DE686541C - Von Hand bedienbare Schalteinrichtung fuer die elektrische Anlage auf Kleinfahrzeugen, insbesondere Motorraedern - Google Patents

Von Hand bedienbare Schalteinrichtung fuer die elektrische Anlage auf Kleinfahrzeugen, insbesondere Motorraedern

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DE686541C
DE686541C DE1936B0175699 DEB0175699D DE686541C DE 686541 C DE686541 C DE 686541C DE 1936B0175699 DE1936B0175699 DE 1936B0175699 DE B0175699 D DEB0175699 D DE B0175699D DE 686541 C DE686541 C DE 686541C
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DE
Germany
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collector
rectifier
switching device
electrical system
manually operated
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Expired
Application number
DE1936B0175699
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Karl Straub
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Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62JCYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
    • B62J6/00Arrangement of optical signalling or lighting devices on cycles; Mounting or supporting thereof; Circuits therefor
    • B62J6/01Electric circuits
    • B62J6/015Electric circuits using electrical power not supplied by the cycle motor generator, e.g. using batteries or piezo elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

  • Von Hand bedienbare Schalteinrichtung für die elektrische Anlage auf Kleinfahrzeugen, insbesondere Motorrädern Die Erfindung bezieht sich auf eine von Hand bedienbare Schalteinrichtung für die elektrische Anlage von Kleinfahrzeugen, insbesondere Motorrädern, bei welcher ein Sammler über einen nach Art eines Trockengleichrichters ausgebildeten Gleichrichter von einem vorzugsweise magnetelektrischen Wechselstromerzeuger geladen wird. Dieser speist bei Nachtfahrt die Scheinwerferlampe unmittelbar mit Wechselstrom.
  • Es ist bereits vorgeschlagen worden, in der Schaltstellung Fahrt bei Tag an den Wechselstromerzeuger außer dem Sammler einen Widerstand anzuschließen. Durch diesen Widerstand wird der Wechselstromerzeuger so stark belastet, daß die Klemmenspannung desselben auf ein für den Sammler und Gleichrichter zuträgliches Maß heruntergeht.
  • Gemäß der Erfindung ist bei Tagfahrt im Ladestromkreis des Sammlers vor dem Gleichrichter eine Drossel geschaltet. Diese regelt selbsttätig die Spannung des mit veränderlicher Drehzahl angetriebenen Wechselstromerzeugers und nimmt einen Teil von dessen Klemmenspannung weg, so daß die verbleibende Spannung für den Sammler und Gleichrichter nicht mehr schädlich ist. Diese-Anordnung hat gegenüber der Anordnung mit parallel zum Sammler geschalteten Widerstand folgende Vorteile: Die Antriebsleistung des Wechselstromerzeugers ist bei Verwendung der Drossel kleiner und der Wechselstromerzeuger benötigt daher bei Tagfahrt eine geringere " Antriebsleistung durch den Fahrzeugmotor, was der Antriebskraft des Fahrzeugs zugute kommt. Die Erwärmung der Drosselspule ist unerheblich, so daß diese ohne weiteres z. B. in das Scheinwerfergehäuse eingebaut werden kann, wodurch ihre Unterbringung am Fahrzeug wesentlich erleichtert wird.
  • Es ist schon eine Einrichtung zum Laden eines Sammlers durch einen Wechselstromerzeuger in Verbindung mit einem Transformator und einem Gleichrichter bekanntgeworden. Bei dieser wird der Sammler vor Überladung geschützt, indem vor die Hochspannungswicklung des Transformators eine Drossel durch einen von der Spannung des Sammlers abhängigen Elektromagnet geschaltet wird. Ein derartiger Elektromagnet -fällt beim Erfindungsgegenstand fort.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Es bezeichnet z einen Wechselstromerzeuger, der beispielsweise als Schwungradlichtmagnetzünder ausgebildet sein kann, 2 einen Sammler, 3 einen Gleichrichter nach Art eines Trockengleichrichters und q. einer,: Lichtschalter mit einem drehbaren Kontakt-.T: stück 5 und mit feststehenden Kontakten j_'; bis 15. Das drehbare Kontaktstück 5 kand`c drei mit I, 1I und III bezeichnete Schaltstellungen einnehmen. I ist die Schaltstellung für Fahrt am Tage, II die Schaltstellung für Stand in der Nacht und III die Schaltstellung für Fahrt in der Nacht.
  • Von dem Kontakt 7 führt eine Leitung zu der einen Klemme der Wechselstrommaschine i, deren andere Klemme an Masse ;legt. Von dem Kontakt 8 führt eine Leitung über eine Drosselspule 6 zu der nicht an Masse liegenden Klemme der Wechselstrommaschine i. Von den Kontakten g und io führt eine Leitung über den Trockengleichrichter 3 zu dem einen Pol des Sammlers 2, dessen anderer Pol an Masse liegt. Von dem Kontakt i i führt eine Leitung unmittelbar zu dem nicht an Masse liegenden Pol des Sammlers 2. Von dem Kontakt 12 führt eine Leitung zu einem Abblendschalter 16, durch den wahlweise ein Fernlicht 17 oder ein Abblendlicht 18 angeschlossen werden können, deren einer Pol an 'lasse liegt. Fern- und Abblendlicht können in bekannter Weise in einer Zweifadenlampe vereinigt sein. Von dem Kontakt 13 führt eine Leitung über einen Widerstand ig an Masse. Von den Kontakten 14 und 15 führen je eine Leitung zu dem ,einen Pol eines Rücklichts 2o bzw. eines Standlichts 21, deren anderer Pol an Masse liegt.
  • In der gezeichneten Schaltstellurg I (Fahrt hei Tag) ist der Sammler 2 über die Drosselspule 6 und den Trockengleichrichter 3 an die Wechselstrommaschiner angeschlossen.Gleichzeitig ist hinter die Drosselspule 6 ein Widerstand ig parallel zu dem aus dem Sammler 2 und dem Trockengleichrichter 3 bestehenden Stromzweig angeschlossen. Die Drossel 6 regelt die Spannung der Wechselstrommaschine i und begrenzt den über den Trockengleichrichter 3 fließenden Ladestrom für den Sammler 2. Der Trockengleichrichter kann infolgedessen klein gehalten werden und ist trotzdem nicht der Gefahr einer Zerstörung durch Überlastung ausgesetzt. Der Widerstand ig, der groß bemessen sein kann, hält die Spannung in der Sperrichtung am Trockengleichrichter 3 klein.
  • In der Schaltstellung II (Stand bei Nacht) sind das Rücklicht 2o und das Standlicht 21 an den Sammler 2 angeschlossen. Inder Schaltstellung III (Fahrtbei Nacht) sind das Rücklicht 2o, der Abblendschalter 16 . und über den Trockengleichrichter 3 der -' Sammler 2 an den Wechselstromerzeuger i @;#eschlossen. Der Sammler 2 wird geladen 15 -je nach der Stellung des Abblendh ' al ters 16 brennt das Fernlicht 17 oder das Abblendlicht 18. Der Abblendschalter 1.6 ist zweckmäßig an der Lenkstange angeordnet. Der größte Teil des vom Wechselstromerzeuger gelieferten Stromes speist als Wechselstrom die Scheinwerferlampe und nur ein kleiner Teil fließt über den Trockengleichrichter zum Sammler. Der Trockengleichrichter ist dabei keinem hohen Ladestrom ausgesetzt und kann deshalb trotz abgeschalteter Drosselspule nicht beschädigt «erden. Dadurch, daß der Sammler :2 auch bei Nachtfahrt geladen wird, weist er mit Sicherheit einen guten Ladezustand auf, selbst wenn lediglich nachts gefahren wird.
  • Wie eingangs hervorgehoben, ist der Leistungsverbrauch der Drossel 6 gering, so daß die Lichtmaschine keine unnötige Leistung aufzubringen braucht. Der Widerstand ic) kann erheblich größer als bei fehlender Drosselspule sein und verzehrt deshalb nur eine kleine Leistung. Die Erwärmung des Widerstandes ist somit gering und er kann zusammen mit der Drossel in den Scheinwerfer eingebaut werden. Bei ausreichender elektrischer Festigkeit des Trockengleichrichters in der Sperrichtung ist der Widerstand ig entbehrlich und kann fortbleiben.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Von Hand bedienbare Schalteinrichtung für die elektrische Anlage von Kleinfahrzeugen, insbesondere 'Motorrädern, mit einem einen Sammler über einen Gleichrichter nach Art eines Trockengleichrichters ladenden, vorzugsweise , magnetelektrischen Wechselstromerzeuger, der bei Nachtfahrt die Scheinwerferlampe unmittelbar mit Wechselstrom speist und an den bei Tagfahrt außer dem Sammler ein Widerstand angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß in der Schaltstellung Tagfahrt im Ladestromkreis des Sammlers vor dem Gleichrichter eine Drossel eingeschaltet ist. .
  2. 2. Schalteinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Tagfahrt hinter die Drossel ein Widerstand parallel zu einem den Gleichrichter und den Sammler aufnehmenden Stromzweig geschaltet ist.
DE1936B0175699 1936-10-02 1936-10-02 Von Hand bedienbare Schalteinrichtung fuer die elektrische Anlage auf Kleinfahrzeugen, insbesondere Motorraedern Expired DE686541C (de)

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