der gleichen Weise wie vorher beschrieben mittels einer von außen einzuführenden Hüfsstange erfolgen.
Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt, vielmehr sind noch bauliche Abänderungen denkbar, welche im Schutzbereich der Erfindung liegen. So können mehrere Spannstücke Verwendung finden, auch brauchen die Spannstücke nicht in einer Aussparung der Spannplatte zu liegen, sondern können auch an seitlichen Ansätzen der Spannplatte angreifen, falls dies durch die Bauart bedingt sein kann. Schließlich sind auch noch andere Formgebungen der Spannplatte und insbesondere deren Keilflächen denkbar.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Magnetische Spannplatte für Werkzeugmaschinen, insbesondere Schleifmaschinen, nach Patent 673 637, dadurch gekennzeichnet, daß als Festspannmittel für den mittleren Teil der Spannplatte (3) ein oder mehrere in den (T)-Führungen (2) des Maschinentisches (1) längs ver- 9a schiebbare Spannstücke (10) vorgesehen sind, welche an der Spannplatte unter Vermittlung von Keilflächen (9,11) o. dgl. angreifen und die Platte gegen den Maschinentisch pressen.
2. Magnetische Spannplatte nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite der Spannplatte (3) eine Aussparung (6) vorgesehen ist, in welcher die Haltemittel (9, 13, 14) für das verschiebbare Spannstück (10) sich befinden.
3. Magnetische Spannplatte nach Anspruchs, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltemittel an einem auswechselbaren Einsatzstück (7) vorgesehen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1939J0063496 1939-01-14 1939-01-14 Magnetische Spannplatte fuer Werkzeugmaschinen, insbesondere Schleifmaschinen Expired DE687231C (de)

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