DE686236C - Kontaktvorrichtung und Schaltwerk mit Kippwirkung fuer elektrische Uhren - Google Patents

Kontaktvorrichtung und Schaltwerk mit Kippwirkung fuer elektrische Uhren

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DE686236C
DE686236C DE1935J0052026 DEJ0052026D DE686236C DE 686236 C DE686236 C DE 686236C DE 1935J0052026 DE1935J0052026 DE 1935J0052026 DE J0052026 D DEJ0052026 D DE J0052026D DE 686236 C DE686236 C DE 686236C
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conductive
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DE1935J0052026
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    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C1/00Winding mechanical clocks electrically
    • G04C1/04Winding mechanical clocks electrically by electric motors with rotating or with reciprocating movement
    • G04C1/06Winding mechanical clocks electrically by electric motors with rotating or with reciprocating movement winding-up springs
    • G04C1/062Winding mechanical clocks electrically by electric motors with rotating or with reciprocating movement winding-up springs by oscillating movement

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Description

  • Kontaktvorrichtung und Schaltwerk mit Kippwirkung für elektrische Uhren Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Kontaktvorrichtung und Schaltwerk mit Kippwirkung für elektrische Uhren und betrifft des näheren eine Vorrichtung dieser Art für elektrische Uhren mit Schwingankeraufzug, bei der dachartig aneinanderstoßende Steuerflächen mit einem in die Schaltschwinge eingelagerten, federnd angedrückten Gleitstück zusammenwirken. Auf dem Gebiet der elektrischen Uhren, insbesondere dem Sondergebiet der Uhren für Kraftfahrzeuge, werden an die Kontaktvorrichtungen und Schaltwerke mit Kippwirkung (im folgenden kurz Kippschalter genannt) besondere Anforderungen gestellt, hauptsächlich in der Richtung, daß der Schalter kleinstmögliche Abmessungen besitzen soll, so daß er in Gehäuse, für die oftmals beschränkte Abmessungen vorgeschrieben sind, eingebaut werden kann. Gefordert wird ferner, daß die Schaltkräfte so klein sind, daß sie ohne weiteres vom Antriebsmechanismus der Uhr aufgebracht werden können.
  • Ein Kippschalter, bei dem diese Forderungen erfüllt sind, kennzeichnet sich gemäß der Erfindung dadurch, daß Steuerflächen an dem feststehenden Drehzapfen der gabelförmig gestalteten, mit einem vom Schwinganker bewegten Steuerglied zusammenarbeitenden Schaltschwinge angearbeitet sind, daß das Gleitstück, vorzugsweise eine Kugel, in die Nabe der Schaltschwinge kulissenartig radial verschiebbar eingelagert ist und daß als Kippfeder eine über den Umfang der Nabe und das an dieser etwas vorstehende Gleitstück gespannte Ringfeder dient.
  • Kippschalter oder Kippspannwerke sind bei elektrischen Uhren mit Schwingankeraufzug gebräuchlich. Man hat auch schon vorgeschlagen, die Schaltschwinge eines solchen Kippschalters gabelförmig zu gestalten mit einem leitenden und einem nichtleitenden Arm, die beide mit einem vom Schwinganker bewegten leitenden Steuerglied zusammenarbeiteu. Bei dieser bekannten für eine Großuhr bestimmten Ausführung eines Kippschalters bestand jedoch kein Grund zur kaumbeschränkung, und infolgedessen konnte eine Wickelfeder mit gerader Achse als Kippfeder angewendet werden. Bei elektrischen Kippschaltern für die Hausinstallation ist es besannt, am Schaltgriff dachartig aneinanderstoßende Steuerflächen vorzusehen, die mit einem in die Schaltschwinge eingelagerten, federnd angedrückten Gleitstück, z. B. einer Kugelzusammenarbeiten. Die5chaltschwinge ist rohrförmig ausgebildet und enthält eine geradachsige Wickelfeder, die das Gleitstück an die Steuerflächen andrückt. Bei gabelförmig gestalteten Schaltschwingen ist der Einbau einer Kippfeder mit gerader Achse nicht ohne weiteres möglich, und erst durch die EiÜ--. Lagerung des Gleitstücks in eine radiale B&-'' rung der ' Nabe und die Anordnung einer übW-den Umfang derselben gespannten, auf das etwas hervorstehende Ende des Gleitstücks einwirkenden Ringfeder ist ermöglicht, einen Kippschalter von den geforderten kleinen Abmessungen für die Zwecke des Uhrenbaus zu schaffen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Konstruktion dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen Schnitt durch die Kontaktanordnung, verwendet an einem Elektromagnet mit Anker, Abb.2 den Beginn der Anzugsbewegung, der Kontakt ist geschlossen, Abb. 3 den Kontakt in geöffneter Stellung, die Anzugsbewegung ist beendet, Abb.4 Stellung von Abb. 2 im Querschnitt, Abb.5 den Kontakt ganz kurz vor dem Kippen, Abb.6 Stellung von Abb.3 im Querschnitt, Abb.7 Längsschnitt, vergrößert vonAbb. i. Der Anker i bewegt sich bei Stromschluß aus der Lage der Abb.2 in die Lage der Abb. 3 zwischen die beiden Magnetpole 2. Durch diese Bewegung wird der Strom unter= brochen, und der Anker wird durch die Kraft der Feder 3, welche auch über ein Gesperr .4 ein nicht gezeichnetes Werk treibt, durch dieses gehemmt, also langsam wieder in die Lage der Abb.2 zurückgebracht. Am Ende dieser Bewegung wird der Strom wieder geschlossen, und die Anzugsbewegung beginnt von neuem.
  • Im Anker i ist ein Kontaktstift 5 befestigt, der in eine Gabel 6, 7 eingreift und -die Steuerung des Kontaktes übernimmt. Die Gabel, welche aus zwei voneinander isolierten Armen 6 und 7 besteht, sitzt fest auf einer Buchse 8, die drehbar auf der Achse 9 angeordnet ist. Die Achse 9 ist isoliert im Magnetpol 2 befestigt. An der Buchse 8 befindet sich radial eine Bohrung, in welcher die Kugel io geführt ist. Diese Kugel wird durch eine um die Buchse gelegte, zu einem Ring geschlossene Schraubenfeder ii an die Flächen 12 und 13 der Achse 9 gedrückt.
  • Die Arbeitsweise ist nun folgende: In Abb. 2 ist soeben der Kontakt 5, 7 in weiter unten zu beschreibender Weise geschlossen worden. Der Anker wird angezogen, wobei der Kontaktstift 5 unter gleichzeitigem Drehen der Gabel am Arm 7 entlang schleift. Hierbei wird die Kugel io durch die Buchse 8 mitgenommen (Abb. 4) und be- wegt sich auf der Fläche 12 bis zur Kante zwischen 12 und 13. Beim Überschreiten des Höchstpunktes (Abb. 5) gleitet die Kugel durch die Federkraft i i entlang der Fläche 13 ab und nimmt dabei die Gabel mit. Durch dieses Abgleiten wird der Kontakt 5, 7 rUckärtig unterbrochen, und .der isolierte Gabelarm 6 legt sich gegen den Kontaktstift 5 (Abb. 6), welcher inzwischen mit dem Anker in die Stellung nach Abb. 3 gelangt ist.
  • Nun ist der Strom unterbrochen, und der Kontaktstift 5 im Anker i wird durch die Feder 3, die auch das Werk antreibt, langsam zurückbewegt. Der Kontaktstift schleift jetzt an dem isolierten Arm 6 entlang und betätigt wiederum die Gabel, wie schon oben angeführt, jedoch in entgegengesetzter Richtung.
  • Gleitet die Kugel über ihren Höchstpunkt auf die Fläche 12 ab, so schlägt beim Schnappen der Arm 7 auf den Kontaktstift auf und schließt damit wieder den Strom. Durch den nun erfolgten Stromschluß wird der Anker angezogen, und das Spiel wiederholt sich von neuem.
  • Besonders zu beachten ist, daß der Kontaktschluß bei a, die Kontaktöffnung bei b am Kontaktarm 7 erfolgt, also ein Schleifen stattfindet.
  • Die Gabel kann auch durch Hinundherbewegen der Achse 9 zum Kippen gebracht werden. Auch hierbei ist ein rasches Üffnen und Schließen des Kontaktes gewährleistet; jedoch ist die Kontaktberührung immer an derselben Stelle.
  • Wenn auf das Aufeinanderschleifen der Kontaktflächen verzichtet wird, kann diese Bauart besondere Vorteile haben. Der Kontaktstift ist hierbei feststehend angeordnet und die Achse 9, welche die Kontaktgabel trägt, drehbar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kontaktvorrichtung und Schaltwerk mit Kippwirkung für elektrische Uhren; insbesondere für elektrische Uhren mit Schwingankeraufzug, bei der dachartig aneinanderstoßende Steuerflächen mit einem in die Schaltschwinge eingelagerten, federnd angedrückten Gleitstück zusammenwirken, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerflächen (12/13) an dem feststehenden Drehzapfen (9) der Schaltschwinge aasgearbeitet sind, die, in an sich bekannter Weise gabelförmig gestaltet, mit-einem vom Schwinganker bewegten Steuerglied (5) zusammenarbeitet, daß das Gleitstück, vorzugsweise eine Kugel (io), in die Nabe der Schaltschwinge kulissenartig radial verschiebbar eingelagert ist und daß als Kippfeder eine über den Umfang der Nabe und das an diesem etwas vorstehende Gleitstück gespannte Ringfeder (i i) dient. :2. Kontaktvorrichtung nach Anspruch i, bei der die gabelförmige Schaltschwinge einen leitenden und einen nichtleitenden Arm aufweist, die beide mit einem vom Schwinganker bewegten leitenden Steuerglied zusammenarbeiten, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehzapfen (9) der Schaltschwinge für die Stromleitung dient.
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